Jörg Röske - Die Urwasser

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Ein Flussschiffer reist auf einem schwebendem Wasserstrom (die Urwasser) mit seinem Segelschiff. Die Reise beginnt in einer übergeordneten Welt. Dann, durch einen Übergang, setzt sich diese Reise auf der Erde fort, aber nun auf einem Floss. Er gerät auf den Urwassern in eine riesige Fabrik und begegnet sogenannten Glutmönchen. Zwischendurch verliert er den Wasserstrom, aber er findet ihn wieder. Der Flussschiffer gelangt an ein Meer.

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Am oberen Rand des Loches befand sich des Schiffers Felsen - dieser hatte sich durch den Aufprall in das Eis hineingekeilt. Er war wohl fest, jedoch wusste der Kapitän, dass sich der Felsen unter dem beständigen Druck der Strömung irgendwann vom Eis lösen würde und der Zeitpunkt des Lösens war schwer zu bestimmen. Glücklicherweise rauschten nur wenige und kleine Felsen heran, die problemlos an dem eingekeilten Felsen vorbei trieben. Jedoch konnte sich diese Tatsache nach einer ebenso unbestimmbaren Zeit ändern.

Dann bemerkte der Kapitän die "Die Furchtlose" neben dem Felsen mit eingequetschtem Bug und sah sie mit diesem von der Strömung der Urwasser gegen die Eismauer gedrückt. Der Fockmast war in der Mitte durchgebrochen, das Bruchstück lehnte an der Eiswand.

Im nächsten Moment krachte ein unter Wasser treibender Felsbrocken an den ins Eis gekeilten Felsen, so dass dieser sich leicht bewegte. Der Kapitän wusste, das Zeitproblem war nun dringlicher.

Er sprang hinüber auf sein erneut angeschlagenes Schiff, zog das Mastbruchstück ganz auf das Oberdeck und legte das Ruder so, dass die Strömung das Schiffsheck aus den Urwassern herausdrückte. So war die "Die Furchtlose" zur einen Hälfte freischwebend und zur anderen im Strom. Dieser jedoch schob das Schiff weiter, so dass es drohte, mit der Backbordseite an die Eisbarriere zu krachen.

Mit treffsicheren Hieben löste der Schiffer das Focksegel von dem Mastbruchstück und legte dieses quer zum Schiff, so dass das Bruchstück den Aufprall auffing. Dann setzte er das Großsegel und ein Wind holte das Schiff aus dieser misslichen Lage. Die "Die Furchtlose" schwebte nun frei in der Luftneben den Urwassern.

Im nächsten Moment krachte ein weiterer Unterwasserfelsen an den eingekeilten Felsbrocken und riss ihn aus dem Eis. Beide Felsen verschwanden in dem Loch. Und es rasten eine Menge weiterer Felsen heran und verbauten zu einem Teil die Öffnung, so dass nachkommende Felsen nicht mehr hindurch rauschen konnten. Sie krachten an die verengenden Felsen, glitten von ihnen ab, traten aus den Urwassern heraus und fielen nach unten in das Ungewisse der Nebelschleier und -schwaden.

Dann verließ der Kapitän dieses Geschehen und steuerte sein Segelschiff zur oberen Kante der Eisbarriere. Als er sie in seinem aufwärts steigenden Schiff erreichte, breitete sich vor den staunenden Augen des Schiffers eine weite Eiswüste aus.

Ihm behagte diese Gegend nicht, doch wollte er wieder zu seinen Urwassern

und, wie es schien, führte der einzige Weg durch diese Eisgegend.

Der Kapitän beschloss, zuerst zu landen und sein Schiff zu reparieren. Während der Instandsetzung, die einige Zeit in Anspruch nahm, spürte er die Anwesenheit von Zuschauern. Mehrmals wandte er sich zu den Vermeintlichen um und fand niemanden.

Bei einem weiteren Spüren einer Gegenwart eines Beobachtenden nahm der Flussschiffer das bereit gelegte Schwert und rannte in die Richtung, in der er den Gast vermutete. Und er fand jemanden hinter einem kleinen Eishügel.

Der Gefundene war ein spärlich bekleideter Mensch, der völlig mit einer dünnen Eisschicht bedeckt war und einen fast leeren Blick hatte. Der Kapitän spürte ein leichtes Entsetzen in der Gestik und Mimik seines Gegenübers, als er sein Schwert auf den Eingeeisten richtete. Dann mühte sich der Beobachtende schwerfällig auf und eilte mit steifen Beinen humpelnd weg. Dabei hingen dessen Arme unbeweglich,

steif und leblos von seinem Körper herunter, baumelten reglos.

Ein Schaudern überfiel den Kapitän beim Anblick dieses seltsamen Menschen. Unheimlich wurde es ihm zumute und er wähnte noch mehr Seltsamkeiten dieser Art in dieser Eisgegend.

Er steckte sein Schwert zurück in die Scheide, ging zurück zum Schiff und setzte die Reparatur fort. Während dieser Zeit spürte er keine Gegenwart mehr von irgendwelchen Beobachtenden, doch immer wieder wandte er sich um, linste nach ihnen. Schließlich war die Arbeit getan und der Kapitän machte sich wieder auf den Weg, hob mit seinem Segelschiff vom Eisboden ab.

In mittlerer Höhe flog die "Die Furchtlose" über die Eiswüste, über der sich der Himmel dämmrig wölbte. Bei einem Blick nach unten sah der Kapitän die Urwasser, die sanft rötlich durch das Eis schimmerten, das sie durchzogen.

Ein Ende der Eisöde war nicht abzusehen und der Schiffer wurde allmählich ungeduldig und nervös. Die Urwasser waren seine Heimat und die Trennung von ihnen begann zu schmerzen.

Unglücklicherweise verlor sich die Spur der durch das Eis schimmernden Urwasser und der Kapitän befand sich in einer Gegend, die eine seltsame Unheimlichkeit barg. Ihn beschlich Angst und dann verschwand der Eisboden unter seinem Segelschiff. Er blickte in eine absolute Schwärze, die sich unter dem Kiel der "Die Furchtlose" ausbreitete und stellenweise von Nebelschwaden leicht abgeschwächt war.

Dann schaute er zurück und sah den Rand des Abgrunds, den er in seinem Schiff überflogen hatte. Er blickte nach Backbord, denn in seinem Augenwinkel hatte er etwas vernommen, das seine Aufmerksamkeit und ein dunkles Gefühl in ihm erregt hatte. Er sah in der Ferne Gebilde, die ihm einen eiskalten Schauer seinen Rücken herab gleiten ließen, und er begann zu frösteln. Der bloße Anblick versetzte ihn in eine Starrheit, von der er sich kaum befreien konnte.

Sie waren unterschiedlich große und völlig schwarze Treppen, die in den schwarzen Himmel, der über dem Abgrund herrschte, hinein gebaut worden sein mussten. Sie befanden sich auf einem schwarzen Felsen, der sich am Rand der Eisebene befand und der aus ihr ein wenig herausragte. In ihm spitzte sich der Eisrand verhalten zu. Die Konturen der seltsamen Treppen und des Felsens waren mit einem weißen und dünnen Schimmer versehen, so dass sie auf diese Weise zu erkennen waren.

Der Kapitän lenkte sein Schiff, das inzwischen weiter über dem Abgrund gefahren war, zu diesem Felsen. Dann merkte er, was er willenlos getan hatte, spürte im nächsten Moment die Schwärze unter sich und geriet in Panik.

Mit der letzten Energie seiner Entschlusskraft steuerte er das Schiff zurück zum Rand der Eisöde, erreichte sie erschöpft und setzte die "Die Furchtlose" auf den Eisboden. Dann schlief er ein und erlebte unruhige Träume.

Er erwachte und eine Kälte, die er vor dem Schlaf nicht gespürt hatte, machte

ihn hellwach. Im Bruchteil einer Sekunde stand er auf seinen Beinen und sah sich

umzingelt von mehreren leicht bekleideten und mit einer dünnen Eisschicht überzogenen Menschen, die einen fast leeren Blick hatten.

Der Kapitän erinnerte sich und wusste nun, dass es mehrere von ihnen gab. Gleichzeitig legte er seine Hand auf den Schwertgriff, jedoch waren sie regungslos. Er war verunsichert und fragte nach dem Begehr der Eingeeisten. Einer von ihnen nahm den Flussschiffer daraufhin an die Hand und zog ihn langsam mit. Er zögerte und der Führende gab nach. Dann zog er ihn erneut und der Kapitän ging mit, denn der Eingeeiste hatte keine Gewalt angewandt und es schien, dass er dem Kapitän etwas zeigen wollte. Das erregte seine Neugier und die Eingeeisten und der Flussschiffer machten sich auf den Weg zum Felsen, den der Kapitän in späteren Zeiten das Kap der Eisigkeit nennen sollte.

Unbeholfen und humpelnd folgten die leicht Bekleideten dem, der den Kapitän der "Die Furchtlose" an der Hand führte. Die kleine Gruppe erreichte den Felsen mit den Treppen und vor einer bestimmten ließ der Führende die Hand des Flussschiffers los und ging weiter. Die anderen Begleiter folgten ihm. Der Kapitän schaute ihnen hinterher und sah, wie sie sich am Fuß von anderen Treppen niederließen und in den schwarzen Himmel starrten.

Dann bannte er das aufkommende, seltsame Gefühl, in dem er seinen Blick von ihnen wegriss und zu der Treppe schaute, vor der sie ihn verlassen hatten. Er ging näher an sie heran und fand auf der untersten Stufe etwas eingraviert.

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