Solveig Kern - Brautwerbung

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Furuks Erbe ist ein neunbändiges Fantasy-Epos mit mehreren Ebenen.
Die offensichtliche Ebene ist die Heldenreise: Nach dem gewonnen Krieg geht Mauro daran, sein Reich zu ordnen. Im Geiste sieht er sich an der Seite seiner Herzdame zur Krönung nach Mandrilar reiten. Doch so einfach ist die Sache nicht. Sigrun steht den Interessen mehrerer starker Frauen im Wege. Die Brautwerbung gerät zum Hindernislauf.
Auf der zweiten Ebene geht es um Führung: Macht wird durch Erfolge legitimiert. Der gewonnene Krieg ermöglicht Mauro, Veränderungen durchzusetzen. Doch auch ein König kann sich nicht über alle Konventionen hinwegsetzen.
Auf der dritten Ebene geht es um energetischen Ausgleich. Der König prägt die Stimmung im Land. Das Wohl des Volkes ist untrennbar mit seinem Wohlergehen verbunden. Macht es unter dieser Voraussetzung Sinn, wenn Mauro sein privates Glück opfert, um dem Land zu dienen?

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„Herr, ich hatte keine Ahnung...“

„Wollt Ihr mich glauben machen, dass Pado gegenüber seinem zukünftigen Schwiegervater niemals erwähnt hat, dass seine Truppe vor der Auflösung steht?“

„Ja. Schon“, musste Vreden eingestehen. „Er meinte, der König wäre ein Narr, diese wertvolle Elitetruppe aufzulösen. Ich habe ihm beigepflichtet. Doch was hätte ich mit dieser Information anfangen sollen?“

„Was hättet Ihr...“ Torren war sprachlos. „Ihr seid ein hoffnungsloser Fall. Selbstgefällig, faul und inkompetent. Womit habe ich einen solchen Sohn verdient!“

„Ich bringe es in Ordnung!“ Vreden fürchtete den Zorn seines Vaters.

„Was wollt Ihr in Ordnung bringen? Euch sind die Konsequenzen dieser Truppenauflösung doch überhaupt nicht bewusst!“ donnerte Torren. „Nichts da, ich werde mich selbst drum kümmern. Kein Krieger soll uns jemals nachsagen, sein Clan hätte ihn im Stich gelassen!“ Damit kappte Torren die Gedankenübertragung mit seinem Sohn.

Am nächsten Morgen saß Mauro mit Hanok und Alagos zusammen, um die bevorstehende Reise nach Mandrilar zu besprechen. Er hatte sich mittlerweile gut genug unter Kontrolle, um nicht mehr bei jeder Gelegenheit loszupoltern. Im Gegenteil, er gewöhnte sich an, ruhig zuzuhören, was seine Leute zu sagen hatte. Am Ende traf er eine wohl erwogene Entscheidung. Die Atmosphäre in seiner Umgebung hatte sich bereits spürbar entspannt. Den Verlust seiner Liebe hatte er keineswegs verschmerzt, doch auch in diesem Punkt exerzierte er eiserne Disziplin. Sobald ein Gedanke an Sigrun hochkam, ließ er ihn geduldig passieren und wandte sich anschließend sofort wieder seinen Aufgaben zu. Davon gab es im Moment wahrlich genug.

Nachdem Mauro den Standortkommandanten der Hauptstadt seines Amtes enthoben hatte, musste sich nun jemand anders um die Absicherung des Einzuges und die Vorbereitung der Krönungsfeierlichkeiten kümmern. Wie von diesem befürchtet trug Mauro dieses schwierige Amt Alagos an.

„Nehmt zwei Einheiten der neu gegründeten Reichstruppe mit. Die einen sollen den Einzug in die Stadt absichern. Die andern lasst Ihr entlang der Fernstraßen patrouillieren. Meine Feinde müssen nicht wissen, auf welcher Route ich reisen werde.“

„Kommt Ihr nicht mit dem Haupttross?“ fragte Alagos erstaunt.

„Nein, ich werde über die Kupferberge nach Mandrilar reiten. Ich will nach Aglar, um mit Eurem Vater Kelros zu sprechen.“

Alagos war nicht begeistert, dass Mauro nach Aglar kommen wollte. Niemals hatte ein fremder König die verborgene Stadt der Rhûn-Maiyar betreten. Wenn es nach Alagos ging, sollte das so bleiben: „Wenn Ihr meinen Vater sprechen wollt, wird er gerne nach Passar kommen…“

„Nein. Ich möchte Auskunft von ihm über den Fluch des Feuerkönigs. Es ist besser, ich gehe zu ihm“, erläuterte Mauro.

Alagos kam nicht mehr dazu, etwas zu entgegnen. Ein Kethischer Wächter trat ein und meldete zackig Fürst Torrens Besuch.

Wie beim letzten Mal wartete der alte Zauberer nicht darauf, hereingebeten zu werden. Noch ehe Mauro sich von seinem Schreck erholt hatte, stand er im Raume.

„Ich sehe, Ihr seid gerade mit Euren Heerführern zugange“, sagte Fürst Torren freundlich. „Das trifft sich gut. Vreden informierte mich, dass Hanok von ihm einige Hauptleute erbeten hat. Gestattet Ihr, dass der Togwed mir Eure Planungen erläutert? Dann kann ich sofort über sein Ansinnen entscheiden.“

Mauro war erstaunt, dass der alte Fürst sein Domizil wegen einer solchen Nebensächlichkeit verlassen hatte. Vreden kannte sämtliche Pläne. War er zu dumm, um sie zu begreifen und an seinen Vater weiterzuberichten? Mit einer generösen Geste bedeutete er Hanok, die Planungen für die Reichstruppe zu erläutern. Er selbst lehnte sich zurück und konzentrierte sich auf die Beobachtung von Torren. Fasziniert beobachtete er, wie der alte Meister Hanok, den klügsten Kopf seiner Truppe, mit seiner Fragetechnik ausmanövrierte.

„Ihr wollt je eine Garnison in Moringart und an der Schweinefurth stationieren. Wie viele Leute habt Ihr vorgesehen und was sollen sie tun?“

Hanok beantwortete seine Fragen.

„Dafür sind es zu wenige. Außerdem müsst Ihr ein Spionagenetz aufbauen, das Euch frühzeitig über feindliche Truppenbewegungen im Feindesland informiert. Eure Leute wissen nicht, worauf sie achten sollen. Dafür braucht Ihr Krieger mit Grenzerfahrung. Habe ich Recht?“

„Ich habe schon einige von Pados Leuten herübergeholt. Mir fehlen bloß die Hauptleute.“

„Ist es nicht eher so, dass Ihr mehr Leute braucht, der König sie aber nicht bezahlen will?“

Hanok zögerte mit der Antwort. Torren hatte den Nagel auf den Kopf getroffen. Hanok und Alagos befürworteten mehr Krieger, doch Mauro gewährte ihnen nicht mehr Mittel.

Torren nahm das Zögern als Bestätigung und fuhr fort: „Ich habe verstanden. Wie wäre das, wenn ich Euch mehr Krieger zur Verfügung stelle, die ich aus meiner Schatulle bezahle?“

Hanok schluckte. Natürlich war das ein attraktives Angebot, aber durfte er es annehmen?

„Was spricht dagegen, dass ich das tue?“ nahm Torren seine Frage vorweg.

„Grundsätzlich nichts...“ erwiderte Hanok zögerlich.

„Gut, dann sind wir uns handelseinig. Ihr bekommt von mir nicht nur die Hauptleute, sondern auch mehr Krieger. Dafür geht das Kommando in Moringart an einen Togwed aus meinem Clan.“

„Ich hatte schon einen meiner Leute für diesen Posten vorgesehen….“

„Kein Problem, Euer Mann macht den Stellvertreter. Ein kleines Opfer für eine Verstärkung, die Euch sonst nichts kostet.“

Ähnlich verfuhr Torren mit der geplanten Garnison südlich von Torgart, die innerhalb der Provinz Tolego lag. Dort wollte er unbedingt seine Finger drinnen haben. Torren war mit dem gewählten Standort nicht einverstanden. „Sehen wir uns gemeinsam an, wo diese Garnison sitzen muss, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Ich brauche eine bessere Karte, die hier taugt nichts.“ Torren blickte um sich und sah unter einem Stapel eine weitere Landkarte liegen.

Torren schien zu ahnen, dass er genau diese Karte nicht sehen sollte. Mauro hatte hastig andere Dinge darüber geschlichtet, um sie zu verbergen. Nun griff Torren zielstrebig zu: „Ah, da ist ja eine, die auch Provinzgrenzen zeigt.“

Der Fürst warf einen interessierten Blick auf die Karte. Sofort erkannte er, welchen Schatz er in Händen hielt: den Entwurf für die Vergabe der Lehen. „Das erinnert mich daran, dass die Lehensfrage ja noch offen ist“, meinte er mit einem verschmitzten Lächeln. Dann wurde er ernst und zog seine Schlussfolgerungen aus dem Gesehenen: „Bis die Entscheidung gefallen ist, bewirtschaften die Tolegos die Burg Sevas.“ Als er das sagte, sah er Hanok durchdringend an. „Im Übrigen sollten die Familien unserer Krieger die Freiheit haben, auf jeder Burg ihrer Wahl in Frieden und Sicherheit zu wohnen. So, wie es in Furukiya immer schon Brauch war.“

Das klang wie eine Warnung. Mauro verstand nicht, was Torren damit sagen wollte. Hanok hingegen wusste wohl, was ihm der greise Fürst übel nahm: dass er in Mauros erstem Herrschaftsjahr die Tolego-Burg Amrun widerrechtlich besetzt und ihre Bewohner in Geiselhaft genommen hatte.

Schließlich einigte man sich über den Standort der zweiten Garnison, für die die Tolegos den stellvertretenden Togwed und ein paar zusätzliche Leute stellen würden. Hanok wollte wissen, ab wann er mit den Leuten rechnen konnte.

„Die Leute aus Pados Truppe kommen erst einmal nach Hause. Sie müssen ihren Wehrsold erhalten und ihre Ausstattung instandsetzen. Danach bemannen wir den Standort Moringart. Ihr könnt Eure überzähligen Leute sofort an die Schweinefurth schicken. Die Nordgrenze ist lang, Ihr braucht da oben jeden Mann!“

Hanok überlegte verzweifelt, wie er sich am klügsten verhalten sollte. Der greise Fürst hatte Recht, aber was würde Mauro dazu sagen, wenn er ihm beipflichtete? Hanok wusste schließlich, dass die beiden nicht gerade ein Herz und eine Seele waren.

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