Manuela Tietsch - Keltenzauber

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Ein nebliger kalter Abend im schottischen Hochland des Jahres 844 n. Chr. Feindselig werden die MacDougals von den MacBochras in den heiligen Steinkreis gezerrt, wo sie der Druide Gemmán erwartet. Dougal und seine Brüder Gavin und Calum befürchten das Schlimmste. Durch die dunkle Magie des Druiden, werden sie durch die Zeit geschleudert und in die Jetztzeit, ins 21. Jahrhuntert verbannt.
Nichtsahnend erwachen sie einem großen Gebäude in einer lärmenden und auch des Nachts hell erleuchteten Welt. Wie nehmen sie das 21. Jahrundert wahr? Und welche Gefahren müssen sie bewältigen? In all ihrer Verzweiflung gibt es nur einen Halt, Flanna, die versucht, ihnen aus ihrer Not zu helfen. Wird es ihnen gelingen zu ihrer Familie ins schottische Reich zurück zu kehren?

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Unerwartet geschah das Wunder.

„Was um alles in der Welt macht ihr hier? Mitten in der Nacht!“ Sie schüttelte mißbilligend den Kopf. „Solltest du nicht längst in einem Krankenhaus liegen.“

Sie sprach unsere Sprache! Ich schickte ein Dankgebet an unsere Schutzgeister. Endlich ein Mensch mit dem wir reden konnten. Sicher, sie benutzte Worte die mir nicht geläufig waren, doch es handelte sich eindeutig um dieselbe Sprache. Ich wußte nicht was das für ein Haus war, ein Krankenhaus, und außerdem war ich nicht krank, sondern verletzt.

Sie sah mich an als erwartete sie eine Antwort von mir.

„Oh, ich bin nur verletzt“, erwiderte ich verwirrt, weil sie mich verstand.

Eithne platzte überrascht mit einer Frage heraus: „Wieso sprichst du unsere Sprache und die anderen nicht?“

Ihr Blick war beharrlich und mißtrauisch auf uns gerichtet. Sie zögerte bevor sie antwortete: „Ich habe sie gelernt.“

Wäre das ganze nicht so spannend, so wäre Flanna wahrscheinlich schreiend geflohen, aus Angst vor diesen großen, vierschrötigen Kerlen, die so gar nicht ins einundzwanzigste Jahrhundert passten. Doch ein Gefühl hielt sie zurück, bannte ihre Angst und hielt sie in Grenzen. Schließlich war auch ein Mädchen dabei. Sicher, sie sah ebenso kernig wie die Männer aus und beobachtete sie mehr als argwöhnisch, doch diese Menschen weckten ihre Neugierde, denn sie wirkten wie die wieder erwachten Gestalten aus den alten Sagen Schottlands. Die Neugier war zu übermächtig. Viel stärker als die Angst. Wie ein Schatten huschte ein seltsames Gefühl über sie hinweg, weil sie an ihre Vorfahren aus Schottland denken mußte, die MacBochras. Wo in Gottes Namen kamen diese Leute her? Wo in Schottland sprachen sie heutzutage diese Mundart und kleideten sich im überlieferten großen Tuch. Und weshalb war er nicht längst in den Händen eines Arztes? Hatten sie doch ein Geheimnis zu verbergen? Oder hatte sich das doch einer vom Markt ausgedacht? Womöglich hatte sie wieder zu viel von Schottland geschwärmt?

Die Füchsin schüttelte den Kopf, kaum sichtbar, als wollte sie ein Wort hinzufügen, ehe sie an das Gefährt zurücktrat, um hinten eine Klappe zu öffnen. Bevor sie dies allerdings zu Ende bringen konnte, sprang Eithne auf sie zu und hielt ihr ihren Dolch unter das Kinn. Die Füchsin wirkte völlig überrumpelt, entsetzt, dessen ungeachtet nahmen ihre Haut mit einem Mal eine dunkle Färbung an und die Wut sprach durch ihren Augen und Gesichtszüge.

„Nimm sofort das blöde Ding da weg!“ presste sie bissig hervor. „Ich dachte ihr wolltet mir helfen?“

Ich schluckte hart. Dumme Eithne, machte alles zunichte. „Steck deinen Dolch weg, Eithne!“ zischte ich.

Eithne sah mich wütend an, beeilte sich dennoch meinem Befehl nachzukommen.

„Habt ihr nur einen Vorwand gesucht um euch an mich heran zu machen?“

„Ich dachte,“ antwortet Eithne beschwichtigend an mich gewandt, aber ihren Bruder anschauend, „sie wollte eine von diesen Waffen herausholen.“

Ich ließ die Füchsin nicht aus den Augen.

Sie hob beschwichtigend die Hände und zeigte uns die leeren Handflächen. „Hier trägt doch nicht jeder eine Waffe! So ein Quatsch. Außer euch anscheinend!“ sie zeigte auf mich. „Ich wollte dir nur die Tür aufmachen, damit du dich in der Zwischenzeit aufwärmen kannst, während wir den Wagen aus dem Graben schieben.“

Ich schüttelte entschlossen den Kopf. „Ich steige nicht in dieses Ding da.“

Die Füchsin sah mich seltsam an. „Dieses Ding hat eine Standheizung und obwohl alt, ist es trotz allem recht behaglich bei diesem Wetter.“ Sie holte Luft. „Besonders für jemanden, der eine Schußverletzung hat.“

Ich hielt ihrem Blick stand. „Ich steige da nicht ein und wenn es noch so viel Standheizung hat wie du sagst, was eine Standheizung auch sein mag. Wer weiß, ob du mich nicht darin gefangen nimmst und mich dann in einen Zwerg verzauberst, damit ich in einer der kleinen schwarzen Truhen lande.“

Die Füchsin sah mich ungläubig an, ehe sie unerwartet zu lachen begann. Sie hob die Hände wie besiegt und sagte: „Na gut, endlich begreife ich’s. Wo ist sie?“ Sie drehte sich suchend nach allen Seiten um. „Ihr seid von der Versteckten Kamera, oder?“ Sie sah sich ein weiteres Mal um, während sie schmunzelnd wiederholte. „Schwarze Truhen.“

Ich tauschte vielsagende Blicke mit Gavin, bevor er den Kopf schüttelte. „Du solltest dich nicht über uns lustig machen“, sagte ich verzagt. „Wir brauchen Hilfe und du auch, ich dachte wir könnten uns austauschen.“

„Wir helfen dir den Wagen zu schieben und du zeigst uns den schnellsten Weg nach Dal-Riada. Mehr wollen wir gar nicht.“

Sie lachte erneut auf, doch dieses Mal schwang ein Spottlaut mit. „Den Weg nach Schottland, also Dal-Riada, den kann ich euch wohl sagen, aber das wird euch nicht viel nützen.“

„Warum nicht?“ entgegnete ich verärgert.

„Weil ihr zu Fuß, und selbst wenn du nicht in dieser Verfassung wärst, einige Wochen bräuchtet um dorthin zu kommen. Zudem müßtet ihr anschließend, wenn ihr die Küste erreicht hättet, ein langes Stück schwimmen.“

Wie vom Donner gerührt stand ich da, fragte wie entrückt. „Wo sind wir hier?“

Sie lachte nicht mehr, sondern sah mich erneut seltsam betroffen und fragend an. „Wo ihr seid?“ Sie schaute zu Boden. „In Deutschland.“

„Deutschland?“

„Germanien, Allemania!“

Wir befanden uns in Germanien? Wie hatte Gemmán das fertig gebracht? Mir fiel das Denken schwer. Alles drehte sich in meinem Kopf. Schlagartig hatte ich den rettenden Einfall. „Kannst du uns zu einem Druiden bringen?“

Wieder sah sie mich so eigenartig an, als zweifelte sie an meinem Verstand. „Ein Druide?“

„Aye!“

„In unserer Zeit?“ fragte sie ungläubig nach.

„Was heißt in unserer Zeit?“ fragte ich befangen, aus Angst vor ihrer Antwort.

„Jetzt! Im einundzwanzigsten Jahrhundert.“ Sie zog ihre Augenbrauen fragend in die Höhe, da sie offensichtlich merkte wie betroffen wir waren.

„Du meinst wir...?“ Ich konnte nicht mehr weiterreden.

„Es mag sein, daß es Druiden gibt in dieser Zeit, ich zweifle jedoch stark an, daß diese Fähigkeiten besitzen wie Druiden, die vor vielen Jahrhunderten lebten.“ Sie zog sich ihren sonderbaren Umhang fester um die Schultern. „Wie auch immer, ich kann mich bemühen einen guten, ernsthaften Druiden ausfindig zu machen, das wird allerdings nicht einfach sein. Und es wird nicht so schnell gehen!“ Sie sah mich fragend an und überlegte laut, „wenn du durchaus nicht in den Wagen willst gut, dann nimm dir wenigstens den Verbandskasten und eine Silberdecke. Beides liegt im Kofferraum.“

Ich starrte sie nur an. Es hatte keinen Sinn mehr zu fragen was Kofferraum wäre oder all die anderen fremden Dinge von denen sie so selbstverständlich sprach. Wenn sie recht hatte, dann war es Gemmán gelungen uns in eine andere Zeit zu schicken und in ein fremdes Land, weit fort von Dal-Riada. Dies alles überstieg mein Fassungsvermögen. Ein unangenehmes, heißes Gefühl kroch meinen Nacken hinauf, lähmte all meine Gedanken und warf ein schwarzes Tuch über mein Augenlicht. Ich wurde das erste Mal in meinem Leben ohnmächtig. Was für ein Schwächling, schoß es mir durch den Kopf. Schwächling!

Gavin konnte ihn noch abfangen, so daß er nicht mit voller Wucht auf die Erde prallte. Die Füchsin, wie Dougal sie nannte, trat zu ihnen und kniete sich in den Schnee.

„Also los. Ihr helft mir ihn in den Wagen zu legen. Da decken wir ihn mit einer Decke zu und ich stelle die Standheizung an. Du“, sie zeigte auf Eithne, „kannst bei ihm bleiben, bis wir den Wagen aus dem Graben haben!“ Sie sah Gavin in die Augen. „Er stirbt vielleicht, wenn ihr ihn hier so liegen laßt. Es soll heute Nacht auf Minus 15° Grad runtergehen.“

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