Solveig Kern - Brautwerbung

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Furuks Erbe ist ein neunbändiges Fantasy-Epos mit mehreren Ebenen.
Die offensichtliche Ebene ist die Heldenreise: Nach dem gewonnen Krieg geht Mauro daran, sein Reich zu ordnen. Im Geiste sieht er sich an der Seite seiner Herzdame zur Krönung nach Mandrilar reiten. Doch so einfach ist die Sache nicht. Sigrun steht den Interessen mehrerer starker Frauen im Wege. Die Brautwerbung gerät zum Hindernislauf.
Auf der zweiten Ebene geht es um Führung: Macht wird durch Erfolge legitimiert. Der gewonnene Krieg ermöglicht Mauro, Veränderungen durchzusetzen. Doch auch ein König kann sich nicht über alle Konventionen hinwegsetzen.
Auf der dritten Ebene geht es um energetischen Ausgleich. Der König prägt die Stimmung im Land. Das Wohl des Volkes ist untrennbar mit seinem Wohlergehen verbunden. Macht es unter dieser Voraussetzung Sinn, wenn Mauro sein privates Glück opfert, um dem Land zu dienen?

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„Seid Ihr einverstanden?“ drängte Fürst Torren.

Mauro, der Hanoks inneren Kampf amüsiert beobachtete, sagte ganz gelassen: „Ihr wolltet doch mehr Leute haben, Togwed Hanok. Willigt ein, wenn der Vorschlag des Fürsten Sinn macht!“ Letztendlich war es einerlei, ob Hanoks oder Torrens Leute in Moringart vor seiner Haustüre saßen. Er ärgerte sich bereits, dass er überhaupt fremde Truppen dort genehmigt hatte.

„Eure Vorschläge machen Sinn“, sagte Hanok laut zu Fürst Torren. „Ich bin einverstanden und danke Euch für Eure Unterstützung.“

Ein verschmitztes Lächeln blitzte in Fürst Torrens Augen auf. Er hatte Mauros telepathische Anweisung mitbekommen. „Togwed Hanok, Ihr seid ein verständiger Mann. Ich freue mich, dass wir so rasch handelseinig wurden. Das Arrangement ist, denke ich, zur beiderseitigen Zufriedenheit. Wir werden bestimmt gut zusammenarbeiten.“

Zu Mauro sagte Torren: „Ich danke Euch für Eure Geduld, mein Herr und König. Solch unmaßgebliche Details wie die Rekrutierung von Kriegern für die Reichstruppe könnt Ihr Euren Untergebenen überlassen. Wir regeln das für Euch. Über das da“, Torren zeigte mit dem Finger auf Burg Amrun, „sprechen wir beide unter vier Augen.“

Torren verneigte sich höflich und verschwand.

Mauro sah ihm mit einem Kopfschütteln nach: „Was wollte er damit sagen, dass die Tolegos Sevas bewirtschaften? Will er jetzt nicht mehr Burg Amrun haben?“

Hanok bekam einen roten Kopf. „Das war eine Warnung: wenn Fürst Leor Amrun ausplündert, hält Torren sich in Sevas schadlos.“ Zu Torrens Anspielung auf die Gefangennahme der Tolego-Frauen auf Burg Amrun schwieg er wohlweislich.

„Aha. Er weiß also, was ich vorhabe.“

„Davon könnt Ihr ausgehen.“ Nun wusste auch Hanok, was Mauro mit Fürst Leor ausgehandelt hatte. Bitter vermerkte er, dass Sevas ihm zugedacht gewesen wäre, denn das Lehen war der Lohn für den Feldherrn. Wäre er nicht in diesen dummen Hinterhalt auf den Distelfeldern geraten...

„Warum wollte er uns freiwillig seine Krieger geben?“

„Das Fürstentum hat eine lange militärische Tradition, es hat immer schon Krieger exportiert. Durch die Auflösung von Pados Truppe kehren zu viele mit einem Schlag heim und fragen nach Arbeit. Fürst Torren muss seine Leute versorgen. Gold besitzt er genug, doch keine lohnenden Aufgaben. Seine Provinz hat keine Außengrenzen, an die er seine Truppen stellen könnte, wie die anderen betroffenen Fürsten. Darum dient er sie uns an.“

„Ich verstehe. Er fängt zwei Fliegen mit einer Hand. Seine Krieger sind versorgt und er gewinnt an Einfluss. Respekt“, sagte Mauro bewundernd. „Er ist verdammt schlau vorgegangen. Beinahe könnte man sagen, er hat mich überrumpelt. Über weite Strecken wusste ich überhaupt nicht, was er will.“

Während er so über den alten Zauberer sprach, fiel ihm auf, dass ihn dessen Gegenwart diesmal überhaupt nicht in Panik versetzt hatte. War das bereits die Folge der Entscheidung über seinen eigenen Clan? In jedem Fall war es ein großer Schritt zur Unabhängigkeit. Mauro fühlte sich erleichtert. Fürst Torren war ihm zwar haushoch überlegen, doch er war auf dem besten Wege, von einer Bedrohung zu einer Herausforderung zu werden.

Etliche Tagreisen weiter südwestlich saßen Feren und Segur auf der Festungsmauer von Gralta. Tief unter ihnen schäumte das Meer tosend gegen die Klippen. Über ihnen strahlte ein wolkenlos blauer Himmel, und die Sonne strahlte mit ganzer Kraft. Doch die beiden Tolegos interessierte weder der Blütenduft, der sie umgab, noch die unbeschreibliche Aussicht auf die Meerenge vor ihnen. Sie trugen akribisch Informationsfetzen zusammen, die sie in den letzten Tagen auf telepathischem Wege erhalten hatten.

„Die Entsatztruppen müssen bald da sein“, sagte Segur. „Morgen oder spätestens übermorgen sind wir fort von hier. Ich habe diese Klippen satt. Der Seewind macht mich krank. Es wird höchste Zeit, hier zu verschwinden.“

„Ich fand es gut hier.“

„Ich weiß, Du hast die Zeit zum Trainieren genutzt. Bist wieder ein Stück besser geworden.“

„Was nutzt es mir?“ entgegnete Feren bitter.

Segur schüttelte ungläubig den Kopf: „Ich kann es nicht fassen. Pado hat uns einfach sitzen lassen! Nach all den Schlachten, in denen wir seinen wertvollen Arsch gerettet haben, vergisst er uns einfach hier auf den Klippen!“

Feren zuckte die Schultern: „Es war höchste Zeit, ihm den Rücken zu kehren. Ich wollte schon länger weg. Hatte mich bei Condir Warden beworben.“

„Ich habe nie verstanden, weshalb Warden von Tolego Dich zurückwies.“

„Ich war wohl nicht gut genug für seine Truppe.“ Feren machte eine verächtliche Geste: „Sie haben nie etwas für mich getan. Nie wieder frage ich den Clan um Erlaubnis. Das war ein Fehler.“

Segur lachte: „Letztendlich war es Dein Glück. Hätte Condir Warden Dich akzeptiert, wärest Du genauso tot wie er.“

„Ich bin froh, dass die Zeit mit Pado vorüber ist. Ich konnte ihn nicht mehr ertragen. Früher oder später hätte ich ihn für die Demütigungen zur Rechenschaft gezogen!“

„Wie Du mit Hanok abgerechnet hast?“

„Wer behauptet, dass ich das getan habe?“ sagte Feren mit ungewöhnlicher Schärfe.

Segur ruderte sofort zurück: „Niemand. Nach den Regeln des Netzwerkes wissen immer nur der Auftraggeber und der, der den Auftrag ausgeführt hat, Bescheid. Beide sind verpflichtet, auf alle Zeiten zu schweigen.“

„So muss es sein.“

Sie schwiegen eine Weile. Dann wechselte Segur das Thema: „Clanchef Torren hat allen Männern angeboten, nach Tolego zurückzukehren. Er gibt jedem, der endgültig abmustert, einen Batzen Gold für die Gründung einer zivilen Existenz. Ein Teil meiner Männer wird dieses Angebot annehmen. Sie sind lange genug im Felde gewesen, sie haben die Nase voll. Manche von ihnen freuen sich richtig auf daheim.“

„Ein Teil“, wiederholte Feren. „Und der Rest?“

„Für die, die nicht heimkehren wollen, hat Fürst Torren ein Engagement an der Nordgrenze ausgehandelt. Das hat allerdings einen Haken. Der Oberbefehlshaber könnte Hanok heißen.“

„Hanok.“ Mehr sagte Feren dazu nicht. In dem einen Wort lag alles, was er über die Situation dachte.

„Ich verstehe es auch nicht. Er war völlig erledigt. Schwer verwundet, degradiert, gedemütigt, vor ein Kriegstribunal gestellt. Jeder hätte gedacht, das ist sein Ende. Doch er hat sich wieder hochgekämpft. Bodir sagte, er hätte es nicht geglaubt, wenn es nicht direkt vor seinen Augen geschehen wäre. Hanok rang verbissen um jeden Fußbreit Boden. Jetzt reist er an der Seite des Königs und leitet für diesen kommissarisch die Reichstruppen. Zwar wurde ihm das Kommando nicht formell übertragen, aber Bodir hält es für möglich, dass es noch geschieht.“

„Wenn Hanok etwas will, dann kriegt er es.“ Feren lachte bitter: „Wir wissen nicht wohin - er schwimmt wieder oben. Es gibt keine Gerechtigkeit.“

„Nein, die gibt es nicht“, bestätigte Segur. „Während wir hier sitzen und auf die Ablösung warten, haben die anderen alle Posten verteilt. Man sagt, in Tolego hätte nach Wardens Tod nun Torrens Enkel Nôrden das Sagen. Jedenfalls gehören alle Kameraden, die gute Posten bei der Reichstruppe bekommen, zum Kreis seiner Getreuen.“

„Kenne ihn kaum. War wohl zu selten daheim“, konstatierte Feren.

„Es soll ein unangenehmer Bursche sein. War früher bei König Curons Garde. Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen“, wusste Segur

„Egal. Unter Hanok hätte ich ohnedies nicht gedient.“

Segur lachte heiser: „Ich auch nicht. Und meine Leute genauso wenig. Aber was sollen wir tun? Ich fühle mich noch zu jung, um Olivenbäume zu züchten. Vielleicht sollten wir nach Sevas gehen und abwarten, wie sich die Sache entwickelt?“

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