Jörg Röske - Die Urwasser
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Nach kurzer Ruhezeit brachte der Kapitän beide Segel zum Schiff und befestigte sie an den Rahen der beiden Masten, und er flickte die zerrissenen Seile. Danach packte er seine Holzkiste und zog sie mit zügigem Schritt zur "Die Furchtlose". Er brachte sie an Bord und wunderte sich über die Kraft, die er besaß.
Der letzte Gang zur Burg galt dem Schwert, das er in den Gürtel seines beigen Trenchcoats steckte.
Schließlich verließ er die Burg und schob den linken Flügel des Tores zu, das nur von innen zu schließen war.
Beim Gehen zum Schiff erinnerte er sich an das Schwarze an der Außenmauer und hielt vor Schreck inne. Mit konzentriertester Aufmerksamkeit lauschte er, aber er vernahm nichts. Ohne sich umzudrehen, ging er weiter zu seinem Schiff, machte die Leine los und sprang an Bord. Das Schiff bewegte sich durch die Luftströmung langsam vom Burgkai weg und der Kapitän setzte das Segel des Großmastes.
Während all´ dieser Handlungen hatte er es vermieden, zur Burg zu schauen. Er fürchtete, durch seinen Blick auf das Schwarze etwas Unbekanntes und Unheilvolles zu wecken.
Dann gelangte er an den Laserstrahlversetzungsmechanismus, stoppte davor das Schiff und schaute mit einer gewonnen Portion Mut zur Burg. Es gab an ihr kein Schwarzes. Sie leuchtete sogar ein wenig. Der Kapitän war erleichtert und beschloss mit dem Blick auf den Laserkeil, dieses Burgareal noch nicht zu verlassen.
Er steuerte die "Die Furchtlose" zu den unwirklichen Nebeln am Rande des Areals. Er war neugierig und suchte etwas, von dem er nicht wusste, was es war.
Die "Die Furchtlose" drang nach einer Weile in die Nebel ein. Dann verlor der Kapitän die Sicht und er hatte auch das Gefühl, dass jedes Geräusch von den unwirklichen Nebeln verschluckt wurde. Es gab dort keine Orientierung und einige Male änderte der Schiffer die Fahrtrichtung.
Es wurde ihm unheimlich zumute und er versuchte, die Nebel zu verlassen. Es gelang nicht und eisige und betäubende Angst machte sich schleichend im Innern des Kapitäns breit.
Der Kapitän des zweimastigen Segelschiffes "Die Furchtlose" schaute mit einem beklemmenden Gefühl in seiner Brust zurück zu den unwirklichen Nebeln. Ihm waren die Grausigkeit und die Undurchdringlichkeit dieser Nebel bisher unbekannt gewesen. Nur die Idee und deren Umsetzung, das Ruder gerade zu halten, gewonnen aus der Geradlinigkeit seines Schwertes, hatten ihn aus der Verlorenheit und eineisenden Furcht der unwirklichen Nebel hinaus gerettet.
Der Schiffer hatte beschlossen, die Nebel für die nächste Zeit zu meiden und die "Die Furchtlose" befand sich auf dem Weg durch das Burgareal zum Versetzungsmechanismus, der das Schiff und den Kapitän zurück zu den Urwassern bringen sollte. Das Segelschiff erreichte den offenen Lasermechanismus und der Kapitän holte das gesetzte Segel ein. Mit dem restlichen Schwung drang die "Die Furchtlose" in den gekippten Keil ein und stoppte in ihm.
Zumeist berechnete der Flussschiffer die Restenergie der Vorwärtsbewegung des Schiffes genau, doch sollte er sich aufgrund einer emotionalen Unstimmigkeit verschätzen, dann würden unsichtbareKraftfelder das Schiff sanft auffangen. Diese Felder füllten die fünf Seiten des entsprechenden Keils aus, waren winddurchlässig und besaßen eine federnde Wirkung. Beim Eindringen in den Keil wurde das entsprechende Kraftfeld automatisch deaktiviert und war das Schiff innerhalb des Keils, dann wurde es wieder aufgebaut.
Der Versetzungsmechanismus arbeitete selbständig und irgendeine Fehlfunktion war dem Kapitän bisher noch nie aufgefallen.
Der Keil kippte nun langsam wieder zurück in seine Ausgangsposition und die Schwerkraftgesetze der Urwasser nahmen dabei allmählich von Schiff und Kapitän Besitz. Das Kraftfeld voraus deaktivierte sich und der Schiffer begann, die Segel zu setzen. Die "Die Furchtlose" nahm dabei Fahrt auf und verließ den Keil.
Nachdem das erste Segel gesetzt worden war, steuerte der Kapitän zu den Urwassern. Das Schiff erreichte den schwebenden Strom und sobald es auf den Urwassern fuhr, setzte der Schiffer das zweite Segel.
Dabei donnerte ein zermürbender Krach durch die Urwassersphäre und ein erschütternder Ruck nahm den Kapitän, der auf dem Fockmast kletterte, den Halt und schleuderte ihn über den Bug hinaus in den Strom. Das Schiff verlor an Fahrt, ruckte hin und her und nahm dann wieder Fahrt auf. In diesem Moment tauchte der Kapitän wieder auf und sah sein Schiff auf sich zukommen. Mit hastigen Schwimmzügen rettete er sich knapp vor dem drohenden Bug und ergriff eines der wenigen vom Schiff herunterhängenden Seile. Eine Weile ließ er sich an der Wasseroberfläche mitschleifen. Er sammelte Kraft, um gegen die Wasserströmung und gegen die Schwerkraft ankämpfen zu können.
Dann hatte er es geschafft und war wieder an Bord seines Segelschiffes, das ein wenig tiefer im Wasser lag, wie er bemerkte. Der Kapitän vermutete einen Felsen, der unter der Wasseroberfläche schwebte und der den Rumpf der "Die Furchtlose" leck geschlagen hatte.
Seine Wut entbrannte über die Felsen und er schrie. Dann fasste er einen Plan und holte zunächst die Segel ein. Ein Überwasserfelsen erschien, den er anvisierte und nahe an ihn heran manövrierte. Er sprang mit dem Ende eines Seils hinüber und machte sein Schiff fest. Dann kehrte er zurück zum Schiff, verschwand unter Deck und suchte das Leck. Nach einigem anstrengenden Stöbern im kalten Wasser fand er es und stopfte es notdürftig mit Brettern, Tüchern und Nägeln zu.
Der Kapitän war geschafft und durchgefroren. Das Schiff sank nicht mehr und der Schiffer suchte Ruhe auf dem an der Oberseite flachen Felsen, um mit dieser Kraft das nächste Problem zu besiegen. Es würde einige Zeit und Anstrengung kosten, das Wasser aus der "Die Furchtlose" zu schaffen.
Er zog sein elegantes Schwert aus dem Gürtel, entledigte sich seines nassen Trenchcoats und wringte ihn aus. Schwert und Mantel legte er auf den Felsen und sich daneben. Er entschlummerte für eine Zeit und träumte unruhig.
Der Kapitän erwachte, fand seinen beigen Mantel getrocknet, fühlte ihn mit seiner rechten Hand und ging, ohne ihn anzuziehen, auf sein Schiff. Unter Deck pumpte er das Wasser mit der Handpumpe außenbords. Es verging eine Weile und der Schiffer wusste, dass diese Übung seine Muskeln stärkte.
Die "Die Furchtlose" war wieder flott und jetzt führte der Wütende seinen eigentlichen Plan aus. Aus seiner Kiste holte er nach einer Ruhepause Hammer und Meißel, umden Schlummerfelsen zu zerkleinern. Dieser war der erste Felsen, der in seine Bestandteile aufgelöst werden sollte, um die Urwasser sicherer und befahrbarer zu machen.
Nachdem er Schwert und Mantel hinüber zum Schiff geworfen hatte, machte sich der Kapitän der "Die Furchtlose" energisch und wütend mit seinem Werkzeug über den Felsen her. Er ließ den Hammer mit heftiger Wucht auf den Stahlmeißel nieder krachen und hämmerte Brocken um Brocken aus dem Flussfelsen heraus.
Da krachten Felsen, Flussschiffer und Segelschiff mit unaufhörlicher Wucht gegen eine Eisbarriere.
Der Kapitän kam auf dem Plateau des Felsens wieder zu sich. Er lag auf dem Rücken, richtete sich auf und Erinnerungen dämmerten, zogen langsam in sein Bewusstsein ein.
Dann brachte der Schrecken des Vergangenen ihn in einem Moment auf die Beine. Nach dem einschneidenden und durchdringenden Gefühl hinkte das restliche Wissen über das Geschehen allmählich nach.
Der Schiffer schaute sich hektisch um, fand Blutspuren an der Eiswand, neben der er aufgewacht war und fasste sich instinktiv an seinen Kopf. Das Blut an seiner Hand bestätigte seine Vermutung.
Die Eisbarriere war eine große und in ihrer vertikalen Ausdehnung für den Kapitän überschaubaren Mauer aus Eis, in deren mittlerer Höhe die Urwasser in einem Loch verschwanden, dessen Durchmesser dem des Flusses entsprach. Zu beiden Seiten verschwand die Eiswand nach einiger Entfernung im Nebel.
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