Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse

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Liv Bachmann begibt sich nach Oslo, auf der Flucht vor der Liebe. Ohne es zu ahnen, wird sie plötzlich mit einer Wahrheit konfrontiert, die sie immer mehr und mehr in die Welt ihrer eigenen übersinnlichen Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart zieht. Doch noch bevor sie sich an die Situation gewöhnen kann, wartet eine neue Überraschung auf sie, die sie zum Handeln zwingt.

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Aber noch, bevor sie sich auf die Schwingungen des Ortes einstellen konnte, um tiefer vorzudringen und mehr heraus zu bekommen, öffnete sich die Türe und sie stand einem fast perfekten Spiegelbild von sich selbst gegenüber. Liv zuckte zusammen, während ihr Puls sich beschleunigte und das Blut mit einer Geschwindigkeit durch ihre Adern jagte, von der Liv beinahe schwindelig wurde. Sie betrachtete die andere Frau und stellte fest, dass sie zwar Ähnlichkeit mit ihr besaß, aber dennoch Unterschiede vorhanden waren. Ihre Augen waren braun, Livs hingegen blaugrün, ihr Haar war pechschwarz, Livs glich eher einer Schlammpackung, während es erheblich länger war, als das der anderen Frau, das bloß bis über die Schultern reichte und dessen Stufen im Wind wehten. Sie neigte den Kopf zur Seite und lächelte sie leise an, während ihr eine Strähne vor die Augen wehte und kurzfristig die Sicht nahm. Automatisch streifte sie sich diese aus dem Gesicht und holte tief Luft um etwas zu sagen. Aber ihr fiel nichts ein, was sie hätte sagen können und so schloss sie den Mund wieder. Die andere Frau lächelte schließlich und öffnete die Arme in einer Willkommen heißenden Geste und Liv runzelte mit der Stirn. Was in aller Welt ging hier vor sich, fragte sie sich und ihr kam es beinahe so vor, als hörte sie das Lachen einer Frau im Wind. „Willkommen“, unterbrach die andere Frau ihre viel zu schnell rasenden Gedanken. „Willkommen,“ wiederholte sie lauter, „auf der Ebene der Götter.“ „Wer sind Sie?“ brachte Liv endlich heraus und das Lächeln der Frau verbreiterte sich. „Ich bin Astrid Lindstrøm“, sagte sie und ergriff ohne Vorwarnung ihre Hände, „deine Schwester.“ Nein, dachte Liv. „Nein“, sagte sie laut und schüttelte bestimmt mit dem Kopf, „ich habe keine Schwester.“ „Doch,“ nickte Astrid und zog sie in ihre Arme, bevor sie sich wehren konnte, „die hast du.“

Teil 1 - Nordlichter - Kapitel 1

November 1976

Heute würde sie ihm begegnen. Liv Lindstrøm wusste in dem Moment, in dem sie erwachte, das heute der Tag war, an dem sie dem Vater ihrer beiden zukünftigen Töchter, über den Weg lief. Ihre fast moosgrünen Augen strahlten, wie Abertausend kleine Regenbogen die sich in ebenso vielen Tautropfen widerspiegelten. Zufrieden kuschelte sie sich in ihre Decke und blickte zum Fenster ihres Hotels hinaus, wo die Nacht immer noch Herrschaft zu halten schien, obwohl der Morgen bereits fortgeschritten war. Tromsø war aber einer jener magischen Orte, an dem Menschen aus Allerherren Länder, den magischen Tanz der Nordlichter bewunderten. So wie sie gestern Abend.

Pure Liebe für ihr Land durchflutete Liv, während sie immer noch voller Bewunderung daran dachte, während die Vorfreude auf die bevorstehende Begegnung ihr beinahe schon Flügel verlieh. Flügel, deren Besitzer Elfen und nicht Engel waren, dachte sie, die einer Religion dienten, die es beinahe geschafft hätte die skandinavischen Götter und Göttinnen zu vernichten.

Beinahe, dachte Liv, beinahe wären sie dem Untergang geweiht gewesen, lange bevor Ragnarök, wo der Großteil der Götter ihr leben lassen würde, seinen Lauf nehmen würde.

Aber auch wenn die alten Mythen, Legenden und Erzählungen, tief in ihren Herzen und in ihrer Seele verwurzelt und verankert waren, so spürte sie dennoch mit großer Sicherheit, dass da irgendwo in all dem Wirrwarr aus Religion, Kultur und Geschichte, etwas verborgen lag, das tiefer reichte als das geschriebene Wort der historischen Bücher jemals enthüllen, würde können. Etwas das sie alle mehr miteinander vereinte denn trennte. Ganz wie eine Melodie, die aus der weit entfernten Vergangenheit in die weit entfernte Zukunft und ihrer aller greifbaren Gegenwart reichte.

Dennoch oder gerade, weil sie dies mit absoluter Gewissheit wusste, war es ihr auch relativ egal, ob es anderen Menschen gefiel, das sie sich dennoch eher zu den alten Göttern und Göttinnen ihres Landes hingezogen fühlte.

Außerdem war es so auch leichter für sie, ihre Magie für sich zu nutzen und mit dieser zu leben. Einer Magie, die sie noch vor gar nicht allzu langer Zeit, auf den Scheiterhaufen gebracht hätte, während in der heutigen Welt die Menschen nicht nur offener für alles was sie umgab, wurden, sondern immer mehr und mehr erwachten, um vielleicht noch in dieser Lebenszeit, ihre Seelen und Mutter Erde, auf eine neue Daseinsebene erhoben, die die Menschheit endlich vereinte.

Alles hatte seine Zeit, dachte sie. Und dies war eine Zeit, in der es an der Zeit war, sich selbst mit einem anderen Menschen zu spiegeln, mit dessen Seele sie lange vor ihrer Geburt vereinbart hatte dies zu tun. Wie lange sie dann mit dieser Person zusammen sein würde, blieb ein Geheimnis des Lebens und seiner vielen rätselhaften Umstände.

Seufzend blickte sie sich in ihren, von der Dämmerung umwölkten Zimmer um. Natürlich hoffte sie das es bis an ihr Lebensende sein würde, so wie es ihren Eltern beschieden war. Die beiden hatten sie ziemlich spät bekommen und sie war das einzige Kind der beiden liebevollsten aber auch gerechtesten Menschen, die sie ihre Eltern nennen durfte. Für Liv war das Ableben der beiden viel zu früh gewesen. Aber Astrid und Olaf Lindstrøms Zeit auf dieser Welt war verstrichen und Skuld hatte ihren Lebensfaden durchtrennt, welcher ihre Seele an ihren irdischen Körper hielt. Liv fragte sich ob einer von ihnen oder gar beide das Glück einer Wiedergeburt innerhalb der eigenen Familie beschieden war.

Schnell schüttelte sie den Gedanken beiseite und sie schälte sich aus der Wärme ihres Bettes, in die Kühle des kleinen Badezimmers und stellte sich unter die Dusche, wo die Träume der vergangenen Nacht endgültig fortgespült wurden.

Sie beobachtete sie. Die Atmosphäre, in der sie sich befand, erlaubte ihr eine Freiheit, von der sie in ihren letzten Leben nur geträumt hatte. Im wahrsten Sinne des Wortes, bedachte man das der Schlafzustand dem Tod auf gewisse Weise ähnelte und das was sie alle als Träume erlebten das war, was man durchaus als parallele oder geistige Welt bezeichnen konnte. Eine Welt, die ebenso real war wie die stoffliche Welt, in die sie dann und wann hinein katapultiert wurden, um Erfahrungen zu sammeln, die sie niemals ohne den Besitz eines Körpers erlebt hätten. Tanzen dachte sie und das Pendant zum menschlichen Auge schloss sich selig. Sie hatte es geliebt zu tanzen. Aber auch zu singen und Speisen zu sich zu nehmen die göttlich waren und dies mit einem Menschen, einer anderen Seele zu tun, mit der man infolgedessen die körperlichen Begierden und Freuden teilte, indem Versuch miteinander zu verschmelzen und sich gleichzeitig zu spiegeln, um ein Spiegelbild von sich selbst zu erschaffen, das auch dann noch existieren würde, wenn der Lebensfaden längst durchtrennt war. Ob die nächste Generation sich dann ebenfalls spiegelte, blieb ein Geheimnis des Lebens und seiner Umstände, obwohl das Schicksal an sich durchaus noch ein Wörtchen mitzureden hatte, wenn es um den Lebensweg eines oder mehrerer Menschen ging, die miteinander verwoben waren. Und ebendieses Schicksal würde Liv und ihren zukünftigen Gefährten zusammenführen und auch wieder trennen, sobald sich dieses erfüllt hatte. Oder auch nicht, dachte sie, während sie Liv dabei beobachtete, wie sie sich ankleidete und in den dämmrigen Tag hinaus ging, um ihrem Schicksal zu begegnen. Vielleicht, so hoffte sie, würde sich dieses von seiner guten Seite zeigen und den beiden ein langes gemeinsames Leben schenken, das voller Freude und guter Momente sein würde. Aber das war bloß eine Hoffnung und es würde sich zeigen, ob sie sich für sie ebenso erfüllte, wie sie sich einst für sie erfüllt hatte und vielleicht wieder erfüllen würde. Schließlich wusste Liv noch nicht, dass sie eine ihrer beiden Töchter sein würde. Sie die einst ihre Mutter gewesen war und solange gelitten und gekämpft hatte bis sie sie endlich bekommen hatte. Astrid Lindstrøm hatte nicht aufgegeben und sich dem Schicksal mit kämpferischer Pose entgegen gestellt und am Ende gewonnen. Das war für sie der Beweis gewesen, dass man das eigene Schicksal ändern konnte und wenn sie dieses Leben noch einmal leben müsste, so würde sie es wieder so tun. Aber das stand hier weder zur Debatte noch würde es das jemals wieder tun. Schließlich galt es sich auf ein neues Leben vorzubereiten, das zwar in direkter Linie mit diesem in Zusammenhang stand, aber niemals so werden würde, wie dieses einst gewesen war. Sobald sich ihre Seele in die Gebärmutter ihrer Tochter eingenistet hatte, würde sie zu deren Tochter werden und ein neues Spiel würde beginnen, das auf der stofflichen Ebene seinen Verlauf nahm. Was dann geschah, lag in den Händen eines anderen Körpers, der erst noch ihrer werden musste und des eindeutig veränderbaren Schicksals. Ihre Mundwinkel zogen sich nach oben, während das Schicksal unten auf der stofflichen Ebene auf einen weiteren Höhepunkt zusteuerte, der das Leben zweier Menschen für immer verändern sollte. Ihr zukünftiger Vater erblickte ihre Tochter/Mutter und hielt genau auf sie zu, während diese gefangen von dem Spiel der Nordlichter war, die nicht ruhten, miteinander zu tanzen.

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