Irene Dorfner - ENDSTATION

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Vor dem Polizeipräsidium Mühldorf am Inn wird eine Frau erschossen, sie stirbt in den Armen von Kommissar Leo Schwartz. Die letzten Worte der Frau sind kaum verständlich und ergeben keinen Sinn. Dass sie Leo einen Schlüssel in die Jacke steckte, hatte er nicht bemerkt. Die Tote ist die Frau des Spitzenpolitikers Esterbauer von der neuen, aufstrebenden Bürgerpartei Bayerns. Als die Kriminalbeamten dem Ehegatten den Tod seiner Frau mitteilen wollen, ist der verschwunden. Im Haus herrscht ein heilloses Durcheinander. Außerdem wurde eine große Menge Blut gefunden.
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Die Gattin des nachrückenden Spitzenkandidaten engagiert ihren alten Freund Attila, ihren Mann zu beschützen und dafür zu sorgen, dass Esterbauer nicht mehr auftaucht. Attila macht aber sehr viel mehr. Er deckt einen beispiellosen Skandal in den von Martlmüller betreuten Pflegeheimen auf…

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Leo stand jetzt neben Hans und der Frau. Er sah seinen Kollegen an, auch er verstand kein Wort. Da Hans nicht reagierte, klammerte sich die Frau an Leo und sah ihn flehend an. Leo war völlig überfordert und wusste nicht, was er tun sollte.

Dann ging alles ganz schnell. Während die Frau versuchte, sich zu konzentrieren und die Worte klarer auszusprechen, fiel ein Schuss. Die Frau sah Leo in die Augen. Sie schien, wie er, nicht zu begreifen, was eben geschah. Dann folgte ein weiterer Schuss und sie sank in Leos Armen zusammen. Sie hatte ihm nach dem ersten Schuss etwas in die Tasche seiner alten Lederjacke gesteckt, was er jedoch nicht bemerkt hatte. Leo war erschrocken und konnte nur untätig zusehen, wie die Frau in seinen Armen starb. Es dauerte nur wenige Sekunden, die Leo wie eine Ewigkeit vorkamen. Instinktiv fühlte Leo den Puls der Frau, sah Hans an und schüttelte den Kopf. Hans hatte sofort nach dem ersten Schuss Deckung genommen und registrierte erleichtert, dass Leo in Ordnung war. Da dieser ihn nur anstarrte und keine Anstalten machte, ebenfalls in Deckung zu gehen, zog Hans seinen Freund und Kollegen unsanft zur Seite.

„Die Schüsse kamen von dort“, rief Hans und zog seine Waffe. Leo tat es ihm gleich.

„Ich sehe nichts“, rief Leo.

Sekundenlang war es totenstill. Dann hörten sie einen Motor aufheulen und einen Wagen, der mit quietschenden Reifen davonfuhr.

Viktoria hatte alles mit angesehen. Sie kapierte nur langsam, was direkt vor ihren Augen geschah. Sie hatte die Schüsse gehört und sah das Blut auf dem Rücken der Frau, die in Leos Armen zusammensackte. Sie war erleichtert, dass Leo nicht getroffen war. Sie griff zu ihrer Waffe und rannte zum Ausgang. Allen Kollegen, denen sie begegnete, rief sie zu: „Schusswechsel auf dem Parkplatz!“

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Es dauerte nicht lange, und der Parkplatz wimmelte von Polizisten. Viktoria löcherte Hans und Leo mit Fragen, aber die hatten keine Antwort darauf.

„Was hat die Frau gesagt? Ich habe gesehen, dass sie mit euch gesprochen hat“, drängelte sie weiter und weiter.

„Wir wissen nicht mehr. Wir vertrödeln hier nur unsere Zeit, verstehst du das nicht?“, blaffte Leo sie an. „Die Frau faselte etwas von ihrem Mann, wir müssen nach ihm sehen.“

Leo stieg zu Hans in den Wagen.

„Wo wollt ihr hin?“

„Eichendorffstraße.“

Viktoria sah den beiden hinterher. Was sollte das? Sie war vertretungsweise die Leiterin der Mordkommission und wurde hier vor allen wie ein dummes, kleines Kind behandelt. Durfte sie sich das gefallen lassen? Sie war wütend, vor allem auf Leo.

„Was ist hier los?“, wollte Rudolf Krohmer, der Chef der Polizeiinspektion Mühldorf wissen. Er war eben erst gekommen und fand dieses Chaos vor seiner Polizeistation vor. Viktoria unterrichtete ihn. Zumindest über das Wenige, das ihr bekannt war.

„Wer ist die Frau?“ Krohmer zeigte auf die Tote, deren Gesicht von ihm abgewandt war. Der Chef vermied es, wenn möglich, sich Opfer anzusehen. Vor allem so kurz nach dem Frühstück konnte er gerne darauf verzichten.

„Keine Ahnung. Sie hatte keine Papiere bei sich. Die Kollegen checken gerade das Kfz-Kennzeichen. Hiebler und Schwartz sind auf dem Weg zur Eichendorffstraße.“

„In Mühldorf gibt es keine Eichendorffstraße. Von welchem Ort sprechen wir? Was wollen die Kollegen dort?“

„Keine Ahnung. Was weiß ich denn schon? Mir sagt doch keiner was!“

Viktoria ließ den Chef stehen und ging wieder an die Arbeit. Krohmer sah ihr hinterher. Es war längst klar, dass es keine gute Idee gewesen war, die Kollegin Untermaier für die Vertretung der Kollegin Struck an Bord zu holen. Was immer auch zwischen ihr und dem Kollegen Schwartz ablief – er musste sich darum kümmern, dass endlich wieder Ruhe und Frieden einkehrte.

Viktoria war stinksauer. Am liebsten wäre sie weggefahren. Vor drei Wochen hatte sie einen Antrag auf Rückführung gestellt, der jedoch prompt abgelehnt wurde. Wie lange konnte sie die Situation noch ertragen? Als die Anfrage von Krohmer auf ihrem Tisch landete, hatte sie spontan zugesagt. Der Job in Berlin war nicht schlecht, aber sie fühlte sich einsam. Die dortigen Kollegen waren höflich und nett – mehr aber auch nicht. Man vermied privaten Kontakt, was sie mehr und mehr in die Einsamkeit drängte. Anfangs war sie noch euphorisch und war sich sicher, wenigstens zu ihren Nachbarn ein gutes Verhältnis aufbauen zu können. Aber man begegnete ihr mit Misstrauen und Ablehnung, was sie stark an ihre Anfänge seinerzeit in Mühldorf erinnerte. Im bayerischen Mühldorf am Inn wurde sie auch nicht mit offenen Armen empfangen, aber das hatte sich nach einigen Wochen gelegt und sie hatte Freunde gefunden, sehr gute Freunde. Die Situation in Berlin allerdings wurde nicht besser, auch wenn sie sich noch so sehr bemühte, Kontakte auch außerhalb des Jobs zu Kollegen und Nachbarn zu knüpfen. Es wurde ihr klar, dass alle nur ihre Ruhe haben wollten, und sie gab auf. In ihrer Freizeit saß sie allein zuhause und grübelte. Wenn sie ausging - und das kam immer seltener vor - dann ebenfalls nur allein. Sie hatte sich sogar schon überlegt, sich an eine Dating-Agentur zu wenden, verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Wie verzweifelt war das denn? Als sie in Mühldorf eintraf, war sie euphorisch gewesen. Jetzt war sie nicht mehr allein. Hier hatte sie Freunde, die sie mochten und auf die sie sich früher immer hatte verlassen können. Hans Hiebler hatte sie mit offenen Armen empfangen, auch Werner Grössert strahlte, als er sie sah. Sogar Tante Gerda, Leos Vermieterin und Ersatzmutter, nahm sie in die Arme und hieß sie herzlich willkommen. Nur Leo war kalt und abweisend. Seitdem sie hier war, hatten sie kaum ein privates Wort gewechselt. So sehr sie sich auch bemühte, Leo ging ihr aus dem Weg. Er war während ihrer Zusammenarbeit nicht unhöflich, das konnte sie ihm nicht vorwerfen. Aber er konzentrierte sich auf das Wesentliche und sprach mit ihr nur über die Arbeit. Mehr nicht. Hatte sie ihn so sehr verletzt, als sie gegangen war? Würde er ihr jemals verzeihen? Sie wischte den Gedanken beiseite. Leo hatte die Chance gehabt, sie nach Berlin zu begleiten. Sie hätten dort gemeinsam ein neues Leben anfangen können, was für ihn aber nicht in Frage gekommen war. Es wäre für Leo kein Problem gewesen, in der Bundeshauptstadt einen Job zu finden. Aber er wollte nicht. Er zog es lieber vor, hier in der Provinz zu bleiben. Er hatte sich hier ein neues Leben aufgebaut und das wollte er nicht aufgeben. Sie musste zugeben, dass sie ihn irgendwie verstand. Auch deshalb hatte sie vorgeschlagen, die Beziehung trotz der großen Distanz weiterzuführen. Warum auch nicht? Vielen Paaren gelang das, warum also nicht auch ihnen? Aber Leo wollte das nicht, in dem Punkt blieb er stur. Er wollte seine Partnerin in seiner Nähe haben und hatte deshalb die Beziehung beendet. War es nicht auch an ihr, beleidigt und verletzt zu sein?

Leo waren Viktorias Befindlichkeiten gleichgültig. Er war von dem, was eben auf dem Parkplatz direkt vor seinen Augen geschehen war, noch völlig durcheinander. Er bemühte sich, gedanklich die Abläufe zu ordnen. Hans ging es ähnlich. Die beiden schwiegen während der Fahrt.

„Wo fährst du eigentlich hin?“

„In die Eichendorffstraße. Ich habe das Navi gespeist. Es gibt in Mühldorf keine Straße mit diesem Namen, das war mir klar, dafür aber in Töging.“

„Hat die Frau etwas von Töging gesagt?“

„Nein. Aber irgendwo müssen wir ansetzen. Bis wir die Identität der Toten haben, fahren wir nach Töging.“

Leos Handy klingelte, es war Viktoria. Warum rief sie ihn an und nicht Hans?

„Ja?“ Leo bemerkte selbst, dass sein Ton sehr unfreundlich klang. War das nicht verständlich? Schließlich war kürzlich eine Frau in seinen Armen getötet worden.

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