Claudia Rimkus - Geraubtes Leben

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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt – und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.

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„Spielend."

„Aber warum ...", begann Buddy, doch dann dämmerte es ihm. „Hey, du bist ja ein ganz ausgeschlafener Bursche: Du hast darauf spekuliert, dass Conny dich nicht hängen lässt!"

„Wirst du ihr das verraten?"

„Conny hat doch keinen Schaden genommen", meinte er grinsend. „Im Gegenteil: Es sah so aus, als wäre ihr die Rettungsaktion gar nicht so unangenehm gewesen. Ich glaube sogar, dass es ihr gut tun würde, wenn du sie öfter mal alles um sie herum vergessen lassen könntest."

Schmunzelnd klopfte Adrian ihm auf die Schulter.

„Du bist ein Mann nach meinem Herzen, Buddy. – Obwohl ich mich anfangs gefragt habe, in welcher Beziehung ihr vier eigentlich zu Constance steht."

„Wir sind seit Jahren Freunde."

„Wünscht sich keiner von euch insgeheim mehr?"

„Von uns hast du keine Konkurrenz zu befürchten", verneinte Buddy. „Conny ist zwar schwer in Ordnung; man kann mit ihr Pferde stehlen, aber sonst läuft da nichts. Wir sind fast alle vergeben. Andy und ich, wir sind verheiratet, und Gus hat eine Freundin. Nur Keule ist zurzeit solo." Ein glückliches Strahlen breitete sich über sein Gesicht aus. „Ich werde übrigens bald Vater."

„Gratuliere“, sagte Adrian lächelnd. „Ich wünsche mir auch irgendwann Kinder – von Constance."

„Da hast du dir aber viel vorgenommen", meinte Buddy skeptisch. „Nach all der Arbeit, die sie auf sich genommen hat, um das Zentrum zu schaffen, reizt es sie bestimmt nicht, durch ein Baby ans Haus gefesselt zu sein. Sie schätzt ihre Freiheit und Unabhängigkeit über alles. Glaubst du, dass du der erste bist, der ein Hausmütterchen aus ihr machen will? Das haben schon ganz andere versucht.“

„Und was ist mit Nathalies Vater?"

„Das ist eine andere Geschichte", entgegnete Buddy. „Die du dir aber von Conny erzählen lassen solltest." Nachdenklich schaute er Adrian an. „Kommst du noch mit in die See-Stuben? Herr Ellerbrook hat dort eine kleine Feier vorbereitet."

„Dazu bin ich leider nicht eingeladen", bedauerte Adrian. „Ich fahre wohl besser nach Hause."

„Blödsinn", entschied Buddy kopfschüttelnd. „Alle Freunde von Conny sind willkommen. Du gehörst doch jetzt dazu – oder!?"

„Warum eigentlich nicht", stimmte Adrian zu. „Wenn ihr das Motorrad verladen habt, fahre ich mit euch."

Derweil die Zuschauer nach der Siegerehrung auf den Beginn des Junioren-Rennens warteten, blieb auch eine junge Frau noch zwischen ihnen sitzen. Es war Eva, die mit einer dunklen Langhaarperücke und Sonnenbrille getarnt nicht nur das Rennen ihres Ebenbilds mitangesehen hatte.

Viel interessanter fand sie die darauffolgenden Ereignisse. Es hatte sie ziemlich erstaunt, Constance in so eindeutiger Situation mit diesem attraktiven Fremden zu sehen. Immerhin gab es nach Tante Bettys Worten keinen Mann in ihrem Leben. Nun sprach jedoch einiges dafür. Eva musste Constance zugestehen, dass sie in Bezug auf ihre Liebhaber einen ausgezeichneten Geschmack besaß. Der hochgewachsene Fremde gefiel ihr sehr viel besser, als Harry Lohmann. Abermals schaute Eva durch ihr kleines Fernglas und fixierte Adrian damit von Kopf bis Fuß. Auch er würde bald ihr gehören, dachte sie triumphierend. – So, wie sie alles von Constance besitzen würde.

Leise lächelnd erhob sie sich. Ihre Pläne wichen ohnehin stark von den Wünschen ihrer Tante Betty ab.

Nachdem Constance sich umgekleidet hatte, traf sie auf dem Park­platz mit ihrer Familie zusammen.

„Bist du mit dem Wagen hier?", fragte Anton. „Oder hat einer deiner Freunde dich mitgenommen?"

„Wir sind mit Andy gekommen."

„Dann fahrt ihr jetzt mit uns", entschied er, bevor er seine Ex-Frau ansah. „Du kommst doch mit, Michelle?"

„Besser nischt", verneinte die Französin. Insgeheim wünschte sie sich meilenweit von ihm fort. Sein Anblick weckte Erinnerungen in ihr, die sie schon jahrelang mehr oder weniger erfolglos bekämpfte. „Einer von Constances Freunde bestimmt ist so freundlisch, misch mit zurück in die Stadt zu nehmen."

Enttäuscht nickte Anton nur. Er ahnte, dass Michelle seinetwegen ab­lehnte, mit in die See-Stuben zu kommen.

Unverhofft kam Camilla ihm zu Hilfe.

„Glaubst du wirklich, dass wir dich jetzt einfach so gehen lassen, Michelle?" Energisch hakte sie die Freundin unter. „Komm, du fährst mit uns. Unterwegs kannst du mir erzählen, was sich ereignet hat, seit ich das letzte Mal in Paris war. Ich bin schrecklich neugierig."

„Das du warst noch nie", widersprach Michelle, während Camilla sie zu ihrem Wagen führte. „Allmählisch isch glaube, du bist genauso 'interlistig wie meine Constance. Du bist nischt zufällig beteilischt an ihre complot?"

„Mit dem Einfallsreichtum deiner Tochter kann ich leider nicht mit­halten.“

In den See-Stuben war bereits alles vorbereitet. In der von Anton Ellerbrook gemieteten Terrassen-Stube wartete schon ein üppiges kaltes Buffet auf hungrige Gäste.

Obwohl Adrian angenommen hatte, Constance würde im Mittelpunkt des Interesses von Herrn Ellerbrook stehen, sah er sich getäuscht. Dieser Mann schien nur Augen für eine elegante, zierliche Lady zu haben. Zu­gegebenermaßen wirkte diese Frau auch auf Adrian sehr anziehend. Sie war von beinah klassischer Schönheit, trug das gewiss lange, schwarze Haar im Nacken kunstvoll verschlungen. Ihre Bewegungen wirkten grazil und dennoch temperamentvoll: ihr Alter ließ sich nur schwer schätzen.

Verwundert fragte Adrian sich, aus welchem Grund es Constance über­haupt nicht störte, dass er sich so offensichtlich um eine andere bemühte.

„Unterhalten Sie sich gut, Herr Herzog?", sprach Henriette ihn auf dem Weg zum Buffet an.

„Ja, danke." Aufmerksam schaute er die liebenswürdige alte Dame an. „Darf ich Sie etwas fragen, gnädige Frau?"

Erwartungsvoll stützte Henriette sich auf ihren Stock, da sie eine Auskunft über ihre Enkelin erwartete. Immerhin war auch ihr nicht entgangen, dass er sich für Constance interessierte.

„Was möchten Sie denn wissen, junger Mann?"

„Verraten Sie mir, wer die Dame dort bei Ihrem Sohn ist?"

Ein wenig enttäuscht runzelte Henriette die Stirn.

„Das ist meine Schwiegertochter", erklärte sie etwas unwillig und wandte sie zum Buffet. Ihrer Meinung nach sollte sich der junge Mann zu ihrer Enkelin gesellen, anstatt Michelle anzustarren. Zwar wusste sie, dass Männer jeden Alters von der aparten Französin fasziniert waren, doch sie würde darauf achten, dass niemand ihren Sohn um diese zweite Chance brächte.

Indes war Adrian erst einmal fassungslos. Es handelte sich also um Anton Ellerbrooks Frau. Demnach hatte Constance sich mit einem verheirateten Mann eingelassen, sogar ein Kind von ihm bekommen. Vermutlich war sie gegen die Ehe, weil er nicht frei war, wahrscheinlich niemals daran dachte, sich von seiner schönen Frau zu trennen. Und Constance war gezwungen, das zu akzeptieren. Wieso mutete der Mann ihr die demütigende Rolle der Geliebten zu, kränkte sie zusätzlich, indem er sie kaum beachtete? Das hatte Constance nicht verdient. Auch für die Ehefrau musste es doch verletzend sein, an der Feier für ihre Konkurrentin teilnehmen zu müssen. Wirkte Frau Ellerbrook deshalb so scheu, als würde sie sich hier nicht wohlfühlen?

Entschlossen straffte Adrian die Schultern. Er würde dem Mann klipp und klar sagen, dass er Constance aus dieser ent­würdigenden Situation befreien wollte. – Selbst wenn ihn das seinen Job kosten sollte.

In der Absicht, ihn sofort um ein Gespräch zu bitten, durch­maß Adrian den Raum. Ehe er das Paar jedoch erreichte, stellte sich Constance ihm rasch in den Weg.

„Was hast du vor, Adrian?" Forschend glitt ihr Blick über seine grimmige Miene. „Willst du jemanden zum Duell fordern?"

„Ich muss mit Herrn Ellerbrook sprechen", sagte er bestimmt, aber Constance ließ ihn nicht vorbei.

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