Martin Zielinski - Justus Peyrikus

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Justus Peyrikus, eigentlich ein ganz normaler Junge, der sich gerne mit seiner Clique herumtreibt, besitzt eine außergewöhnliche Begabung, die man erst wahrnimmt, wenn er scheinbar träumend herumsitzt. Mit Pauline, seiner Schulfreundin, wird er auf eine alte Schule für Außergewöhnlichbegabte geholt, wo die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert und weiterentwickelt werden.
Schon bald bilden sie zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern eine verschworene Gemeinschaft, deren individuelle Fähigkeiten sie zu einer besonderen Gruppe werden lässt.
Sie werden ausgewählt, um auf einer Zeitreise in die Zeit der Templer im Kampf gegen die dunkle Macht der Wächter von Antra'agor eine höchst gefährliche Mission zu erfüllen.

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Das Tal war an manchen Stellen so schmal, dass die Straße durch kurze Tunnel geführt werden musste, die durch die hervortretenden Felsen gesprengt waren. Überall tropfte Wasser von oben durch das Gestein und bildete Pfützen auf der Straße.

»Sieht echt aus, als würde es in die Verbannung gehen«, stellte Justus fest. »Ob wir wohl den Fahrer fragen können, wie weit es noch ist?«

»Ich hoffe nur, dass es bald etwas heller wird. Da kriegt man ja einen richtigen Koller.« Pauline schaute mit düsterem Blick aus dem Fenster.

Im Bus war Stille eingekehrt. Den anderen Schülern war nicht besser zumute.

»Zwei Kilometer noch«, schnarrte es von vorne, vom Fahrersitz.

Mit einem Mal öffnete sich das Tal und gab unvermittelt den Blick in einen weiten, von Bergen umgebenen Talkessel frei.

Die Straße folgte dem Fluss entlang der Hügelhänge auf der linken Seite des Tales. Nach kurzer Strecke mühte sich der Bus über eine äußerst holprige Straßenabzweigung. «Drachenwinkel« war auf einem halb verwitterten Hinweisschild zu lesen, das nach rechts deutete, wo die Straße über eine Brücke auf ein Dorf zuführte. Die Häuser, die meisten von ihnen Fachwerkhäuser, machten einen verfallenen Eindruck. Alle sahen auf den ersten Blick schief und schräg aus. Es schien, als hätte der Zahn der Zeit sich schon heftig an ihnen zu schaffen gemacht.

In der Ebene wechselten sich immer wieder Wälder und Felder ab. Und plötzlich...

»Da sieh mal!« Justus rüttelte Pauline heftig an der Schulter und zeigte aufgeregt aus dem Fenster. Ein mächtiges Bauwerk kam auf der rechten Seite hinter einem Waldrand zum Vorschein.

»Meeensch, ich werd’ verrückt«, entfuhr es Martin. Er starrte mit großen Augen auf eine riesige Burg und bekam vor lauter Staunen den Mund nicht zu.

»Ob das unsere neue Schule ist?« Alles hatten sie erwartet, aber nicht einen solchen Palast.

»Ist ja irre!«, Justus war fasziniert. »Da brauchst du bestimmt Jahre, um alle Winkel zu erkunden.«

Majestätisch hob das Bauwerk sich gegen den Himmel ab. Man konnte den Eindruck gewinnen, als sei die Burg ein gewaltiges Raumschiff, das da im Talkessel gelandet war. Unzählige Erker, Türme, große und kleine, waren zu sehen. In der Mitte erhob sich eine mächtige gläserne Kuppel, die alles zu überragen schien. Ihr bläulicher Schimmer grenzte sich eigentümlich von dem beige-grauen Gemäuer der Burg ab.

Die Burg schien keinerlei Ecken zu haben. Jedenfalls waren keine zu entdecken; alles war rund gebaut. Justus konnte eine dicke Mauer aus grauen quaderförmigen Steinen wahrnehmen, die das gesamte Gebäude umgab. Aber viel aufregender waren die unglaublich großen Vögel, die das festungsartige Gebäude umkreisten.

»Sieh dir diese Vögel an!« Justus stupste Pauline in die Seite und zeigte aufgeregt in den Himmel. »Die müssen riesig sein. Ob das Adler sind?«

»Vielleicht ist ja ein Gehege mit Greifvögeln in der Nähe. Wir haben uns einmal eine Flugschau mit verschiedensten Greifvögeln angesehen«, erinnerte sich Pauline.

Doch Vögel von dieser Größe? Während die meisten nur zu kreisen schienen, sausten einige von ihnen auf die Burg nieder, andere wiederum entfernten sich in raschem Tempo. Das alles war äußerst merkwürdig.

»Sieht mir gar nicht nach Vögeln aus«, meldete sich Erik zu Wort. »Sie fliegen so ganz anders.«

Dass er mit seiner Vermutung richtig lag, sollte sich bald herausstellen.

Die Straße überquerte nun den Fluss, der sich zu einem Bach verengt hatte, und bog auf die Burg zu, um dort offensichtlich zu enden. Das Tal erweckte den Eindruck, dass es hinter der Burg nicht mehr weiterging. Die Berge schienen sich jenseits der Burg zu treffen und den großen Talkessel abzuschließen.

Der Bus dröhnte noch einmal laut auf, als wollte er Anlauf nehmen, um über eine steinerne Brücke zu kommen. Sie führte durch einen alten Torbogen aus dicken Steinquadern, der von einer Umfassungsmauer flankiert wurde. Hinter dem Bogen ging es noch ein Stück auf einem breiten Fahrweg weiter, an dessen Rändern alte Bäumen standen. Zwischen den Bäumen befanden sich vielfarbig blühende Büsche. Ihre Blüten verströmten einen wunderbar süßlichen Duft, der durch die offenen Fenster des Busses ins Innere drang und die Sinne betörte.

Der Bus rumpelte über den gepflasterten Weg und erreichte einen weiten Innenhof.

»Sieh dir nur diese tausend Busse an«, stieß Justus interessiert hervor und drückte Pauline unsanft gegen das Fenster.

»Hey, pass’ doch auf!«, fauchte sie zurück. Sie rieb sich die Schläfe, mit der sie gegen das Fenster gestoßen war. Stirnrunzelnd blickte sie auf das riesige Heer der Schüler, das aus den Bussen hervorquoll und sich wie ein Haufen Ameisen verhielt. »Ich mache mir mehr Gedanken über das Chaos, das auf dem Hof herrscht.«

Über dem höllischen Durcheinander ragte die Burg gleich einer riesigen Trutzfeste in den Abendhimmel.

4. Die neue Schule

Das war nun ihre neue Schule. Überall herrschte ein buntes Durcheinander. Während ein großer Teil der Schüler schon in die Schule strebte, waren andere noch damit beschäftigt, ihr Gepäck auszuladen. Das Treiben wurde durch einen Wind behindert, der mittlerweile eingesetzt hatte und zunehmend heftiger wurde.

Natürlich wollten alle schnell diesem stürmischen Getöse entkommen und über die uralte Steintreppe ins Gebäude gelangen. Die Treppe führte in einem doppelten halbrunden Schwung zum Eingang der Schule hinauf und wurde von einem massiven Steingeländer gesäumt.

»Mann, ist das ein Durcheinander. Wie in einem Taubenschlag. Und da müssen wir durch?!« Pauline schaute sich das Gewusel an und spürte Widerwillen, sich durch dieses Durcheinander kämpfen zu müssen.

Aber noch saßen sie im Bus, denn der Fahrer musste zuerst einen Platz finden, wo er ihn parken konnte. Endlich hatte er eine Lücke zwischen zwei ebenso alten Rumpelkisten gefunden. Mit lautem Seufzen und Rütteln erstarb der Motor.

Zügig verließen sie das Vehikel und sammelten sich am Anhänger, um ihr Gepäck in Empfang nehmen zu können.

Heftig bemühte sich Herr Sibelius Aborigor, die Tür des Gepäckanhängers zu öffnen, die sich verklemmt hatte. Er grummelte und fluchte in seinen langen Bart und hieb mehrmals gegen die Anhängertür. Es bedurfte noch mehrerer Versuche, bis sie endlich nachgab. Der Bus hatte seine beste Zeit schon längst hinter sich.

Immer neue Busse kamen währenddessen an, die weitere Schüler ausspuckten. Die Neuankömmlinge bahnten sich, nachdem sie ihr Gepäck erhalten hatten, eilig ihren Weg hinauf ins Schulgebäude. Es handelte sich wohl um ältere Schüler der höheren Klassen, für die das bunte Treiben nichts Neues bedeutete. Justus und Pauline mussten sich noch etwas länger gedulden, bis sie ihr Gepäck in Empfang nehmen konnten.

Plötzlich erschien ein weiteres Gefährt auf dem Hof. Eine vornehme Limousine glitt über den Platz und kam etwas abseits zum Stehen.

Ein Fahrer, in einer edlen Livree gekleidet, entstieg dem Wagen und öffnete zwei weiteren Schülern die Fondtür. Der Erste der beiden war von gedrungener Statur und hatte feuerrote Stoppelhaare, während der zweite lang und schlaksig aussah. Seine Haare glänzten stark, sodass man den Eindruck bekam, sie seien geradezu in Pomade getränkt. Beide verharrten einen Augenblick an der schicken Limousine und sondierten die Lage, während der Fahrer sich an den schweren Koffern zu schaffen machte. Statt ihm zu helfen, gestikulierte der Pomadenhaarige mit den Armen und schien seinem Freund Wichtiges zu erklären.

Zwei weitere eigentümlich aussehende Gestalten waren, von den Schülern unbemerkt, auf dem Schulhof erschienen. Sie verfolgten das Treiben rund um die Busse mit amüsierten Blicken. Weite, faltenreiche Kukullen umwehten ihre Gestalten. Auf ihren Köpfen ruhten große runde Kopfbedeckungen aus purpurrotem und grünem Samtstoff. Die birettartigen Hüte hingen zur linken Seite bis fast zur Schulter herab, während rechts große Pfauenfedern im Wind lustig hin und herwippten. Ihre dunkelroten und grünen Kukullen schimmerten geheimnisvoll und wirkten äußerst edel.

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