Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse

Здесь есть возможность читать онлайн «Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Verwobene Bildnisse: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Verwobene Bildnisse»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Liv Bachmann begibt sich nach Oslo, auf der Flucht vor der Liebe. Ohne es zu ahnen, wird sie plötzlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie immer mehr und mehr in die Welt ihrer eigenen übersinnlichen Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart zieht. Doch noch bevor sie sich an die Situation gewöhnen kann, wartet eine neue Überraschung auf sie, die sie zum Handeln zwingt.

Verwobene Bildnisse — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Verwobene Bildnisse», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Nervös begab sie sich auf die stoffliche Ebene hinab. Sie wollte näher bei ihren zukünftigen Eltern sein, wenn Liv ihm endlich mitteilte, was sich außer ihren gewählten heidnischen Wurzeln, noch hinter ihren Wesen befand. Ihre zukünftige Mutter kochte Fiskebøllers mit Kartoffeln und Salat und als Nachtisch hatte sie Mini-Bløtkake gemacht, auch wenn noch lange nicht der 17.Mai war. Ungeduldig schwebte sie von einem Fenster zum nächsten und lauschte dem Gespräch der beiden, das sich ausschließlich über ihre Schwester und die „wiedergefundene“ Freundin drehte.

Die noch nicht vorhandenen Augen verdrehend durchflog sie mühelos die Mauer und setzte sich ihren zukünftigen Eltern gegenüber auf die Couch. Die Beine überschlagend und die Arme verschränkend sah sie sie an und hoffte, dass Liv endlich hinmachte und sie die restliche körperlose Zeit genießen konnte, solange ihr diese noch beschieden war. Und endlich spürte sie die Bereitschaft ihrer Mutter, das heikle Thema endlich anzuschneiden. Sie beugte sich vor und lauschte der Stimme ihrer Mutter, während sie ihm erzählte, welche Art von Magie es gab und wie sie ihm diese gleich auch vorführte. Liv wurde ziemlich blass als erwartete sie, dass Lukas jeden Moment aufspringen und vor ihr davon laufen würde. Als er das aber nicht tat, spürte sie die Welle der Erleichterung auf sich zurollen. Und gerade als Liv aufatmend wollte, ergriff Lukas ihre Hand und sah ihr lange und tief in die Augen. Er erinnerte sie daran, dass er, obwohl Deutscher mit deutschen Nachnamen, selbst norwegische Vorfahren habe, die ebenso wie ihre die Magie eines Landes in sich trugen, indem der Mensch wirklich noch mit der Natur im Einklang lebte, so wie einst überall auf der Welt.

Interessiert blickte sie ihn an und spürte die Sprachlosigkeit ihrer Mutter, während Lukas ihr bewies, dass er selbst Magie in sich trug und diese auch zu benutzen verstand. Tränen liefen über das Gesicht ihrer zukünftigen Mutter, und als sie Lukas diese in eine impulsive, atemberaubende Umarmung zog, zog sie sich leise wieder zurück. Schließlich wollte sie nicht, dass die beiden dachten, dass sie sich Sorge um ihre zukünftige Zeugung machte, sollten die beiden sie womöglich noch entdecken. Auch wenn das wirklich der Beweggrund gewesen war, warum sie eigentlich hergekommen war. Seufzend begab sie sich wieder auf die seelische Ebene und ließ diese mit einem Crescendo alter, neuer und zukünftiger Musik erklingen, in der sie so ausgelassen tanzte, wie es nur Seelen zu tun vermochten, die wie sie auf einen neuen Körper warteten, oder aber, dachte sie lächelnd, die in ihren Träumen, wieder hierher zurückkehrten, um dies und noch viel viel mehr zu tun.

Kapitel 2

„Wie wollen wir die kleine Astrid eigentlich auf der Welt willkommen heißen?“ Lukas blickte sie fragend an, während Liv bereits an einer Art Taufkleid arbeitete, auf dem nicht nur nordische Symbole, wie Runen zu finden waren. „Oh“, meinte sie bloß, „wir beide werden sie taufen, so wie es unsere Ahnen getan haben.“ Überrascht sah er sie an, als wäre ihr plötzlich ein weiterer Kopf gewachsen.

„Taufen?“, fragte er.

„Ja, taufen,“ lachte sie und ihre Augen funkelten vergnügt, während sie einen keltischen Knoten, neben eine Hieroglyphe stickte. „Sag mir jetzt bitte nicht“, fuhr sie immer noch amüsiert fort, „das mein in Skandinavistik bewanderter Seelengefährte, nicht weiß, dass unserer beider Ahnen, ihre Kinder, getauft haben.“

„Doch,“ Lukas räusperte sich ein wenig unangenehm berührt. „Aber hast du keinerlei Befürchtung, dass Astrid, aus Versehen, im christlichen Glauben getauft wird.“

„Warum sollte ich das?“

Nun war es an ihr ihn fragend anzusehen, während die Nadel im Stoff steckte, geduldig darauf wartend, dass ihre heilige Arbeit fortgeführt wurde. „Erstens“, erklärte sie, „sah die christliche Taufe bis zur Adaption, der heidnischen vollkommen anders aus und die Menschen wurden, gänzlich unter Wasser getaucht, denn nur mit ein wenig geweihtem Wasser besprengt und zweitens, bindet die heidnische Taufe unser Kind nicht an irgendeinen Glauben, ob nun christlich oder sonst wie, sondern gibt ihr gute Wünsche und Segen mit auf den Weg und hier und da vielleicht sogar die eine oder andere Stärke, all der vielen Namensträgerinnen, die vor ihr diesen Namen trugen.“

„Dann willst du dir also nichts Eigenes ausdenken?“

„Willst du denn das wir uns etwas Eigenes ausdenken“, wollte Liv wissen und blickte ihn nachdenklich an.

Lukas Blick fiel auf das Taufkleid und die vielen verschiedenen Symbole, die golden und silbern hervorstachen. Sanft berührte er es und Liv spürte, wie ein sanfter Hauch von Verständnis einen Spalt in seiner Seele öffnete, bevor er es wieder losließ und sie ansah.

„Nein“, erwiderte er schließlich. „Das will ich nicht. Und außerdem,“ fügte er hinzu, „ist es im Grunde genommen auch egal, wie wir unsere kleine Astrid in der Welt willkommen heißen, solange wir beide sie lieben.“ Livs Augen füllten sich mit Tränen und impulsiv zog sie Lukas zu sich heran, um ihn zu küssen. Dabei stach sie sich an der immer noch herausragenden Nadel. „Au“, meinte sie lachend und steckte sich den Finger in den Mund.

„Oh nein,“ mit ernster Miene schüttelte er mit dem Kopf und legte eine Hand auf ihren Bauch, bevor er sich hinunter beugte, um mit ihrer Tochter zu sprechen. „Mama und ich werden dich auf keinen Fall Dornröschen nennen.“

„Mit Sicherheit nicht,“ stimmte sie ihm zu und ihre Hand gesellte sich neben seine. „Dafür aber planen Mama und Papa eine der schönsten heidnischen Taufen, die die Welt bis jetzt gesehen hat.“

„Ja, das tun wir,“ nickte er, sah sie an und küsste sie sanft auf die Stirn, während sein warmer Atem ihr einen wohligen Schauer über den Rücken laufen ließ.

Astrid führte unterdessen einen kleinen Tanz im Leib ihrer Mutter auf. 1-0 für Mama! Sie liebte es einfach den endlosen Diskussionen der beiden zu lauschen, und da es ohnehin um sie ging, hatte sie jedes Recht der Welt, den beiden zuzuhören. Außerdem, war es auch ein wenig schwierig, dies nicht zu tun, da sie keinerlei Chance hatte wegzulaufen und den Stimmen der beiden zu entkommen. Und da sie das ohnehin nicht vorhatte, selbst wenn es möglich gewesen wäre, öffnete sie ihre Ohren und ließ sich von den Gesprächen der beiden berieseln. Sie lernte viel und hoffte, das sie das Gelernte nicht wieder vergaß, damit sie es auch in ihrer sterblichen Hülle nutzen konnte. Sie fuhr sich mit ihrer kleinen Hand über die Stirn. Der Platz hier drinnen wurde immer enger, und auch wenn sie diesen Zustand hier drinnen liebte, war sie doch froh wenn sie endlich geboren und ihre eigenen Wege gehen konnte. Und vielleicht schaffte sie es sogar die beiden dazu zu bringen, ihr eine Taufe zu bescheren, die das in den Anfängen liegende universelle Zeitalter, auf würdige Art und Weise zu begrüßen. Schließlich hatte sie es ja schon einmal geschafft, ihrer Mutter eine Nachricht zukommen zu lassen, als es um ihren Namen ging. Wieso sollte dies dann nicht auch noch ein zweites Mal funktionieren. Das Wasser ihrer kleinen Einraumwohnung spülte wärmend um sie und ein wohliger Schauer überlief ihren Rücken, während ihre Eltern außerhalb dieser, ihrer Liebe, physischen Ausdruck verliehen.

Sie war unendlich froh, dass ihre Seele die Wahrheit kannte und sie hoffte, das wenn sie geboren wurde, diese immer noch in ihr schlummerte und eines Tages, jeder der Augen zum Sehen und Ohren zum Hören hatte, diese ebenso wie sie es tat wieder erkannte. Oh ja, dachte Astrid und ein fröhliches Glucksen drang aus ihrer kleinen Kehle, viele würden wirklich nicht schlecht staunen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Verwobene Bildnisse»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Verwobene Bildnisse» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Natascha Young - Die Freundinnen
Natascha Young
Natascha Young - Familienbande
Natascha Young
Natascha Young - Die scharfe Heike
Natascha Young
Natascha Young - Escort Weihnachten
Natascha Young
Nadja Christin - Natascha
Nadja Christin
Natascha Skierka - Verwobene Ornamente
Natascha Skierka
Natascha Skierka - Der Zeiten Tanz
Natascha Skierka
Natascha Rubia - Der EIndringling
Natascha Rubia
Natascha Wodin - Nachtgeschwister
Natascha Wodin
Yvonne Natascha Knoblauch - YVI rising
Yvonne Natascha Knoblauch
Отзывы о книге «Verwobene Bildnisse»

Обсуждение, отзывы о книге «Verwobene Bildnisse» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x