Peter W. Klein - Die eiserne Hand

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Ein Rentner wird erwürgt in seiner Wohnung aufgefunden. Ein Mordmotiv ist nicht erkennbar und die Polizei steht vor einem Rätsel, denn das Opfer weist die Würgemale von nur einer Hand auf – und die hat sechs Finger.Normal wären die Abdrücke von zwei Händen oder einer Hand mit fünf Fingern.
Zwei Journalisten wollen dieses Rätsel lösen, ohne zu ahnen auf welche wechselhafte Sache sie sich da eingelassen haben. Trotz allerlei irrwitziger und kurioser Situationen und Begegnungen mit seltsamen Menschen geben sie nicht auf – bis ein zweiter Mord geschieht…

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Mit einem tiefen Seufzer beendete ich meinen Monolog und wir beide sahen schweigend zu den großen, hellen Caféhausfenstern hinaus. Es regnete immer noch.

Mein Kollege beendete die Stille zwischen uns mit einer genuschelten Frage:“ Weist du noch den Nachnamen von diesem Lukas?“

Ich musste nicht nachdenken. „Selbstverständlich – der war doch die Nummer Eins!“

„Und wie war der?“

„Huber – der hieß Lukas Huber“.

Wider erwarten lächelte Kurt nicht, sondern nickte bedächtig:

„In Stuttgart gibt es ein Outdoorgeschäft mit Campingausrüstung, Rucksäcken und lauter so ein Zeugs für Naturburschen. Der Besitzer heißt Lukas Huber“.

Mir blieb die Spucke weg: „Woher weist du das schon wieder?“.

Kurt grinste mich an: „Ich habe vor einiger Zeit ein Interview mit seinem Sohn gemacht – einem erstklassigen Wasserfallkletterer“.

„Einem was?“

„Wasserfallkletterer!“

Kurt hatte wieder den mir wohlbekannten Allwissenheitsblick auf mich gerichtet. Und er lies mich an seinem Wissen teilhaben.

„Wasserfallklettern wird auch ´Eisklettern` genannt – es ist das Klettern an Eiswänden von gefrorenen Wasserfällen. Es ist eine sehr schwere Kletterei mit größten Herausforderungen. Neben Steigeisen und spezieller Eispickel erfordert es eine große Klettererfahrung!“

Meine Neugier war geweckt.

„Und wo gibt es gefrorene Wasserfälle? Da wird die Auswahl wohl nicht so groß sein?“

Kurt sah mich mit großen Augen an: „Doch, doch – es gibt jede Menge gefrorener und recht hoher Wasserfälle, meist an den Nordhängen größerer Berge. Bekannt ist zum Beispiel das Tiroler Pitztal, da gibt es eine Vielzahl von Wasserfällen, im Winter ist das ein Paradies für Eiskletterer“.

Kollege Kurt steigerte sich merklich in dieses Thema hinein.. Ich wusste genau, dass jetzt gleich der Hinweis auf seine natürlich erstklassige Reportage über den erstklassigen Wasserfallkletterer Huber kam.

So war es auch.

„Also der Hubert Huber, der Sohn von Lukas Huber, also über den Hubert hab ich eine erstklassige Reportage...“

„Ja ja ja“, ich stoppte Kurts Redeschwall, „warum hast du mich überhaupt nach dem Lukas meiner Schulzeit gefragt?“

„Nun ja“, Kurt zögerte, „immerhin hat er tüchtig Schläge von diesem `Kupferdächle` bezogen!“

„Du meinst einen Racheakt? Nach so langer Zeit? Nö, das kann ich nicht glauben! Er war ja auch sehr stolz auf seinen Platz eins auf der Heldenliste“.

„Aber ein Verdächtiger bleibt er allemal!“

Jetzt war ich an der Reihe zu sinnieren.

„Wollen wir da hinfahren und den Herrn Huber Senior mal in Augenschein nehmen?“ fragte ich mehr mich selber als Kurt, denn die Idee, dass Lukas zu einem späten Mörder wurde, hielt ich für absurd.

Mein Gegenüber schlürfte seinen Kaffee und meinte zugleich, dass ein Besuch bei Lukas nicht schlecht wäre. Kurt war übrigens der einzige Mensch den ich kannte, der gleichzeitig trinken und sprechen konnte.

Ich zögerte.

„Obwohl...äh...wenn wir eine Visite bei meinem ehemaligen Klassenkameraden machen, dann überschreiten wir ein wenig unsere Kompetenz“.

Kurts Gesichtsausdruck sagte jetzt mehr als sein lang gezogenes „Wiiiesooo!“

Meine Mimik hatte jetzt wohl die Tendenz zu einem Stirnrunzeln.

„Wir sind Journalisten und unsere Aufgabe ist es, objektiv und frei von Vorurteilen und Verdächtigungen bestehende Fakten zu veröffentlichen – wenn wir Lukas besuchen, dann verdächtigen wir ihn auch des Mordes! Das ist kein Tatbestand, das ist reine Spekulation“.

Kurt schüttelte den Kopf: „So ein Quatsch – natürlich sind wir keine Kriminalisten die eine Spur verfolgen – wir wollen einfach nur mit Herrn Huber reden, es ist die Neugier des Reporters“.

Ich musste Kurt zustimmen und bestätigte dies auf eine etwas derbe Art:

„Wenn es sich herausstellen sollte, dass Lukas mit dem Mord etwas zu tun hat und wir waren nicht als Erste bei ihm – ich würde mich in den Arsch beißen!“

Mein Kollege nickte heftig: „Er ist nun mal der einzige Verdächtige den wir haben – und nur wir! Die Polizei weiß ja nichts von der Hitliste und dem unglückseligen Herrn Ackermann alias Kupferdächle!“.

Jetzt lag das Nicken an mir.

Es schwirrten schon einige taktische Vorgehensweisen in meinem Kopf herum. So flüsterte ich zu Kurt: „Wir können ja nicht Lukas besuchen und ihn fragen ob er der Herr Mörder sei – wir brauchen einen Vorwand – unsere Fragestellung muss durchdacht sein“.

„Wie recht du hast“, Kurts gelegentlicher Zynismus kam mal wieder zum Vorschein, „der Kommissar kombiniert – bitte nicht stören!“.

Ein böser Blick war meine Antwort.

Wir einigten uns, dass ich vorgeben sollte ein Klassentreffen zu planen und Kurt mich begleitete weil er neue Trekkingschuhe brauchte. Das erschien uns glaubhaft und unverfänglich. Wie wir dann meinen Schulfreund nach einem Alibi zur Mordzeit fragen wollten – keine Ahnung.

Beide wussten wir ja noch keine Einzelheiten und neue Informationen von der Polizei wollten wir als Nächstes einholen.

Kurts lockeres „Lassen wir es auf uns zukommen“ machte mir Mut

KAPITEL 3

„Oh Gott, ich brenne, ich brenne...“.Es war kein Hilferuf, eher ein zaghaftes Gestöhne meiner Nachbarin, welches sich akustisch steigerte. Aber mir wurde klar: sie brennt!

Optisch sichtbar war das natürlich nicht, ich befand mich ja in einer Gruppensitzung, welche mich meditativ und behutsam in mein früheres Leben führen sollte. Ein 150 Euro Samstag-Seminar der Rückführung - `Reinkarnation` war das Zauberwort, auch gerne `Wiedergeburt `oder `Seelenwanderung` genannt – wie Kurt mir es empfohlen hatte. Da es Freitag war und wir zum Mordfall Kupferdächle sowieso nichts über das Wochenende machen konnten, belegte ich sofort per Internet diesen Workshop, der in Stuttgart stattfinden sollte.

Von Natur aus neugierig wollte ich jetzt einmal wissen, was oder wer oder wie ich in meinem früheren Leben war. Vorausgesetzt es gibt so etwas.

Eventuell könnte ich damit meine Kontrollsucht in den Griff bekommen, indem ich die Ursache erkenne die eben in meinem letzten Leben liegt.

Da das Ganze als `Reinkarnationstherapie` tituliert wurde, hoffte ich auch insgeheim auf eine Erlösung von meiner ebenfalls vorhandenen Rauchsucht. Das wären dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Vielleicht erklärt sich mein Hang zum rauchen dadurch, dass ich in meinem früheren Leben ein glücklicher Köhler war, oder ich handelte erfolgreich mit geräuchertem Fisch.

Nun denn, nachdem wir (10 Teilnehmer/innen) uns freudig und noch nicht entspannt aber gespannt zu einem lockeren Kreis formiert hatten, stellte sich uns `Lakshmi` vor, Seminarleiterin und Rückführungstherapeutin.

Lakshmi war etwa 30 Jahre alt, schwarzhaarig, hübsch und mittelgroß. Sie strahlte, so kam es mir vor, unendliche Güte aus, die aber ein wenig gestellt auf mich wirkte.

Obwohl offensichtlich keine Inderin, hatte sie trotzdem einen sehr schönen Sari an, türkisfarben mit durchwirkten Goldfäden. Lakshmis Stimme hörte sich sanft an, untermalt von einem Hauch von Heiserkeit. Die Einführungsrede gestaltete sie mit ausgewählten Worten, wobei mir ihre Sätze doch irgendwie einstudiert vorkamen.

Mein etwas vorlauter Zwischenruf, `Lakshmi` sei doch die hinduistische Göttin des Glücks und der Schönheit, wurde mit einem wohlwollenden Lächeln bedacht.

Die Rückführung in ein früheres Leben dauert natürlich, das geht nicht so schnell.

Atemübungen gehen voraus, Meditation folgt und dazu muss man sich von imaginären Vorstellungen trennen. Nur echte Erinnerungen haben eine Chance. Dazu diente auch die rätselhafte Aufgabe, sich in das Wesen eines Tieres freier Wahl zu versetzen und es naturgetreu darzustellen. Später wurde erklärt, das wir alle vor vielen Leben auch einmal ein Tier waren, dies stellten wir mit diesem zoologischen Schauspiel unbewusst dar.

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