Peter W. Klein - Die eiserne Hand

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Ein Rentner wird erwürgt in seiner Wohnung aufgefunden. Ein Mordmotiv ist nicht erkennbar und die Polizei steht vor einem Rätsel, denn das Opfer weist die Würgemale von nur einer Hand auf – und die hat sechs Finger.Normal wären die Abdrücke von zwei Händen oder einer Hand mit fünf Fingern.
Zwei Journalisten wollen dieses Rätsel lösen, ohne zu ahnen auf welche wechselhafte Sache sie sich da eingelassen haben. Trotz allerlei irrwitziger und kurioser Situationen und Begegnungen mit seltsamen Menschen geben sie nicht auf – bis ein zweiter Mord geschieht…

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Kurt rückte seine rote Kappe zurecht und blickte Beifall heischend zu mir, obwohl sein knapper Ausflug in die Welt des menschlichen Gedächtnisses kein großes Ereignis war, schon gar keine Erkenntnis.

„Du hast Elvis vergessen!“ antwortete ich mit einem enttäuschten Unterton.

Mein Journalistenkollege sah mich fragend an.

Also sah ich mich genötigt eine Erklärung abzugeben.

„Ich kann mich noch genau erinnern was ich tat, als ich vom Ableben meines Idols erfuhr. Elvis ist ja tot vom Klo gefallen – und ich habe diese Nachricht in der Tageszeitung gelesen – als ich auf dem Klo saß!“

„Tatsächlich?“

„Ja wirklich, so was schafft eine geistige Verbindung, das vergisst man nie mehr!“

„Wann war das?“

„Am 16. August 1977“

Kurt sah mich mit großen Augen an ohne auf den Verkehr zu achten. Von außen ertönte ein kleines Hupkonzert.

„Hey Oldie – das weißt du noch? Mann o Mann – du bist ja ein echter Zeitzeuge!“

„Du sollst mich nicht Oldie nennen“, ich reagierte etwas verärgert.

„Schon gut, es war nicht böse gemeint.“

Um die Stimmung wieder etwas fröhlicher zu gestalten holte ich aus dem Fundus meiner Elvis-Erinnerungen eine kleine Anekdote hervor.

„Ich besaß eine Langspielplatte von Elvis, die hieß `Golden Records – Volume 2`ich glaube aus dem Jahr 1960. Da waren Hits drauf wie „I need your Love tonight` oder `One Night` - falls dir das etwas sagt!”. Meine Stimme klang ungewollt etwas eingebildet ob meines Wissens über Elvis.

Kurt sah ausnahmsweise auf die Straße während er ein interessiertes „und – weiter“ von sich gab.

„Auf der Hülle dieser Langspielplatte war der King of Rock`n Roll in einem goldenen Anzug abgebildet“

Kurt wiederholte sich: „und – weiter“.

„In den 60er Jahren machten ja auch die ersten Diskotheken auf, die gab es bis dahin noch nicht. Ebenso eröffneten in dieser Zeit die ersten Mode-Boutiquen. Und im Schaufenster eines solchen Ladens war eine goldene Hose ausgestellt! Eine goldene Hose wie sie Elvis hatte! Na ja, beinahe so wie sie Elvis hatte. Sie glänzte nicht so wie die des Kings – aber sie war goldfarben – und schweineteuer!“

Kurt horchte mir gespannt zu als ich ihm weiter erzählte, wie ich mein sauer erspartes Geld zusammenkratzte und mir sofort und aufgeregt diese Hose kaufte. Ein goldenes Beinkleid wie es der King hatte – toll! Damit würde ich in der Disco allen die Schau stehlen.

Dazu kam es allerdings nie, denn nach einer eingehenden Betrachtung im heimischen Garderobenspiegel und dem zwar lautlosen aber alles sagenden Kopfschütteln meiner Mutter, beschloss ich die Einsicht zuzulassen, dass ich mich schlichtweg nicht traute dieses Kleidungsstück außerhalb des Hauses anzuziehen. Es sah einfach albern aus. Ein Fehlkauf ohnegleichen.

Mein Vorstellungsvermögen reichte, um zu sehen wie alle Leute mir nachschauen würden – mit einem hörbaren Gekicher.

Kurt grinste über beide Backen, als ich weiter ausführte, dass ich diese goldene Hose nicht ein einziges Mal zum Ausgehen anzog. Irgendwann landete sie in der Altkleidersammlung und mit der wahrscheinlich in Afrika. Ein schwarzer Medizinmann mit goldener Disco-Hose – welch ein Anblick würde das sein!

Nun schwiegen wir beide, während Kollege Kurt in einer mir völlig unbekannten Gegend von Stuttgart herumkurvte. Nach dreimaligen Verfahren und unter permanenter Missachtung der einfachen Rechts vor Links Regelung bremste Kurt urplötzlich neben der einzigen Parklücke weit und breit, in die er aber überraschender Weise flott und gekonnt einrangierte.

„Wir sind da!“ meinte Kurt zufrieden und dann sah ich es auch. Ein Schild, grafisch schön gemacht, mit der Aufschrift „Berg und Tal – Outdoor Shop“.

In Erinnerung an eine Bergtour die ich vor Jahren machte, konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen: „Berg und Qual wäre passender!“.

Doch der Kollege reagierte überhaupt nicht auf meinen Wortwitz. Er schaute lieber fasziniert auf den Knauf der Eingangstüre, der in diesem Falle aus einem anmontierten Eispickel bestand.

Im Laden empfing uns muntere Hintergrundmusik.

„Andreas Gabalier – Volks-Rock`n Roller“ wusste Kurt sofort einzuordnen und fügte noch ein lässiges „Alpenrock“ hinzu.Das erstaunte mich mal wieder, da ich Kurts Musikkenntnisse nur

im Bereich Reggae wähnte. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.

„Kennst du auch `Hubert von Goisern` - ist ebenfalls ein hervorragender österreichischer Musiker?“

Da musste der Kollege passen – was mir ein breites Grinsen entlockte.

Mein Blick schweifte mit einem leisen Pfeifen gepaart durch den relativ großen und gut bestückten Laden. Was es da alles gab!

Vom Kuppelzelt bis zum Kletterseil, vom Trekkingstock Carbon bis zum Alpin-Karabiner, und, und, und...

Bei den Jacken erinnerte mich ein kleiner Pelzbesatz am Kragen in Form und Farbe an den nicht mehr vorhandenen Schwanz meines Katers.

„Kann ich ihnen helfen?“, plötzlich stand eine junge Frau neben uns. Blonde kurze Haare, schlank und durchtrainiert, braun gebrannt, natürlich sportlich gekleidet. Grünfarbiges Sweatshirt mit einer Eidechse drauf – gestickt, nicht gedruckt! Beigefarbene Stretchhose. Um den Hals baumelte ein kleiner Kompass, dessen Zweckmäßigkeit in einem Laden mir verborgen blieb. Wahrscheinlich ein Mode-Gag, der nur uns als Outdoor-Laien befremdlich erschien. Da konnte ich ihre orangenfarbenen Trekkingschuhe schon eher in mein modisches Weltbild einordnen.

Auf jeden Fall erweckte die spontan aufgetauchte Verkäuferin den Eindruck, als wäre sie schon dreimal auf dem Mount-Everest gewesen, ohne Sauerstoffflasche – versteht sich. Vielleicht hatte sie auch schon unzählige Stromschnellen mit dem Wildwasserkajak durchfahren oder den Jacobsweg im Dauerlauf gemeistert.Deswegen wohl konnte sie eine gewisse arrogante Hochnäsigkeit nicht unterdrücken.

„Äh...ja“, ich war einen Moment sprachlos, denn eigentlich hatte ich einen alten Schulkameraden und keine junge Verkäuferin erwartet.

„Tja, wir hätten gerne den Herrn Huber gesprochen“.

„Den Senior oder den Junior?“

„Den Senior!”

„Geht nicht – geht bei Beiden nicht“

„Wie? Geht nicht?“

„Was wollen sie denn vom Chef und seinem Sohn?“

„Ich war ein Schulkamerad von Lukas Huber und plane ein Klassentreffen. Und mein Freund hier braucht ein paar neue Schuhe. Sportschuhe natürlich“.

Kurt warf mir einen grimmigen Blick zu und zischte etwas wie“...brauch ich nicht!“

Im Gegensatz wurde die Verkäuferin eine Nuance freundlicher.

„ Der Senior-Chef ist schwer krank und befindet sich schon seit Monaten im Heim. Demenz, Alzheimer – er weiß manchmal nicht mehr seinen eigenen Namen – solange er und der Junior-Chef weg sind, leite ich den Laden hier“.

Mir fiel die Kinnlade herunter. Mit allem habe ich gerechnet, nur nicht mit dem.

„Und der Sohn, der Hubert?“ war meine zögernd vorgebrachte Frage, wobei ich es genau besehen gar nicht mehr wissen wollte.

„Der Junior ist seit zwei Monaten in Patagonien, der will den `Cerro Torre“ im Alleingang und mit einer neuen Route machen.“Wohl wegen unserer fragenden Blicke fügte sie noch hinzu: „Der Cerro Torre ist ein über dreitausend Meter hoher Granitberg und gilt unter Bergsteigern als einer der schwierigsten Gipfel.“

„Mit einem vereisten Wasserfall?“ – ich wollte mich ein bisschen mit meinem Allgemeinwissen einschmeicheln.

„Nein, ohne Wasserfall“ kurz und bündig kam die Antwort.

Um meine Verlegenheit zu überbrücken bat ich die hübsche Chef-Vertretung noch um die Heim-Adresse von Lukas Huber, die sie mir bereitwillig gab – es war der `Jakobus Stift`, ein Seniorenzentrum im Süden Stuttgarts.

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