Jörg Röske - Die Urwasser
Здесь есть возможность читать онлайн «Jörg Röske - Die Urwasser» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Die Urwasser
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Die Urwasser: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Urwasser»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Die Urwasser — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Urwasser», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Dann sah er ihn, den schwarzen Drachen, der direkt auf die "Die Furchtlose" zuflog. Der Kapitän rannte um sein Leben, krachte gegen das geschlossene Burgtor und hämmerte wie wild mit seinen Fäusten, dass sich der linke Flügel des schweren Tors durch dieWucht der Faustschläge einen Spalt geöffnet hatte. Der Kapitän drehte sich um und sah, wie sich der schwarze Drache über sein Segelschiff hermachte und darin wütete.
Dabei lehnte der Flussschiffer in seiner panischen Haltlosigkeit gegen jenen linken Torflügel, der sich durch die auf ihn ausgeübte Kraft immer weiter öffnete. Schließlich fiel der Kapitän durch das Tor und zu Boden. In seiner Angst war er allerdings noch nicht in der Lage, sich über die Tatsache des offenen Tores zu freuen.
Da saß er zunächst auf dem kalten Steinboden, war etwas verwirrt, begriff dann und rappelte sich hoch. Schnell schloss er mit aller Körperkraft den Torflügel, suchte nach dem Querbalken, den er neben dem Tor an der Mauer lehnend vorfand, nahm ihn und verriegelte damit das schwere Holztor der Burg.
Dann wartete der schlotternde Kapitän der "Die Furchtlose" darauf, dass sich der Drache über die Burg hermachte und sie wie sein Schiff verwüstete. Doch es geschah nichts dergleichen.
Stattdessen legte sich der schwarze Drache, als er mit dem Segelschiff fertig war, wie ein Schatten um die Burg. Er umspannte sie völlig mit seinen schwarzen Flügeln und eine Stille trat ein.
Der Kapitän wusste nicht, was geschah, denn er wagte keinen Blick nach draußen. Er empfand nur eine unsagbare Kälte, die sich in der Burg ausbreitete und ihn betäubte. Dann versank der Kapitän in einen tiefen Schlaf.
Der Kapitän der "Die Furchtlose" wachte auf. Er lag auf dem Bauch und war benommen. Ihm war kalt und er sah auf dem Steinboden Raureif. Die Kälte machte ihn schnell wach und er stand auf. Der Boden, die Wände und alles, was er sah, war mit Raureif bedeckt.
Dann erinnerte er und wunderte sich, dass kein Burgbewohner zu sehen war. Der Kapitän ging los und erkundete das Innere der Burg, in der Hoffnung, jemanden zu finden. Ein Weiteres schoss ihm durch den Kopf und er trat an eine nahe gelegene Schießscharte. Er sah die "Die Furchtlose", deren Segel völlig zerfetzt waren. Vom Drachen war nichts zu sehen und es herrschte völlige Ruhe. Kein gellender Schrei zerriss die Stille.
Das gab dem Kapitän ein gutes Gefühl und er durchforschte weiter diese Burg. Ein Gang führte ihn in einen Saal, der reich mit Holzornamenten und metallenen Gefäßen verziert war. In der Mitte des Raumes gab es eine Tafel, an deren Kopfende ein Gedeck ohne Speise aufgetragen war.
Der Kapitän ging dort hin und setzte sich in den Holzsessel vor dem Gedeck. Er schaute sich um und fühlte sich wie zuhause.
Dann, beim Aufstehen, fiel ihm etwas auf dem metallenen Becher des Gedecks auf. Er stellte sich hin, nahm den Becher in die Hand und begutachtete das Trinkgefäß. Der Kapitän las 'KAP'.
Er untersuchte die anderen Bestandteile des Gedecks und fand auf jedem Teil die gleiche Gravur. Er hatte dabei ein merkwürdiges Gefühl, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass dies der Name von einem Menschen war.
Nach kurzem Verweilen an dem Kopfende der Tafel, die sich lang hinzog und an der viele Stühle standen, ging der Kapitän weiter, um das Weitere der Burg zu erkunden und nahm dabei das Rätsel mit, das sich in seinem Inneren um die Gravur gebildet hatte.
Nach einer Weile, während dieser er die ganze Burg erforscht hatte, gelangte der Kapitän zu dem Schluss, dass das steinerne Gemäuer unbewohnt oder für eine nicht bekannte Zeit verlassen worden war.
Dann beschlich den Flussschiffer das Gefühl, sich in dem Gemäuer niederlassen zu wollen. Zu diesem Zweck ging er zu seinem verwüsteten Schiff, allerdings nicht ohne äußerste Aufmerksamkeit beim Verlassen der Burg walten zu lassen.
Ein jeglicher seiner Sinne war mit intensivster und ängstlicher Konzentration auf die Atmosphäre der Urwassersphäre gerichtet und beim Erreichen des Schiffes stellte er mit Freuden fest, daß der Rumpf und die Masten der "Die Furchtlose" unversehrt geblieben waren.
Der Kapitän packte auf dem Schiff alles Notwendige in eine Holzkiste, schaffte sie unter Mühen auf den Burgkai und zog sie zum Tor. Auf dem Weg dorthin fiel ihm die Außenmauer der Burg auf. Sie war völlig schwarz. Dem Kapitän stockte der Atem und er fühlte, wie ein Strudel jenseits von Zeit und Raum oder wo auch immer er sich befinden mochte, von ihm Besitz ergriff.
Dann erst fiel ihm ein, dass die Burgmauer ursprünglich eine andere Farbe gehabt hatte. Der Kapitän stand eine Weile wie gelähmt auf dem Kai, die Kniee waren durch die Last der Seemannskiste etwas eingedrückt, die er mit der rechten Hand mühsam hinter sich hergezogen hatte. Nach dieser Starrheit löste er sich etwas, ging mechanisch und langsam weiter, öffnete zitternd das Tor und schleppte sich und die Kiste in die Burg. Dort fühlte er sich etwas sicherer, doch das Wissen der Schwärze auf der Burgaußenmauer ließ den Flussschiffer die Kälte in der Burg noch viel eindringlicher und bedrohlicher empfinden.
Eine lange Zeit verbrachte er mit dem Auspacken der Kiste, denn seine Arme und Beine und Hände waren durch die betäubende Kälte fast wie festgefroren und kaum noch zu spüren.
Nach dieser beschwerlichen Arbeit setzte sich der Kapitän in den Holzsessel im Saal und ruhte aus. Er schloss dabei die Augen, nickte kurz ein, wachte auf und bemerkte in einer Ecke des Steinraumes einen Gegenstand, der seine Aufmerksamkeit erregte. Er stand auf, ging zu dieser Ecke und erkannte auf dem Weg dorthin einen Webstuhl.
Der Kapitän sah ihn sich genauer an, fuhr mit der rechten Hand über das Holz und entdeckte darin hinein geschnitzt erneut dieses seltsame Wort 'KAP'. Seine Gedanken verweilten nur kurz bei dem Geschnitzten.
Sein Blick wanderte weiter und der Kapitän fand eine Truhe neben dem Webstuhl, auf deren Deckel ebenso 'KAP' zu lesen war und die reich mit Fadenknäuel gefüllt war. Es gab die unterschiedlichsten Stoffe. Leinen, Baumwolle und Seide und dieses seltene Lichtgarn.
Dann erleuchtete eine Idee das Innere des Flussschiffers. Er nahm sich vor, die nächste Zeit mit Weben zu verbringen, denn die "Die Furchtlose" benötigte neue Segel. Zu zerrissen waren die alten.
Es verging eine Weile, während dieser der Kapitän konzentriert arbeitete und die mit der Fertigstellung des ersten Segels endete. Es war grau und bestand aus zwei breiten Stoffbahnen, die der Webende in einer unermüdlichen Kleinarbeit zusammengenäht hatte.
Als er es zusammengefaltet auf die große Tafel gelegt hatte, verspürte er, dass es ein wenig wärmer in dem Saal geworden war. Die Wärme kam vom Kapitän selbst und nicht nur das hatte er entdeckt. An der Wand hinter dem Holzsessel hing ein Schwert. Schön sah es aus, lang war der Griff und im Gesamten war es leicht gebogen, das zur Folge hatte, dass es elegant wirkte. Der Griff war eng umwickelt mit roten und beigen, dünnen Kordeln und an der weißen Scheide befand sich eine dickere und beige Kordel, die aus mehreren und miteinander verflochtenen, dünnen Kordeln bestand.
Der Kapitän nahm das Schwert von der Wand, zog es etwas aus der Scheide, begutachtete es und fand mit einem kommentierenden Lächeln 'KAP' in das blinkende Stahl eingraviert. Zudem gab es sorgfältig gearbeitete und kunstvolle Ornamente auf der Klinge, die so blank war, dass der Schiffer sich darin spiegeln konnte.
Dann zog er es ganz aus der Scheide und führte einige Hiebe in die Luft aus. Er spürte, dass er ordentlich Übungszeit verbringen musste, um ein Meister im Umgang mit diesem schönen Schwert sein zu können. Er legte das Schwert, das er wieder in die Scheide gesteckt hatte, neben das neue Segel auf die Tafel.
Dann webte er das zweite Segel, das ebenso grau war und aus zwei zusammengenähten Bahnen bestand.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Die Urwasser»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Urwasser» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Die Urwasser» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.