Melanie Baumann - Prophezeiung

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Nachdem Sophie den mysteriösen und gut aussehenden Akira zum ersten Mal gesehen hat, ist sie von ihm und seinen grauen Augen fasziniert. Er strahlt etwas gefährliches aus, was sie magisch anzuziehen scheint und so sehr sie auch versucht sich von ihm fernzuhalten, kommt sie nicht gegen die unsichtbare Verbindung an, die sie immer wieder zueinander führt. Von Träumen heimgesucht, die sie nicht einordnen kann, stürzt sie sich mit ihren Freunden in ein unbekanntes Abenteuer, um die Welt so wie wir sie heute kennen zu retten, doch wird sie es schaffen?

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Ungläubig starre ich sie an und schüttle fassungslos den Kopf.

Ich frage sie, ob sie das ernst meint und erhalte lediglich ein >> Ja. << zur Antwort, bevor sie mich einfach stehen lässt und zwischen den Schülern untertaucht. Die letzten Minuten der Pause verbringe ich allein auf einer Bank und blicke verstimmt von einem Schüler zum anderen. Anscheinend mache ich ein so finsteres Gesicht, das sich keiner in meine Nähe traut.

Kurz bevor der erste Gong schlägt, springe ich auf und marschiere zum nächsten Klassenraum.

Als eine der Ersten setze ich mich auf meinen Platz, so kann ich jeden, der durch die Tür kommt genauestens mustern.

Tamara blickt höchstens zwei Sekunden in meine Richtung, ehe sie den Kopf wegdreht und sich auf ihrem Pult geschäftig dem letzten Unterrichtsstoff widmet.

Der Schlägertyp kommt kurz darauf durch die Tür und sucht sofort meinen Blick. Ich sehe ihn herausfordernd und abschätzig zugleich an, soll er doch zu mir kommen und sagen was er für ein Problem hat. Wenn er Kerle wie Lennox verprügelt, kann er es gerne mal bei mir versuchen, ich habe seit 2 Jahren eine Dose Pfefferspray in der Tasche, die ich liebend gerne an ihm ausprobieren würde.

Je länger er mich ansieht, umso aggressiver werde ich. Vielleicht springe ich ja gleich auf und sprüh ihm einfach so eine Ladung in seine grauen Augen. Verdient hätte er es für seine Aktion. Die Lust auf Machtspielchen vergeht mir und ich drehe meinen Kopf zur Tafel, nur um den Kontakt zu unterbrechen. Als ich wieder zur Tür blicke, kommt Nummer 8 mit Lennox im Schlepptau herein.

Beide scheinen ein ernstes Gespräch am Laufen zu haben und gestikulieren wild mit den Armen. Lennox schüttelt ergeben den Kopf, während er ihm brüderlich auf die Schulter klopft. Der Typ setzt sich neben Mister Arsch und Lennox tritt an eben diesen heran. Zu gern wüsste ich, was die beiden besprochen haben. Das Auge von ihm beginnt sich bereits zu verfärben, ist aber zu meinem Erstaunen noch nicht angeschwollen.

Mein Blick verfolgt weiter jede von Lennox’s Bewegungen und als meine Augen über den grauäugigen Jungen hinweggleiten, wird mir bewusst, dass er mich weiterhin beobachtet. Erst jetzt, da Lennox ihn anspricht, schaut er von mir zu ihm. Sie wechseln kurz ein paar Worte und machen dann so einen besonderen Handshake, den nur Eingeweihte hinbekommen.

Lennox wendet sich von ihm ab, um zu mir zukommen und ich beeile mich, woanders hinzuschauen. Nicht nur, dass der Typ mich die ganze Zeit stalkt, ich mache es ja andersherum genauso.

Sobald Lennox neben mir Platz genommen hat, wird klar, dass die Freundlichkeit, die er letzte Stunde noch ausgestrahlt hat, völlig verschwunden ist.

Jetzt wirkt er kalt und distanziert. Er verhält sich, wie ein

anderer Mensch. Hat er solche Angst vor diesem Kerl, dass er sich nicht einmal mehr traut mich anzusehen?

Mehrfach versuche ich ihn zu einer Reaktion oder einem Lächeln zubewegen, doch sein Gesicht ist wie gemeißelt. Ich gebe die Hoffnung auf, heute noch einmal den liebenswürdigen Lennox zu Gesicht zu bekommen und konzentriere ich mich auf den Unterricht, der sich immer weiter in die Länge zieht.

Auf Grund des Schlafmangels reibe ich mir über die Augen, der Stoff ist nicht gerade ein Wachmacher und blicke automatisch zur rechten Sitzreihe.

Wie nicht anders zu erwarten, schauen die grauen Augen mich direkt an. Im ersten Moment kann ich den Ausdruck in seinem Gesicht nicht deuten, doch dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen, er ist zufrieden.

Was für ein selbstgefälliges Arschloch. Wie kann man sich nur so aufführen?

Ich funkle ihn bitterböse an und freue mich innerlich, als ich kurz Unsicherheit in seinem Blick erkenne. Schnell und als wäre nichts gewesen, richtet er sich einige Zentimeter auf und starrt mir arrogant, in Siegerpose entgegen. So ein Idiot.

Ohne einen weiteren Blick an diesen Typen zu verschwenden recke ich mein Kinn und blicke wieder nach vorn. Genau in diesem Moment erkenne ich, dass die Wange von Lennox sich für wenige Sekunden zu einem Lächeln verzogen hat und ich bin mir sicher, dass ich gerade genau das Richtige getan habe.

5.

Auch in der nächsten Pause versuche ich mit Tamara zu reden und sie mit ihrer anscheinenden Doppelmoral zu konfrontieren. Sobald der Gong, jedoch die Pause angekündet hat, ist sie aufgesprungen und förmlich vor mir geflüchtet.

Angepisst, gehe ich allein in die Cafeteria und murmle frustriert vor mich hin.

Wofür hat man den bitte schön eine beste Freundin, wenn die vor einem abhaut? Ich dachte, zwischen uns wäre alles geklärt, aber allmählich bekomme ich das Gefühl, dass es sich völlig anders verhält.

Nachdem ich allein mein Mittagessen gegessen habe und ebenso allein, auf derselben Bank sitze, wie vorhin bekomme ich das Gefühl, das hier etwas ganz gewaltig falsch läuft. Was passiert hier?

Was passiert mit meiner besten Freundin?

Niemals ist das ihre normale Reaktion. Sie ist die Verfechterin des Rechts. Sie stellt sich für gewöhnlich immer vor die Unschuldigen. Niemals verschließt sie vor so etwas die Augen oder versucht es wie jetzt, zu ignorieren. Sie hat sich immer alles angehört, was ich zu sagen hatte und erst darüber nachgedacht, bevor sie es kommentiert hat, doch nun?

Bevor ich weiter überlege, was ich als Nächstes tun soll, bewegen sich meine Beine bereits von allein über den Schulhof. Ich halte Ausschau nach dem Jungen mit den grauen Augen, doch weit und breit ist weder er noch jemand anderes aus seiner Entourage auszumachen. Aus Ermangelung des einen, versuche ich es mit dem anderen und suche nach Tamara, aber auch sie ist nicht zu entdecken.

Verwirrt stelle ich mich auf meine Bank und suche über den Köpfen nach irgendeinen der fremden Jungen oder meiner Freundin, aber keiner von ihnen ist zu finden.

Frustriert gebe ich einen Laut von mir, den ein Fünftklässler zusammenzucken lässt, als der gerade an mir vorbei geht.

Ich beschließe im Schulgebäude weiterzusuchen, schließlich müssen sie ja irgendwo sein. Ich habe die Nase voll von diesem Spiel. Ich werde diesen Jungen zur Rede stellen und herausbekommen, was hier los ist. Der Freak hat mir Rede und Antwort zu stehen, genauso wie meine Freundin.

Im zweiten Stockwerk angelangt, suche ich eilig die Gänge ab, doch wie auch schon eine Etage tiefer, ist keiner zusehen. Vor jeder Tür bleibe ich kurz stehen und lausche bis ich beim Bioraum eine Stimme höre, die mir bekannt vorkommt.

Was soll das denn?

Was macht sie da drin?

Ich verstehe kein Wort von dem, was gesagt wird und lege, um besser lauschen zu können, mein Ohr flach auf die Tür.

>> Ich kann das nicht länger durchziehen. Ihr ist bereits aufgefallen, dass ich mich merkwürdig verhalte. Wie soll ich ihr bitte erklären, dass ich mich spontan, um 180 Grad gedreht habe? Ihr hättet euch zurückhalten müssen! War das denn wirklich nötig vorhin? <<

>> Du musst und du wirst. Es ist zu gefährlich, sie jetzt schon einzuweihen. Du hast sie jetzt 17 Jahre studiert, du weißt, wie du auf sie zu reagieren hast, also stell dich nicht so an und mache deinen Job. <<

Was?

>> Das vorhin war ja nicht geplant und wird nicht mehr vorkommen, es… <<

Erklärt jemand anderes, doch wird von einer dritten Person unterbrochen.

>> Genau, das wird nicht mehr vorkommen. << ist alles, was die fremde Stimme erwidert und der Zweite beendet seinen unterbrochenen Satz.

>> sollte dich nicht vor ein Problem stellen, wenn du glaubwürdig versicherst, dass sie zu viel in die Sache hineininterpretiert hat. Darum wurdest du schließlich gebeten und du hast der Sache zugestimmt, vergiss das nicht.<<

>> Wie sollte ich? Aber wenn ihr euch alle mal ein bisschen zurückhalten würdet, wäre es vielleicht nicht so offensichtlich, dass hier etwas vor sich geht. Schraubt einfach mal eine Oktave tiefer, schafft ihr das? << giftet meine Freundin den Unbekannten an.

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