Claudia Rimkus - Geraubtes Leben

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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt – und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.

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„Das war knapp", murmelte Camilla, als Constance die Maschine wieder völlig unter Kontrolle bekam. Nun bildete sie wieder eine Einheit mit ihrem Motorrad.

„Man sollte diesen Kerl disqualifizieren!", ließ Henriette empört ver­lauten. „Der fährt ja wie ein Verrückter! Der gefährdet nicht nur andere, sondern auch sich selbst!"

„Deine Mutter ist wirklich eine ausgezeichnete Fahrerin", sagte Adrian unsagbar erleichtert zu Nathalie. Beruhigend legte er seine Rechte über ihre noch immer verkrampften Finger. „Sie hat toll reagiert."

„Ja ...", flüsterte das Mädchen, während es seine Hand zu­rückzog. „Hoffentlich passiert so was nicht noch mal."

„Mein Arm steht dir weiterhin zur Verfügung", erwiderte Adrian augenzwinkernd, um sie aufzuheitern. Obgleich er insgeheim wünschte, das Rennen wäre endlich vorbei, ließ er sich seine Unruhe nicht an­merken. „Das ist ja auch echt aufregend."

„Hatten Sie eben auch Angst?", fragte Nathalie mit einem Blick, der gleichermaßen Dankbarkeit und Erwartung widerspiegelte. „Dann haben Sie Ma wohl gern?"

„Ich bin begeistert von ihr", flüsterte Adrian an ihrem Ohr. „Sie ist was ganz Besonderes."

„Stimmt!", bestätigte Nathalie mit spitzbübischem Lächeln. „Deshalb wird sie heute auch einen Preis gewinnen."

Aufmerksam verfolgten sie weiterhin das spannende Rennen. Hin und wieder informierte man das Publikum über die Lautsprecher, da man nicht von jedem Platz der Tribüne aus die gesamte Strecke überblicken konnte.

Auf einmal ging ein Raunen durch die Zuschauerreihen: Der an der Spitze liegende Motorradfahrer nahm eine Linkskurve zu eng und schoss mit seiner schweren Maschine über die Rennstrecke hinaus. Einige der entlang der Piste aufgetürmten Strohballen bremsten die halsbrecherische Fahrt. Mit einem Sprung brachte sich der Fahrer in Sicherheit, um nicht unter das umstürzende Motorrad zu geraten.

„Das hat er nun von seinem riskanten Fahrstil", kommentierte Henriette trocken. „Seht nur, die Nummer 13 ist Constance dicht auf den Fersen. – Lass ihn nicht vorbei", murmelte sie beschwörend. „Häng ihn ab, mein Mädchen!"

Schmunzelnd blickte Anton seine Mutter an.

„Bleib ganz ruhig, Hetty. Diese Aufregung ist nicht gut für deinen Blutdruck."

„Was verstehst du denn davon?", gab sie burschikos zurück. „Die Tabletten, die Constance mir verschrieben hat, wirken sehr gut. Da kann ein bisschen Aufregung nicht schaden."

„Das sagst du so in deinem jugendlichen Leichtsinn", neckte er sie, doch dann wurde auch er unruhig. „Jetzt geht es in die letzte Runde! Los, Constance, zeig es ihnen!"

„Auch du solltest ein wenig auf deinen Blutdruck achten", sagte seine Mutter mit gutmütigem Spott. „Sonst muss ich meine Pillen noch mit dir teilen."

„Wenn das hier nicht bald vorbei ist, komme ich darauf zurück", er­widerte ihr Sohn, ohne den Blick von der Rennstrecke zu nehmen. „Pass auf!", rief er im nächsten Moment. „Er setzt zum Überholen an!" Nun hielt ihn nichts mehr auf seinem Platz. Erregt sprang Anton auf. „Gib Gas, Constance, du schaffst es!"

Wie gebannt verfolgten die Zuschauer das spannende Kopf-an-Kopf Rennen. Jetzt lagen beide Fahrer auf gleicher Höhe, wurden aber plötzlich von einer dritten Maschine überholt. Bei der Einfahrt in die Zielgerade gewann die Nummer 13 eine halbe Länge Vorsprung vor Constance. Aber sie gab sich noch nicht geschlagen. Weit nach vorn gebeugt holte sie das letzte aus ihrer Kawasaki heraus, gelangte auf gleiche Höhe mit ihrem Konkurrenten und schoss wie ein schwarzer Pfeil an ihm vorbei ins Ziel.

„Ma ist Zweite geworden!", jubelte Nathalie und fiel Adrian um den Hals. „Sie ist die tollste Fahrerin der Welt!"

„Ja, sie war wirklich großartig", stimmte er ihr zu, worauf sie sich etwas verlegen von ihm löste.

Derweil befand sich Anton schon auf dem Weg nach unten zu seiner Tochter.

Constance ließ ihr Motorrad etwas abseits ausrollen. Kaum war sie aus dem Sattel gestiegen, wurde sie von ihren Freunden umringt. Von allen Seiten klopfte man ihr anerkennend auf die Schulter.

„Bravo, Conny", lobte Buddy sie, als sie den Helm abnahm. „Du bist gefahren wie ein Profi!" Ehe sie sich versah, legte er seine starken Arme um sie und schwenkte Constance lachend herum. „Ein richtiges Teufelsweib bist du!"

„Weißt du das erst seit heute?" Amüsiert zauste sie ihm das Haar. „Lass mich wieder runter, Buddy."

Nachdem er sie abgesetzt hatte, umarmte Michelle ihre Tochter lächelnd.

„Isch gratuliere disch, ma chère. Obgleisch isch beinah bin gestorben vor Angst, isch muss zugeben, du gewesen bist formidable."

„Merci, Maman", sagte Constance, wobei sie über die Schulter ihrer Mutter ihren Vater nahen sah. Ohne sich etwas anmerken zu lassen, löste sich Constance von Michelle. „Konntest du von deinem Platz aus gut sehen?"

„Oui", nickte Michelle. „Deine Freunde 'aben gesorgt dafür. Sie sind sehr charmant."

Während sich Buddy, Keule, Andy und Gus geschmeichelt fühlten, trat Anton zu der Gruppe. Stolz schloss er seine Tochter in die Arme.

„Du warst wundervoll, Constance!" Sein Lächeln verwandelte sich in ungläubiges Staunen, als sein Blick die zierliche Gestalt streifte, die sich eben abwandte und hinter Buddys breitem Rücken Zuflucht suchte.

„Michelle ...", flüsterte Anton tonlos. Wie in Trance gab er seine Toch­ter frei. Mit einer Handbewegung schob er den Werkstattbesitzer bei­seite und trat zu seiner Ex-Frau.

„Guten Tag, Michelle ."

Zögernd hob sie den Blick.

„Bon jour, Antoine", brachte Michelle leise hervor. Seine An­wesenheit wühlte sie bis tief ins Innerste auf.

Anton erging es ebenso. Ihr Anblick, ihre unveränderte Schönheit lösten einen beinah körperlichen Schmerz in ihm aus. Wie oft hatte er sich ausgemalt, Michelle gegenüberzustehen, aber nun wusste er nicht, was er sagen sollte.

Beide bemerkten nicht, dass Constance sich mit ihren Freunden ent­fernte. Sie registrierten überhaupt nicht, was um sie herum vorging.

„Es ist lange her", brachte Anton schließlich hilflos hervor. „Wie geht es dir?"

„Merci, bien", erwiderte sie unbewusst in ihrer Muttersprache. Das passierte ihr immer, wenn sie nervös war. „Et toi-même?"

„Ich kann nicht klagen." Fasziniert betrachtete er ihr Gesicht. „Du hast dich überhaupt nicht verändert, Michelle."

„Isch ’abe misch verändert", widersprach sie ernst. „In die letzte fünfundzwanzig Jahre, isch bin geworden älter und vielleischt reifer aussi."

„... auch glücklicher?"

„Isch bin zufrieden", wich sie aus. „Mein Beruf bringt misch viel Freude."

„Genügt dir das?", fragte er geradeheraus. „Warum hast du nicht wieder geheiratet? Fehlende Verehrer waren bestimmt nicht der Grund!?"

„Wie man sagt das!? Verbrannte Kind scheut die Feuer?" Nun hatte sie sich wieder so weit gefasst, dass sie Anton ruhig anschauen konnte. „Du 'ast selbst nischt wieder ge’eiratet, Antoine. ’attest du Angst, noch einmal zu geraten an eine schrecklische Frau wie misch?"

„Du bist alles andere als das", betonte er. „Trotzdem bin ich deinetwegen allein geblieben." Sein Gesicht spiegelte Trauer wider – und Resignation. „Ich konnte dich nicht vergessen", fügte er leiser hinzu. „Jedes Mal, wenn ich unserer Tochter in die Augen schaue, sehe ich dich vor mir."

„Wir aber ’aben gar nischt viel gemeinsam. Constance ist stark und indépendant; sie immer weiß, was sie will."

„Sie besitzt deine Geduld und Ausdauer, dein Feingefühl – und deine Schönheit."

Eine sanfte Röte überzog das reife Frauenantlitz. Hilflos schaute sich Michelle nach ihrer Tochter um, aber Constance schien sich in Luft aufgelöst zu haben. Trotzdem breitete sich ein strahlendes Lächeln auf ihrem Gesicht aus, als sie zwischen der kleinen Gruppe, die auf sie zusteuerte, das Ehepaar Kronenburg erkannte. Camilla war seit Jahren eine enge Freundin, die sie seit ihrer Scheidung regelmäßig in Paris besuchte.

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