Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse
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Träume von Dämonen, die auf überdimensionalen Pferden durch die dunkle von Feuern erhellte Nacht ritten und vor ihr zu stehen kamen.
„ Wir sind Sterne“, flüsterten die Dämonen mit silbrigem Atem, „und können von niemandes Körper oder Seele Besitz ergreifen.“ Die Pferde schnaubten zustimmend, während sie Letztere in Gedanken hören konnte. „Wir sind nichts weiter als Kometen und auch wenn wir, dass hier und da, Chaos auf den einem oder anderen Planeten auslösen, sind wir dennoch keine Boten des Todes.“ „Warum erzählt ihr mir das“, wollte sie wissen, „ich bin nicht diejenige, die an so etwas glaubt.“ „Das wissen wir“, erwiderten sowohl Dämonen und Pferde gleichermaßen, „aber eines Tages werden deine Schwester, du und andere den Menschen dies hier zeigen.“ Vor ihren Augen erschien das Sternbild des Orions, das sie in all ihren Leben immer gern bei Nacht betrachtet hatte. Die drei Sterne seines Gürtels hoben sich hervor und das ganze Sternbild drehte sich vor ihren Augen, sodass die drei Sterne des Gürtels nun übereinander waren. „Achte auf die sieben Schwestern“, flüsterten die Dämonen und ihr Blick wanderte nach oben, zu den ebenfalls nun hervor gehobenen Sternen. „Und nun sieh genau hin,“ hallte es von allen Seiten. Unter den Sternen, sowohl denen des Gürtels als auch denen der sieben Schwestern, erschienen unzählige Landschaften, Städte und Monumente, die sich wie Landkarten unter die Sterne betteten. Die Pyramiden von Gizeh als auch Stonehenge zählten dabei zu den bekanntesten, während weniger offensichtliche wie Rom oder Jerusalem, ebenfalls dazugehörten. Immer rasanter schnellten die Bilder darunter vorbei und zeigten ihr auf, dass auf jeden Kontinent Spuren der Sternenkarten zu finden waren. „Sieh hin“, flüsterten sie erneut und die sieben Schwestern betteten sich leuchtend in das Sternbild des Stiers ein, „das Goldene Kalb, das gleichermaßen biblisch ist, als auch in vielen anderen Kulturen zu finden ist, wo es verehrt wird.“ Just in diesen Moment legten sich die Höhlenmalereien von Lascaux unter die Sterne, während Dämonen und Pferde sich neben sie gesellten, um das Bild gemeinsam mit ihr eine Weile zu betrachten. „Die Menschenkinder haben die Wahl“, versicherten sie ihr, „ob sie sich der kommenden kosmischen Wiedervereinigung anschließen wollen und den Schleier von ihren Augen heben oder ob sie weiterschlafen wollen und sich weiterhin belügen lassen wollen.“
Noch bevor Astrid etwas sagen konnte, verschwanden sowohl Dämonen als auch Pferde wieder, während ihr klar wurde, dass wenn die Menschheit davon wusste, dass alle Religionen von ein und derselben kosmischen Quelle abstammten, sämtliche religiöse Unterschiede als auch Kriege mit einem Schlag beendet werden konnten. Wenn, ja wenn die Menschenkinder sich wieder an ihren Ursprung erinnerten.
***
Liv erwachte und kuschelte sich noch enger an Lukas, als sie es ohnehin schon tat. Sie kannten einander nun schon einige Monate und waren gemeinsam zurück nach Oslo gefahren. Dort wo sie lebte und wo er zu ihren unsäglichem Glück studierte. Schnell hatte sie ihm angeboten, bei ihr zu wohnen. Schließlich sahen sie einander ohnehin ununterbrochen und es war einfach nur dumm, wenn er Miete bezahlte, wo er doch ohnehin bei ihr war, wenn er nicht gerade in der Universität hockte, und versuchte den Stoff in seinen Kopf zu bekommen. Voller Liebe blickte sie ihn an und strich ihm eine Strähne seines kurzen Haars aus der Stirn, bevor sie ihm einen federleichten Kuss verpasste, der leise schmatzend ein Echo hinterließ. Er wachte auf und sah sie schlaftrunken an. Kichernd drehte sie sich um und kuschelte sich mit den Rücken an ihn und blickte wieder zu ihm auf. „Wovon hast du geträumt?“, wollte sie wissen, während sie noch genau wusste, wovon sie geträumt hatte. „Das weiß ich nicht mehr,“ gähnte er und fügte hinzu: „Aber es muss bestimmt von dir gewesen sein.“ Liv verdrehte die Augen und holte tief Luft. Jetzt war ebenso ein guter oder auch schlechter Moment ihm zu sagen, das sie beide ein Kind erwarteten. Vor allem nach diesem Traum, dachte sie, in der ihre gemeinsame Tochter ihr ihren Namen verraten hatte. „Nun“, meinte sie lang gedehnt, „ich habe von Astrid geträumt.“ „Von wem?“, fragte er und drehte sie ganz zu sich herum, damit er sie besser ansehen konnte. Für einen Moment glaubte sie einen Fehler begangen zu haben, aber nun war es ohnehin zu spät und früher oder später wäre es ohnehin nicht mehr zu verbergen gewesen. „Von Astrid“, flüsterte sie und musterte ihn vorsichtig. „Unserer zukünftigen Tochter.“ „Unserer was?!“ „Unserer Tochter,“ wiederholte sie, nahm Lukas Hand in ihre und legte sie auf ihren noch flachen Bauch. Für einen Moment glaubte sie, das Aufflackern von Entsetzen in seinen Augen zu erkennen. Aber es war ebenso schnell wieder verschwunden, wie es aufgekommen war und Liv glaubte, dass sie sich geirrt hatte. „Wir bekommen ein Kind“, flüsterte er und sah sie mit Tränen in den Augen an, als hätte er niemals erwartet, jemals in seinen Leben Vater zu werden. „Ja, das tun wir, min kjære, das tun wir.“ Sie berührte ihn an der Wange und sein in die Ferne wandernder Blick kehrte zu ihr zurück. „Jeg elsker deg, Lukas. Ich liebe dich sehr.“ Seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, bevor er sie küsste und fest in seine Arme zog. „Jeg elsker deg også, min kjære,“, flüsterte er, „ich liebe dich auch, mein Schatz.“ Schaudernde Hitze durchflutete ihre Adern und das Gefühl endlich zuhause angekommen zu sein, das sie auch schon empfunden hatte, als sie Lukas Bachmann zum ersten Mal begegnete war, manifestierte sich in ihren Herzen und ihrer Seele. Sie vertraute ihm vollkommen und war bereit ihr Leben für ihn zu geben wenn nötig. Er küsste ihre Schultern und sie musste plötzlich lachen. „Was ist?“ Sein amüsierter Blick traf auf ihren und sie zog ihn zu sich herunter. „Nichts, min kjære, mach einfach nur weiter,“ lachte sie und küsste ihn mit einer Intensität, die ihnen beiden den Atem raubte, während dieser zu einem verschmolz indem Versuch den einen in den anderen zu ziehen und so aus zwei Hälften eine einzige zu kreieren.
Zufrieden beobachtete sie sie erneut und hoffte das ihre zukünftige ältere Schwester, kein allzu großes Schlachtfeld für sie hinterließ. Obwohl das wohl eher unwahrscheinlich war, dachte sie, da sie ohnehin eine neue Wohnstube bekäme, wenn es endlich so weit war. Seufzend drehte sie sich um, als sie bemerkte, wie eine andere Seele sich ihr näherte. Eine die schon längst geboren war und auf der stofflichen Ebene lebte, aber immer noch wusste, wie sie mit der seelischen in Kontakt treten konnte. „Ich warte auf dich“, sagte sie nur und ihre Seele zog sich schmerzlich zusammen. „Wie oft hast du das schon gesagt“, flüsterte sie und er zuckte mit den Schultern. „Glaubst du mir nicht?“ „Doch,“ nickte sie, „aber ich bin viel zu pragmatisch, um mir irgendwelche Hoffnungen zu machen. Schon zu oft haben wir uns versprochen, dass das nächste Leben endlich das sein würde, indem wir uns begegnen und zueinanderfinden.“ Sie sah ihn an und wusste das sie einen wunden Punkt getroffen hatte. „Das ist nicht fair“, murmelte er, „du weißt selbst das es nicht immer meine Schuld war.“ „Es gibt keine Schuld“, murmelte sie und ihre Seele umkreiste seine. „Es gibt Fehler, aus denen wir lernen, sonst nichts.“„Dein letztes Leben hat dir wohl sehr imponiert.“ „Ich habe erfahren was bedingungslose Liebe wirklich bedeutet“, erklärte sie ihm und erneut zuckte er zusammen. „Du weißt, dass ich dich liebe“, flüsterte er. „Ja, das weiß ich, aber in all unseren Leben, gab es immer Umstände, die dazu geführt haben, dass wir nie lange oder überhaupt nicht zusammen waren. Manchmal sind wir uns sogar gar nicht begegnet.“ Er senkte den Blick und holte tief Luft, während sie, der Versuchung widerstand ihn, mit einer Berührung ihrer Seele Zuneigung zukommen zu lassen. „Schlägst du gerade vor, das wir uns nie wieder begegnen sollten?“ Erschrocken blieb sie dort, wo sie gerade war, schweben. „Bist du verrückt,“ entfuhr es ihr. „Du weißt genau, was das für Konsequenzen hat.“ Er zuckte mit den Schultern und durchbohrte sie mit seinen derzeitig blauen Augen, die wirkten als hätte das Meer den Himmel geküsst, um diesen unentwegt zu reflektieren. „Ich dachte du wärst so pragmatisch“, sagte er, „das du die Konsequenzen gerne in Kauf nimmst und ....“ „Lass uns einen Pakt schließen“, unterbrach sie ihn und er musterte sie interessiert. „Lass uns abwarten, was dieses Leben bringt und auf welche Art und Weise unsere Wege uns zusammenführen oder auch nicht.“ „Ein Joker“, flüsterte er und sie nickte. „Ja, ein Joker. Was hältst du davon?“ Er blickte sie lange nachdenklich an und nickte schließlich. „Es kommt auf einen Versuch an“, meinte er und zuckte mit den Schultern. Sie spürte seine Unschlüssigkeit, aber noch bevor er die Gelegenheit, dazubekam es sich noch einmal anders zu überlegen, machte sie Nägel mit Köpfen. „Dann ist es also beschlossene Sache“, sagte sie und sandte ihm einen Blick zu, der keinen Widerspruch duldete. „Das ist es,“ nickte er, und noch bevor einer von ihnen die Möglichkeit hatte, den geschlossenen Pakt wieder rückgängig zu machen, verschwand er. Sie blickte ihm hinterher und wandte sich wieder ihren zukünftigen Eltern zu, die gerade dabei waren Sachen für das Baby einzukaufen, das sie einmal Schwester nennen würde. Wohl eher Astrid, dachte sie, während ein Schmunzeln sich über ihre noch nicht vorhandenen Lippen stahl.
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