A. C. Risi - PID - Tödliches Erbe

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Wirre, beängstigende Träume über ihre verschüttete Vergangenheit treiben die erfolgreiche Architektin Emma Schäfer an den Rand der Verzweiflung. Es gibt nur einen Weg da raus, und der führt zurück in ihre Kindheit. Doch der Weg dahin entpuppt sich unvermittelt als ein gefährliches Unterfangen. Während sie und ihre beiden Freunde mit ihrer Recherche eine Lawine von Ereignissen lostreten, die nicht mehr aufzuhalten ist, wird die Schweiz von einer der schwersten Naturkatastrophen heimgesucht. Menschen sterben, und Emma gerät ins Visier eines gnadenlosen Killers, der eine Mission zu erfüllen hat.

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„Ein Traktor hat mehr Komfort als diese alte Karre!“, schimpfte Rahul und liess das abgebrochene Teil unbemerkt in seiner Jackentasche verschwinden. Er begann sich ernsthaft Sorgen zu machen. Wo zum Teufel war der sprichwörtliche Schweizer Perfektionismus geblieben.

3

Der Wind frischte wieder auf. Neue Sturmböen fegten über den nass glänzenden Asphalt, der Regen trommelte jetzt seitlich gegen die schwarze Lackierung des Wagens. Der BMW reagierte wie ein bockendes Pferd. Emma musste kräftig gegensteuern, um nicht von der Fahrbahn gefegt zu werden, und es kostete sie einige Mühe, den Wagen auf einer Linie zu halten.

Auf der lang gezogenen Kurve zur Autobahn hoch verloren die breiten Pininfarina-Reifen in einer der wassergefüllten Fahrspurrillen kurz die Bodenhaftung. Der Wagen drohte erneut auszubrechen, Emma schaffte es gerade noch so auf sicheren Grund, doch die Sicht war inzwischen gleich null. Als Orientierungshilfe blieb ihr nur noch die seitliche Markierungslinie entlang der Strasse. Die Scheibenwischer arbeiteten auf Hochtouren, doch gegen die allgewaltigen Wassermassen richteten sie nicht mehr aus als ein Staubtuch in der Wüste. Etwas Derartiges hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht erlebt. Die Welt um sie herum war im Begriff, sich in eine konturlose Masse aufzulösen.

Der Wagen schoss auf die überdachte Einfahrt des Sonnenbergtunnels zu. Die plötzliche Stille, als der Wagen in die eins Komma fünf Kilometer lange Doppelröhre eintauchte, wirkte auf Emma unnatürlich, unlogisch, aber endlich konnte sie wieder klar sehen.

Emma entspannte sich. Sie dachte über ihr neues Leben nach, dachte daran, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor – wenn sie es überhaupt schaffte, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen. Sie hatte ein halbes Jahr. Oberflächlich betrachtet, eine Menge Zeit, aber es wartete viel Arbeit auf sie - und sie hatte noch nicht mal einen Plan.

Wo beginne ich am besten? Jeder Schritt musste weise vorausgeplant und dokumentiert werden. Ich brauche ein Konstrukt des voraussichtlichen zeitlichen Rahmens , dachte sie, u nd ich werde noch mehr Zeit darauf verwenden müssen, Fragen zu stellen, Hinweisen und Spuren nachzugehen. Diese Gedanken versetzten sie in eine beschwingte Stimmung. Die Haut an ihren Unterarmen prickelte, die Härchen darauf standen aufrecht wie die Stacheln eines Igels.

Das einschiessende Adrenalin machte sie übermütig, ihr Fuss liebkoste das Gaspedal. Der Wagen beschleunigte mit einem kraftvollen Schnurren und die Nadel am Tachometer schoss so mühelos über das Tempolimit hinaus, dass sie es nicht mal wahrnahm. Emma drehte die Musik lauter; gemeinsam mit Freddy Mercury sang sie: „We are the Champions …”

Das Licht im Tunnel ging aus; erst flackernd, dann war es ganz weg. Die plötzliche Dunkelheit liess die Tunnelwände bedrohlich eng zusammenrücken. Nichts, das Emma beunruhigt hätte, sie war nicht klaustrophobisch veranlagt. Trotzdem ging sie etwas vom Gas. Dieser verdammte Regen. Sie seufzte, dabei malte sie sich aus, wie ein zorniger Wettergott sich immer neue noch chaotischere Katastrophen ausdachte, um die ungehorsame Menschheit zu bestrafen. Diese Vorstellung lenkte sie einen Moment ab. Einen gefährlichen winzigen Augenblick.

Am äusseren, zerfliessenden Rand ihres rechten Scheinwerfers tauchte ein hässlicher Schrotthaufen auf. Oh Gott! Das Ding fährt sogar noch? Emma traute ihren Augen nicht. Das rostzerfressene Chassis war derart verzogen, sie konnte alle vier Reifen sehen – nebeneinander.

Der ohrenbetäubende Knall einer Fehlzündung liess sie erschrocken das Steuer zur Seite reissen. Der schwere Wagen vollführte einen bedenklichen Schlenker, fast hätte sie den hohen Randstein an der seitlichen Begrenzung gestreift.

„Dämlicher Idiot!“, schrie sie ihre Frontscheibe an, als ihr der Wagen wieder gehorchte. Der Schreck sass ihr tief in den Knochen, das war gerade noch mal gut gegangen. „So eine Karre gehört verboten“, echauffierte sie sich. „Das ist unglaublich. Blödmann, du tickst doch nicht richtig.“

Der Jeep wurde hässlicher, je näher sie auffuhr. Schon konnte sie den rostigen Auspuff erkennen, der, schwarzen Qualm hustend, bedrohlich locker auf und ab wippte. Der Gestank, der ihm entströmte, war bestialisch, aber noch schlimmer war dieses unheimliche Grollen, das die ganze Tunnelröhre durchdrang.

Dieses hässliche Ding ist kein Auto , dachte sie, das ist eine tickende Zeitbombe auf Rädern . Emmas Finger betätigten die Umluft-Taste, doch dafür war es längst zu spät. Der widerliche Abgasgestank hatte sich bereits im ganzen Wagen ausgebreitet. Sie begann zu husten und eine Nanosekunde lang war sie abgelenkt.

Der zweite falsche Augenblick.

Die Rostschleuder legte eine Vollbremsung hin. Emmas Fuss schnellte vor aufs Bremspedal, das Bein steif durchgestreckt; ein eingeübter Reflex. Trotz des furchterregenden Ratterns des ABS liess sie den Fuss da, wo er war. Die Reifen griffen wieder, doch das wild schlingernde Heck des Jeeps war bereits zu nah, und jetzt brach es auch noch zur Seite aus.

***

Jack und Rahul starrten dem diffusen Lichtfinger ihres einen, halb blinden Scheinwerfers hinterher, der sich schon nach ein paar wenigen Metern im Tunnelinnern verlor. Der zweite hatte sich gar nicht erst zum Dienst gemeldet.

Jack kurbelte das beschlagene Seitenfenster herunter und streckte den Kopf hinaus. Lautes Donnern und Getöse erfüllte die Luft im Tunnel. Er war etwas verwirrt.

Das kann unmöglich mein Wagen sein, dachte er. Einerseits beruhigte ihn diese Erkenntnis, andererseits liess das unheimliche Grollen, egal woher es kam, auf nichts Gutes schliessen. Er wischte mit seinem Taschentuch ein kleines Loch in den Schmutz am Seitenspiegel. Ein Wagen schloss von hinten auf, ein BMW, schwarz. Das schnittige Fahrzeug rückte verdammt schnell auf.

Rahul stiess ihm den Ellbogen in die Seite. „Pass auf! Vor dir!“

Jack riss den Kopf zurück in den Wagen und schmetterte seinen Fuss auf die Bremse: Die betagte Karre bockte und begann wild zu schlingern und dann brach das Heck aus. Einen Herzschlag lang befürchtete er, sie würden sich überschlagen, aber dann kamen sie quer zur Fahrbahn doch noch zum Stillstand - nur einen knappen Meter hinter dem gestürzten Motorradfahrer und seiner Maschine.

Der Kerl sah aus wie ein Ausserirdischer in seiner schwarzen Montur und dem Helm mit dem geschlossenen Visier. Er kam mühsam wieder auf die Beine, während er versuchte das Visier zu öffnen, aber etwas klemmte. Durch den Sichtschutz hindurch schrie er Jack etwas zu, doch der verstand kein Wort. Was der Alien auch zu sagen hatte, es ging in dem Getöse und dem dumpfen Grollen vollständig unter.

Jack hielt sich hilflos die Hand hinter sein Ohr.

Der Alien schien zu verstehen, reagierte jedoch für Jack völlig unverständlich - er rannte davon. Das alles passierte in einem Bruchteil von Sekunden und während Jack noch immer verdutzt dem sich eilig davonmachenden Motorradfahrer hinterherglotzte, bohrte sich die bullige Schnauze des BMWs in die Beifahrerseite des Jeeps. Die alte Kiste verabschiedete sich wie ein etwas zu breit geratener Pfeil vom Strassenbelag, sodass sie bei der Landung in hohem Bogen zurück auf den Asphalt das Motorrad unter sich begrub.

Rahul stöhnte auf. Im Gegensatz zu Jack hatte er den Zusammenstoss kommen sehen. Ihm war gerade genug Zeit geblieben, die Arme hochzureissen, um sein Gesicht zu schützen. Er hatte das leise Knacken des berstenden Knochens noch im Ohr, als ihm der teuflische Schmerz auch schon den Atem raubte.

Jack traf es völlig unvorbereitet, aber ausser einem Schlag gegen seine Schulter bekam er nichts ab. Unsinnigerweise beschäftigten sich seine Gedanken noch immer mit dem sonderbaren Verhalten des Motorradfahrers. Wieso, zum Teufel, hat sich der Kerl einfach aus dem Staub gemacht?

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