Jörg Röske - Die Urwasser
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Dann verschwand der Drache und nach der Ohnmacht des Schiffers, die eine gute Zeit währte, fand er etwas, dessen Anblick ihn noch kein Glück empfinden lassen konnte.
Das Segelschiff war fast völlig zerstört. Die beiden Masten waren zu schwarzen Stümpfen verbrannt, die Segel bestanden nur noch aus verkohlten Fetzen und die Seile waren bis auf wenige verbrannt. Überall im Rumpf gab es Lecks und das Oberdeck wies eine ordentliche Anzahl Löcher auf. Das ganze Schiff war von einer dünnen Eisschicht überzogen, unter der es zum größten Teil schwarz war. Lediglich das Steuerruder war noch intakt.
Doch von all' dem sah der auf dem Bauch liegende Kapitän nichts, denn er kroch langsam vorwärts. Etwas Ungewohntes hatte seine Nase erreicht und durchströmt und gab ihm Ungewohntes.
Es war ein frühlingslinder Duft, ein sanfter, warmer und zarter Luftstrom, der ihn belebte, durchwob, atmen ließ, seinen Körper durchzog, sein Inneres durchströmte, alles dies mit ihm machte, bevor er davon wusste.
Dann erreichte er die Kante der Eiswüste und sein von der Dämmrigkeit, Kälte und Unheimlichkeit des Kaps der Eisigkeit getrübter Blick vernahm nur sehr langsam die Farben und das Licht der Landschaft, die sich vor ihm auftat.
Des Flussschiffers Blick wurde klar und er erkundete, was vor ihm lag. Gelb war der Himmel und grün die Erde, ein Ganzes, das durchzogen wurde von seinen Urwassern. Sein Herz begann zu glühen und eine friedvolle Wärme durchfuhr ihn
und der letzte Rest der ihn bedeckenden Eisschicht schmolz hinweg.
Der Kapitän schob seinen Kopf über den Eisrand hinaus und schaute an einer Eiswand hinunter, in deren mittlerer Höhe die Urwasser aus einer Öffnung heraustraten. Auch hier verlor sich die Eismauer zu beiden Seiten hin in Nebelschwaden. Allerdings war dieser Nebel heller als der gewohnte, bedeutete er in dieser Art Paradies eher Wolken, helle, lichtdurchtränkte Frühlingswolken.
Der Schiffer schaute erneut voraus und sah die Sonne, die weit hinten über dieser Landschaft leuchtete und das Grün und das Gelb in ein lichtenes Meer von liebkosendem Balsam tauchte. Dem Kapitän fiel auf, dass die wundersame Landschaft nicht nur das Licht der Sonne widerspiegelte. Die Ebene selbst leuchtete aus ihrem Inneren heraus und spendete eine Wirklichkeit des Glücks.
Mühsam erhob sich der Schiffer, getrieben vom Verlangen nach dem Unaussprechlichem vor ihm, das in ihm den Wunsch geboren hatte. Nach beschwerlichen Metern erreichte er das Wrack seines Schiffs, überlegte, wie er es in Bewegung bringen könnte. Und da war wieder sein Freund, eine Windböe rüttelte an der "Die Furchtlose", brachte sie in Bewegung. Schnell erfasste der Kapitän die Bordwand und nach einiger Anstrengung war er auf dem Oberdeck. Gleichzeitig trieb sie hoch und vorwärts und nach weiteren Schritten war der Schiffer am Ruder.
Er steuerte hinab zu den Urwassern, die in geringer Höhe über der grünen Ebene daher zogen, und ließ die "Die Furchtlose" in den Strom eintauchen. In diesem Moment fiel der schwarze Schatten vom Rumpf des Schiffes ab, jedoch merkte der Kapitän davon nichts.
Im nächsten Augenblick begann das Schiff zu sinken. Unaufhaltsam rauschte das Wasser durch die Lecks, die der Drache in das Holz des Rumpfs geschlagen hatte. Instinktiv eilte der Schiffer zum Heck und suchte Halt an der Bordwand. Der Bug neigte sich immer mehr und verschwand schließlich im Wasser. Dann geschah ein gedämpftes Krachen und ein Ruck.
Das Schiff sank nicht mehr, froh war der Flussschiffer und er versuchte zu ergründen, welchem Umstand er diese Glückseligkeit zu verdanken hatte. Er balancierte nach Backbord und schaute dort die Bordwand herab ins Wasser. Die Urwasser waren glasklar und von Licht durchleuchtet, die Sonne durchstrahlte mit ihrer friedvollen und sanften Helle den rätselhaften und faszinierenden Wasserstrom, von dessen Quelle und Ziel niemand wusste.
Der Kapitän sah den Bug der "Die Furchtlose" auf einem Unterwasserfelsen ruhen. Kleine, wenige Freudefunken durchglühten die Seele des Schiffers und hinterließen Bahnen der Wärme. Er atmete auf, wusste sich nun in Sicherheit und machte es sich auf dem Heck bequem.
Er neigte seinen Kopf für einen Moment, hielt ihn zwischen seinen Händen und schaute dann wieder auf.
Keinerlei Eisschicht war auf seinem Schiff zu sehen und nur ein wenig Ruß noch auf dem Holz zu finden. Dann wandte der Schiffer seinen Blick nach Backbord, danach nach Steuerbord und spürte wieder den frühlingslinden Duft und nur
allmählich konnte er den glückseligen Klang des lieblichen Anblicks der Landschaft in seine Seele aufnehmen.
Die Zeit verging und die Ebene nahm kein Ende und der Kapitän wunderte sich. Es gab keine Anzeichen einer ihm bekannten Dämmrigkeit.
An einem Seil, das er an die Heckbordwand band, kletterte er das schräg stehende Deck hinunter und nahm einige handvoll Wasser, um seinen Durst zu
stillen. Dabei entdeckte er kleine, farbige Partikel in den Urwassern. Er wurde neugierig und versuchte, mit einem Plankenstück einige dieser Teile aus dem Wasser zu fischen. Da hatte er einige dieser Partikel an Bord und er wunderte sich ein zweites Mal, denn es war Obst - Zitronen und Apfelsinen -, das in seinem Fluss schwamm.
Er aß einige dieser sonnen- und wasserdurchfluteten Früchte - mehr Apfelsinen als Zitronen -, und er fühlte sich allmählich besser.
Der Flussschiffer fischte noch mehr von diesem ungewöhnlich aromatischen Obst aus seinem Strom und genoss es und das Glitzern der Urwasser, die Landschaft, die Sonne und das Grün und das Gelb.
Eine lange Zeit trieb die "Die Furchtlose" mit ihrem Kapitän, der auf dem Heck saß und genoss, in den sonnendurchfluteten und lichtleuchtenden Urwassern. Der Bug ruhte auf dem Unterwasserfelsen und der Flussschiffer wunderte sich über die Vorzüge der gefährlichen und verhassten Felsen der Urwasser.
Dann entdeckte er in der schönen, grünen und flachen Landschaft auf einem Felsen eine Burg, die sich in einiger Entfernung zu den Urwassern befand. Sie sah freundlich aus und der Schiffer starrte schon fast zu ihr hin, denn in dieser Gegend mutete die Existenz einer befestigten Anlage für ihn befremdlich an. Die "Die Furchtlose" war schon an der Burg vorbei getrieben, als sich der Kapitän aus dem Blick riss und beschloss, mit seinem Schiff zu diesem landschaftlichen Antagonismus zu schweben.
Und es dauerte eine Weile, bis er das Segelschiff vom Felsen weg und aus den Urwassern hinaus manövriert hatte. Mit einer ungeheuren Portion Kraftaufwand und fast mit seinen Schultern im Wasser stehend drückte er mittels eines Holzstabes den Bug vom Felsen - Energie hatte er ordentlich von den Apfelsinen, den Zitronen, der Sonne, dem Licht und dem Grün und dem Gelb. Dann versank sein Schiff vollends, trat jedoch bald aus dem Strom heraus, denn zuvor hatte er das Ruder auf hart Backbord gelegt und fest gebunden. Nur einen Moment musste er die Luft anhalten, dann war das Schiff freischwebend über der grünen Ebene.
Der Kapitän steuerte hin zur Burg, merkte auf dem Weg dahin, dass der Anker
fehlte - dem Anschlag des Drachen zum Opfer gefallen - und der Wind schob das segellose Segelschiff an der Burg vorbei. Eine bald eintretende Flaute nutzte er und kletterte an einer unbeschädigten, im Laderaum vorgefundenen Strickleiter hinab zum Grasboden. An einem Seil zog er sein Schiff über die grüne Ebene zur Burg - anstrengend war dies, denn Wind kam wieder auf.
Bald kam er an dem Bau an, sicherte mit dem Seil sein Schiff an der Burg, die
unbewohnt war. So hatte er nach einer Verschnaufpause und einem Rundgang festgestellt. Und er fand erneut wie in der Burg in der düsteren Region der Urwasser auf einigen Gegenständen das geheimnisvolle Wort 'KAP' eingraviert oder eingeschnitzt.
Dann machte er einen Spaziergang über die Felder der grünen Ebene, die sich um die Burg scharten. Nirgendwo sah der Schiffer Anzeichen für die Anwesenheit von Bauern.
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