Manuela Tietsch - Keltenzauber

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Ein nebliger kalter Abend im schottischen Hochland des Jahres 844 n. Chr. Feindselig werden die MacDougals von den MacBochras in den heiligen Steinkreis gezerrt, wo sie der Druide Gemmán erwartet. Dougal und seine Brüder Gavin und Calum befürchten das Schlimmste. Durch die dunkle Magie des Druiden, werden sie durch die Zeit geschleudert und in die Jetztzeit, ins 21. Jahrhuntert verbannt.
Nichtsahnend erwachen sie einem großen Gebäude in einer lärmenden und auch des Nachts hell erleuchteten Welt. Wie nehmen sie das 21. Jahrundert wahr? Und welche Gefahren müssen sie bewältigen? In all ihrer Verzweiflung gibt es nur einen Halt, Flanna, die versucht, ihnen aus ihrer Not zu helfen. Wird es ihnen gelingen zu ihrer Familie ins schottische Reich zurück zu kehren?

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„Wollen wir dorthin?“ fragte Calum wenig begeistert. Er steckte seine freie Hand ablehnend in seinen Gürtel.

„Wozu?“ Gavin schüttelte den Kopf. „Wird doch nur wieder das selbe sein wie zuvor.“

Ich stöhnte. „Vielleicht sollten wir es uns doch einmal ansehen, wir können jederzeit zurückkehren.“

Gavin tauschte unsichere Blicke mit Calum und Eithne, ehe er mich wieder ansah. „Schaffst du es bis dahin?“

Ich nickte verbissen. Irgendwie hatte ich das Gefühl der heilige Stein in mir würde mir Kraft verleihen, wenn ich bereit war zu kämpfen. „Und bis ans Ende der Welt, wenn es nötig ist.“

Mutig näherten wir uns dem großen Gebäude, um das herum die seltsamen Gefährte abgestellt warteten. Alle paar Augenblicke, nachdem Leute voll beladen mit knisternden Beuteln einstiegen, leuchtete eins der Menschenträger auf und entfernte sich auf dem grauen Pfad, und wieder andere kamen auf den Platz um anzuhalten und Menschen herauszulassen, die dann geschäftig in das große, hell erleuchtete Gebäude eilten.

Beherzt folgten wir einigen Leuten. Eine stickige, stinkige Luft empfing uns, nahm uns jede Lust am Atmen. Wagemutig gingen wir weiter, obwohl sich die befremdlichen durchsichtigen Tore wie von Zauberhand öffneten sobald ein Mensch davor stand.

„Sollen wir wirklich da hinein gehen?“ fragte Eithne entsetzt.

„Ich will wissen was die hier treiben!“ Ich sah störrisch in das Innere des Gebäudes, das von Unmengen durchsichtiger Wände unterteilt schien und offensichtlich von vielen Menschen bevölkert wurde. In meinem Inneren wuchs die Neugier so stark und schnell, daß ich neue Kraft bekam. Als hätte mir jemand einen Zaubertrank gegeben.

„Und wenn das hier der Ort ist, an dem sie Menschen in Zwerge verwandeln?“ Calum wäre viel lieber sofort umgekehrt, obwohl er sich dafür schämte. War er nicht ein Kämpfer? Hier war alles so ungeheuerlich! Wenn es um einen Kampf Mann gegen Mann ging, hatte er keine Angst, doch hier ereigneten sich unheimliche Dinge und denen konnte er nicht mit Scharfsinn oder einem starken Arm entgegentreten.

Eithne ließ ihre ganze aufgestaute Luft abwertend pfeifend heraus. „Wie sollen wir mehr über diese Leute erfahren, wenn wir nicht einmal den Mut aufbringen uns umzusehen?“ Sie sah Calum herausfordernd an, ehe sie zu Dougal und Gavin schaute.

Dougal drückte sich den Ellenbogen in die Seite und hielt sich leicht schief, um seiner Schmerzen besser Herr zu sein. In seinen Augen loderte ein wildes Feuer, welches sich nicht unterkriegen lassen wollte. Er nickte, Eithnes Worte unterstützend.

Calum nickte verzagt, Dougal war der ältere, er fügte sich.

Langsam bewegten wir uns voran, ständig die Leute im Auge behaltend und die Schwerthand einsatzbereit am Griff. Durch das Menschengewühl gelangten wir an eine metallene Pforte, die sich ebenfalls von alleine öffnete, sobald wir nahe genug heran waren, um hindurch zu gehen. Wir sahen uns an, um dem Schrecklichen zu trotzen. Mutig gingen wir hindurch. Schließlich waren wir zu dritt und wenn ich Eithnes Schwertarm mitzählte sogar zu viert.

Auch hier beachteten uns die Menschen nicht. Sie schoben Karren aus Metallgeflechten vor sich her, hielten hier und hielten dort, langten in riesige Gefache, in denen bunte Gegenstände standen und füllten ihre eigenartigen Wagen. Sie sprachen nicht einmal untereinander. Ich gewann den Eindruck, daß sie sehr in Eile waren.

Wir besahen uns die Fächer genauer. Eithne traute sich eine Schachtel in die Hand zu nehmen, sah sich ängstlich um, ob jemand einen Einwand erhob und begutachtete das Ding. Niemand störte sich an ihrer Handlung. Wir traten dicht an sie heran, um uns das Ding ebenfalls anzusehen. Eithne hob es an die Nase um daran zu Riechen. Von außen war nicht zu erkennen um was es sich handelte, doch selbst das riechen half nicht weiter. Die Schachtel war mehr als eigenartig. Solch ein Zeug hatte ich niemals zuvor gesehen. Und sie war, wie so vieles hier, durchsichtig. Drinnen befanden sich kleine, etwa daumendicke, rosa Teile, die keinen Anhaltspunkt boten, was sie enthielten oder darstellten. Calum nahm Eithne die Schachtel vorsichtig aus der Hand, er suchte eine Öffnung, doch sie schien wie durch Zauber versiegelt. Ärgerlich stellte er sie zurück.

Wir liefen weiter durch die vielen Gänge und kamen aus dem Staunen nicht heraus. Eine so große Vielfalt an bunten Farben und Gestalten hatten wir in unserem ganzen Leben nicht gesehen. In einem Lagerfach entdeckte ich Abbilder von seltsamen Frauen, mit viel zu langen Beinen, großen Brüsten, einer besonders schmalen Körpermitte und unnatürlich dickem Blondhaar. Gab es tatsächlich Frauen die solch einer Puppe als Vorbild gedient hatten? Sie war eingepackt in einem ätzenden knalligen rosa Etwas.

Von der Decke des Gebäudes hingen riesige eiförmige bunte Beutel. Calum drückte mit einem Finger so tief hinein, bis es einen lauten Knall gab. Das Ding platzte und es fehlte die winzigste Spur eines Inhaltes. Erschrocken sahen wir uns um. Niemand schaute zu uns herüber oder störte sich an dem Knall.

Wie benommen folgten wir mal dem einen Menschen und dann wieder einem anderen und ließen uns von den erschreckenden Eindrücken berieseln. Von irgendwo her waren Musikanten zu hören, die auf mir unbekannten Instrumenten spielten und merkwürdig sangen und das ganze so laut, daß es in der riesigen Halle zu hören war. Ich wunderte mich, wie es die Leute schafften das Tageslicht in die Räume zu holen, obwohl doch draußen finstere Nacht herrschte. Die Luft machte mir zu schaffen und die Eindrücke, die ich nicht zu bewältigen wußte.

„Ich habe den Eindruck die Leute holen sich hier Nahrung und...“, ich deutete auf einige Metallständer, die mit seltsam geschnittenen Gewändern behängt waren. „...Kleidung!“

Gavin schluckte. „Aber ich verstehe nicht, wieso sich das alles hier befindet.“ Er starrte eine Frau an, die ebenfalls einen Wagen vor sich herschob, in dem sich allerdings nicht nur seltsame Schachteln und Gegenstände befanden sondern auch ein kleines Kind von etwa einem Jahr.

„Glaubt ihr sie holen sich hier Kindersklaven?“ fragte Eithne leise. Sie traute sich kaum die Frau anzusehen, weil ihr der Gedanke so ungeheuerlich erschien

Keiner gab Eithne eine Antwort. Bedrückt schlichen wir weiter. Ich hatte längst den Überblick verloren, als wir zu einem runden Platz gelangten. Auf abgeschrägten Tischen lagen Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Uns lief das Wasser im Munde zusammen.

Calum stürzte sich auf den nächstbesten Stand mit leuchtend roten Früchten. „Seht doch nur zu dieser Jahreszeit!“ Er griff in eine der Schalen und nahm sich eine Handvoll, die er sofort gierig verschlang. „Hier!“ Er holte die Schale hervor und reichte sie uns. „Sie schmecken eigenartig, aber wir können sie essen.“ Er spuckte zwei Kerne auf den Boden.

Gavin schaufelte sich ebenfalls eine Handvoll in den Mund.

Ich war verunsichert und schaute mich um. „Glaubt ihr nicht, daß sie dafür einen Gegenwert erwarten werden?“

Calum schüttelte den Kopf. „Die Leute bedienen sich doch alle einfach so!“ Er langte nach einem dicken Apfel und biß hinein. Nachdem er jedoch zu ende gekaut hatte, spuckte er mit einem Mal das gekaute wieder aus. „Pfui! Widerwärtig!“ Unsanft beförderte er den Apfel wieder zu den anderen. Eithne schüttelte den Kopf.

Plötzlich kam uns mit festen Schritten eine Frau in einem weißen Gewand und mit wütenden Gesichtsausdruck entgegen. Sie fuchtelte mit den Armen hin und her.

„Ichhoffedochsehrwohl, daßsiedieWarenbezahlenwerden undihrenDreckwiederaufheben!“ Sie sah auf die ausgespuckte Nahrung auf dem Boden. Ihre aschblonden, mit roten und schwarzen Strähnen durchzogenen, dünnen Haare, die sich in winzigen Locken bis auf die Schultern kringelten wippten mit ihrem wütenden Herzschlag um die Wette.

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