Norbert Bertelsbeck - Konflikte einvernehmlich lösen und vermeiden - ein Lernprogramm

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Konflikte einvernehmlich lösen und vermeiden - ein Lernprogramm: краткое содержание, описание и аннотация

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In diesem als Lernprogramm konzipierten Ratgeber erfährt der Leser, wie sich Konflikte ohne Machtausübung oder Nachgeben lösen oder sogar vermeiden lassen. Dies bedeutet dann, dass es bei einem Konflikt weder Sieger noch Verlierer gibt, sondern eine Lösung gefunden wird, die die beiden am Konflikt beteiligten Parteien zufriedenstellt.
Auf der Grundlage von Thomas Gordons «Beziehungskonferenzen» werden beziehungsfördernde und -abträgliche Vorgehensweisen bei der Lösung und Vermeidung von Konflikten ausführlich dargestellt. Dabei wird besonderer Wert auf die Darstellung, Zusammenfassung und eigenständige Überprüfung des erworbenen Wissens gelegt, so dass der Leser während der Lektüre ständig seinen eigenen Wissensstand überprüfen, und – falls erforderlich – gezielt einzelne Themengebiete noch einmal vertiefen kann.
Viele Fallbeispiele, ausführliche Übungen und Empfehlungen zur Anwendung von partnerschaftlichen Methoden im Alltag dienen der fundierten Wissensvermittlung.
Das Buch wendet sich an Leser, die ein besonderes Interesse an der Vermeidung und harmonischen Lösung von Konflikten haben. In Frage kommen somit Personen, die von Berufs wegen mit vorgenannten Sachverhalten zu tun haben (z. B. Erzieher oder Pädagogen), aber auch solche, die ihre Paar-, Eltern-Kind-, Freundschaftsbeziehungen oder Beziehungen im beruflichen Bereich verbessern wollen.

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(9) Vorgehensweise in der Arbeit

Die Arbeit ist in verschiedene Teile aufgegliedert:

Teil I beschäftigt sich zum einen mit dem Nutzen, den dieses Buch für den Leser hat (I, 1.). Sodann wird der Gedanke, dass es sich bei diesem Buch um ein Lernprogramm handelt, noch einmal näher erläutert (I, 2.).

Sollen in dieser Arbeit Methoden des zufriedenstellenden Lösens und Vermeidens von Konflikten vermittelt werden, so behandelt Teil II einige theoretische Grundlagen hierfür:

- Da der Konfliktbegriff mehrdeutig ist, wird zunächst einmal dargelegt, welche Bedeutung er in diesem Buch hat. (II, 3.)

- Es werden in dieser Arbeit mit dem Bedürfnis- und Wertkonflikt zwei Konfliktformen vorgestellt, die nach unterschiedlichen Beeinträchtigungen klassifiziert sind: Liegen Bedürfniskonflikten Bedürfnisbeeinträchtigungen zugrunde, so sind bei Wertkonflikten entsprechend Wertbeeinträchtigungen betroffen. Was nun eine Bedürfnis- von einer Wertbeeinträchtigung unterscheidet, soll zunächst verdeutlicht werden. (II, 4.)

- In welcher Weise Konflikte vermieden bzw. gelöst werden sollen, ist mit abhängig davon, welche Wertvorstellungen vertreten werden. (II, 5.)

Teil III wendet sich dem Vermeiden von Bedürfniskonflikten zu. Als Mittel der Konfliktvermeidung werden dabei primär bestimmte Kommunikationsformen vorgestellt, die sich beziehen auf

- Vermeidung unannehmbaren Verhaltens (III, 6.)

- Beseitigung nicht erwünschten Verhaltens (III, 7.)

- Umgang mit erfolglosen Botschaften (III, 8.)

Teil IV widmet sich dem Lösen von Konflikten.

- Liegen Bedürfniskonflikte vor, so können diese auf unterschiedliche Art und Weise gelöst werden. Mit der Niederlagelosen Methode der Konfliktlösung wird ein Instrument vorgestellt, das Konflikte im Konsens löst. (IV, 9.)

Die hier vorgestellte partnerschaftliche Form der Konfliktlösung lässt sich nur bei gleichberechtigten Beziehungen anwenden und bei hierarchischen, wenn Ranghöhere die Initiative ergreifen. Es wird so in diesem Kapitel zusätzlich dargelegt, welche anderen Formen der Konfliktlösung noch in Betracht kommen, wenn Rangniedere Konflikte lösen wollen.

- Als nächstes wird der Sachverhalt thematisiert, dass Konflikte auch in Form von Wertbeeinträchtigungen vorliegen können. (IV,10.)

- Sind das Lösen von Konflikten zwischen zwei Personen sowie deren Vermeidung auch die Hauptthemen, so soll zusätzlich dargestellt werden, wie eine Person bei einem Konflikt zwischen anderen vermitteln kann. (IV, 11.)

Teil V (12.) nimmt schließlich noch einen Perspektivwechsel vor: Behandelt Thomas Gordon, wie Personen sich verhalten können, wenn sie unannehmbarem Verhalten von Dritten ausgesetzt sind, so wird zum Schluss der Arbeit zusätzlich die Frage beantwortet, wie sie reagieren sollen, wenn sie selbst Dritten gegenüber ein unerwünschtes Verhalten zeigen.

Schließlich wird das Lernprogramm in Teil VI abgerundet mit einem Fazit und Ausblick (13.)

Eine Publikation zum gleichen Thema

Das vorliegende Buch ist eine Erweiterung der veröffentlichten Arbeit „Konflikte einvernehmlich lösen und vermeiden“:

- Die letztjährige Veröffentlichung legte den Schwerpunkt auf Theorie, wenngleich in einem der Anhänge den Lesern Gelegenheit geboten wurde, Übungen durchzuführen.

- Die vorliegende Veröffentlichung hingegen stellt mit der Absicht, ein Lernprogramm zu liefern, den Übungsteil gleichberechtigt dem Theorieteil gegenüber.

Teil I: Nutzen und Merkmale eines Lernprogramms

Eine Arbeit, die davon handelt, wie Konflikte einvernehmlich gelöst und vermieden werden können, verspricht einen hohen Nutzen für den Beziehungsalltag. Im ersten Kapitel wird deshalb hierauf noch einmal eingegangen.

Das Buch thematisiert die einvernehmliche Konfliktlösung und -vermeidung in Form eines Lernprogramms. Dessen Merkmale werden in einem weiteren, d. h. zweiten Kapitel, dargestellt.

1. Es könnte manches viel schöner sein: Vom Nutzen eines Lernprogramms

(1) Eine Bestandsaufnahme

Haben Sie schon einmal überlegt, wieviel Zeit Sie am Tag mit anderen Menschen verbringen und mit welchen Personen? Machen Sie die Probe aufs Exempel und lassen Sie beispielsweise einmal den gestrigen Tag an sich vorbeiziehen:

„Wie war das noch gestern Morgen …, und hatte ich da nicht auch noch abends Kontakt mit …?“ Lassen Sie sich dabei Zeit, und trinken Sie währenddessen ruhig auch eine Tasse Kaffee (oder Tee?). ... Sind Sie überrascht darüber, mit wie vielen Personen Sie Kontakt hatten?

Sie können sich nun weiter fragen: Welche Kontakte waren befriedigend und welche waren belastend? Wenn Sie Interesse an dem Fragespiel gefunden haben, können Sie nun fortfahren und sich mit den für Sie belastenden Verhaltensweisen beschäftigen. Wählen Sie (zunächst) nur ein Verhalten aus, das Sie auch heute noch beschäftigt, während Sie weiter sinnieren:

- Welches Verhalten und von wem (Ehepartner, Kind, Nachbar, Arbeitskollege oder Freund etc.) war für Sie belastend?

Konnten Sie z. B. zum wiederholten Male morgens nicht frühzeitig ins Badezimmer, weil Ihr Ehepartner noch mit der Maniküre beschäftigt war?

- Warum war es für Sie belastend?

Haben Sie dadurch z. B. Ihren Bus zur Arbeit verpasst und sich eine Rüge Ihres Chefs eingehandelt?

- Wie haben Sie auf das Verhalten gefühlsmäßig reagiert?

Waren Sie deshalb wütend auf Ihren Partner, traurig, enttäuscht etc.

- Wie haben Sie sich daraufhin dem anderen gegenüber verhalten?

Haben Sie Ihrem Gegenüber gar nichts gesagt, ihm Vorwürfe gemacht, ihn beleidigt oder ihm negative Konsequenten angedroht etc.?

- Wie hat Ihr Gegenüber seinserseits auf Ihr Verhalten reagiert?

Hat er Einsicht gezeigt und versprochen, sein Verhalten zu ändern, hat er sich gerechtfertigt, war er beleidigt oder gar ärgerlich?

- Was hat das bei Ihnen wiederum an Gefühlen und Verhalten ausgelöst?

Haben Sie sich unverstanden oder verstanden gefühlt? Ist ein vorliegender Ärger verstärkt oder schwächer geworden? Haben Sie sich geschworen, Ihrem Gegenüber keine Gefälligkeiten mehr zu erweisen oder ihm die „kalte Schuler“ zu zeigen etc.?

- Hat Ihre Beziehung durch die Auseinandersetzung gelitten oder ist alles beim alten geblieben?

Wenn Sie weiterhin noch Ausdauer haben, können Sie nun Ihre Erkundungen auch für andere, Sie belastende Verhaltensweisen fortsetzen. Schließlich sollten Sie zum Schluss dann für sich ein Fazit ziehen, mittels welcher Verhaltensweisen Sie (im Allgemeinen) auf Beeinträchtigungen durch andere reagieren.

(2) Folgen nicht angemessenen Verhaltens

Reagieren Sie häufig mit Vorwürfen oder dem Androhen von Konsequenzen, so befinden Sie sich in bester Gesellschaft mit vielen anderen Zeitgenossen. Derartiges Verhalten löst beim anderen zumeist Ärger, Schuldgefühle, Feindseligkeit oder Scham aus, das zu Rechtfertigungen, Gegenangriffen, Verweigerung oder Schweigen führt, selten jedoch zu Einsicht und dem ernsthaften Willen zur Verhaltensänderung.

Sie wiederum sind möglicherweise von derartigen Reaktionen enttäuscht und verstärken den Druck auf den anderen, sich zu ändern. Letztendlich enden derartige Auseinandersetzungen in der wechselseitigen Einschätzung, dass der andere einen nicht versteht mit der Folge eines (zeitlichen) Rückzugs.

Trägt man häufig Auseinandersetzungen in dieser Form aus, so werden Beziehungen belastet und ein in funktionierenden Beziehungen wechselseitiger Austausch von positiven Belohnungen versiegt. Irgendwann stellt sich dann die Frage, ob man derartige Kontakte aufrechterhalten sollte, sofern man Alternativen hat.

Obwohl diese Aussagen insbesondere für Paar- oder Freundschaftsbeziehungen gelten, so ist eine vorgenannte Auseinandersetzung auch im Verhältnis zu Kindern und Arbeitskollegen unerfreulich: Das Verhältnis zu Kindern wird getrübt, wie auch das zu den Arbeitskollegen.

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