Irene Dorfner - ENDSTATION

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Vor dem Polizeipräsidium Mühldorf am Inn wird eine Frau erschossen, sie stirbt in den Armen von Kommissar Leo Schwartz. Die letzten Worte der Frau sind kaum verständlich und ergeben keinen Sinn. Dass sie Leo einen Schlüssel in die Jacke steckte, hatte er nicht bemerkt. Die Tote ist die Frau des Spitzenpolitikers Esterbauer von der neuen, aufstrebenden Bürgerpartei Bayerns. Als die Kriminalbeamten dem Ehegatten den Tod seiner Frau mitteilen wollen, ist der verschwunden. Im Haus herrscht ein heilloses Durcheinander. Außerdem wurde eine große Menge Blut gefunden.
Wo ist der Politiker? Und was haben die beiden Führungsspitzen der Partei Martlmüller und Dickmann damit zu tun?
Die Gattin des nachrückenden Spitzenkandidaten engagiert ihren alten Freund Attila, ihren Mann zu beschützen und dafür zu sorgen, dass Esterbauer nicht mehr auftaucht. Attila macht aber sehr viel mehr. Er deckt einen beispiellosen Skandal in den von Martlmüller betreuten Pflegeheimen auf…

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„Der Wagen der Toten läuft auf einen Uwe Esterbauer, Mühldorf, Klingenbergstraße 12. Die Tote ist dessen Frau Heiderose.“

„Wie kannst du dir da so sicher sein?“

„Weil ich ihr Bild vor mir auf dem Bildschirm habe. Denkst du, ich bin blöd? Wir sehen uns in der Klingenbergstraße.“

„Das ist nicht die Adresse, die die Frau Hans gegenüber erwähnt hat. Moment - sagtest du Esterbauer? Ist das nicht dieser Politiker der neuen Partei, dessen Gesicht man auf allen Wahlplakaten sieht?“

Viktoria ging nicht auf die Frage ein. Ihr sagte der Name nichts und sie wusste auch nicht, worauf Leo hinauswollte. Sie war politisch seit vielen Jahren festgelegt und interessierte sich deshalb nicht für Werbeplakate anderer Parteien.

„Fahrt bitte zu Esterbauer“, wiederholte sie nur.

Leo nahm das Handy vom Ohr, sprach mit Hans und erklärte ihm, worum es ging.

„Ich für meinen Teil würde lieber erst in die Eichendorffstraße fahren. Die Frau hat sicher nicht umsonst darum gebeten. Was meinst du?“

„Ich würde dir zustimmen. Allerdings ist Viktoria der Boss und sie bestimmt.“ Hans war gespannt, wie Leo reagieren würde. Der nahm das Handy wieder ans Ohr.

„Wir fahren erst in die Eichendorffstraße nach Töging. Wir sehen uns später.“ Leo beendete das Gespräch, er hatte genug gesagt.

Viktoria war sauer. Was fiel Leo ein? Sie hatte eine klare Anweisung gegeben, die ihn nicht zu interessieren schien. Sollte sie zum Chef gehen und sich beschweren? Noch nicht, das Maß war noch nicht voll.

„Das wird Viktoria nicht gefallen“, sagte Hans.

„Ich weiß“, war Leos knappe Antwort.

Hans schüttelte den Kopf. Was die beiden machten, war schlimmer als jeder Kindergarten. Warum konnten sie ihre Differenzen nicht einfach aus dem Weg räumen? Er musste dringend mit Leo sprechen. Aber nicht jetzt.

Die Eichendorffstraße in Töging war eine beschauliche Straße mit schönen, gepflegten Häusern. Es gab hier eine Zahnarztpraxis, einen kleinen Supermarkt und eine noch kleinere Bankfiliale. Vorn am Eck war sogar ein Imbiss, der um die Zeit bereits geöffnet hatte. Die wenigen Fahrzeuge in der Straße parkten ordentlich. Hans fuhr mehrmals die übersichtliche Straße auf und ab. Alles schien in völliger Ordnung zu sein.

„Was schlägst du vor? Sollen wir uns durchfragen?“ Hans hatte Bedenken, schließlich wartete Viktoria in Mühldorf. Aber die letzten Worte der Toten ließen ihm auch keine Ruhe.

„Wo wir schon mal hier sind, bietet sich das an. Zumindest kann es nicht schaden“, antwortete Leo und Hans war erleichtert. Was war mit dieser Eichendorffstraße? Waren sie hier in Töging überhaupt richtig?

Leo und Hans befragten die Anwohner, die zuhause waren, sowie alle Personen, die ihnen auf der Straße begegneten. Keiner hatte etwas Ungewöhnliches gesehen oder bemerkt.

„Bist du dir sicher, dass du Eichendorffstraße verstanden hast?“

„Ganz sicher.“ Hans nahm sein Handy und fluchte, nachdem er hektisch über den Bildschirm wischte. „Es gibt sehr viele Straßen mit diesem Namen. Zum Beispiel in Waldkraiburg, Neumarkt St. Veit, Altötting, Traunreut, und so weiter. Wie sollen wir da die richtige Straße finden?“

„Beruhige dich. Es ist nicht deine Schuld, dass die Frau nur den Straßennamen verraten hat. Lass uns nach Mühldorf fahren. Vielleicht finden wir den Gatten dort gesund und munter.“

Schon von Weitem sahen Leo und Hans, dass Viktoria stinksauer war. Sie wippte mit dem linken Fuß und sah immer wieder auf die Uhr, was kein gutes Zeichen war.

„Ich halt mich raus“, sagte Hans, als er den Wagen abstellte. „Du hast sie verärgert, nicht ich.“

„Was soll sie machen? Mir den Kopf abreißen?“

„Schau sie dir an! Das traue ich ihr zu!“

Leo bekam eine Strafpredigt, die sich gewaschen hatte. Viktoria überhäufte ihn mit Vorwürfen, wobei sie keine Rücksicht darauf nahm, dass alle zuhörten, die sich in ihrer Nähe aufhielten. Und das waren viele, denn mittlerweile wimmelte es hier vor Kollegen und Schaulustigen.

Leo blieb unbeeindruckt. Alles, was Viktoria sagte, prallte an ihm ab. Er hörte ihr nicht zu, sondern hatte immer nur das Bild vor Augen, als sie ihn damals verlassen hatte und sich mit ihrem Wagen entfernte. Viktoria merkte irgendwann, dass Leo kein Wort von dem registrierte, was sie ihm vorwarf. Er schien mit seinen Gedanken ganz woanders zu sein. Viktoria wurde nervös und unterbrach ihren Redeschwall. Erst jetzt bemerkte sie an den Gesichtern der Kollegen und Schaulustigen, dass sie zu laut sprach und alle ihre Vorwürfe hörten, die nicht nur beruflichen Charakter hatten. Sie hatte sich hinreißen lassen und ärgerte sich jetzt darüber.

„Habt ihr nichts zu tun?“, blaffte sie einige Kollegen an, die sich daraufhin sofort wieder an die Arbeit machten.

„Die Eichendorffstraße in Töging war kalt. Was gibt es hier? Warum der Aufwand?“, fragte Leo, als wenn es den Einlauf eben nicht gegeben hätte.

„Im Haus hat ein Kampf stattgefunden. Und es gibt Blutspuren.“

„Du bist einfach in das Haus rein?“

„Die Tür stand offen. Ich wäre aber auch reingegangen, wenn sie zu gewesen wäre. Ein Mord an der Frau des Hauses rechtfertigt einen gewaltsamen Zugriff allemal.“ Viktoria ließ Leo stehen und machte sich wieder an die Arbeit. Sie war immer noch sehr aufgewühlt, außerdem schämte sie sich.

Leo ging ins Haus und sah sich im Wohnzimmer um, wo er den Leiter der Spurensicherung Friedrich Fuchs und drei seiner Mitarbeiter vorfand. Zum Glück war Fuchs hier schon fertig, sonst hätte der ihm den Zutritt sicher verwehrt. In diesem Zimmer musste ein heftiger Kampf stattgefunden haben, die Spuren waren eindeutig. Die Küche und das Esszimmer des Erdgeschosses machten einen ordentlichen Eindruck, aber das angrenzende Büro sah ebenfalls chaotisch aus. Das Büro und das Wohnzimmer waren durchwühlt worden. Warum nur diese beiden Zimmer? Viktoria hatte richtig entschieden. Wenn er das Chaos hier vorgefunden hätte, hätte er genauso gehandelt. Außerdem hätte auch er das volle Programm durchgezogen.

„Was haben Sie für mich, Herr Fuchs?“, sprach Leo den Leiter der Spurensicherung an.

„Das wird alles in meinem Bericht stehen“, murmelte dieser unfreundlich. Er mochte es nicht, wenn er gehetzt wurde. Aber noch mehr hasste er es, wenn man sich in seine Arbeit einmischte.

„Ich möchte jetzt keinen vollständigen Bericht von Ihnen hören“, sagte Leo und lächelte. In den drei Jahren, in denen er bei der Polizei Mühldorf war, hatte er es gelernt, mit Fuchs und seinen Marotten umzugehen.

„Dass hier ein Kampf stattgefunden haben muss und in diesem Zimmer, sowie im angrenzenden Büro, alles durchwühlt wurde, sehen Sie selbst“, sagte Fuchs. „Die anderen Räume sind alle sauber. Wir haben hier und hier Blut gefunden. Wenn Sie genau hinsehen würden, könnten Sie das selbst erkennen.“

„Blut von Uwe Esterbauer?“

„Woher soll ich das wissen? Bin ich Hellseher?“

„Genug Blut, um auf ein Verbrechen schließen zu können?“

Fuchs zögerte.

„Raus mit der Sprache, Kollege Fuchs. Mit wie vielen Tatorten haben Sie bisher zu tun gehabt? Sie sind kein Anfänger, sondern einer der Besten, das brauche ich Ihnen nicht sagen. Sie können sehr gut einschätzen, mit was wir es zu tun haben“, forderte Leo Fuchs auf.

Fuchs war nicht anfällig für Schmeicheleien, aber sehr wohl für die Wahrheit. Ja, er gehörte zu den Besten, das wusste er selbst. Und ja, er hatte schon sehr viele Tatorte untersucht, um eine vorsichtige Schätzung abgeben zu können, obwohl er das nicht besonders mochte. Er war ein Freund von Tatsachen und Beweisen, und nicht von Mutmaßungen.

„Für mich deutet die Menge an Blut auf ein Verbrechen hin. In welchem Ausmaß, wage ich nicht zu vermuten. Hier vor dem Sessel gibt es die größte Menge an Blut, dort und dort gibt es nur Spuren davon. Hier ist eine große Blutlache, ebenso hier. Das Blut wurde von den schweren, dunklen Teppichen aufgesogen. Ich kann noch nicht beurteilen, von welcher Menge Blut wir auf den Teppichen sprechen, aber ich bin davon überzeugt, dass das sehr viel weniger ist, als das Blut vor dem Sessel. Wenn Sie mir bitte folgen? Die Blutspuren sind hier, hier und hier, gehen durch die Eingangstür und enden auf dem Gehweg.“

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