Irene Dorfner - ENDSTATION

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Vor dem Polizeipräsidium Mühldorf am Inn wird eine Frau erschossen, sie stirbt in den Armen von Kommissar Leo Schwartz. Die letzten Worte der Frau sind kaum verständlich und ergeben keinen Sinn. Dass sie Leo einen Schlüssel in die Jacke steckte, hatte er nicht bemerkt. Die Tote ist die Frau des Spitzenpolitikers Esterbauer von der neuen, aufstrebenden Bürgerpartei Bayerns. Als die Kriminalbeamten dem Ehegatten den Tod seiner Frau mitteilen wollen, ist der verschwunden. Im Haus herrscht ein heilloses Durcheinander. Außerdem wurde eine große Menge Blut gefunden.
Wo ist der Politiker? Und was haben die beiden Führungsspitzen der Partei Martlmüller und Dickmann damit zu tun?
Die Gattin des nachrückenden Spitzenkandidaten engagiert ihren alten Freund Attila, ihren Mann zu beschützen und dafür zu sorgen, dass Esterbauer nicht mehr auftaucht. Attila macht aber sehr viel mehr. Er deckt einen beispiellosen Skandal in den von Martlmüller betreuten Pflegeheimen auf…

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„Ein Auto?“

„Das vermute ich, ja.“

„Führen die Blutspuren von innen nach außen, oder umgekehrt?“

„Eine sehr gute Frage, Herr Schwartz.“ Fuchs lief hektisch auf und ab. „Nein, für mich sieht es so aus, als gingen die Spuren von innen nach außen. Um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen, werde ich mir das nochmals genauer ansehen.“

„Nehmen wir an, dass das Opfer hier im Wohnzimmer vor dem Sessel verletzt wurde. Der Menge des Blutes zufolge muss die Verletzung recht groß sein. Nehmen wir weiter an, dass der Mann das Haus aus eigener Kraft verlassen hat. Müsste es in diesem Fall nicht sehr viel mehr Blutspuren geben, als das Wenige, das ich mit bloßem Auge gesehen habe? Die Spuren hier und hier sind noch recht groß, aber hier hören sie fast gänzlich auf. Die wenigen Tropfen und Spritzer bis zur Straße sind kaum der Rede wert.“

„Das sehe ich auch so. Gehen wir von einer sehr stark blutenden Verletzung aus. Wenn das Opfer sich notdürftig versorgt hat, wären die Spuren plausibel.“ Dann machte Fuchs eine Pause und sah sich hektisch um. „Wenn das Opfer aber so stark verletzt war, dass er sich nicht selbst helfen konnte oder sogar bereits tot war, suchen wir nach einer Möglichkeit, wie das Opfer aus dem Haus gebracht wurde.“ Fuchs war ganz in seinem Element. „Wir machen uns sofort an die Arbeit. Sorgen Sie dafür, dass alle das Haus verlassen, damit wir in Ruhe arbeiten können. Suchen Sie nach Personen, die sich im Haus auskennen. Nur die könnten bestätigen, ob etwas fehlt, falls wir nichts finden sollten.“

„Dazu bräuchte ich Unterlagen.“

„Die hat Ihre Kollegin Untermaier doch schon längst. Reden Sie nicht miteinander?“

„Du willst wieder alles genau wissen, oder? Warum gibst du dich nicht damit zufrieden, dass Esterbauer Opfer einer Gewalttat geworden ist, die im Wohnzimmer stattgefunden hat, nachdem er seinen Peiniger ins Haus gelassen hat?“ Viktoria hatte sich Leos Argumente angehört und heftig mit ihm diskutiert.

„Das ist mein Job. An jedem Tatort stelle ich mir vor, dass ich anstelle des Opfers sei. Und in dem Fall würde ich wollen, dass alles akribisch untersucht wird. Was spricht dagegen?“

„Nichts.“

„Wenn Esterbauer verletzt das Haus verlassen konnte, muss er sich versorgt haben. In diesem Fall muss er Verbandsmaterial in greifbarer Nähe gehabt haben. Ich für meinen Teil habe Verbandsmaterial im Badezimmer, so wie die Esterbauers, das habe ich kontrolliert. Zum Badezimmer führen keine Blutspuren, das können wir also ausschließen. Allein kann sich Esterbauer nicht versorgt haben. Sollte er aber tot sein, muss die Leiche irgendwie aus dem Haus geschafft worden sein. Aber wie? Ein erwachsener Mann von der Größe und Statur Esterbauers ist nicht leicht. Ob tot oder lebendig: Esterbauer muss irgendwie das Haus verlassen haben.“ Leo sah sich um. „Wir sollten uns bei den wenigen Nachbarn umhören, vielleicht hat jemand etwas gesehen.“

„Das übernehme ich“, sagte Hans. „Die wenigen Häuser schaffe ich alleine.“ Leos Ausführungen bestätigten seine Vermutung. Auch er hatte die wenigen Blutspuren gesehen, die an der Straße enden. Für sein Empfinden kamen diese Spuren nicht von einem Toten. Er war überzeugt davon, dass Esterbauer das Haus lebend verlassen hatte. Auch die Kollegen waren dieser Annahme. Denn für alle galt: Solange keine Leiche gefunden wurde, war der Mann lediglich verletzt.

Viktoria übergab Leo kommentarlos den Karton mit den Aktenordnern. Auch weil sie wusste, dass er recht hatte. Leo nahm sich den Ordner mit den Überweisungen vor, der Kollege Werner Grössert half ihm dabei. Schnell fanden sie heraus, dass es außer einer fest angestellten Haushaltshilfe noch einen Gärtner gab, der sich regelmäßig um den riesigen Garten kümmerte, was man diesem auch ansah. Außerdem hat Esterbauer einen persönlichen Sekretär. Als Leo dessen Gehaltszahlung las, pfiff er anerkennend.

„Der verdient so viel wie wir beide zusammen.“

„Das ist bei unseren mickrigen Gehältern kein Kunststück.“, sagte der einundvierzigjährige Werner, der auch heute wieder mit einem modernen, sicher sündhaft teuren Anzug aussah wie aus dem Ei gepellt. Werner entstammte einer reichen Familie, was er aber niemals raushängen ließ. Leo sah wie immer aus: Lederjacke, Jeans, alte Cowboystiefel und ein T-Shirt mit dem Konterfei eines Revoluzzers aus längst vergangenen Tagen, den niemand zu erkennen schien. Sonst waren auf seinen oft viel zu bunten T-Shirts Rockbands oder Sänger aufgedruckt, die auch selten erkannt wurden. Banausen!

Werner bestellte die Haushaltshilfe Grete Hofer sowie den Gärtner Franz Lobmann ein. Der Sekretär Tobias Mohr hatte einen Termin in München und versprach, so schnell wie möglich nach Mühldorf zu kommen. Da die Telefonverbindung sehr schlecht war, konnte Werner nicht erklären, worum es ging. Mohr hatte allerdings auch nicht danach gefragt. Sehr merkwürdig.

„Hier hat niemand etwas gesehen oder gehört.“, sagte Hans, der mit den Befragungen der Nachbarn tatsächlich sehr schnell durch war.

„Schade, das wäre auch zu schön gewesen.“

Franz Lobmann war zuerst vor Ort. Der einunddreißigjährige, große, muskulöse und sehr gutaussehende, dunkelhaarige Mann musste warten, bis Fuchs endlich den vermeintlichen Tatort freigab.

„Was soll ich in dem Haus? Ich war nur wenige Male drin und könnte frei Schnauze nicht einmal beschreiben, wie es da aussieht.“ Lobmann war genervt. Esterbauer war nicht sein einziger Kunde, auch wenn er der größte war. Gerade jetzt im Frühjahr hatte er jede Menge zu tun und hatte für so einen Mist hier überhaupt keine Zeit.

„Wie war Esterbauer als Chef?“

„Ganz normal. Ich habe meine Arbeit gemacht und er hat mich bezahlt. Wie lange dauert das hier noch?“

„Der Tod Esterbauers scheint Sie nicht sehr zu berühren“, bemerkte Leo, der den Mann nicht mochte.

„Warum sollte es? Menschen sterben nun mal, das ist der Lauf des Lebens. Esterbauer ist nicht der erste Kunde, den ich verliere.“

„Sie verlieren einen gewichtigen Kunden. Soweit wir das aus den Unterlagen ersehen, waren Sie mindestens die Hälfte der Woche hier beschäftigt, wenn nicht sogar mehr.“

„Und wenn schon. Ich habe sehr viele Aufträge, die ich nicht alle erfüllen kann. Ich bin sehr gut in meinem Job, die Leute reißen sich um mich. Wenn Esterbauer wegfällt, freuen sich andere.“

Die Kriminalbeamten waren schockiert über die Kaltschnäuzigkeit des Gärtners, der neben seiner ruppigen Art auch eine Arroganz ausstrahlte, die so gar nicht zu einem Gärtner passte. Oder hatten sie alle ein falsches Bild von diesem Beruf?

Fuchs gab endlich sein Okay, dass das Haus betreten werden durfte. Als er Leo ansah, schüttelte er den Kopf. Die Spurensicherung hatte also nichts gefunden. Lobmann betrat das Wohnzimmer, danach das Büro. Das Chaos schien ihn nicht zu beeindrucken. Er ging kommentarlos weiter und sah sich im ganzen Haus um. Als er fertig war, sah er Leo an.

„Ich kann Ihnen nicht sagen, ob etwas fehlt. Das habe ich Ihnen doch gleich gesagt.“

„Danke, Sie können gehen. Halten Sie sich zu unserer Verfügung, falls weitere Fragen auftauchen.“

„Was für ein Kotzbrocken!“, sagte Hans, als die Kriminalbeamten dem Gärtner hinterher sahen, wie der mit seinem Lieferwagen davonfuhr. „Wo bleibt die Haushaltshilfe? Müsste die nicht schon längst hier sein?“

Fuchs und seine Mitarbeiter waren längst weg. Die Kriminalbeamten warteten ungeduldig vor dem Haus.

„Wir müssen doch nicht alle hier blöd rumstehen“, maulte Werner. „Ich fahre ins Büro und fange mit der Durchsicht der Unterlagen an. Ist das in Ordnung?“

„Ich begleite dich!“, rief Hans schnell. Das würde eine der wenigen Gelegenheiten sein, in denen Viktoria und Leo allein sein konnten. Vielleicht hatte er Glück und sie würden ihre Differenzen endlich aus dem Weg räumen. Außerdem ließ ihn diese Eichendorffstraße nicht in Ruhe. Er musste dringend eine Liste mit gleichnamigen Straßen erstellen. Hatte er überhaupt richtig verstanden? Schließlich war heute Morgen alles sehr schnell gegangen. Er nahm sich vor, auch über ähnlich klingende Straßen eine Liste zu erstellen.

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