Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse
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„Wunderschön, nicht?!“ Liv holte tief seufzend Luft, bevor sie sich umdrehte und ihr der Atem stockte. „Ja“, flüsterte sie und meinte beides. Die Nordlichter ihrer Heimat und die irisierende Ausstrahlung seiner Aura, die durch das innere Leuchten seiner Seele Ausdruck in seinen Augen fand. „Liv“, flüsterte sie und er sah sie an. Liv hielt ihm ihre Hand hin. „Mein Name ist Liv.“ Sie schluckte, während sein Blick durch sie hindurchging und die kurze Zeitspanne, bis er endlich ihre Hand ergriff, sich zu einer Ewigkeit auszudehnen schien. „Lukas Bachmann“, erwiderte er und die Berührung ihrer Hände löste einen Stromschlag zwischen den beiden aus. „Du solltest ein Warnschild tragen“, meinte er und duzte sie, wie es in Norwegen üblich war, während er sich die Handinnenflächen rieb. „Vorsicht! Entflammbar!“ „Wieso ich?“ Liv sah ihn herausfordernd an. „Ich bin nicht die Einzige die elektrisiert.“ Er sah sie kopfschüttelnd an, während sich seine Lippen zu einem Lächeln verzogen. „Was glaubst du“, fragte er sie, „welche große Schlacht wurde geschlagen und wer wurde von den Walküren auserwählt, an Odins Tafel zu speisen.“ „Ich glaube kaum das es an Odins Tafel überhaupt noch einen freien Platz gibt“, erwiderte sie lachend. „Vielleicht nicht,“ stimmte er ihr zu, „aber an meiner Tafel ist immer ein Platz frei.“ Mit funkelnden Augen blickte sie ihn, eine Braue hochziehend, an. „Wenn das eine Einladung gewesen sein soll“, flüsterte sie sich seinem Gesicht nähernd, „dann nehme ich sie gerne an.“ Schnell huschten ihre Lippen über seine und gemeinsam setzten sie sich an einen der aufgestellten Tische, an denen hungrige und durstige Touristen und Einheimische, sich aus mitgebrachten Picknickkörben bedienten.
Lukas teilte sein mit Ei und Käse belegtes Brot und den heißen, mit etwas Honig gesüßten Tee, mit ihr. Währenddessen unterhielten sie sich rege miteinander und bereits nach wenigen Augenblicken erschien es ihnen, als wenn sie sich schon ein ganzes Leben und mehr kannten.
Irgendwie kam ihr Gespräch wieder auf die Götter und die Frage ob Thor wohl mit Mjöllnir, seinen Hammer wirklich Donner kreieren konnte, wenn er diesen gen Erde schleuderte. Liv musste lachen, während ihre Hormone bereits Amok tanzten. „Keine Ahnung“, meinte sie schließlich lachend und sah ihn lange an. „Denkst du, wir könnten Donner kreieren?“ Fragend hob sich ihre Augenbraue und sie hielt ihm ihre Hand entgegen. Lukas ergriff sie und blickte von ihren ineinander verschlungenen Händen, in ihre Augen. „Wenn du willst, können wir es ja herausfinden.“ „Das sollten wir“, flüsterte sie, und während ihr inneres Feuer immer höhere schlug und beinahe den Schnee um sie herum zu schmelzen hätte bringen können, erhoben sich die beiden und beeilten sich in ihr Zimmer zu gelangen. Lächelnd verschloss Liv die Türe und wie in einen Tanz befreiten sie sich beide gegenseitig von der sie verhüllenden Kleidung, während Liv gleichzeitig die Nadeln aus ihren Haar löste, welches wie ein dunkelblonder Wasserfall bis zur Mitte ihres Rückens hinunter fiel und ihr das Aussehen einer antiken Göttin verlieh, die gerade eben wieder zum Leben erweckt wurde.
Liv gefiel dieser Vergleich und mit sinnlicher Erhabenheit, umschlang sie lächelnd seinen Nacken, bevor sie ihn küsste. Tiefer grollender Donner rumorte irgendwo in der Tiefe des nächtlichen, vom Tanze der Nordlichter erhellten Himmels und beide mussten unwillkürlich lachen. „Und dabei haben wir noch nicht einmal wirklich angefangen“, meinte sie den Kopf zur Seite neigend. „Dann sollten wir das tun“, flüsterte er und seine Augen blitzten funkelnd auf. „Ja“, wisperte sie und ließ sich von ihm zum Bett hinüber tragen, „das sollten wir tun.“ Irgendwo in den Tiefen der Erde schlugen Trommeln einen tiefen, zeitlosen Rhythmus, der sich mit ihrem Herzschlag verband und diesen widerspiegelte, während ihre Körper endlich zueinanderfanden.
Die Nordlichter tanzten mit ihnen, die Eruptionen der Sonne übertrafen sich selbst und schienen mit den unzähligen Regenbogen der Vergangenheit und Zukunft in Konkurrenz treten zu wollen. Kräftige Farben erhellten den Himmel in einen Tanz, den man beinahe schon göttlich nennen konnte und der einfach nur atemberaubend war.
Ebenso wie der Tanz der beiden, der sich zu einem intensiven Crescendo mit den Trommeln in der Tiefe, dem Donnern des Himmels und dem Tanz der Nordlichter vereinte und den Weg für die erste ihrer beiden Töchter bahnte, die ihnen bestimmt war. Völlig außer Atem lösten die beiden sich voneinander und Liv konnte bereits die Veränderung, die ihrer beider Leben für immer in eine andere Richtung lenkte, spüren.
Diese Unterwasserwelt fühlte sich wunderschön an. Beinahe so schön wie der schwerelose Zustand ihrer Seele zwischen den Leben. Das, was einmal ihre Hand werden sollte, erhob sich und streifte durch das Wasser. Ein Lachen gurgelte in ihrer noch nicht existenten Kehle und sie dachte bei sich, das, wenn es diesen Zustand nicht geben würde und eine Verbindung zwischen der Unendlichkeit der Seele und dem sterblichen Körper darstellte, würde es auf der Welt ziemlich trostlos und einsam aussehen. Wie eine Wüste ohne Sand oder die Arktis ohne Schnee. Ihr gefiel dieser Vergleich und sie freute sich schon auf die Zeitspanne, die sie in dieser wundersamen Welt verbringen durfte, die allein ihr gehörte und in der noch niemand etwas anderes von ihr wollte, als das es ihr gut ging und in der man nicht von ihr verlangte etwas anderes zu sein, als sie es eigentlich war. Eine alte Seele, die sich dazu entschlossen hatte, ein erneutes Leben auf der stofflichen Ebene in Angriff zu nehmen und zu versuchen, es diesmal nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Sie seufzte, denn genau das war es, was in ihren letzten Leben schief gelaufen war und weswegen sie es erneut versuchen musste. Anerkennung. Respekt. Aber vor allen Dingen das Recht ihrem Weg zu folgen. Melancholie ergriff sie und der plötzliche Wunsch dieses Leben doch nicht in Angriff zu nehmen und einfach so die Nabelschnur zu durchtrennen schlich sich in ihre Seele. Unsinn, dachte sie und zog ihre Hand wieder zurück. Sie würde dieses Leben leben und jeder, der sich ihr dabei in den Weg stellte, um ihren in eine falsche Richtung zu lenken, konnte sich jetzt schon einmal warm anziehen. Sie holte tief Luft und fragte sich wie in aller Welt es geschehen war, das diese düsteren Gedanken es geschafft hatten, sich an sie heranzuschleichen. Nun, sie wusste es nicht, aber sie hatte sie vorerst vertrieben und es galt, sich bald mit ihrer Mutter in Verbindung zu setzen. Wenn sie schon quasi unter den Nordlichtern gezeugt wurde, so wollte sie auch einen Namen besitzen, der das nicht nur widerspiegelte, sondern jedem klar machte, dass sie dem alten Weg folgte.
Ebenso wie Liv Lindstrøm es tat und wie deren Eltern es getan hatten, auch wenn dieser Weg noch nicht seine verdiente Anerkennung erhalten hatte, obwohl wenn man es recht bedachte, alles mit allem verbunden war. Sie scheuchte die erneute Welle aufkommender Traurigkeit davon und ließ Namen vor sich schweben, die es wert waren von ihr getragen zu werden.
Wie die Nordlichter in ihrer göttlichen Schönheit kristallisierte sich ein Name besonders heraus. Astrid. Und ebendieses bedeutete er auch, göttliche Schönheit. Zudem war dieser Name auch einmal im Besitz ihrer Großmutter gewesen, wie sie aus den Erinnerungen ihrer Mutter wusste, da sie in dieser neuen Phase des Werdens nicht mehr wusste, das sie es war, die einmal ihre Großmutter gewesen war.
Eine perfekte Wahl, dachte sie und sandte ihrer Mutter einen Traum, in dem Astrid ihr vermittelte das sie so und nicht anders heißen wollte. Langsam wurde sie müde und ihr kleiner, im Werden befindlicher Körper, schwebte langsam auf eine kleine Kuhle zu, in die er sich einnistete und bereits träumend dem wohlverdienten Schlaf entgegen driftete.
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