Irene Dorfner - ENDSTATION

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Vor dem Polizeipräsidium Mühldorf am Inn wird eine Frau erschossen, sie stirbt in den Armen von Kommissar Leo Schwartz. Die letzten Worte der Frau sind kaum verständlich und ergeben keinen Sinn. Dass sie Leo einen Schlüssel in die Jacke steckte, hatte er nicht bemerkt. Die Tote ist die Frau des Spitzenpolitikers Esterbauer von der neuen, aufstrebenden Bürgerpartei Bayerns. Als die Kriminalbeamten dem Ehegatten den Tod seiner Frau mitteilen wollen, ist der verschwunden. Im Haus herrscht ein heilloses Durcheinander. Außerdem wurde eine große Menge Blut gefunden.
Wo ist der Politiker? Und was haben die beiden Führungsspitzen der Partei Martlmüller und Dickmann damit zu tun?
Die Gattin des nachrückenden Spitzenkandidaten engagiert ihren alten Freund Attila, ihren Mann zu beschützen und dafür zu sorgen, dass Esterbauer nicht mehr auftaucht. Attila macht aber sehr viel mehr. Er deckt einen beispiellosen Skandal in den von Martlmüller betreuten Pflegeheimen auf…

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2.

Rudolf Krohmer war geschockt, als er von Hiebler und Grössert die Identität der Toten erfuhr. Selbstverständlich sagte ihm der Name Uwe Esterbauer etwas, er kannte ihn sogar persönlich. Dessen Frau kannte er zwar nur vom Sehen, trotzdem traf ihn deren Tod. Der ehrgeizige Politiker Esterbauer war nicht sein Favorit bei den bevorstehenden Wahlen, aber er bewunderte dessen Eifer und den Einsatz für die noch recht junge Partei. Esterbauer zog erst vor zwei Jahren von München nach Mühldorf und pendelte davor ein Jahr zwischen den beiden Städten täglich hin und her. Als er im letzten Jahr Spitzenkandidat der Bürgerpartei Bayern wurde, kündigte er seinen Job und setzte für die Partei alles auf eine Karte. Jetzt schien er kurz vor dem Ziel zu sein, denn die Wahlprognosen standen nicht schlecht.

Heiderose Esterbauer war also tot, ermordet direkt vor seiner Polizeistation. Das war schrecklich und löste mit Sicherheit einen Skandal aus. Er konnte die Vorwürfe der Presse bereits hören. Aber das war nicht wichtig. Uwe Esterbauer war verschwunden. In seinem Haus wurden Blutspuren gefunden. Was war da los? Krohmer brauchte mehr Informationen, Grössert und Hiebler wussten allerdings auch nichts. Wo blieben Untermaier und Schwartz? Er sah immer wieder nervös aus dem Fenster. Auf das ununterbrochene Klingeln des Telefons reagierte er nicht mehr. Frau Esterbauers Tod hatte sich herumgesprochen, das war klar. Irgendjemand hatte wieder mal nicht den Mund halten können! Krohmer hatte den Bürgermeister und den Parteivorsitzenden der Bürgerpartei Bayern, Kilian Martlmüller, informiert, das musste vorerst reichen. Das ständige Läuten des Telefons machte Krohmer wütend. Warum hatte er gerade in dieser Woche seiner Sekretärin Urlaub gegeben? Er konnte sie nicht zurückbeordern, sie befand sich seit gestern auf einem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer. Wie sollte er die bevorstehende Arbeit ohne Hilfe bewältigen? Bis er vom Innenministerium eine Hilfe bewilligt und zugewiesen bekäme, würde er unnötig Zeit verlieren. Und wenn er daran dachte, dass diese auch noch eingearbeitet werden musste, war seine Sekretärin längst aus dem Urlaub zurück. Während er wartend am Fenster stand, zermarterte er sich den Kopf, wie er dieses Problem aus der Welt schaffen konnte. Dann hatte er endlich die zündende Idee: Was war mit seiner alten Sekretärin Hilde Gutbrod? Sie kannte sich aus und er vertraute ihr, obwohl sie mit ihrer Neugier oft übers Ziel hinausgeschossen war. Hatte sie trotz ihres Pflegekindes überhaupt Zeit? Er musste diese Möglichkeit zumindest versuchen.

Die vierundsechzigjährige Hilde Gutbrod erkannte die Telefonnummer auf ihrem Display sofort.

„Hallo, Chef. Wo brennt’s?“, begrüßte sie ihn.

„Ich mache es kurz. Wir haben einen Mordfall, der eventuell mit einer Entführung zusammenhängt. Ich habe im Moment keine Sekretärin. Sie ist im Urlaub und kommt erst in zwei Wochen zurück. Sie können sich sicher vorstellen, dass hier die Hölle los ist. Also: Hätten Sie Zeit und Interesse, den Job kurzfristig zu übernehmen?“

„Ich bin gerührt, Chef. Selbstverständlich können Sie auf mich zählen, ich bin quasi unterwegs.“

„Was ist mit Martin?“

„Der ist seit einigen Wochen in einer Ausbildungsstätte untergebracht und kommt nur übers Wochenende nach Hause. Martin macht eine Ausbildung zum Feinmechaniker, er ist sehr geschickt darin und die Arbeit macht ihm Spaß. – Geht es um den Mord an Frau Esterbauer?“

„Woher wissen Sie das denn schon wieder?“, lachte Krohmer. Wie früher auch entging der Frau nichts.

„Ich habe meine Quellen. Bis gleich, Chef.“

Hilde Gutbrod langweilte sich nicht wirklich. Sie hatte ein Pflegekind, um das sie sich rührend kümmerte. Aber Martin war unter der Woche in der Schule, jetzt machte er sogar schon eine Ausbildung. Wie schnell doch die Zeit verging. Nicht mehr lange, und Martin brauchte sie überhaupt nicht mehr, aber daran wollte sie nicht denken. Seit Frau Gutbrod pensioniert war, hatte sie Frauen und Männer unterschiedlichen Alters kennengelernt, mit denen sie Sport machte und sich gelegentlich auf ein Glas Sekt traf. Darüber hinaus hatte sie genug mit ihrer Nichte Karin zu tun, die trotz der vielen Verkupplungsversuche immer noch keinen Mann gefunden hatte. Die Zeit drängte, denn Karin war nicht mehr die Jüngste, die biologische Uhr tickte schon sehr, sehr laut. Heute Nachmittag war sie mit ihrer Nichte verabredet, aber jetzt musste sie ihr leider absagen. Das Telefonat war tränenreich, denn Karin hatte wieder einmal Liebeskummer. Nachdem Frau Gutbrod mehrmals versuchte, ihr zu erklären, warum sie nicht kommen konnte, legte sie einfach auf. Krohmer und die ehemaligen Kollegen warteten bestimmt schon auf sie. Von der toten Frau Esterbauer hatte sie bereits von ihrer Nachbarin erfahren, von der geschwätzigen Else, die stets erstaunlich gut informiert war. Aber von welcher Entführung sprach Krohmer? Davon hatte Else kein einziges Wort erwähnt.

Die Fahrt ins Büro war für Leo und auch für Viktoria ätzend. Niemand wollte mit dem anderen sprechen, also fuhren sie schweigend.

Krohmer kam den beiden entgegen. Er war gespannt darauf, ob es neue Erkenntnisse gab. Als Krohmer noch im Flur der Polizeiinspektion von dem fehlenden Teppich erfuhr, wurde ihm schlecht. Das deutete darauf hin, dass Esterbauer vermutlich nicht mehr am Leben war. Das wäre eine Katastrophe! Im Besprechungszimmer wiederholten Viktoria und Leo das Gespräch mit der Haushälterin.

„Gut, nehmen Sie die Frau und den Gärtner auseinander. Noch etwas?“

„In Esterbauers Unterlagen habe ich bisher nichts Auffälliges gefunden“, sagte Werner mit Blick auf Hans. „Wenn ich Hilfe gehabt hätte, wären wir vielleicht schon zur Hälfte durch.“

„Entschuldige mal!“, protestierte Hans. „Ich habe zwei Listen mit den Straßennamen erstellt. Das sind alle Eichendorffstraßen in unserem Einzugsgebiet“, sagte er und legte die Kürzere der Listen vor. „Und das hier sind Straßennamen, die ähnlich klingen.“

Krohmer ging nicht auf das Geplänkel ein. Ihn interessierten nur Fakten. Für ihn war der Hinweis auf die Straße zwar nicht unwichtig, stand aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht im Fokus der Ermittlungen. Wo hätten sie ansetzen sollen? Sollten sie jede der Straßen und damit jedes einzelne Haus durchsuchen? Mit welcher Begründung? Und mit welchem Personal?

„Wie steht es um die Finanzen des Ehepaars?“ Schon lange interessierte sich Krohmer dafür, wovon der Mann eigentlich lebte. Das Haus war riesig und es war allgemein bekannt, dass das Ehepaar Esterbauer auf großem Fuß lebte.

„Frau Esterbauer hat vor Jahren ein beträchtliches Vermögen geerbt, sie stammte aus sehr gutem Hause. Das Haus der beiden in Mühldorf ist abbezahlt und auf den Konten liegt genug Geld für die nächsten Jahre. Allerdings bezieht Esterbauer auch ein monatliches Gehalt von der Partei, das sehr ordentlich ist.“

„Wie hoch?“

„Achttausendfünfhundert Euro.“

„So viel? Seit wann?“

„Seit April letzten Jahres. Bis dahin arbeitete Esterbauer in einer Münchner Immobilienfirma, in der er auch nicht schlecht verdiente. Die Kontoauszüge weisen Beträge zwischen sechs- und zwölftausend Euro auf; monatlich, versteht sich.“

„Wenn ich mir überlege, dass diese Partei noch recht klein ist, möchte ich nicht wissen, was man dann in etablierten Parteien verdienen kann.“, sagte Hans.

„Nicht zu vergessen sind ein dreizehntes Monatsgehalt und Spesen, die nicht unerheblich sind.“ Selbst Werner war erstaunt über die Höhe dieser Zahlen, die auf Esterbauers Konto auftauchten. Konnte das wirklich sein?

„Achttausendfünfhundert Euro“, wiederholte Krohmer und schüttelte den Kopf. „Ist das normal? Wie kann sich die Partei dieses üppige Gehalt leisten?“

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