Manuela Tietsch - Keltenzauber

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Ein nebliger kalter Abend im schottischen Hochland des Jahres 844 n. Chr. Feindselig werden die MacDougals von den MacBochras in den heiligen Steinkreis gezerrt, wo sie der Druide Gemmán erwartet. Dougal und seine Brüder Gavin und Calum befürchten das Schlimmste. Durch die dunkle Magie des Druiden, werden sie durch die Zeit geschleudert und in die Jetztzeit, ins 21. Jahrhuntert verbannt.
Nichtsahnend erwachen sie einem großen Gebäude in einer lärmenden und auch des Nachts hell erleuchteten Welt. Wie nehmen sie das 21. Jahrundert wahr? Und welche Gefahren müssen sie bewältigen? In all ihrer Verzweiflung gibt es nur einen Halt, Flanna, die versucht, ihnen aus ihrer Not zu helfen. Wird es ihnen gelingen zu ihrer Familie ins schottische Reich zurück zu kehren?

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Gavin wandte sich bereits, um zu gehen. „Es hat keinen Sinn, wir müssen gehen.“

„Und wohin?“ fragte Eithne bissig.

„Vater wird uns helfen!“ Gavin war davon überzeugt.

Niedergeschlagen liefen wir weiter, ohne auf den Weg zu achten. Der stramme Schritt kostete mich viel Mühe. Doch ich schmähte die Stiche in meiner Seite und die Trauer in meinem Herzen. Den Schwertknauf fest gegriffen, bis meine Knöchel weiß hervortraten, lief ich weiter. Ab und zu blickte ich zum Himmel, jedenfalls versuchte ich es, doch unter den starken Lichtern und dem wieder fallenden Schnee, konnte ich nichts erkennen, weder ob es dunkel war, noch ob ich einen Stern als Wegweiser hätte nutzen können. Mir blieb nur die Hoffnung, daß Ossian gegebenenfalls einen Weg wußte, um uns zu befreien.

So bedrückt hatten wir noch nie miteinander geschwiegen, doch keinem von uns war nach reden zu Mute. Ich wußte einer fühlte wie der andere. Wir wollten nur wieder nach Hause. Dem Schrecklichen, Unaussprechlichen entfliehen. Ich konnte nicht verstehen weshalb die anderen Menschen uns dermaßen übergingen, uns zum größten Teil nicht einmal ansahen und wenn doch, mit einem so mitleidigen Lächeln, als wären wir nicht mehr klar im Kopf, und das obwohl doch genaugenommen diese Leute eigenartig waren. Immer wieder liefen uns Männer in roten Gewändern mit falschen weißen Bärten über den Weg. Was hatte das zu bedeuten? Ich hatte keine Ahnung. Sicher wußte ich nur eines; wenn mich jetzt einer dumm ansprach, dann würde ich nicht zögern mein Schwert zu ziehen.

Ich wandte mich um. Hatte Gavin es auch bemerkt? Ich wurde das Gefühl nicht los, daß uns jemand folgte. Die ganze Zeit ging es mir so, doch wer sollte uns folgen? Womöglich die Füchsin? Wahrscheinlich nicht.

Wir erreichten einen weiten Platz, in dessen Mitte ein Brunnen mit einem Becken stand. Das Wasser hatte sich gesammelt, und umschloss halbgefroren und eiskalt meine Finger, als ich sie hineintauchte. Ich beugte mich hinunter um einen Schluck zu trinken. Meine Kehle kratzte und war wie ausgedörrt. Ich spuckte; es schmeckte abscheulich.

„Was ist?“ fragte Calum.

„Versuchs lieber nicht!“

„Ich hab‘ Durst.“ Calum griff nach dem Wasserschlauch, der an seinem Gürtel hing: „Vollkommen leer! MacBochra muß das Wasser ausgegossen haben.“

„Er hat an alles gedacht!“

Gavin nickte niedergeschlagen. „Und jetzt?“

Eithne zog ihren Wasserschlauch nach vorne. „Ich habe etwas.“ Sie zog den Riemen über den Kopf und reichte das Wasser herum.

Bedächtig trank jeder ein paar Schlucke.

Ich starrte eine Weile ins vereiste Wasser. Schaute mir die Leute an, die sich in der Nähe des Brunnens aufhielten. Fünf junge Menschen standen in einem Kreis zusammen. Sie hielten seltsame Dinger in den Händen, die beinahe so lang wie die Hände selber waren und tippten mit den Fingern darauf herum. Ihre Gesichter waren befremdlich regungslos, starr auf die Teile gerichtet. Hatten sie sich denn nichts zu sagen? Warum standen sie dann zusammen? Ich fand ihr Benehmen merkwürdig. Sie schauten sich nicht an und sie lachten nicht miteinander, so wie wir das taten, wenn wir mit Freunden im Kreis standen.

Calum berührte mich an der Schulter. Er blickte stur in eine Richtung. Ich sah hinüber. Als hätte ich sie durch meine Gedanken herbeigerufen, schoß es mir durch den Kopf. Eine Gruppe von sechs jungen Männern in schwarzer, enger Kleidung, mit geschorenen schwarzen und bunten, wild abstehenden Haaren trat uns entgegen. In ihren Lippen, Augenbrauen und Ohren steckten Nadeln, Metallringe und Ketten. Der offensichtliche Anführer hielt einen an der Spitze glühenden Stab zwischen den Fingern. Plötzlich steckte er ihn zwischen seine Lippen und zog anscheinend die Luft dadurch ein. Die Glut entfachte, der Mann bekam Rauch in den Mund. Doch er hustete nicht. Statt dessen schluckte er den Rauch herunter und stieß ihn aus der Nase wieder aus. Waren hier alle irrsinnig? Wie konnte er sich freiwillig Rauch in die Lunge ziehen? Es schauderte mich. Waren sie Leibeigene oder Gefolterte? War dies womöglich eine Strafe? So kurzgeschoren wie sie ihre Haare trugen, konnten sie nur Gesetzesbrecher sein oder Leibeigene. Und was maßten sie sich an? Wie konnten sie uns in so herausfordernder Art entgegentreten? Sie mußten doch sehen, daß unsere großen Tücher mehr als drei Farben trugen, daß wir von hoher Geburt waren? Es war nicht schwer, ihrer Körpersprache zu entnehmen, daß sie einen Vorwand suchten, um sich zu prügeln. Ich biß die Zähne fest zusammen, die kamen mir recht! Aus den Augenwinkeln konnte ich erkennen wie Calum und Gavin bereits ihre Schwerter aus den Scheiden zogen, nur ein kleines Stück, doch sie waren so bereit wie ich. Endlich bekamen wir die Möglichkeit in unser Schicksal einzugreifen und nicht nur wie Puppen darin herumzulaufen. Ich sah Eithne entschieden an. Sie sollte nicht wagen sich einzumischen. Sie hielt mir eine Weile stand, doch dann nickte sie schwach, senkte ihre Lider und trat einen Schritt zur Seite.

Der Anführer stellte sich breitbeinig vor uns hin, schnippte gekonnt den glühenden Stab auf den Boden und begann zu sprechen:

„SchmeckteuchunserWassernich? WasseidnihrfürKasper, he? Rollenspielerscheißeroderwas? HalteteuchwohlfürBravehearts?“

Die anderen lachten. Einer warf mutig ein paar Worte ein: „HabteuchwohlinderZeitgeirrt!“

Ich verstand kein Wort. Mir war jedoch klar, daß die Kerle auf eine hitzige Antwort warteten, um loszuschlagen. Beinahe war mir leichter ums Herz. Endlich die Gelegenheit meiner verzweifelten Wut nachzugeben! Ein Kampf machte den Kopf wieder frei und klar. Er würde unsere Gemüter beruhigen. Ich zog mit einem Zug mein Schwert aus der Scheide. Verdammt! Ich sackte mit dem Oberkörper zusammen. Ein schmerzhafter Stich in der Seite zwang mich in die Knie! Wie sollte ich kämpfen, wenn mich womöglich andauernd Stiche quälten?

Calum und Gavin hatten ihre Schwerter fast gleichzeitig gezogen; sie stellten sich schräg rechts und links von mir auf. Eithne trat unwillig einen weiteren Schritt zurück.

Die Kerle beobachteten uns überheblich lächelnd, doch auf den Zügen von dreien konnte ich Unsicherheit erkennen. Sie hatten keine Schwerter. Dafür hatten sie andere Waffen, was beunruhigend war, denn ich kannte sie nicht. Der Anführer zog als erster eine Kette mit einem Stock daran aus seinem Obergewand. Die anderen holten ebenfalls Ketten und Knüppel aus ihren schwarzen, seltsamen Gewändern. Feindselig schlug sich der Kerl mit dem Stock auf die Handfläche. Warum begannen sie nicht einfach?

Da kam der erste Schlag. Ich war vorbereitet, doch nicht auf die Heftigkeit meiner Verletzung. Ich schaffte den Schlag abzuwehren, als bereits der Zweite folgte. Neben mir kämpften Calum und Gavin mit zwei der anderen. Ich riß mich zusammen, verdrängte den Schmerz und schlug zurück. Das Holz krachte laut, ich fühlte wie die Breitseite meines Schwertes auf dem weichen Arm meines Gegners landete. Der schrie auf. Ich holte ein weiteres Mal aus, schlug mit Wucht zu und traf erneut mit der flachen Schwertseite. Mein Gegner jaulte laut und wütend auf, während er seine schmerzende Schulter rieb.

Mit einem Mal erstarb der Kampf, und wir standen uns wie lauernde Wölfe gegenüber. Unsere Gegner hatten wohl nicht mit soviel Wut gerechnet. Allerdings waren auch sie nicht ohne Kampfgeist und sie hatten den Krieg begonnen. Wie durch einen Nebel nahm ich wahr, daß sich um uns herum eine Menschengruppe gesammelt hatte. Überrascht entdeckte ich sie. Die Füchsin! Sie stand abseits der Menschengruppe am Rand, nah genug um zusehen zu können. Ich wunderte mich. Wie fand ich jetzt die Zeit einen Menschen so aufmerksam wahrzunehmen. Wir sahen uns an und es ging mir durch Mark und Bein.

Flanna glaubte nicht was sie sah. Diese drei Kerle kämpften mit Breitschwertern! Eine unsichtbare Faust wütete in ihrem Magen. Woher kamen diese Leute? Das war doch Irrsinn! Sie mußte Runa anrufen, vielleicht wußte die Rat?

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