Melanie Baumann - Prophezeiung

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Nachdem Sophie den mysteriösen und gut aussehenden Akira zum ersten Mal gesehen hat, ist sie von ihm und seinen grauen Augen fasziniert. Er strahlt etwas gefährliches aus, was sie magisch anzuziehen scheint und so sehr sie auch versucht sich von ihm fernzuhalten, kommt sie nicht gegen die unsichtbare Verbindung an, die sie immer wieder zueinander führt. Von Träumen heimgesucht, die sie nicht einordnen kann, stürzt sie sich mit ihren Freunden in ein unbekanntes Abenteuer, um die Welt so wie wir sie heute kennen zu retten, doch wird sie es schaffen?

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Mein Gott, wie lange sitze ich denn schon hier?

Tamara steht im Türrahmen als ich aufblicke und sieht mich an als wäre sie gerade mit einer Erkenntnis gesegnet worden, die mir verwehrt geblieben ist.

Ich fühle mich irgendwie ertappt.

>> Seit wann stehst du schon da? <<

Erst habe ich das Gefühl, das sie mir nicht antworten wird, doch dann sagt sie >> Lange genug. << wodurch sich meine Stirn in Falten legt.

>> Warum hast du dich nicht zu mir gesetzt? << will ich nach dieser mystischen Antwort wissen.

>> Willst du mir vielleicht irgend etwas sagen? <<

Nicht wirklich.

>> Ich habe nicht so gut geschlafen, die Hitze, du weißt schon. Ich dachte, ich kühle mich ein bisschen ab und denke über das nach, was du mir gestern alles erzählt hast. << versuche ich es mit einer hoffentlich, ehrlichen Miene.

Sie sieht mich immer noch skeptisch an und zieht zur Antwort eine Augenbraue nach oben. Wortlos wendet sie sich auf dem Absatz um und verschwindet ins Innere des Hauses.

Nach kurzem Zögern folge ich ihr und finde sie an der Kaffeemaschine. Froh, dass sich anscheinend nicht alles ändert, stelle ich mich in gebührenden Abstand zu ihr und erkenne, dass sie ihr Handy in der Hand hält.

Checkt sie etwa ihre Mails oder hat sie irgendjemanden geschrieben?

Auf einmal blickt sie mir offen ins Gesicht.

>> Wir sollten uns etwas anziehen. << erklärt sie mit plötzlich sehr ernster Stimme. Ungläubig schaue ich auf die Küchenuhr an der Wand, die nicht einmal 7 Uhr anzeigt.

>> Wir haben noch eineinhalb Stunden, bevor wir losmüssen. Wir haben noch genug Zeit. <<

>> Wir werden nicht zur Schule gehen. Wir bekommen gleich Besuch. Wenn du aber lieber in deinem Pyjama hier sitzen möchtest, dann bitte. << kommt ihre patzige Antwort. Ich stehe, wie versteinert vor ihr und sehe zu, wie sie nach oben verschwindet.

Scheiße, es war wohl doch eine Nachricht, aber wem hat sie um diese Zeit geschrieben?

Was soll ich jetzt machen? Abhauen?

Habe ich überhaupt genug Zeit?

Es hat sich angehört, als würde wer auch immer recht schnell hier aufschlagen. Ich überlege noch was zu tun ist, als sie die Treppe wieder herunterkommt und wenige Zentimeter vor mir stehen bleibt.

>> Das mit dem Pyjama war eher rhetorisch gemeint. An deiner Stelle würde ich mich lieber anziehen wollen. << bemerkt sie und ich schrecke auf.

>> Wie meinst du das? Wen erwartest du? << frage ich sie scharf.

>> Anscheinend haben wir beide Geheimnisse. << kontert sie ebenso. In diesem Augenblick ertönt die Klingel und sie bewegt sich kommentarlos zur Tür.

Scheiße, Scheiße, Scheiße. Ich muss verschwinden, sofort. In dem Moment, in dem Tamara aus meinem Blickfeld verschwunden ist, renne ich zum Garten hinaus und überschlage in Sekundenschnelle meine Optionen. Ohne zulange darüber nachzudenken, mache ich einen Satz zur Gartentür, doch kaum erreiche ich die mir so hoffnungsvolle Rettung, steht eine breite Brust vor mir, auf dessen Lennox`s Kopf thront.

>> Guten Morgen Prinzessin. << grüßt er mich und mustert meine Erscheinung von Kopf bis Fuß. Ein spöttisches Lächeln zeichnet sich auf seinem Gesicht ab und seine Augen beginnen vor Belustigung zu glühen.

>> Wolltest du etwa in dem Aufzug die Biege machen? <<

>> Weniger die Biege. << antworte ich mit leicht zittriger Stimme.

>> Ich habe eher an einen Spaziergang gedacht. <<

Er gluckst über meine Antwort und versperrt mir endgültig den Weg. Bevor ich auch nur versuchen kann, an Lennox vorbeizukommen, spüre ich bereits in meinem Rücken, dass wir nicht mehr allein hier stehen.

Mein ganzer Körper erzittert und mir ist völlig bewusst, welchen Anblick ich hier biete.

Keiner sagt mehr ein Wort, selbst Lennox’s Ausdruck ist steinern geworden und er versucht konzentriert, meinem Blick nicht zu begegnen. Ich spüre, wie er auf mich zu kommt und in der banalen Hoffnung, dass er mich nicht sehen kann, wenn ich ihn nicht sehe, schließe ich die Augen.

Am liebsten würde ich mir auch die Finger in die Ohren stopfen, um alles um mich herum auszublenden und mich an einen anderen, einen sicheren Ort zu wünschen, doch ich bin zu nichts mehr fähig. Die Zeit scheint stillzustehen, keiner bewegt sich. Wir stehen einfach wort- und reglos in Tamaras Garten und ich warte, dass etwas geschieht. Ich will ihnen nicht die Genugtuung geben und ihnen zeigen, wie ich mich fühle, auch wenn sie es mit Sicherheit an jeder meiner Bewegungen ablesen können.

Zittrig hebe ich meine Lider, doch ist das, was ich nun erblicke, nicht mehr die breite Brust von Lennox. Vor mir steht jemand anderes. Jemand, der mich mit seinem Blick gefangen nimmt, sobald ich ihm in die Augen geschaut habe.

Wie zum Teufel ist er dorthin gekommen? Er stand doch gerade noch hinter mir und wohin ist Lennox verschwunden?

Können die sich Beamen?

Habe ich es hier mit Außerirdischen zu tun, oder sind sie darauf spezialisiert sich geräuschlos zu bewegen?

Ich meine, Akira vor mir ist ja schon nicht klein, aber Lennox sollte bei seiner Statur wenigstens einen klitzekleinen Ton verursachen. Er sagt immer noch kein Wort, sieht mich einfach nur an, fast so, als hätte er Angst ich würde weglaufen, sobald er seine Stimme benutzt.

Ich fühle mich wie gelähmt.

Er bewegt sich ganz langsam auf mich zu, bedacht darauf keine meiner Reaktionen zu verpassen, jeder zuckende Muskel, jeder Wimpernschlag, ja selbst meinen unregelmäßigen Atem scheint er im Blick zu haben.

Je näher er kommt, um so mehr muss ich meinen Kopf heben, um ihm weiter in die Augen schauen zu können. Er bleibt stehen, als höchstens noch eine Handbreit zwischen uns passt und ich kann die Wärme seines Körpers auf meinem spüren.

Mein Hirn scheint sich verabschiedet zu haben, ich kann ihn nur noch ansehen. Nicht mehr nur seine Augen, auch sein Mund ist auf erschreckend, angenehme Weise in mein Blickfeld geraten. Mein eigener fühlt sich staubtrocken an und ich befeuchte meine Lippen mit meiner Zunge.

Als ich ihm wieder in die Augen schaue, strahlen die seinen förmlich, wie flüssiges Silber. Er gibt ein Knurren von sich, das bis in jede Zelle meines Körpers vorzudringen scheint. Er schließt seine Augen und der Bann, in dem ich mich befunden habe, ist plötzlich gebrochen.

Ich schwanke Rückwärts, um einen größeren Abstand zwischen uns zu schaffen und versuche wieder einigermaßen zu Atem zu kommen.

>> Du solltest dir etwas anderes anziehen. Ich möchte nicht, dass die anderen dich so zu Gesicht bekommen. << höre ich zum ersten Mal seine Stimme und spüre jedes Wort tief in mir nachklingen.

Wie kann ein Mensch eine solche Wirkung auf einen anderen haben?

Noch nie habe ich so etwas gespürt.

Er sieht mich nicht mehr direkt an und auch wenn ich spüre, dass er es nicht mehr tut, damit wir uns nicht wieder in unseren Blicken verlieren, wünsche ich mir nichts sehnlicher als das.

Ich wünsche mir, dass er mich wieder ansieht.

Ich wünsche mir, dass er mich wieder so hält, wie in der Schule.

Ich will seine Nähe spüren, wie gerade eben noch, doch er macht nicht den Anschein, als würde er mich wieder in seine Arme ziehen wollen. Im Gegenteil, er macht selbst zwei Schritte rückwärts, um Abstand zu schaffen.

Hinter mir höre ich jemanden räuspern, doch ich kann mich noch nicht umdrehen. Ich will es einfach nicht, es würde bedeuten, dass ich ihn nicht mehr ansehen kann.

>> Sie muss sich umziehen. Bitte kümmere dich um sie. << höre ich noch einmal diese wunderschöne Stimme, jetzt jedoch nicht mehr so rau und sehnsüchtig, wie noch vor wenigen Augenblicken, sondern so streng, dass klar ist, dass er keinen Widerstand duldet.

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