A. C. Risi - PID - Tödliches Erbe

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Wirre, beängstigende Träume über ihre verschüttete Vergangenheit treiben die erfolgreiche Architektin Emma Schäfer an den Rand der Verzweiflung. Es gibt nur einen Weg da raus, und der führt zurück in ihre Kindheit. Doch der Weg dahin entpuppt sich unvermittelt als ein gefährliches Unterfangen. Während sie und ihre beiden Freunde mit ihrer Recherche eine Lawine von Ereignissen lostreten, die nicht mehr aufzuhalten ist, wird die Schweiz von einer der schwersten Naturkatastrophen heimgesucht. Menschen sterben, und Emma gerät ins Visier eines gnadenlosen Killers, der eine Mission zu erfüllen hat.

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Nicht heute. Nicht an diesem Tag.

Dem Tag eins.

Als Antwort hob Emma ein Mal die Schultern. Das war's schon. Sie hatte bereits im Sitzungszimmer alles gesagt.

Frank kapierte schnell. Aus der Tirade wurde ein Bitten. „Emma, lass uns jetzt nicht einfach so hängen - wir brauchen dich.“ Er ging auf sie zu, um wenigstens die räumliche Distanz etwas zu verringern. Fasste sie an den Armen und versenkte seinen Blick in ihre Augen. Beschwörend hakte er nach: „Wenn du jetzt aus dem Projekt aussteigst, verlieren wir möglicherweise den gesamten Auftrag, denn ohne deine Hilfe schaffen wir die Eingabe nicht fristgerecht.“ Schonungslos appellierte er an ihr ausgeprägtes Pflichtbewusstsein.

„Auch Heuchler müssen sterben, Frank.“ Enttäuscht über seinen erneuten Versuch, sie umzustimmen, stiess Emma ihn von sich. „Aber zugegeben, diese Mitleidstour macht dir so schnell keiner nach, nur … bei mir zieht das nicht.“ Sie fühlte sich verraten.

„Ihr habt euch also gegen mich verschworen und dich hat man zum Fürsprecher dieser Farce ernannt. Was haben sie von dir verlangt – dass du mir die Hölle heissmachst? Mir drohst? Wollt ihr mir die Partnerschaft kündigen? Ist es das, was du mit diesem Tamtam bezweckst?“

„Sei nicht albern, Emma. Niemand will so etwas - aber ja, sie haben mich gebeten, nochmals mit dir zu sprechen. Wärst du an meiner Stelle, würdest du genauso handeln. Paul und Tom wissen, dass wir gut miteinander können. Also hilf mir, gib dir einen Ruck und verschiebe deine privaten Probleme einfach ein paar Wochen nach hinten – mir zuliebe.“

Frank liess sich auf das Sofa fallen. Das schlichte Design des Möbellabels USM dominierte den gesamten Raum. War trotz Franks Gewicht nicht totzukriegen. Der Chromstahl ächzte. Aber das war auch schon alles.

Emma wollte etwas erwidern, doch Frank wischte ihr Vorhaben mit einer schwungvollen Handbewegung und einem hinreissenden Grinsen einfach vom Tisch, stattdessen klopfte er aufmunternd mit der flachen Hand auf das schwarze Leder der freien Sitzfläche neben sich.

Emma tat ihm den Gefallen und setzte sich. Sie versuchte zu erklären: „Ihr habt mir einfach nicht richtig zugehört. Ich bitte nicht darum, ich verlange , dass mein Anliegen ernst genommen wird. Es muss jetzt sein, basta! Deine Behauptung, dass es ohne mich nicht geht, ist einfach lächerlich, und du weisst das. Genauso, wie du weisst, dass ich dich durchschaue.“

Frank verzog das Gesicht.

„Was zum Kuckuck ist eigentlich los mit euch Männern“, schimpfte Emma weiter, allmählich geriet sie in Fahrt. „Denk doch mal nach: Wenn ich jetzt aussteige, vergrössert sich euer Profit um meinen Anteil – und meine Arbeit ist praktisch bereits getan.“

Die Falten um Franks Augen vertieften sich. Er lachte laut auf. „Für ein Weibsbild führst du ein ganz schön lockeres Mundwerk, weisst du das?“

Emma schnitt ihm eine Grimasse. „Akzeptier' es einfach! Es liegt nicht in deiner Macht, mich umzustimmen, meine Entscheidung steht fest. Doch als mein Freund bitte ich dich: Sprich noch mal mit Paul und Tom, erzähl ihnen irgendetwas - aber vor allem, halt sie mir vom Hals!“

Keine Reaktion von Frank.

„Es muss jetzt sein!“

„Okay, ist ja gut, ich habe verstanden. Du kannst also getrost wieder runterkommen von deinem Trip. Was auch immer du dir da eingeworfen hast, lass in Zukunft die Hände davon. Ich erkenne dich ja kaum wieder. Und noch etwas, wenn ich mich für dich starkmachen soll, brauche ich was Handfestes. Irgend so eine obskure, an den Haaren herbeigezogene Geschichte reicht da nicht. Dein momentanes – verzeih mir den Ausdruck - hysterisches Getue kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.“

Emma überging die chauvinistische Anspielung. Sie würde sich jetzt nicht darüber aufregen, gönnte sich aber einen kurzen Moment, um entnervt die Augen zu schliessen. Als sie sie wieder öffnete, hatte sie einen Entschluss gefasst.

„Also gut.“ Sie atmete tief ein. „Erinnerst du dich an das, was ich dir über meine … Kindheit erzählt habe?“

„Spielst du etwa auf diese Wer-bin-ich-wirklich-Geschichte an?“, fragte er und verfolgte ihr unruhiges Auf und Ab. Sie tigerte zum Fenster und zurück an den Schreibtisch, zum Fenster – an den Schreibtisch … und das, ohne einmal innezuhalten. „Mir wird noch schwindlig“, seufzte er. „Aber was ist jetzt neu an der Geschichte?“ Er gähnte.

Emma beachtete ihn nicht, stattdessen machte sie sich Gedanken über die richtige Wortwahl. Wenn sie Frank nicht klarmachen konnte, wie existenziell wichtig diese Nachforschungen für sie waren, dass ihr Seelenfrieden davon abhing - von der körperlichen Erschöpfung durch chronischen Schlafmangel einmal abgesehen, dann konnte sie sich gleich jedes weitere Wort sparen.

Frank begann zu pfeifen und mit dem Fuss zu wippen, da endlich begann sie zu erzählen. Sie nannte den Albtraum, der sie quälte.

„Was ist das für ein Traum“, unterbrach er sie, „was passiert da?“

„In meinem Traum bin ich ein Kind und ich sitze in einem Flugzeug. Ich blicke aus einem ovalen Fenster, dessen Scheibe milchig weiss beschlagen ist. Wir fliegen über eine weisse Decke aus Zuckerwatte, die lautlos unter dem Flugzeug dahingleitet, als das Ding plötzlich wegsackt und wie ein Stein durch die Wolken fällt. Wir stürzen ab. Ich habe fürchterliche Angst, doch niemand ist da, der sich um mich kümmert, meine Hand hält, mir sagt, dass alles gut wird, oder mich auch nur tröstend anlächelt. Ich kann kaum atmen, so sehr schnürt mir die Angst die Brust zu.“ Emma atmet tief ein, allein die Erinnerung an den schrecklichen Traum bereitet ihr körperliches Unbehagen.

„Irgendwann später …“, fährt sie fort, „sehe ich mich selbst, als kleines Mädchen inmitten rauchender Trümmer stehen. Wie zerstörte Spielsachen liegen Wrackteile verstreut um mich herum und dort, wo das grösste heil gebliebene Stück des Flugzeugs liegt, brennt es lichterloh. Und immer noch sehe ich mich da stehen und weinen, als wäre ich eine Fremde, während ich die Tränen fühlen kann, die dem Mädchen heiss und nass über die Wangen rollen. Die Flammen schlagen immer höher und eine unerträgliche Hitze breitet sich aus. Die Haut an meinen Armen beginnt zu jucken und das Letzte, was ich sehe, ist eine gewaltige, alles zerstörende Explosion. Danach wache ich auf, bin schweissgebadet und mein Bein schmerzt.“ Emma streicht sich mit der Hand über die längst verheilten Narben. Sie kann sie durch den Stoff hindurch fühlen.

Frank räusperte sich. „Scheisse, und so was träumst du jede Nacht?“ Der betroffene Tonfall in seiner Stimme klang echt. „Kein Wunder, dass dein Nervenkostüm nur noch Pudding ist.“

Emma sah ihn an: „Nicht jede Nacht, aber vielleicht begreifst du jetzt, dass ich so nicht weitermachen kann. Mir fehlt einfach die Kraft dazu.“

„Verstehe! Hhmm … Hast du schon mal daran gedacht, einen dieser Psychoheinis aufzusuchen – du weisst schon, einen Seelenklempner?

Emma antwortete nicht gleich. Sie wusste, dass dies nicht einfach eine neuerliche Stichelei war, die Frage war ernst gemeint.

„Daran gedacht habe ich, ja. Zu Anfang jedenfalls, mittlerweile bin ich jedoch davon überzeugt, dass die Träume einen realen Hintergrund haben. Ich habe auch bereits einige Nachforschungen in diese Richtung angestellt. Recherchiert, herumtelefoniert, solche Sachen eben - und weisst du was? Ich bin tatsächlich fündig geworden.“

Frank glotzte sie verständnislos an, als spräche sie plötzlich Mandarin. In diesem einen kurzen Moment wurde ihr klar, dass sie den Gaul von der falschen Seite her aufgezäumt hatte, aber da war es bereits zu spät.

Frank verdrehte die Augen. „Komm schon, Emma, das ist doch verrückt. Du bist verrückt!“ Seine Bestürzung war nicht gespielt. Er konnte nicht fassen, was sie ihm da gerade aufzutischen versuchte. „Weisst du überhaupt, wie sich das anhört? Wie kommst du nur auf solch einen Unsinn? Jeder hat mal Albträume - sogar ich. Doch stelle ich deswegen gleich Nachforschungen an?“ Frank schüttelte den Kopf. Er war fassungslos. „Du ereiferst dich. Träume sind doch nur verworrene Bilder unseres Unterbewusstseins, ohne jeglichen Bezug zur Realität, völlig bedeutungslos. Wach auf, Emma, bevor du dich zu sehr in diese Sache verrennst!“

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