Solveig Kern - Brautwerbung

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Furuks Erbe ist ein neunbändiges Fantasy-Epos mit mehreren Ebenen.
Die offensichtliche Ebene ist die Heldenreise: Nach dem gewonnen Krieg geht Mauro daran, sein Reich zu ordnen. Im Geiste sieht er sich an der Seite seiner Herzdame zur Krönung nach Mandrilar reiten. Doch so einfach ist die Sache nicht. Sigrun steht den Interessen mehrerer starker Frauen im Wege. Die Brautwerbung gerät zum Hindernislauf.
Auf der zweiten Ebene geht es um Führung: Macht wird durch Erfolge legitimiert. Der gewonnene Krieg ermöglicht Mauro, Veränderungen durchzusetzen. Doch auch ein König kann sich nicht über alle Konventionen hinwegsetzen.
Auf der dritten Ebene geht es um energetischen Ausgleich. Der König prägt die Stimmung im Land. Das Wohl des Volkes ist untrennbar mit seinem Wohlergehen verbunden. Macht es unter dieser Voraussetzung Sinn, wenn Mauro sein privates Glück opfert, um dem Land zu dienen?

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Am Ende waren alle zufrieden. Die feine Nuance war nicht unbemerkt geblieben: Hanok wurde zwar nicht verurteilt, aber auch nicht rehabilitiert. Damit war er als Heerführer kein Konkurrent mehr für die anderen. Sein Tod hätte letztlich niemandem genutzt. Dass er im Moment die Arbeit für sie alle machte, fanden sie hingegen angenehm.

Eines Tages tauchte Hohepriesterin Suza in der königlichen Burg von Alicando auf. Sie teilte Mauro mit, dass in einigen Wochen eine Sternenkonstellation zu erwarten stand, die äußerst günstig für die Krönung in der Hauptstadt wäre. Der Termin war noch weit genug entfernt, dass Mauro sich nicht eilen musste, doch man sollte mit den Vorbereitungen beginnen.

Mauro willigte ein. Nachdem Sigrun nicht kommen würde, gab es für ihn keinen Grund, die Krönung in Mandrilar länger hinauszuzögern.

Nachdem sie sich über den groben Ablauf verständigt hatten, entstand eine kleine Pause. Schließlich packte Suza das heikle Thema an: „Da ist noch ein wichtiger Punkt offen: die Frage der Königin.“ Sie wartete ein wenig. Als Mauro nichts sagte, fuhr sie fort: „Man sagt, Ihr hättet die Brautwerbung für die Almanenprinzessin auf den Weg gebracht, die Euch in Moringart den Kopf verdrehte.“

„So ist es“, bestätigte Mauro.

„Es steht mir nicht zu, Euch Ratschläge zu geben. Ihr könnt jeder Frau Eurer Wahl Eure Gunst schenken. Ihr könnt so viele Frauen haben, wie Ihr wollt. Ich möchte Euch jedoch daran erinnern, dass die Almanin niemals Königin werden kann – so Ihr das jemals erwogen habt.“ Sie ließ ihrer Worte einsickern.

Mauro unterdrückte ein Aufbegehren. Natürlich hatte er vorgehabt, Sigrun zur Königin zu machen. Vor seinem geistigen Auge hatte er sich schon an ihrer Seite zur Krönung reiten gesehen. „Ich nehme an, Ihr werdet mir sogleich sagen, was daran unvernünftig ist“, sagte er mit unbewegter Miene zu Suza. Er zählte die Argumente auf, die er mittlerweile auswendig kannte: „Die Rigländer sind selbst unter den Almanen ein ziemlich unbedeutender Stamm. Die Verbindung bringt für mich keinerlei politische Vorteile. Die Dame besitzt weder die Erziehung noch den Status, den man für eine künftige Königin erwarten möchte. Die Furukim schätzen die Almanen gering. Sie gelten als Wilde, die in Erdhöhlen hausen. Eine Almanin als Königin würden sie niemals akzeptieren. Die Zauberclans lehnen Sigrun ab, weil sie aus keinem der alten Geschlechter stammt. Habe ich etwas vergessen?“

„Ja, Ihr habt etwas vergessen“, erwiderte Suza mit strengem Blick. „Als Ihr in Knyssar mit dem Feuerkönig um die Herausgabe des Schlüssels verhandeltet, habt Ihr ihm Yerion als Königin vorgestellt. Er hat sie akzeptiert und Euch die Rettung des Tempels ermöglicht. Sie wird bei den Krönungsfeierlichkeiten an Eurer Seite stehen. Jede andere wäre ein Affront gegen die Götter!“

Mauro wurde blass. Daran hatte er nicht gedacht. Mit dem mächtigen Schutzpatron des Landes mochte er sich nicht anlegen. War dieser selbst es gewesen, der Sigruns Reise nach Mandrilar verhindert hatte? Wollte er Mauro davor bewahren, einen unverzeihlichen Fehler zu machen? Er fasste sich und sprach mit ernster Miene: „Prinzessin Yerion hat in Ostgilgart beim Schmieden des Ringes geholfen, sie sang das Lied der Königin für mich. Unzählige Male haben sie und die ihren mich auf meinem Weg unterstützt. Ohne den Schutz und die Hilfe aus Yian Mah wäre ich niemals so weit gekommen. Nichts Geringeres schulde ich Königin Merowe, als dass ich ihre Tochter zur Königin erhebe.“

„Ihr wollt Yerion zur Königin erheben?“ fragte Suza mit einem fast mitleidigen Lächeln. „Diese Macht habt ihr nicht. Ihr durftet sie vorschlagen, und das habt Ihr getan. Die letzte Entscheidung trifft die Große Mutter. Sie hat Yerion akzeptiert. Die junge Königin verbrachte mehrere Wochen im Tempel, ehe wir sie nach traditionellem Ritus inthronisiert haben.“

Mauro sah Suza verdutzt an. „Dafür brauchte es mich gar nicht?“

Suza musterte Mauro missbilligend: „Wie viele Männer hier habt Ihr vergessen, dass Frauen nicht von Natur aus zur Bedeutungslosigkeit verdammt sind. Die Königin ist die Stellvertreterin der Großen Mutter auf Erden, die Patronin aller Frauen. Sie zu berufen ist reine Frauensache. Die Riten, denen sie vorsteht, sind beinahe so alt wie die Menschheit. Sie stammen aus der Zeit der Herrschaft der Großen Mutter. In unseren Tempeln hüten wir auch dieses Wissen.“

„Ich höre zum ersten Male, dass Furukiya eine Göttin hat“, verteidigte sich Mauro. „Duldet der eifersüchtige Gott Furuk sie neben sich?“

„Furuk hat niemals gegen die Verehrung der Großen Mutter Einspruch erhoben. Jahrhundertelang haben sie im Tempel einträchtig nebeneinander gehaust. Sie galten gar als vertrautes Paar. Um ein Kind zu zeugen, braucht es Vater und Mutter. Wir Priesterinnen nehmen das Göttliche sowohl in männlicher als auch in weiblicher Erscheinungsform wahr. Es ist dual und doch zu einer Einheit verschmolzen, wie die zwei Hälften eines Kreises.“

„Wie kam es zur Unterdrückung des weiblichen Prinzips?“

„Mit dem Patriarchat setzte sich die Überzeugung durch, dass das männliche Prinzip dem weiblichen überlegen ist. Von dort war es nur ein kleiner Schritt, Furuk zum alleinigen Gott zu erheben. Doch erst König Curon untersagte die Riten zu Ehren der Großen Mutter. Er tat es aus Schmerz über den Tod seiner geliebten Schwester, die seine Königin war. Als müsste er die Große Mutter dafür strafen, dass sie ihm Alia nahm!“

„Ich verstehe. Als Königin Alias Stellvertreterin hättet Ihr König Curon Einhalt gebieten müssen, als er die althergebrachten Riten immer dreister entfremdete. Ihr habt es nicht gewagt…“

Suza sah Mauro prüfend an: „Werdet Ihr die Verehrung der Großen Mutter wieder zulassen?“

„Selbstverständlich“, erwiderte Mauro. „Auch ich habe eine mächtige Schutzgöttin: Morrigan.“

„Morrigan ist nur ein weiterer Name der Großen Mutter. Einer der zahllosen Arme, die sie den Menschen hilfreich entgegenstreckt. Wir werden die Schutzgöttin unseres Königs in unsere Gebete einschließen!“

„Welche Rolle wird Yerion bei der Krönung spielen?“ wollte Mauro wissen.

„Früher war es das Privileg der Königin, den König zu krönen. Das ist längst in Vergessenheit geraten. Yerion wird die Große Mutter beschwören und durch sie dem Volke kundtun, dass der neue König den Göttern wohlgefällig ist. Das ist alles, was von ihrer Macht übrig blieb. Außerdem ist sie Eure Partnerin im Fruchtbarkeitsritual, das Ihr nach eigenem Bekunden in Anschluss an die Krönungszeremonie vollziehen wollt.“

Mauro nickte. Das hatte er in Knyssar versprochen.

Während Hohepriesterin Suza ihm schilderte, was sie sich für das Fruchtbarkeitsritual überlegt hatte, hing Mauro eigenen Gedanken nach. Nun wusste er, warum Furukiyas Königin des Zauberns kundig sein musste: zu ihren Aufgaben gehörten Rituale und magische Beschwörungen. Dafür war Sigrun nicht ausgebildet. Sie wäre ernsthaft in Gefahr gewesen, hätte er darauf bestanden, sie zur Königin zu machen. Wahrscheinlich hätte sie Mandrilar nicht lebend erreicht. Doch wie sollte es weiter gehen? Würde Yerion für den Rest seines Lebens die Frau an seiner Seite sein? Der Gedanke widerstrebte ihm. Die Tochter der Hexenkönigin hatte sich mehrfach dagegen verwahrt, den Alltag mit ihm zu teilen. Doch war da nicht ein Hintertürchen gewesen? Mauro ließ sich das Gespräch mit dem Feuerkönig durch den Kopf gehen. Plötzlich kam es ihm in den Sinn: >Du hast Sie nicht als Deine Gattin erwählt? Wie klug von Dir, rituelle Verpflichtungen von Deinem privaten Lager zu trennen< hatte der Feuerkönig gesagt.

„Yerion ist meine Königin, nicht automatisch meine Gattin?“ fragte er Suza. „Dann könnte ich es halten wie mein Vater, der auch keine Gattin an seiner Seite hatte.“

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