Melanie Baumann - Prophezeiung

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Nachdem Sophie den mysteriösen und gut aussehenden Akira zum ersten Mal gesehen hat, ist sie von ihm und seinen grauen Augen fasziniert. Er strahlt etwas gefährliches aus, was sie magisch anzuziehen scheint und so sehr sie auch versucht sich von ihm fernzuhalten, kommt sie nicht gegen die unsichtbare Verbindung an, die sie immer wieder zueinander führt. Von Träumen heimgesucht, die sie nicht einordnen kann, stürzt sie sich mit ihren Freunden in ein unbekanntes Abenteuer, um die Welt so wie wir sie heute kennen zu retten, doch wird sie es schaffen?

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>> Jetzt ernsthaft, hast du wirklich keinerlei Interesse an Akira? Es hat wirklich den Eindruck gemacht, als wäre da etwas zwischen euch. Außerdem ist er kein übler Typ, findest du nicht? Er ist doch ziemlich heiß. << fragt sie mit neu gewonnenem Ernst in der Stimme, nachdem sich das Hicksen beruhigt hat. Ich schaue sie verdutzt an und antworte ihr im selben ernsten Tonfall, die halbe Wahrheit.

>> Wie sollte es? Ich habe dir doch gesagt, dass ich ihn nicht kenne. Außer einigen grenzdebilen Blicken, die wirklich nicht als Kommunikation zu deuten sind, gab es nichts zwischen uns und es wird auch nichts geben. Ich kannte bis eben noch nicht mal seinen Namen. Jetzt zum letzten Mal, ich habe kein Interesse an diesem Typen. <<

Sie beugt sich über die Schüssel und murmelt dabei so leise, dass ich es kaum verstehen kann.

>> Das glaubst auch nur du. <<

Was?

Schnell stehe ich auf und drehe mich Richtung Küche. Sie soll nicht sehen, dass ich sie verstanden habe. Ich gebe vor unsere Schüsseln in die Spülmaschine räumen zu wollen und überlege, wie sie ihre unbedachten Worte gemeint haben könnte. Wenn ich sage, dass ich von dem Kerl nichts will, dann ist das so.

Wieso sollte sie denn von etwas anderem ausgehen?

Der Abend vergeht rasant und wir beschließen nach einem DVD-Marathon gegen 23 Uhr zu Bett zu gehen.

Mister und Miss Bryte arbeiten meist bis Spätabends und verlassen gegen Mittag das Haus. Tamara kann meist tun was sie will, doch bekommt sie dadurch auch viele Aufgaben aufgebürdet, vor denen ich verschont bleibe. Ella kommt nur noch an den Wochenenden nach Hause, hauptsächlich um ihre Wäsche zu waschen und den Kühlschrank leer zu räumen. Wir bleiben also von Ermahnungen verschont.

In unseren Pyjamas kuscheln wir uns in ihr Bett. Das haben wir bereits gemacht, seit wir klein waren.

Heute fühle ich mich allerdings, nicht ganz wohl neben ihr einzuschlafen. Sie hat mir mal verraten, dass ich im Schlaf rede.

Was mache ich, wenn ich ihr unbewusst beichte, dass alles gelogen war, oder ich habe wieder einen dieser abgedrehten Träume?

Nein, das geht nicht.

Ich beschließe zu warten bis sie eingeschlafen ist und werde dann ins Gästezimmer gehen.

Lange muss ich nicht warten, bis sie neben mir beginnt tief zu atmen und ich mir sicher sein kann, dass sie nicht mitbekommt wie ich verschwinde.

6.

Mit meinen Eltern und jüngeren Geschwistern sitze ich an einer festlich geschmückten Tafel. Nur sehen meine Eltern nicht so aus, wie sie aussehen sollten und ich bin ein Einzelkind.

Mir ist diese Unklarheit genauso bewusst, wie mir bewusst ist, dass der Namen meines Bruders Alec lautet und der meiner Schwester Irwen. Beide sitzen zu meiner linken Seite, während meine Eltern auf der rechten Seite sitzen.

Der Grund, aus dem ich hier sitze, bedeutet, dass ich etwas tun muss, dass ich nicht will. Es ist der Wunsch meiner Eltern und als sich die Tür öffnet, sehe ich ihn.

Den Grund.

Die Person, wegen der ich hier bin. Er sieht mir genau in die Augen und ich halte seinem starren und ungnädigen Blick stand.

In ihm erkenne ich denselben Unwillen, den auch ich empfinde, doch wir sind beide an ein Schicksal gebunden, dem wir nicht entgehen können. Er geht neben seinen Eltern einher, gefolgt von seinen jüngeren Geschwistern, welche ihre Blicke auf den Boden gerichtet halten. Unsere Eltern begrüßen sich distanziert aber höflich. Es wirkt auf mich, als wären sie selbst nicht ganz von diesem Bündnis überzeugt, doch sie werden es eingehen um unser Volk zu vereinen.

Ich werde es eingehen, um den Krieg zwischen unseren Völkern zu beenden.

Er wird es eingehen, um die Stärke der Armeen gegen die Feinde zu vergrößern. Unser beider Eltern erhoffen sich so viel von diesem Bündnis und wir beide dürfen sie nicht enttäuschen. Mutter sagte, ich werde mit der Zeit lernen ihn zu lieben, aber wie kann ich jemanden lieben, der selbst keine Liebe in seinen Augen erkennen lässt? Noch immer betrachtet er mich kalt und hochmütig, als wäre ich ein unerwünschtes Insekt. Erkennt er, wieviel Angst ich habe? Ich werde ihm nicht zeigen, wie ich mich fühle. Ich werde stark sein. Ich werde meine Eltern Ehren. Ich bin eine Sinclair.

Mit schnell pochendem Herzen erwache ich noch während der Dunkelheit und kann nicht glauben, was ich gerade geträumt habe.

Schon wieder hat es sich viel zu real angefühlt. Dieses Mädchen, das war ich und meine Familie wollte mit diesen Fremden über meine Hochzeit verhandeln. Sie wollten, dass ich mit diesem Jungen ein Bündnis eingehe.

Allein bei dem Gedanken, bekomme ich eine Gänsehaut und es schüttelt mich. Sofort denke ich an den Jungen, der mein Angetrauter hatte werden sollen. Er sah aus wie Akira, der gleiche eindringliche Blick, dasselbe arrogante Verhalten.

Als wüsste er genau, dass ich gegen ihn keine Chance habe. Auch wenn ich mir eingestehen muss, dass ich ihn wieso auch immer, nicht aus meinem Kopf bekomme und anscheinend schon gar nicht aus meinen Träumen, verstehe ich absolut nicht, was mein Unterbewusstsein mir damit sagen will.

Wieso träume ich von einer Hochzeit?

Und dann auch noch mit ihm.

Ich stehe auf, knote mein Haar zusammen und tapse in die Küche der Bytes. Dort schmeiße ich die Kaffeemaschine an. Diese stammt zum Glück nicht aus der Vorkriegszeit und so sehe ich dabei zu, wie die Flüssigkeit die Tasse füllt.

Mit der vollen Tasse setze ich mich auf die Hollywood-schaukel im Garten und genieße den kühlen Morgen. Hier kann ich besser denken. Wie am See schließe ich die Augen und atme mehrfach tief ein und aus. Der Akira aus meinem Traum taucht unvermittelt auf.

War ja klar und so beäuge ich ihn genauer. Wie vor wenigen Tagen bei dem Mädchen, das mir so ähnlichsah, kann ich auch bei ihm ein paar Unterschiede ausmachen. Er hat zwar denselben Blick und die gleichen, verblüffenden, grauen Augen, doch war er nicht so durchtrainiert wie der heutige.

Der Junge war drahtiger, sein Haar war eine Spur zu lang, er trug einen Dreitagebart und hatte eine kleine Narbe über seinem rechten Auge. Ich schätze, er war höchstens ein paar Jahre jünger als der Echte. Er hatte jedoch mit dieser Härte im Blick, schon einige seiner Feinde in die Flucht geschlagen.

Der wahre Akira hat zwar auch schon einen stählernen Blick, doch so hat er mich nicht angesehen.

Noch nicht einmal Lennox hat er so betrachtet, als er ihn angefallen hat. Meine Gedanken schweifen ab und ich finde mich bei dem traurigen Paar wieder, welches sie hätten werden sollen. Eine Welle von Mitgefühl flutet mich. Sie sind noch so jung. Jünger als ich gerade, doch wird über ihre Zukunft verhandelt, ohne ihnen eine Wahl zu lassen.

Tief im Inneren weiß ich, dass sie durch dieses Bündnis wahrscheinlich mehr Jahre Lebenszeit zur Verfügung haben als sie ohne dieses wahrscheinlich gehabt hätten. Ungläubig über meinen Gedankengang, bewegt sich mein Kopf schon beinahe allein von einer Seite zur anderen.

Wieso habe ich mit Traumgestalten Mitleid? Es war einfach nur ein Hirngespinst von zu vielen romantischen Kitschromanen und Filmen. Sie waren nicht echt, das muss ich mir immer wieder vorsagen. Tief in mir drin bleibt der Zweifel bestehen, ob mein Hirn sich so etwas tatsächlich einbilden kann. Wieso werde ich dieses verdammte Gefühl nicht los, das hinter diesen Bildern mehr steckt als ich mir vorstellen kann.

Vielleicht habe auch ich keine Wahl in meinem Leben und muss Bündnisse schließen. Sollte ich mit Tamara darüber sprechen? Kann ich mich ihr anvertrauen?

Kaum das dieser Gedanke sich manifestieren kann, verwerfe ich ihn wieder. Sie hat mich belogen, tut es immer noch.

Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich bringe die Wahrheit zum Vorschein und werde nicht aufgeben bis sie endlich raus ist. Als ich die Augen öffne, stelle ich überrascht fest, dass der Tag bereits angebrochen ist.

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