Claudia Rimkus - Geraubtes Leben

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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt – und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.

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Während das Auditorium applaudierte, verließ die Ärztin das Podium und nahm in der ersten Reihe Platz.

Noch einmal trat Professor Kronenburg nach vorn.

„Zunächst einmal möchte ich der charmanten Vorrednerin für diese ebenso klugen wie informativen Ausführungen danken. – Hören wir nun noch einige Worte zur erforderlichen Nahrungsumstellung der Schlag­anfall-Patienten von der Diätassistentin Frau Karin Rudolf."

Nach dem offiziellen Ende des Informationsabends bat der Professor seine persönlichen Gäste zu einer Erfrischung und zu einem kleinen Imbiss in den sogenannten „Blauen Salon“.

Da der Verwaltungschef noch nicht lange in Hannover lebte, kannte er die wenigsten der Anwesenden. Deshalb stellte der Chefarzt ihm einige Gäste namentlich vor.

„Ich möchte Sie mit noch jemandem bekanntmachen, Herr Herzog", sagte er, als er Constance mit zwei älteren Kolleginnen zusammenstehen sah. „Oder kennen Sie Frau Dr. Meves bereits?"

„Noch hatte ich nicht das Vergnügen."

„Dann wird es aber Zeit. – Kommen Sie."

Indes der Professor ihn zu der kleinen Gruppe führte, fragte sich Adrian, welche der beiden anderen Frauen wohl die Leiterin des Therapie-Zentrums sein mochte. Die übergewichtige Blondine im schwarzen Kostüm? Oder die hagere Rothaarige? Beide wirkten wenig attraktiv auf ihn. Trotzdem zwang er sich zu einem unverbindlichen Lächeln. Etwas erstaunt registrierte er, auf wessen Schulter der Professor seine Hand in einer vertraulichen Geste legte.

Mit fragendem Blick wandte sie sich ihm daraufhin zu.

„Wie ich höre, kennt ihr euch noch nicht", sagte Professor Kronenburg. „Das ist ..."

„Ich bin der alte Drache", kam Constance ihm lächelnd zuvor und streckte dem Verwaltungschef unbefangen die Hand entgegen. „Sie sind Adrian Herzog, nicht wahr!?"

Verblüfft ergriff er ihre Rechte und umschloss sie mit festem Druck.

„Wieso alter Drache?", wunderte sich der Chefarzt, ehe Adrian seine Sprache wiederfand.

Schelmisch blitzte es in Constances Augen auf.

„Kürzlich hat mich jemand so charmant bezeichnet."

„Das muss entweder ein ungehobelter Klotz oder ein kompletter Trottel gewesen sein", meinte der Professor schmunzelnd. „Der hatte wohl seine fünf Sinne nicht beisammen."

„In diesem komplizierten Fall wage ich noch keine Diagnose", erwiderte sie amüsiert, bevor sie den Verwaltungsdirektor anschaute. „Wenn es Ihnen nichts ausmacht, hätte ich nun gern meine Hand zurück."

Sichtlich verlegen gab er ihre Rechte frei.

„Wie lange wissen Sie schon, wer ich bin?"

„Lange genug."

„Jetzt brauche ich erst mal einen Drink."

„Ich begleite sie an die Bar", beschloss sie spontan, ehe sie sich an die Kolleginnen und an den Professor wandte. „Ihr entschuldigt uns!?"

Schweigend traten sie an das Getränkebuffet.

„Was darf es sein, Frau Dr. Meves?"

„Ein Bourbon auf Eis, bitte."

„Eine interessante Wahl", sagte er nur.

„Hat das alte Schlitzohr Sie genötigt, an diesem Informationsabend teilzunehmen?", fragte Constance, als er ihr eines der Gläser reichte.

„Wen meinen Sie?"

„Unseren Gastgeber – Professor Kronenburg.“

Beinah entsetzt verzog er das Gesicht.

„Nicht so laut", bat er mit gedämpfter Stimme. „Man könnte Sie hören."

Herausfordernd blitzte es in ihren Augen auf. Dann tauchte sie den Zeigefinger in das Glas und benetzte ihre Zungenspitze mit einem Tropfen Whisky.

„Na, und!?"

„Es wäre doch peinlich, wenn dem Herrn Professor zu Ohren käme, wie respektlos Sie ihn bezeichnen. Er ist immerhin ..."

„... ein geachteter Medizinmann", vollendete sie. „Außerdem ist er mein Patenonkel."

„Sie verblüffen mich schon wieder. Ich wusste nicht, dass Sie mit ihm verwandt sind."

„Das bin ich auch nicht. Onkel Julius und Tante Camilla sind langjährige Freunde meines Vaters."

„Ist Ihr Vater auch Mediziner?"

„Nein, er ist nur ein einfacher Kaufmann."

„Demnach hat Ihr Patenonkel Ihr Interesse für die Medizin geweckt?"

„Onkel Julius war tatsächlich nicht ganz unschuldig an meiner Berufs­wahl", bestätigte Constance. „Allerdings hätte er es lieber gesehen, wenn ich in der Klinik in seine Fußstapfen getreten wäre, anstatt mich selbständig zu machen."

„Immerhin arbeiten Sie aber eng mit der Klinik zusammen", meinte der Verwaltungschef. „Darüber möchte ich übrigens mal ausführlich mit Ihnen sprechen. Vielleicht rufen Sie mich in den nächsten Tagen an, damit wir einen Termin vereinbaren können!?"

Möglicherweise hatte er bereits ein Haar in der Suppe gefunden, überlegte Constance, die sich an das Gespräch mit Sabine in der Klinik erinnerte. Deshalb nickte sie nur wortlos. Nun ahnte sie auch, dass er aus diesem Grund kürz­lich ins Zentrum gekommen war. Wieso hatte er dann aber Wände angepinselt?

„Einen Euro für Ihre Gedanken", sagte Adrian Herzog, worauf sie spöttisch die Brauen hob.

„Was ist aus dem sprichwörtlichen Cent geworden?"

„Inflation", entgegnete er lächelnd. „Allerdings ahne ich, woran Sie gedacht haben: an die Malerarbeiten."

„Wie kommen Sie darauf?"

„Das sagt mir mein Gefühl", erwiderte er mit einem tiefen Blick in ihre Augen. „Sie erinnern sich auch an die knisternde Spannung zwischen uns, nicht wahr!?"

„An was?", fragte sie absichtlich in befremdetem Ton. „Das einzige, woran ich mich erinnere, sind Pinsel und Farbeimer."

Herausfordernd trat er etwas näher; seine Hand legte sich leicht auf ihren Arm.

„Vielleicht sollte ich Ihrem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge helfen, Frau Doktor." Wie unabsichtlich strich sein Daumen über ihr Handgelenk. „Es war einer dieser unvergesslichen Augenblicke im Leben: voll Sinnlichkeit und erotischem Knistern. Ein Moment, in dem die Welt stillzustehen schien.“

Kopfschüttelnd entzog sie sich ihm.

„Anscheinend haben Sie etwas völlig anderes als ich erlebt, Herr Verwaltungsdirektor.", behauptete sie, obwohl sie schon wieder dieses verdächtige Kribbeln im Nacken verspürte. „Oder Sie besitzen zu viel Fantasie."

Nun erst bemerkte sie den hochgewachsenen Mann, der mit Professor Kronenburg zusammenstand. Unwillkürlich erhellte ein strahlendes Lächeln ihre Züge.

Adrian, dessen Blicke ihren Augen gefolgt waren, runzelte unwillig die Stirn. Der Mann mit dem schlohweißen Haar war kein Unbekannter für ihn: Anton Ellerbrook, dem Vorsitzenden des Aufsichts­rats, verdankte er es, dass seiner Bewerbung als Verwaltungsdirektor zugestimmt worden war.

„Entschuldigen Sie mich bitte", sagte Constance, während sie ihr Glas abstellte. „Meine Garantie für ein wunderbares Wochenende ist eingetroffen."

„Der Mann ist zu beneiden", murmelte er, wobei er ihr nachblickte. Es ärgerte ihn nicht nur, wegen dieses erheblich älteren Mannes stehen gelassen zu werden, sondern auch, dass Constance ihn vor aller Augen umarmte und auf die Wange küsste.

Natürlich erinnerte Adrian sich daran, was sein Mitarbeiter über Frau Dr. Meves gesagt hatte. Nun, da er wusste, wer sie wirklich war, fand er die Behauptungen von Benno Gerlach absurd. – Allerdings schien sie tatsächlich ein Verhältnis mit Anton Ellerbrook zu haben.

Nachdem sie sich von Professor Kronenburg verabschiedet hatten, verließen sie Arm in Arm das Hotel.

Sie war also tatsächlich mit ihm gegangen, dachte Adrian Herzog enttäuscht. Insgeheim hatte er gehofft, es sei nur ein Scherz gewesen, dass sie das Wochenende mit ihm verbringen wollte. Was reizte sie nur an diesem Mann? Dem Alter nach könnte er ihr Vater sein.

„Ist sie nicht eine erstaunliche Frau?", unterbrach Professor Kronen­burg seine Gedanken, als er sah, dass der Verwaltungschef ihr gedankenverloren nachblickte.

„Ohne Zweifel", stimmte Adrian ihm vorsichtig zu. Immerhin hatte er ihren Patenonkel vor sich. „Ist sie schon lange mit Herrn Ellerbrook zusammen? Sie sind ein ungewöhnliches Paar.“

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