Jörg Röske - Die Urwasser

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Ein Flussschiffer reist auf einem schwebendem Wasserstrom (die Urwasser) mit seinem Segelschiff. Die Reise beginnt in einer übergeordneten Welt. Dann, durch einen Übergang, setzt sich diese Reise auf der Erde fort, aber nun auf einem Floss. Er gerät auf den Urwassern in eine riesige Fabrik und begegnet sogenannten Glutmönchen. Zwischendurch verliert er den Wasserstrom, aber er findet ihn wieder. Der Flussschiffer gelangt an ein Meer.

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Beim Durchstreifen dieser schönen Feld- und Wiesenebene und beim Blick über die Weite der Landschaft auf den Horizont gebar in ihm der Wunsch, mit der "Die Furchtlose" über diese schöne Ebene zu segeln. Dazu musste jedoch das Schiff wieder flott gemacht werden und eine Ahnung, die sich glitzernd und leuchtend sein Gemüt durchwob, verriet ihm, dass im noch nicht erkundeten Kellergewölbe der Burg irgendetwas sein musste.

Mit beschleunigtem Schritt eilte er zurück und, an der Burg angekommen, sofort ins Gewölbe. Dort fand er einen großen Stapel unterschiedlich zugeschnittenen Holzes, einen Webstuhl mit einer Unzahl Knäuel von Leinenfäden und Werkzeug. Staunend und fast ungläubig schauend ging er durch dieses Lager und fand an dessen Ende an der Wand zwei gusseiserne Kanonen mit dazu gehöriger Munition.

Dann setzte sich der Kapitän auf ein Pulverfass und spürte nun am deutlichsten das schöne und erfrischende Gefühl, das etwas Seltsames hatte und das entstanden war, als er in das Kellergewölbe gegangen war.

Die folgende Zeit verbrachte der Flussschiffer damit, neben der Burg eine Art Dock für die "Die Furchtlose" aus dem gefundenen Holz zu bauen. Danach zog er sein Schiff in das Dock, ein Gerüst, von dem das Segelschiff begehbar war und repariert werden konnte.

Die Lecks im Rumpf waren schnell ausgebessert. Mittels Flaschenzug setzte der Schiffer neue Masten ein und erneuerte dann die Takelage. Segel wob er gänzlich neue und schließlich hievte der Kapitän die beiden Kanonen an Bord und postierte sie in der Nähe des Steuerrades. Geschützluken sägte er zu beiden Seiten in die Bordwände und stellte eine Kanone an Steuerbord, die andere an Backbord auf. Die Munition folgte, ebenso mittels Flaschenzug.

Während dieser Arbeiten glitt der Blick des Schiffers hin und wieder zu den Feldern und Wiesen und zum Horizont und verlor sich in der Weite und in der Freiheit.

Dann ging er los, durchwanderte die Ebene, und Entspannung und eine Art Frieden durchströmten sein Inneres.

Schließlich erreichte er das Ende der Zeit dieser Arbeit und er betrachtete voller Stolz sein neues Schiff. Dann begab er sich auf den Burgfried und genoss den Blick über die Ebene und schaute ins Angesicht des Sonnenfarbenspiels des Himmels.

Der Kapitän ging hinunter zu seinem Schiff und spürte dabei den Schatten, der sich näherte. Er beschleunigte seinen Schritt, erreichte das Burgtor und rannte zur "Die Furchtlose". Während des Hinaufkletterns am Dockgerüst und des Losmachens

der Leinen hörte er ein bekanntes Geräusch. Es war der unbarmherzige Schrei des schwarzen Drachen und als der leichte Wind das Segelschiff heckwärts aus dem Dock schob, lud der Kapitän beide Kanonen. Eine graue Dämmerung zog herauf und bedeckte ein Drittel der schönen Landschaft. In dem Düsteren sah der Schiffer das schwarze Untier sich mit langsamem und mächtigem Flügelschlag nähern. Auf dem Boden der Ebene unter der heraufziehenden Dämmerung begann, sich Nebel zu bilden. Angst ergriff mit stählernem Griff das Herz des Flussschiffers und beim Anflug des Drachen, gebar in ihm das Gefühl, dass der Tod des Fabelwesens auch seinen Tod bedeuten würde.

Dann entschloss er sich und feuerte das Steuerbordgeschütz der "Die Furchtlose" ab. Das Geschoss traf den Drachen, als er seine Flügel völlig ausgebreitet hatte.

Da zerbarst das schwarze Untier unter einem kreischenden und kurzen Schrei in tausend Splitter, die langsam zum Boden regneten. Von Ferne sah der Kapitän den zerbrochenen Drachen auf dem Feld liegen. Die Strahlen der Sonne blinkten in den verstreuten Teilen, wurden von ihnen reflektiert, einige von ihnen blendeten den Schiffer. Der Schmerz in seiner Brust hatte nachgelassen und ohne einen weiteren Blick zu den Überresten zu richten, setzte der Kapitän die beiden Segel. Er nahm Kurs auf die Urwasser, die in einiger Entfernung in geringer Höhe über die schöne Landschaft daher zogen.

Bei Nähern und beim Blick auf seinen wunderschönen Strom fiel dem Schiffer das Fehlen der Versetzungsmechanismen auf und er bemerkte die einheitlichen Schwerkraftverhältnisse und er wusste, dass er diese Landschaft mit ihrem friedvollen und hellen Grün und leuchtenden Gelb niemals vergessen wird.

Unglücklicherweise führten die Urwasser ihn in die Region, über der die Dämmerung heraufgezogen war. Dabei bemerkte er das eigene, kaum sichtbare Schimmern der "Die Furchtlose" und ein leichter Schauer überkam des Flussschiffers Seele. Da entdeckte er in der grünen Weite unter dem grau gewordenen Firmament in

der Ferne einen einsamen Wanderer.

Der Kapitän wurde neugierig, steuerte sein Schiff aus dem Strom heraus und hielt genau auf den Wanderer zu. Er holte die Segel ein und mit der restlichen

Bewegungsenergie glitt das Schiff zu dem Einsamen. Ein leichter Wind passte es dem Gang des Wanderers an. Das Schiff hatte er noch nicht bemerkt, er ging mit gesenktem Blick. Mit einem Wolfspelz war er bekleidet und der Schiffer rief zu ihm hinunter.

Der Wolf merkte auf und sah das Seil und die einladende Geste des Kapitäns. Ohne zu zögern, ging der Wanderer zu dem wenige Schritte entfernt, in geringer

Höhe schwebenden und langsam daher treibenden Schiff und kletterte an dem Seil hoch. Mit einer Hand half der Schiffer dem Wolf über die Bordwand und erkannte seinen Freund.

Der Kapitän setzte wieder die Segel und brachte die "Die Furchtlose" zurück zu den Urwassern.

Der einsame Wanderer hatte Hunger und aß und genoss die Apfelsinen und Zitronen, die der Schiffer aus dem Strom gefischt hatte. Sie erzählten sich, sogen dabei die frische Luft in vollen Zügen ein und genossen den Blick auf die wunderschöne Landschaft. Schließlich ging der Wanderer unter Deck und schlief.

Da erschien wieder der Drache und des Kapitäns Inneres glitt in panisches Entsetzen. Wuchtig breitete das Untier seine Flügel in einiger Entfernung über der Landschaft aus, war schon fast verschmolzen mit der bedeckenden, grauen Dämmerung.

Da fiel dem Schiffer eine Veränderung auf. Das schwarze Fabelwesen schien an körperlicher Fülle verloren zu haben, das Flügelschlagen war fast schon ein Flattern, aber noch bestimmt genug, um den Kapitän schmerzliche Angst spüren zu lassen.

Den Blick nicht von dem Untier lassend, rief der Schiffer zu seinem Freund, erst leise, dann lauter, stampfte schließlich mit dem linken Fuß auf das Holz des Oberdecks. Der Kopf des Wolfs erschien in der Luke zum Schiffsinneren und der Kapitän bedeutete ihm zaghaft die Gefahr. Dieser erschien vollends auf dem Deck und zeigte beim Erblicken des schwarzen Drachen keinerlei Angst. - Es mutete für den Schiffer an, als sähe sein Freund einen alten Bekannten.

Der Drache umkreiste in einem bestimmte Abstand die "Die Furchtlose" und des Kapitäns angstvoller Blick haftete an dem schwarzen Untier. Da lachte der Freund unverhofft und der Schiffer war irritiert, wunderte sich und schaute mit fragenden Blick zum Wanderer, dessen Energie bei seinem Lachen schier unerschöpflich zu sein schien. Für einen Moment vergaß der Kapitän seine Angst und sah, wie sein Freund anfing zu tanzen. Würzte er seinen Tanz auf dem Schlachtfeld der Angst mit Clownerien, die er jedes Mal mit unbändigem Lachen abschloss, als seien Lachen und Späße eins - schickte er sie wie schwebende Kugeln, gewoben aus Gelb und Grün, hinaus in die Atmosphäre der Landschaft.

Der Kapitän entdeckte bei einem zufälligen Blick auf den noch kreisenden Drachen Irritationen. Jedes Mal, wenn sein Freund auflachte, traten diese Beeinträchtigungen auf, als stolpere das Untier bei seinem Flug.

Dann, mit Tränen in den Augen, setzte sich der Freund erschöpft auf die Planken und kicherte den Rest Energie seines Tanzes in sich hinein. Die Verwunderung des

Kapitäns wandelte sich in den Versuch zu verstehen. Er begriff allmählich, dass der Tanz keine Verzweiflungstat gewesen war und er schaute zwischendurch hinüber zum Drachen, dessen Kreise größer wurden. Schließlich setzte sich der Flussschiffer neben den Wolf und vergaß den schwarzen Drachen völlig.

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