Ernst-Günther Tietze - Jade und Diamanten

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In Bangkok wird eine internationale Diamantenausstellung geplant. Mit der Koordination der Schutzmaßnahmen wird der junge Beamte Siripong beauftragt, der in Europa Polizeitechnik studiert hat. Er stellt eine kleine, schlagkräftige Organisation auf und verbindet alle Dienststellen über ein Datennetz.
Eine amerikanische Gangsterorganisation plant, die Ausstellung auszurauben und zu diesem Zweck die Stromversorgung der Stadt zu unterbrechen. Auf den Plänen des Ausstellungsgebäudes finden sie einen geheimen Zugang zum Saal mit den Diamanten.
Ihr Chef Andy bereitet in Pattaya die Aktion vor und verliebt sich dabei in die intelligente Liebesdienerin Anchalee. Die beiden erleben eine großartige körperliche und seelische Erfüllung miteinander und beschließen zusammenzubleiben.
Als die Stadt dunkel ist, stehlen die Gangster durch einen geheimen Zugang wertvolle Diamanten. Dem Polizeibeamten Siripong gelingt es mit Hilfe eines deutschen Ingenieurs, die Stromversorgung wieder aufzubauen.
Seine Frau entdeckt auf den Gebäudeplänen den geheimen Zugang, so dass die Gangster und ihr Chef verhaftet werden können.
Arabische Terroristen nutzen den Stromausfall, um den Jadebuddha, das größte Heiligtum der Thais, zu stehlen und auf ein Frachtschiff zu bringen. Siripongs Frau gelingt es, die Spur der Terroristen heraus zu finden. Sie wird entführt, aber durch Anchalees Hilfe befreit.
Der Frachter muss Colombo anlaufen, wo die amerikanische Gangsterorganisation einen Stützpunkt hat. Ihr Chef Andy vereinbart mit Siripong gegen Zusage der Straflosigkeit eine Aktion zur Rückgewinnung der Buddhastatue.
Mit Unterstützung der örtlichen Polizei stellt die Organisation in Colombo in einer dramatischen Aktion auf dem Frachter die Statue sicher.
Andy verlässt die Organisation, tritt zum Buddhismus über und heiratet Anchalee.
Auch in diesem Roman bestimmen drei Frauengestalten durch ihre Liebe und einfühlsame Klugheit das Geschehen in entscheidendem Maße.

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Nur einmal gab es Schwierigkeiten: Während die meisten Behörden gehorsam die Weisung des Innenministers befolgten, weigerte sich Chalerm al Nawudh, der Bezirkschef der alten Innenstadt, den hierarchisch unter ihm stehenden Siripong überhaupt zu empfangen. Schon am nächsten Tag sah er sich dafür auf den gerade vakanten Posten des Leiters der Aktenverwaltung im Innenministerium versetzt. Dieses Exempel sprach sich schnell herum und Siripong hatte von nun an keine Schwierigkeiten mehr, dafür aber einen erbitterten Feind. Am meisten freute ihn der gute Kontakt zum Polizeichef von Bangkok. General Pongsakorn Saktasana. Der war erfahren genug, um zwei Dinge zu begreifen, nämlich dass der junge Mann ein Schützling seines vorgesetzten Ministers war und dass er ihm und seinen Polizisten eine wertvolle Hilfe beim Schutz der Ausstellung sein konnte. Und da Siripong den kleinen drahtigen Offizier, der vor Energie nur so sprühte, von vornherein als älteren erfahrenen Kollegen anerkannte, wies der alle Polizeidienststellen an, ihm jegliche Unterstützung zukommen zu lassen. Als Siripong ihm stolz sein Datennetz vorführte, sagte er nur trocken: „So etwas wünscht sich die Polizei schon lange. Aber ein wichtiger Datenbereich fehlt, nämlich die Meldelisten aller Hotels, zumindest der großen. Nur so können wir schnell heraus bekommen, wer wo zu finden ist.“

Siripong dankte dem erfahrenen Polizisten für den Tipp, und Jumroen machte sich an die Arbeit. Das war schwieriger als zunächst gedacht, weil die Hotels, wenn überhaupt, nur private Datennetze hatten, auf die sie nicht zugreifen durften. So vereinbarte Siripong mit den Hotelbetreibern, dass sie die Meldelisten nicht monatlich per Post übermittelten, sondern täglich um Mitternacht in einen sicheren Bereich seiner Webseite eintrugen. Einige hatten noch nicht einmal einen Internetaccount; den bezahlte Siripong für die nächste Zeit aus seinem Budget.

Die „Company“

Der Innenminister hatte Recht mit seiner Befürchtung: Auch die Gegenseite war nicht untätig. Neben vielen großen und kleinen Gaunern, die auf eigene Faust arbeiteten, interessierten sich vor allem zwei internationale Organisationen für die „Diamond 2000“. Und außerdem war da ein arabischer Multimillionär, der den Buddhismus hasste, diese friedlichste aller großen Weltreligionen, weil sie nach seiner Ansicht die Ausbreitung des Islams verhinderte. Jetzt wollte er einen Coup landen, der alle Anhänger Buddhas tödlich kränken sollte.

Andrew (Andy) McCoolen war der Boss des größeren Kartells mit Sitz in Chicago. Er hatte Elektrotechnik und Betriebswirtschaft studiert und schon eine führende Stellung in einem Unternehmen für Spezialhardware erreicht, bevor dieses von der Konkurrenz geschluckt und er gefeuert wurde. Das hatte ihn derart an ehrlicher Arbeit zweifeln lassen, dass er das Angebot eines Freundes annahm und in die „Company“ einstieg. Dank seiner Führungsqualitäten dauerte es nur wenige Jahre, bis er der unumstrittene Chef war. Wegen seiner Technikbesessenheit hieß er überall „der Ingenieur“. Er hatte die „Company“ international ausgeweitet und mit den modernsten Datenkommunikationsmitteln ausgestattet. Unter Benutzung des Internet und von Multi-Band-Mobiltelefonen waren die führenden Leute rund um die Uhr weltweit erreichbar. Und er hatte ein einheitliches Finanzsystem eingeführt. Sowohl die amerikanische Zentrale als auch die Filialen in anderen Ländern waren als normale, Steuern zahlende Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Richtungen organisiert, wodurch sie die Erträge ihrer Raubzüge recht problemlos „waschen“ konnten.

Andy war ein großer kompakter Mann von 42 Jahren mit den rotblonden Haaren seiner irischen Vorfahren. Leider lichteten sie sich im vorderen Teil des Kopfes schon ziemlich. Seit langem brachte er 120 Kilo auf die Waage. Er war von Natur aus ein sanfter Mensch und hatte diese Haltung kompromisslos durchgesetzt. Gewalt durfte zwar angedroht aber nur im Notfall ausgeübt werden. Jeder, der den Tod eines Menschen verschuldet hatte, musste unwiderruflich die „Company“ verlassen. Die „Diamond 2000“ war ihm wichtig genug, sich selbst ein Bild vom Kriegsschauplatz zu verschaffen. Er flog stets First Class, diesmal über Tokio. Dort wollte er seinen Mitarbeiter Kato Nishimuro treffen, der lange in Bangkok gelebt hatte, und sich außerdem nach langer Zeit wieder einmal von einer Geisha „behandeln“ lassen. Nachdem sich seine Frau wegen seiner Neigung zu Seitensprüngen von ihm getrennt hatte, genoss er es ausgiebig, ein freier Mann zu sein.

Kato hatte so gut vorgearbeitet, dass die Geisha lange warten musste. Einmal mussten sie intensiv die nächsten Aktionen in Japan besprechen. Dort hatten sie einiges vor, was leider immer schwieriger wurde, da die japanische Polizei sich in der letzten Zeit erheblich modernisiert hatte. Doch am interessantesten war für Andy, dass Kato den zwanzigstöckigen Gems and Jewelry Tower an der Surawong Road in Bangkok ganz genau kannte. Die Ausstellung sollte im großen Saal im 13. Stock stattfinden. Die meisten Räume in den anderen Stockwerken waren an Juwelenhändler vermietet, aber im 11. und 12. Stock, direkt unter dem Saal, war die Südostasien-Zentrale eines deutschen Touristikunternehmens untergebracht. Damit war das Gebäude für jeden zugänglich. Das weltberühmte Oriental Hotel war nur fünf Minuten vom Tower entfernt. Leider wusste Kato gar nichts über das Queen Sirikit Center, in dem wie üblich die Verkaufsmesse für Diamanten abgehalten werden sollte. Die „Company“ hatte sich vorgenommen, in einem Großangriff sowohl die „Diamond 2000“ als auch die Messe abzuräumen. Für eine Reihe von Steinen der Ausstellung lagen schon feste Bestellungen vor.

Als Andy am nächsten Tag noch ziemlich unausgeschlafen – denn die Geisha hatte ausgezeichnet gearbeitet – nach Bangkok weiterflog, fiel ihm zwei Reihen hinter ihm ein Mann auf, dessen Gesicht er schon einmal gesehen hatte; er konnte sich nur nicht erinnern wo. Doch er war nicht umsonst der „Ingenieur“. Er packte das Notebook aus, startete das Phantombildprogramm, das ein Mitarbeiter mit der zugehörigen Verbrecher-Bilddatei kürzlich bei der Polizei „besorgt“ hatte und bastelte das Gesicht zusammen. Als ihm das Programm den Namen „Sakiro Mashohito“ ausgab, zuckte er zusammen. Das war der neue Boss der zweiten, etwas kleineren internationalen Gangstergruppe, die in Japan saß. Sein Vorgänger war kürzlich für einige Jahre ins Zuchthaus gewandert. Für einen Augenblick kam ihm die Idee, mit dem Japaner zusammen zu arbeiten. Doch er kannte ihn zu wenig, um die Chancen für ein „ehrliches“ Spiel einschätzen zu können. So rief er nur seine Leute in Bangkok an, sich am Flughafen für ein „Puppenspiel“ bereit zu halten, das Codewort für Beschattung.

Da Andy die triste Eleganz des Oriental nicht mochte, war er im Royal Orchid Sheraton abgestiegen, kaum weiter vom Gems and Jewelry Tower entfernt. Er war ganz froh darüber, als er wenig später erfuhr, dass der Japaner im Oriental logierte. Andy überlegte, ob er schon heute dem Hauptkriegsschauplatz einen Besuch abstatten sollte. Aber der Jetlag steckte ihm noch in den Knochen und so beschloss er, nur auf der Terrasse des Seafoodrestaurants im benachbarten Riverside-Center etwas zu essen und dann ins Bett zu gehen. Es war ein wunderschöner Platz, direkt am Ufer des Chao Phraya, wo er nach dem Essen noch eine Weile seinen Wein austrank und das geschäftige Treiben auf dem Fluss beobachtete. Jetzt im Winter war es am Abend kaum 30° warm.

Er war gerade zurück im Hotel und saß bei einem Absacker an der Bar, als draußen eines dieser kurzen, heftigen Gewitter aufzog, die es nur in den Tropen gibt. Der Regen peitschte gegen die Scheiben und es blitzte und donnerte ununterbrochen. Plötzlich gab es einen nahen Blitz, unmittelbar gefolgt von einem gewaltigen Donnerschlag, und das Licht ging aus. Auch die Straßen waren dunkel. Ein paar Scheinwerfer in der Halle gingen automatisch an, doch sie leuchteten nur spärlich und eine Frau schrie. Nach einer Minute gab es im Hotel wieder Licht und man hörte einen Diesel laufen. Wie alle großen Häuser hatte das Hotel eine Notstromversorgung. Nach 40 Minuten ging die Straßenbeleuchtung wieder an und ein Weilchen später gab es im Hotel eine sehr kurze Stromunterbrechung. „Aha“, dachte Andy, „jetzt haben sie auf das öffentliche Netz zurück geschaltet. Sie sollten sich mal eine Synchronisiereinrichtung zulegen.“

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