Claudia Rimkus - Geraubtes Leben

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Die Ärztin Constance Meves wacht, an eine Eisenkette gefesselt, in einer Holzhütte auf. Zunächst kann sie sich an nichts erinnern, doch dann vermutet sie, dass ihre Tante Elsbeth mit den Entführern gemeinsame Sache macht. Die Kidnapper würden Lösegeld von ihrem Vater erpressen – und sie dann freilassen. Oder nicht? Sie ahnt nicht, welch teuflischer Plan wirklich hinter ihrer Entführung steckt – und dass ihr Tod bereits beschlossene Sache ist.

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Innig umarmten sich die beiden Frauen.

„Diese Überraschung ist dir wirklich gelungen, Michelle!", rief Camilla freudig aus. „Constance hat mit keinem Wort verraten, dass du kommst."

„Isch glaube, sie 'at gemacht un complot", meinte Michelle, ehe sie dem Professor die Hand reichte. „Es ist schön, disch wiederzusehen, Jules."

„Mich freut es auch, dass du endlich wieder mal hier bist, Michelle. Und wie phantastisch du ausschaust. Hast du etwa das Geheimnis der ewigen Jugend entdeckt?"

„Oh, non! Das ja wäre fürschterlisch! Stell disch vor, alle Menschen um disch 'erum werden älter und sterben irgendwann, nur nischt du. Welsch entsetzlischer Gedanke! Außerdem man könnte niemals sisch setzen zur Ru’e."

„Das wirst du in den nächsten zwanzig Jahren wahrscheinlich ohnehin nicht tun", vermutete Henriette, die mit ihrer Urenkelin zu ihnen stieß. „Du vergräbst dich doch förmlich in deiner Arbeit. Ich kann dir auch sagen, aus welchem Grund du das tust, Michelle: Weil du dich ..."

„Du irrst disch, 'etty", unterbrach sie ihre ehemalige Schwie­germutter rasch. „Meine Vertrag in Paris läuft aus diese 'erbst, und isch nischt weiß, ob isch soll ihn verlängern."

„Nimmst du etwa ein Angebot aus Übersee an?", fragte Anton erschrocken.

„Wo'er du weißt davon?", gab Michelle erstaunt zurück. „Nischt einmal meine Directeur 'abe isch davon gesagt."

„Constance hat es kürzlich erwähnt. Allerdings wusste sie nicht, wie du dich entscheidest."

„Vielleischt isch übernehme nur noch gelegentlisch eine Choreographie", überlegte Michelle. „Isch jetzt bin in eine Alter, wo es fällt nischt mehr so leischt, zu arbeiten die ganze Tag."

„Was wirst du dann künftig mit der vielen freien Zeit anfangen?", for­derte Henriette sie heraus. „Untätig herumsitzen war noch nie deine Art."

„Es gibt viele Büscher, die isch lesen möschte", entgegnete Michelle lächelnd, wohl wissend, worauf Henriette hinaus wollte. „Außerdem isch endlisch möschte wieder malen. Eine Freund von misch, Jacques Goudeau, besitzt eine kleine Galerie in die Rue Bonaparte. Er kennt ein paar von meine Bilder. Seit Jahren er will überreden misch, zu malen für eine exposition ... eine Ausstellung."

Währenddessen hielt es auch Adrian nicht mehr auf seinem Sitz. Zwar war ihm nicht entgangen, auf welche Weise Ellerbrook Constance umarmt hatte, doch das hinderte ihn nicht daran, ihr zu gratulieren. Zielstrebig steuerte er auf die Rennstrecke zu, wurde jedoch von einem Ordner am Verlassen der Tribüne gehindert.

„Hier können Sie nicht durch", erklärte der hünenhafte Mann rigoros. „Zuschauer dürfen die Rennstrecke nicht betreten. Das ist nur Ange­hörigen der Fahrer gestattet."

„Das bin ich", bluffte Adrian ungeachtet der enormen Muskeln, die das Hemd des Mannes zu sprengen drohten. „Ich bin der Verlobte von Constance Meves. Sie werden mir bestimmt nicht verweigern, meiner Braut zu gratulieren!?"

„Das kann ja jeder behaupten", erwiderte der Ordner argwöhnisch. „Wo­her soll ich wissen, ob das stimmt?"

„Glauben Sie, sie würde sich von jedem küssen lassen?"

„Nee ..."

„Aber von mir", erklärte Adrian selbstsicher. „Immerhin wollen wir nächsten Monat heiraten."

„Ja, wenn das so ist ...", sagte der Ordner und öffnete die Absperrung. „Tolles Mädchen, Ihre Verlobte. Sie sind ein Glückspilz, Mann."

„Das weiß ich", erwiderte Adrian prompt und schlenderte zu Constance hinüber, die zwischen ihren Freunden an ihrem Motorrad lehnte.

Es wirkte überaus reizvoll, wie sich die enge schwarze Lederhose um ihre Hüften schmiegte.

„Gratuliere, Schatz", sagte Adrian lächelnd, zog Constance einfach in seine Arme und küsste die sprachlose Frau auf die Lippen.

Zunächst war sie viel zu verblüfft, um zu protestieren.

„Adrian!", brachte sie dann aber ungehalten hervor, während sie vergeblich versuchte, sich aus seinen Armen zu befreien. „Was soll das?"

Mit dem Kopf deutete er in die Richtung des Ordners.

„Sehen Sie den Herkules dort drüben, der uns beobachtet? Er wollte mich nicht durchlassen, da habe ich ihm gesagt, dass ich Ihr Verlobter bin. Wenn Sie jetzt nicht mitspielen, wird er mich zu Hackfleisch ver­arbeiten."

„Verdient hätten Sie es“, erwiderte sie amüsiert, wobei sie sich von ihm löste. „Ich sollte ihn rufen, damit er Sie ..."

„Bitte, haben Sie ein Herz für Ihren größten Bewunderer", flehte Adrian mit scheinbar ängstlichem Blick auf den Muskelmann. „Sonst sehe ich nachher aus, als wäre ich unter eine Dampfwalze geraten."

Sie stemmte die Hände in die Hüften und blickte der Reihe nach in die gespannten Gesichter ihrer Freunde.

„Was meint ihr, Jungs? Soll ich mitspielen – oder ihn ausliefern?"

„Entscheide das besser selbst, Conny", riet Keule ihr grinsend. „Be­denke aber, was auf dich zukommt, wenn er zwischen die Fäuste dieses Riesen gerät. Wahrscheinlich taucht er dann täglich bei dir im Zentrum auf, um sich therapieren zu lassen."

„Dann wirst du ihn überhaupt nicht mehr los“, fügte Gus hinzu, worauf Constance entsetzt die Augen verdrehte.

„Davor bewahre mich der Himmel!" Im nächsten Augenblick warf sie sich Adrian theatralisch an die Brust. „Küss mich noch einmal, mein Geliebter, um den Feind von unserem Verlöbnis zu überzeugen!"

Ergeben schloss sie die Augen.

Ehe Constance sich anders besinnen konnte, küsste Adrian sie auf den Mund – aber nicht wie erwartet kurz und flüchtig, sondern sanft und zärtlich. Nur allmählich verstärkte er den Druck und strich mit der Zungenspitze über ihre Unter­lippe, bis ihr Einlass gewährt wurde. Suchend tastete sie sich voran, kostete den süßen Geschmack der Frau, in die er sich auf den ersten Blick verliebt hatte.

Alles in Adrian jubelte, als Constance den Kuss wie selbstverständlich erwiderte.

Unbewusst schmiegte sie sich enger an diesen Mann, der die seltsamsten Gefühle in ihr wachrief. In ihrem Nacken begann es verdächtig zu kribbeln, während ihr ganzer Körper plötzlich unter Strom zu stehen schien. Diese Situation war eindeutig schlecht für ihren Blutdruck. Nur mit Mühe gelang es ihr, sich zu überwinden, dieses ver­führerische Spiel zu beenden. Langsam trat sie einen Schritt zurück.

„So war das aber nicht gemeint", tadelte sie Adrian, der anscheinend selbst um Fassung rang.

„Das war doch nur ein harmloser Kuss."

„Das nennst du harmlos? Du brauchst einen Waffenschein für deine Lippen."

„Dagegen ist eine einzige Berührung deiner Lippen wie eine süße Droge, von der man nie wieder loskommt."

„Jedenfalls wirkte es sehr überzeugend", kommentierte Buddy grinsend. „Falls ihr trotzdem noch daran arbeiten wollt, müsst ihr das verschieben. Conny muss jetzt zur Siegerehrung."

Verlegen fuhr Constance sich mit allen zehn Fingern durchs Haar.

„Kümmert ihr euch danach bitte um meine Maschine, Buddy? Ich muss mich anschließend noch umziehen. Wir treffen uns dann alle in den See-Stuben – ja!?"

„Geht in Ordnung, Conny."

Während sie sich entfernte, blieb Adrian bei ihren Freunden zurück.

„Wie ernst ist es dir eigentlich mit ihr?", sprach Andy, der Rechts­anwalt aus, was sie alle beschäftigte.

„Verdammt ernst", erklärte Adrian. „Genügt dir das?"

„Vorläufig – ja." Spontan streckte er ihm die Hand entgegen. „Will­kommen im Club."

Auch die anderen schlossen sich den Worten ihres Freundes an.

„Eins möchte ich aber noch wissen, Kumpel", sagte Buddy zu Adrian, während sie die Siegerehrung verfolgten. „Neu­lich im Zentrum hast du dich Karate Kid genannt. Beherrschst du diese Kampfsportart wirklich, oder war das nur ein Scherz?"

„Ich habe den schwarzen Gürtel."

„Wärst du dann im Notfall nicht mit dem Ordner fertiggeworden?"

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