Levi Krongold - Der Tanz der Bienen

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Der triste Praxisalltag des Arztes Levi Krongold, wird plötzlich durch das Auftauchen eines schizophrenen Patienten, Herrn Maus, auf den Kopf gestellt. Dieser kündigt den baldigen Weltuntergang an, was er aus dem Verhalten eines Bienenschwarmes erkannt haben möchte. Krongold schickt den lästigen Patienten umgehend weiter in die Psychiatrie, zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Klinikchef Prof. Herold. Doch wenig später wird Herold ermordet im Garten der Psychiatrie aufgefunden mit einem Brandmal auf der Stirn. Ein Mord, der nicht nur für Krongold ohne Folgen bleiben wird. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf!

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Weshalb wir dennoch nicht, wie manche andere, den sofortigen Abstieg begannen, ist mir bis heute rätselhaft und mag nur unserer jugendlichen Naivität zuzuschreiben sein, aber irgendetwas fesselte uns an diesen Ort und so warteten wir den beginnenden Morgen hoch oben auf dem Grat ab. Der Vulkan hatte sein gemächliches Fauchen und Zischen wieder begonnen.

Meine Begleiter waren sogar trotz der Brandwunde des Mädchens, welches, glaube ich, Sabine hieß, ein wenig eingeschlummert und lagen einander in den Armen. Ich hingegen wartete den Sonnenaufgang ab.

Die Sonne begann ihre Bahn ganz weit hinten am Meereshorizont in meinem Rücken und ich blickte auf die Dampffontänen, die nun recht gleichmäßig und träge aus dem Schlot aufstiegen, so als habe auch der Vulkan geruht.

Dann entdeckte ich plötzlich meinen eigenen Schatten, angestrahlt durch die in meinem Rücken aufgegangene Sonne, auf einer großen, grauen, gemächlich entschwindenden Dampffontäne, sah den Schattenriss meines eigenen Körpers sich im Dampf des Vulkans auflösen, eine Allegorie der Flüchtigkeit meiner Existenz ... und verlor das Bewusstsein.

Ich erwachte davon, dass mich jemand an der Schulter schüttelte, wollte jedoch nur unwillig wieder zurückkommen, denn ich hatte wunderbare Träume, die mein Wiedererwachen begleiteten und meine Seele mit einem berauschenden Glücksgefühl durchfluteten.

Ich hatte die Pforte des Todes betreten und es war nicht Angst, die mich geschüttelt hatte, nicht Panik, es war im Gegenteil freudiges Einverstandensein, ja Sehnen, endlich diese Welt hinter mir zu lassen, Glücksgefühl und Freude. Dann fiel ein Schleier vor mir und ich stellte mit Bedauern fest, dass ich zurück musste. Eine so tiefe Enttäuschung ergriff mich, dass ich wohl weinend aufgewacht sein musste. "Wir müssen! Fehlt dir was?", fragte mich die besorgte Stimme meines Begleiters, in die sich Erleichterung mischte, als ich mich regte. "Mensch, hast du fest geschlafen! Sabine geht es nicht gut, sie hat große Schmerzen am Kopf." Wir machten uns auf, den Vulkan wieder hinabzusteigen. Dies jedoch einfach dadurch, dass wir den Aschehang 900 Meter hinunter schlidderten anstatt den längeren Fußweg zu nehmen. Unten angekommen suchten wir einen Insulaner, der bereit war, Sabines Wunde notdürftig zu säubern, bevor wir die nächste Fähre bestiegen, die uns zurück nach Vulcano brachte.

Von da an begannen die merkwürdigen Träume, die mir Visionen von filigranen Strukturen gaben, welche nicht zu beschreiben waren. Der Berg hatte zu mir gesprochen.

Da ich aufgrund meines langen Aufenthalts in Sizilien durch die Examensprüfung fiel, hatte ich in der Nachfolge genügend Zeit, die Träume zu analysieren, oder vielmehr, ihnen nachzuspüren. Denn sie waren auf eine unbeschreibliche Weise unkörperlich. Schließlich begann ich, einige der Strukturen, die ich wieder und wieder sah, aufzuzeichnen. Nein, so war es auch nicht, ich begann aufzuzeichnen, was von den Träumen an Form in meiner Erinnerung geblieben war, denn, was ich erlebte, war ganz und gar nicht von dieser Welt und konnte weder in Worte noch bekannte Formen übersetzt werden. So entstand das Siegel.

So in Erinnerungen versunken ertappte ich mich dabei, dass ich einen Kellner, der herbeigeeilt war, weil er meinen Unfall an der Tür gesehen hatte, verständnislos anstarrte, bis ich den Sinn der Frage, ob er einen Arzt rufen solle, verstand. Ich lächelte, verneinte, drehte mich um und durchstreifte ziellos die Stadt.

7. Dom zu Köln

Dunkle Schatten

"Es ist ganz und gar nicht unproblematisch!", zischte eine wütende Stimme, nur mühsam in der Lautstärke gezügelt, durch das Dunkel des Raumes. Die Antwort war ein verlegenes Räuspern aus einer weiter entfernten Ecke des Raumes. "Es darf keine Zeugen geben!", fuhr der Sprecher ebenso gedämpft fort, dennoch hallte sein Raunen durch das Gewölbe, das nur durch das bunte Leuchten mühsam erhellt wurde, welches die Straßenlaternen draußen vor den großen bogenförmigen bleiverglasten Fenstern erzeugten. Um diese Zeit waren die Besucherströme des Domes zu Köln versiegt, die Kirche fiel in einen Dämmerschlaf zurück. Die wenigen Personen, die sich noch dort aufhielten, waren mit Reinigungsarbeiten oder Vorbereitungen für den nächsten Tag beschäftigt.

Zwei Gestalten in den Roben katholischer Geistlicher hielten sich im Dunkel einer Gebetsnische auf. Der ältere von beiden, ein fülliger Geistlicher, hielt den Kopf gesenkt wie zum Gebet, während er seinen Religionsbruder anzischte. Nein, er war ganz und gar nicht zufrieden mit dem Verlauf der Dinge, ganz und gar nicht und er fühlte sich zerrieben zwischen den Anforderungen seiner Vorgesetzten und der Entwicklung, die die Dinge genommen hatten. Ungute Entwicklungen mit unabsehbaren Folgen.

"Es war wohl ein Verrückter in der Nähe!", antwortete der Angesprochene entschuldigend.

"Pah!", entfuhr es dem Ersten. "Es war nie die Rede davon, dass der Professor getötet werden sollte! Niemals!"

"Es war wohl der Schock, er hatte ein Herzleiden, welches unbekannt war!"

"Ausreden!", zischte der Ältere. "Dieser Schlamassel wird jetzt Ermittlungen nach sich ziehen, die wir nicht mehr kontrollieren können! Es war Mord! Ich muss dir wohl nicht darstellen, in welche Lage ihr mich und den gesamten Konvent gebracht habt !"

"Moment!", presste der Angesprochene zurück. "Ich sagte schon, dass mir der Täter überhaupt nicht bekannt ist. Es ist nicht unser Mann!"

"Quatsch!", fauchte der andere zurück. "Ausflüchte!"

"Es ist, wie ich es sage!", war die ungeduldige Antwort.

"Das mach mal dem Konvent klar!", entgegnete der Ältere und erhob sich langsam, als habe er sein Gebet beendet. Er nickte dem anderen durch die Dunkelheit zu, ihm zu folgen, damit sie keine Aufmerksamkeit beim Reinigungspersonal durch einen zu langen Aufenthalt im Kirchenraum erregten .

Diese sollten den Eindruck haben, dass zwei Geistliche nach getaner Arbeit und Gebet den Kirchenraum verließen.

"Wer ist der Kretin?", fragte er den Jüngeren, als sie sich im Mittelgang trafen und Schulter an Schulter langsam dem Ausgang zustrebten.

"Wir haben seinen Namen, ein Herr Maus, aber er ist flüchtig!"

"Und der wirkliche Täter?"

Der Angesprochene zuckte mit den Schultern. "Keine Spur von ihm und auch kein Hinweis. Wir müssen einen Verräter in unseren Reihen haben, der uns kompromittieren möchte!"

"Verrat?", fragte der Ältere erstaunt und blieb einen Moment stehen.

"Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein!", nickte der andere.

Alle behutsamen Vorbereitungen, den Professor unter das wohltätige Protektorat der katholischen Kirche zu stellen, um mit ihm einen Fuß in die Tür der Bruderschaft zu bekommen, waren mit einem Schlag zunichte geworden. Natürlich war der Professor auch von anderen Institutionen als Vizegroßmeister und damit möglicher Aspirant auf den Vorsitz der Bruderschaft heftig umworben, das war bekannt. Aber bislang war die Schatulle des Vatikans immer recht freigiebig geöffnet worden, wenn es darum ging, mehr Einfluss in weltlichen Belangen zu erlangen. Dennoch war die Konkurrenz groß und in diesem Falle offenbar auch bereit, über Leichen zu gehen. Vielleicht war bekannt geworden, dass die Vereinbarungen zwischen dem Konvent und Herold bereits soweit fortgeschritten waren, dass die Unterzeichnung eines geheimen Kontraktes unmittelbar bevorzustehen schien. Herold schien nicht abgeneigt zu sein, wenngleich er sich widerspenstig gab.

Der Geistliche blieb einen Moment sinnend stehen und betrachtete die Schatten, die das durch die Kirchenfenster hereinfallende Licht an den gegenüberliegenden Wänden erzeugte. Er schüttelte den Kopf, bevor er weiter ging und seufzte. Er war wohl übermüdet. Einen Moment hatte er den Eindruck gehabt, dass die Schatten ein tanzendes filigranes Muster bildeten, dass eine weite Landschaft oder etwas Ähnliches darstellen konnte.

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