Ben Westphal - Ich war Bulle

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Gedankenverloren sitzt der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling im Partykeller seines Hauses in Dalldorf bei Hamburg. Draußen ist inzwischen ein schwerer Sturm aufgezogen.
Die Pensionsfeier im Garten ging bis spät in die Nacht. Sie verlief genau so, wie er sich den Abschied vom Leben im Polizeidienst immer vorgestellt hatte. Langjährige Wegbegleiter waren allesamt zusammengekommen, um mit einem gebührenden Fest den wenig ersehnten Ruhestand zu begießen.
Während die ehemaligen Kollegen am nächsten Morgen bereits wieder Rauschgifthändlern nachjagen, hat Gerds Frau Dörte ganz klare Vorstellungen, wo er am ersten arbeitsfreien Tag für Ordnung sorgen soll.
Doch dann rast mit einem laut schepperndem Rumms ein Wagen in das Ortsschild von Dalldorf und lässt alles anders kommen, als erwartet. Der Ruhestand findet sein vorzeitiges Ende bevor er richtig angefangen hat…

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Auf der Autobahn ist inzwischen ordentlicher Verkehr. Viele Lastkraftwagen füllen die rechte Spur, so dass die mittlere Spur kontinuierlich mit Tempo 110 an ihnen vorbeizieht.

Die linke Spur ist nach erster Einschätzung noch einmal dreißig oder vierzig Stundenkilometer schneller. Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Bremen oder Rothenburg an der Wümme passieren Kuno, doch die verlieren sofort wieder seine Aufmerksamkeit. Unwahrscheinlich ist es, dass sie die konkreten Zielfahrzeuge sein könnten.

«Lemming ist nun an der Raststätte Grundbergsee», kommt es aus dem Funk.

«Kuno ist auf der Bahn und passiert gerade die Anschlussstelle Oyten. Bislang habe ich kein passendes Fahrzeug feststellen können», antwortet Kuno.

«Sehr gut, Lemming, dann teil dich mit Klatsche und Pascho auf dem Rastplatz auf. Einer bleibt vor Ort, die anderen beiden fahren alle fünf Minuten ab und suchen den fliegenden Holländer», ordnet Fred per Funk an.

«Pascho startet um 06:30 Uhr vom Rastplatz.»

«Klatsche hat gute Sicht auf die Tankstelle und Zufahrt. Ich würde hier verbleiben bis das Handy eindeutig vorbeigezogen ist.»

«Okay, dann fährt Lemming um 06:35 Uhr auf die Bahn. Gutes Gelingen!»

«JayJay bleibt in Bockel am Autohof und klingt sich ein, sobald das Handy in seine Richtung kommt.»

Kuno hat alle Positionen zur Kenntnis genommen und weiß genau, wer wo steht und ihn unterstützen kann, wenn er Feststellungen macht. Gespannt blickt er voller Erwartung in seinen Rückspiegel. Eine schwarze Luxuslimousine mit gelben Kennzeichen rollt in hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur heran. Sie fährt dicht auf einen braunen Bremer Mittelklassewagen auf, der gerade im Begriff war, das Auto von Kuno zu überholen, aber nun lieber zurückzieht und den drängenden Raser gewähren lässt. Der schwarze Wagen nahm zuvor keine Rücksicht und behielt die Geschwindigkeit bei. Mit mehr als 200 Stundenkilometern zischt er an Kunos Wagen vorbei. Der Fahrtwind drückt seinen Wagen leicht nach außen. Ein Kennzeichen konnte Kuno trotz voller Konzentration nicht erkennen. Lediglich Fragmente.

«Mich hat gerade ein schwarzer Mercedes mit niederländischer Platte überholt. Deutlich über 200 Stundenkilometer, ich denke den können wir vernachlässigen», meldet er trotzdem.

Die nächsten Fahrzeuge rollen heran, die zum Überholen ansetzen, aber bislang kein weiteres niederländisches Kennzeichen.

Auf einem blauen Schild wird die Abfahrt Posthausen in 2.000 Metern angekündigt.

Die weißen Begrenzungspoller fliegen an dem Passat von Kuno vorüber. In Fahrtrichtung wird er immer wieder von Limousinen und Familienfahrzeugen überholt. Zumeist Alleinfahrer, die sich offenbar auf den Weg zur Arbeit begeben und nach Hamburg pendeln müssen, denn die meisten Fahrzeuge stammen aus dem Großraum Bremen gemäß ihrer Zulassung.

«Ich bin jetzt Höhe Anschlussstelle Posthausen», meldet Kuno weiter an Dombrowski, der umgehend erwidert, dass das überwachte Mobiltelefon direkt in seinem Umfeld sein muss und bei gleicher Geschwindigkeit mit Kuno mitzieht.

Kuno drosselt ein wenig die Geschwindigkeit. Lieber lässt er sich hinter das Handy fallen und nimmt dann die Verfolgung wieder auf. Langsam genug fährt der Nutzer der Rufnummer ja offenbar.

Im Außenspiegel kann er nun einen silbernen Transporter erblicken, der offenbar gelbe Kennzeichen führt. Er drosselt weiter die Geschwindigkeit, denn der Transporter fährt nicht annähernd so schnell wie der vorherige Mercedes. Drei Fahrzeuge hinter ihm schert er in die mittlere Spur.

«Drei Fahrzeuge hinter mir fährt ein niederländischer Transporter. Den genauen Typ konnte ich nicht erkennen. Sieht nach einem älteren Kastenwagen aus. Das Fahrzeug hat eine silberne Lackierung. Er hat seine Geschwindigkeit verringert und bleibt derzeit hinter mir auf der mittleren Spur», teilt Kuno mit und spürt, dass sie auf der richtigen Spur sind. Die Geschwindigkeit passt auf jeden Fall und der Zeitpunkt ebenfalls. Dennoch beobachtet er weiterhin auch die auf der linken Spur heraneilenden Fahrzeuge, die jedoch bislang keine besondere Bedeutung in seinen Augen haben.

«Noch 1.000 Meter bis Grundbergsee. Weiterhin drei Fahrzeuge zwischen uns. Ich kann das Fahrzeug nicht weiter beschreiben», berichtet Kuno und bleibt auf seiner mittleren Spur.

«Das Mobiltelefon ist weiterhin genau bei Dir Kuno. Der Transporter könnte es also sein. Halt aber auch weiterhin die Augen nach weiteren Fahrzeugen offen», ermuntert Dombrowski.

Kuno nimmt den Funkspruch zur Kenntnis. Er mag es nicht gerne, wenn man ihm sagt, wie er seine Arbeit machen soll. Er weiß zwar, dass es nicht so gemeint ist, dennoch mag er es nicht.

In diesem Moment sieht er, dass der Transporter zwischen zwei Lastkraftwagen auf die rechte Fahrspur zieht und den Blinker beibehält.

Die Neugier will Kuno dazu veranlassen, dass er es ihm gleichtut, doch er weiß, dass Neugier in seinem Geschäft kein guter Berater ist. Dem Fahrer könnte seine Handlung auffallen und ein Auffallen will Kuno auf keinen Fall riskieren. Er ahnt, dass der Transporter nun abfahren wird und meldet: «Achtung, der Transporter wechselt auf den rechten Fahrstreifen. Aktuell keine Sicht mehr. Er befindet sich zwischen einem weißen und einem gelben Lastkraftwagen und hatte bis eben noch geblinkt. Eventuell fährt er bei Euch ab. Ich bleibe auf meiner Spur und fahre weiter.»

Zu gerne würde Kuno jetzt auf dem Rastplatz stehen und sehen, was der Transporter dort macht, so er denn abfährt. Aber genauso bleibt er aufmerksam und wartet auf weitere Fahrzeuge, die ihn mit passenden Kennzeichen passieren könnten.

In der ARAL-Tankstelle Grundbergsee steht an einem kleinen Stehtresen am Fenster ein schlaksiger Mann mit lockigem Haar, das er zu einem kleinen Zopf am Hinterkopf zusammengebunden hat. Er nippt immer wieder an einem Pappbecher mit heißem Kaffee und verzieht dabei das Gesicht. Dunkle Ringe liegen unter seinen Augen, aber seine tiefblauen Augen starren aus dem Fenster, als würde er auf etwas warten. Das Gesicht zeigt keinerlei Regung, keinerlei Emotion. Alleine steht er dort und scheint den Moment zu verinnerlichen.

Plötzlich ist ein Aufblitzen in seinem Blick zu erkennen. Er reckt den Hals und schaut gezielt auf ein Fahrzeug, das auf die Raststätte fährt. Es ist ein silberner Transporter, der direkt an eine der blauen Zapfsäulen heranfährt und hält.

Der Fahrer steigt aus, öffnet den Tankdeckel und steckt den Stutzen in den Tank hinein. Hierbei blickt er immer wieder auf die laufende Anzeige.

«Der silberne Transporter steht aktuell an Zapfsäule 3 und der Fahrer betankt sein Fahrzeug. Ich habe aktuell keine direkte Sicht auf die Person. Er ist dunkel gekleidet und hat sich vor dem Verlassen seine Kapuze über den Kopf gezogen. Er hat kurze Haare oder Glatze und eine normale Figur», spricht der Beobachter zu seinem Kaffeebecher.

Dombrowski aktualisiert immer wieder seine Übersicht. Jetzt kommt es auf ihn an. Er muss melden, sobald sich das Handy weiterbewegt und sich nicht mehr im Bereich der beobachteten Person befindet. Wenn es bei ihr bleibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie an der richtigen Person dran sind.

«Das Handy ist noch immer bei euch», meldet er und spürt wie die Spannung in ihm ansteigt. Er genießt das aufsteigende Kribbeln in der Magengrube, denn das ist immer ein gutes Zeichen. Sein Bauch weiß immer zuerst Bescheid, bevor sein Verstand versucht Einfluss zu nehmen.

Patsche bleibt auf seiner Position. Sobald die Person zahlen geht, wird er sie besser zu Gesicht bekommen. Er will aber auch kein Risiko eingehen. Sobald sie die Sicherheit haben, dass es das richtige Fahrzeug ist, werden sie sich nur noch darauf konzentrieren müssen. Da ist es ihm erst einmal egal, wie der Typ aussieht, den sie dann weiterverfolgen würden.

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