Natascha Skierka - Verwobene Bildnisse
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„Das ist doch viel zu groß“, meckerte Liv, riss Lukas den Strampler aus den Händen und legte ihn wieder zurück ins Regal. „Noch,“ stimmte er ihr zu nahm es wieder aus dem Regal und legte es ihr auf den leicht gewölbten Bauch. „Aber sie wird schneller hineinwachsen als uns lieb ist.“ Er sah sie bestimmt an und die Art, wie er das tat, ließ ihren Wutanfall schneller verpuffen, als er gekommen war.
„Schön,“ ein wenig kleinlaut nahm sie es ihm wieder aus der Hand und legte es in den kleinen Einkaufskorb. „Aber findest du nicht auch ...,“ begann sie verstummte aber als sie merkte, dass er eigentlich recht hatte. Frustriert strich sie sich eine vorwitzige Strähne aus dem Gesicht und holte tief Luft. „Du findest das wohl besonders lustig,“ warf sie ihm vor, als sie ihn wieder anblickte und er sich schmunzelnd das Kinn rieb. Sein Dreitagebart ließ ihn älter wirken, als er war und obwohl sie diese Dinger nicht mochte, bewirkten ihre Hormone seltsamerweise das sie ihn damit sehr sehr anziehend fand. Und wenn sie sich nicht in einem Geschäft befunden hätten, hätte sie ihm auf der Stelle die Kleider vom Leib gerissen und ...Liv räusperte sich und fächelte sich, die dringend benötigte Luft zu, während sie sich dazu zwang an den bevorstehenden Abend zu denken. Heute wollte sie ihm endlich sagen, das sie eine Seidr, eine Zauberin und noch mehr war.
Sie war schon ziemlich nervös deswegen und hoffte, dass Lukas sich danach nicht von ihr abwandte und sie mit anderen Augen als bisher ansah. Sie nagte an ihrer Unterlippe und währenddem ihre Augen, durch den heimeligen kleinen Laden wanderten entdeckte sie ein einsam vor sich hinvegetierendes Stofftier, das nur darauf wartete, endlich ein neues Zuhause zu bekommen. Sie steuerte direkt auf den kleinen Wolf zu und nahm ihn in die Hand. Zustimmung durchflutete ihren Körper und die Verkäuferin, die sich direkt neben ihr befand und andere Stofftiere in die Regale sortierte, blickte sie irgendwie erleichtert an. Einem Impuls folgend tastete Liv sich in ihre Gedanken vor und hielt überrascht inne, als die andere sie bemerkte. „Seidr“, flüsterten ihre Gedanken und Liv tastete nach ihrem silbern glänzenden Baumanhänger, den sie trug, um sich den Wesen aller neun Welten nahe zu fühlen.
Ein kosmisches Wesen, eine kosmische Schlange, die sich scheinbar um das gesamte Weltall erstreckte, als ein Symbol ewiger Weisheit. Weisheit, die so universell war, das jeder versuchte sie als seine eigene auszugeben, indem sie so adaptiert wurde, wie es gerade passte, um die Menschenkinder, in all ihren zahlreichen und bunten Facetten zu trennen, indem sie Unterschiede hervorhoben, die sie verfeindeten und zu ewigen Sklaven von so vielen Glaubensvorstellungen machten, dass sie noch nicht einmal ahnten, dass sie diese überhaupt waren. Sklaven einer Elite, die sich auf ihren Knochen bereicherten und die glaubte, die wirklich glaubte sie wären etwas Besseres als wie das niedere „Fußvolk“.
Unwillkürlich dachte sie an den Moment, wo sie den Anhänger gefunden hatte und erneute Energie floss durch ihre Adern. Wie ein Leuchtfeuer hatte der Anhänger, inmitten all der anderen Schmuckstücke, beinahe schon schreiend ihre Aufmerksamkeit erregt.
Sie war weggegangen, aber sie hatte wieder umkehren müssen, um ihn sich zu holen, weil der Ruf des Anhängers ebenso groß und mächtig war, wie der ihres Blutes. Blut das ebenso wie das Blut, der gesamten Menschheit, der Schlüssel war für die fehlende Verbindung, die sogenannte Schatzjäger weltweit nach dem verlorenen Gral suchen ließen. Aber wie so oft war, dass man suchte, ganz in der Nähe verborgen. Und es war bloß eine Frage der Zeit, wann und wie man das Gesuchte endlich fand und die Suche endlich ein Ende hatte.
„ Ja“, erwiderte sie und musterte die andere Frau, deren Augen ebenso alt und weise wirkten wie ihre eigenen. Beide erkannten einander als Mitglieder ein und derselben Seelenfamilie, wissend das sie zueinander gehörten, wie die Wellen des Meeres, das an das Ufer brandete, während sie auf die Zyklen des Mondes hörten, der ihren Weg bestimmte. Beide wurden erfasst von den Wellen der Wiedersehensfreude und ihre Seelen tauschten rasant, eine Unmenge an Informationen aus, die teils gefiltert und zensiert die jeweils andere erreichte. Schließlich wollten beide zumindest einige ihrer Geheimnisse noch eine Weile für sich behalten, bevor sie sich auf diese neue Freundschaft, in diesem Leben einließen. „Wie heißt du in diesem Leben?“ Neugierig blickte Liv sie an, während sie ihre langen dunkelblonden Haare, in einer gedankenverlorenen Geste, wieder über die Schultern warf. „Sylvelin“, erwiderte sie und ihr Gesicht strahlte. „Sylvelin Magnussen.“ Sie holte tief Luft. „Und der deine?“ „Liv Lindstrøm.“ Liv holte ebenfalls Luft und ihre Augen strahlten wie Sterne in der Nacht. „Schön dich in diesem Leben wiederzusehen.“ „Ja,“ nickte Sylvelin und Liv spürte, dass sie die Verbindung bald unterbrechen mussten. Schließlich befanden sie sich in aller Öffentlichkeit und gingen ein großes Risiko ein, ihre Kunst zu nutzen. Bedauernd lösten sie sich voneinander und griffen auf das profane Hilfsmittel ihrer Stimmen zurück. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns hier begegnen,“ lachte Sylvelin und Liv nickte zustimmend. „Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, was beim letzten Mal geschehen ist, als wir uns sahen.“ Beide Frauen brachen in heiteres Gelächter aus, als sie an den armen Kerl dachten, den sie an der Nase herumgeführt hatten, um ihn in aller Öffentlichkeit bloß zustellen, weil er es einfach nicht hatte lassen können, seine ganze Familie zu drangsalieren. Dass ihr Schabernack ihnen anschließend das Leben gekostet hatte, übersahen beide geflissentlich, denn für beide war immer noch vorrangig, dass er seine gerechte Strafe erhalten hatte und den Spott der Gemeinde. Noch immer sahen beide wie er mit Pech und Federn versehen durchs Dorf jagte, um sie für seine Scham zu bestrafen. Dass sie zwei Tage später auf dem Scheiterhaufen brennen würden, ernüchterte sie zwar, aber sie wussten wenigstens das ihr Ableben nicht umsonst gewesen war, denn sie hatten seiner Frau zur Flucht verholfen. Einer Frau die, wie es der Zufall so wollte, eine direkte Vormutter Livs wurde, nachdem sie in das weit entfernte Raeren geflohen und dort einen liebevollen Mann gefunden hatte der sie ehelichte und deren Tochter noch für Furore sorgen sollte. Das heißt, dachte Liv und spürte das sowohl Vergangenheit und Zukunft nach ihr griffen, während sie sich mit Sylvelin unterhielt, deren Seele und die ihres Seelengefährten.
„Wir sollten uns bald treffen“, meinte sie denn auch zu Sylvelin, welche geflissentlich nickte, als sie aufblickte und amüsiert mit der Stirn runzelte. In just diesen Moment räusperte Lukas sich hinter ihr und sie drehte sich wie ertappt um. „Was haltet ihr beiden hiervon?“ Er hielt ein Mobile hoch, an dem viele bunte Blätter baumelten und er blickte auf Livs Anhänger. „Ich dachte das wäre eine schöne Verbindung zwischen dir und Astrid.“ „Ihr habt schon einen Namen?“ Überrascht blickte Sylvelin sie beide an und Liv lachte. „Ja,“ nickte sie. „ Sie hat ihn mir im Traum mitgeteilt“, flüsterte Liv in Gedanken. „So wie es sein sollte“, erwiderte Sylvelin. „Eine gute Wahl“, meinte sie laut und legte eine Hand auf Livs Bauch. „Segen für dich und dein Kind.“ „Ich ...wir danken dir.“ Sylvelin ließ sie wieder los und Liv kramte in ihrer Tasche nach Zettel und Stift, der mal wieder ganz zuunterst zum Vorschein kam. „Hier“, meinte sie und kritzelte ihre Adresse und Telefonnummer darauf, „damit wir uns nicht wieder aus den Augen verlieren.“
„Wohl kaum,“ lachte Sylvelin und nahm das Stück Papier entgegen. „Schließlich werde ich noch eine ganze Weile hier sein.“ Sie deutete um sich und Liv musste lachen, während Lukas sie in seine Arme zog und auf die Stirn küsste. „Was hältst du davon“, begann er, „wenn deine wiedergefundene Freundin die Patin unserer kleinen Schönheit wird?!“ Gerührt drehte Liv sich zu ihm um und spürte, dass ihr heutiger Abend wohl besser laufen würde, als sie es sich erhoffte. „Wenn Sylvelin damit einverstanden ist“, meinte sie diese anblickend, „dann würde ich mich sehr darüber freuen.“
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