Martin Zielinski - Justus Peyrikus

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Justus Peyrikus, eigentlich ein ganz normaler Junge, der sich gerne mit seiner Clique herumtreibt, besitzt eine außergewöhnliche Begabung, die man erst wahrnimmt, wenn er scheinbar träumend herumsitzt. Mit Pauline, seiner Schulfreundin, wird er auf eine alte Schule für Außergewöhnlichbegabte geholt, wo die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert und weiterentwickelt werden.
Schon bald bilden sie zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern eine verschworene Gemeinschaft, deren individuelle Fähigkeiten sie zu einer besonderen Gruppe werden lässt.
Sie werden ausgewählt, um auf einer Zeitreise in die Zeit der Templer im Kampf gegen die dunkle Macht der Wächter von Antra'agor eine höchst gefährliche Mission zu erfüllen.

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Das Bild baute sich von neuem auf. Vollkommen klar trat ein Fluss hervor, an dessen Ufer ein Mädchen stand.

»Nun«, sagte Madame Zetha Zethissima mit ruhiger Stimme zu Miriam, um sie nicht zu erschrecken, »siehst du das Bild vor deinem geistigen Auge, Miriam? Du selbst siehst dich am Flussufer, aber in Wirklichkeit stehst du hier. Durch die Kraft deiner Gedanken siehst du dich am Flussufer stehen. Und du kannst das Wasser fließen sehen. In jedem nächsten Augenblick ist es nicht mehr dort, wo es vorher war.«

Die ganze Klasse konnte die Vorgänge mitverfolgen.

Dann ließ sie ihren Translocostab wieder sinken und das Bild erlosch. Miriam öffnete die Augen, schaute ein wenig benommen und unschlüssig zu Madame Zetha Zethissima und ging wieder auf ihren Platz.

»Das«, erklärte Madame Zetha Zethissima weiter, »nennt man die Metaebene der Vorstellung. Wir können uns in Gedanken vorstellen, wie wir von oben auf die Situation schauen, in der wir selbst stehen und an der wir beteiligt sind.

So sind wir zugleich Teil des Geschehens und damit auch des Zeitflusses, aber auch außerhalb dieser Zeit. Man nennt dies eine transzendent-imaginative Vorstellung. Aber den Ausdruck braucht ihr euch nicht zu merken. Hauptsache ist, dass ihr wisst, was damit gemeint ist, und dass ihr davon eine Vorstellung bekommt.«

Die Schüler waren ganz befangen durch das Geschehen, das sich vor ihnen abgespielt hatte.

»Fassen wir nun noch einmal in kurzen Sätzen zusammen, was wir in dieser Stunde gelernt haben.«

Sie ließ die Schüler die einzelnen Gedankengänge wiederholen. Und mit einigen Ergänzungen ihrerseits war der gesamte Inhalt der vergangenen Unterrichtsstunde zusammengetragen.

Die wichtigsten Inhalte hatte Madame Zetha Zethissima während der verschiedenen Wortmeldungen an der Tafel mitgeschrieben. Das tat sie, indem sie mit ihrem Stab ganz einfach einige kunstvolle Bewegungen in der Luft machte, und wie von Geisterhand formten sich die Informationen auf der Tafel.

»So, das war erst einmal genug Theorie für heute. In der nächsten Stunde werden wir dann die ersten Sprünge üben. Und nicht die Translocostäbe vergessen. Meister Joselin Ivarius de Bourgogne wird sie euch in der nächsten Stunde aushändigen.«

Kaum hatte sie die Klasse entlassen, waren die meisten auch schon wie ein Sturmwind durch die Tür. Justus und seine Freunde ließ das Thema noch nicht so richtig los, dafür waren zu viele Fragen offengeblieben. »Kann mir einer von euch sagen, wer eigentlich Hera…, ähm, wie hieß der Knilch noch gleich?« Martin hatte den Namen schon wieder vergessen.

»Heraklit«, antwortete Erik. »Das war ein alter griechischer Philosoph, der etwa zwischen 540 und 475 v. Chr. gelebt hat, Heraklit von Ephesos war sein richtiger Name. Er brachte alles auf die Kurzformel: „Alles fließt“.«

»So genau wollte ich das auch wieder nicht wissen«, unkte Martin und grinste breit.

»Wir sollten allerdings jetzt erstmal versuchen herauszufinden, wo wir etwas Näheres über die „Zeit“ erfahren können«, meinte Erik, was aber nicht auf große Zustimmung stieß.

Martin protestierte direkt: »Ich habe für heute genug gelernt, ich packe kein Buch mehr an. Morgen ist auch noch ein Tag.« Damit war dieser Vorschlag vom Tisch.

9. In Metatron

Justus hatte sich mit seinen Freunden nach dieser anstrengenden Stunde im Tagesraum der Metatroner in den schönen weichen Sesseln niedergelassen, um einfach nur zu entspannen. Die Eindrücke, die in diesem Raum auf sie einströmten, übten einen regelrechten Bann auf sie aus.

Das Besondere des Raumes war nicht die Einrichtung. Die ähnelte der Bibliothek. Es gab auch hier viele Regale mit Büchern, aber der Unterschied zur Bibliothek bestand in den Darstellungen an den Wänden und der Decke. Ein bestimmtes Thema kehrte immer wieder. Dieses Thema war »Metatron«, der Engel, der der Klasse ihren Namen gab.

Betrat man den Raum, so wurde man regelrecht von der Farbe Magenta überwältigt. In allen Schattierungen war sie zu sehen.

Das Größte war das wunderbare Symbol Metatrons. Es prangte überdimensional an der Wand direkt gegenüber dem Eingang: Eine Krone mit neun Flammen und Lichtpunkten und mitten darin eine große Neun. Das Ganze sah aus, als würde es dreidimensional mitten in den Raum hineinprojiziert und die Flammen wie ein echtes Feuer vor der Wand flackern.

Das Bild übte mit den züngelnden Flammen eine gewaltige Anziehungskraft aus.

Selbst wenn der Raum im Dunkeln lag, ging von ihm ein warmer Schein aus, der etwas Beschützendes ausstrahlte. Die Lichtpunkte zwischen den Flammen leuchteten in alle Richtungen in den Raum hinein. Ein wahrhaft fesselndes Schauspiel.

Noch beeindruckender war das Gefühl, das sich in den Menschen, die den Raum betraten, ausbreitete. Es war ein Gefühl der Geborgenheit. Ein Schwingungsfeld wurde spürbar, das in jedem eine große Ruhe erzeugte. Hier hatte man das Gefühl, als säße man inmitten einer überdimensionalen, ganz besonderen Tankstelle, die jeden mit einer geistigen Kraft anfüllte.

»Das ist ein Wahnsinnsraum«, stellte Pauline fest. Sie hatte sich in einen der großen, dunkelblauen Sessel gesetzt und verspürte die Lust, nur einfach zu schauen und innezuhalten. »Merkt ihr auch die Veränderung? Welche Kraft mag das sein?«

»Hier ist ein ganz besonderes Etwas, so eine Aura, die … ich weiß nicht ... keine Ahnung..., ich kann‘s nicht sagen.« Selbst Justus hatte für diese Aura keine befriedigende Erklärung ein. »So ganz anders..., unwirklich.«

Momentan waren sie alleine im Raum, da die anderen Schüler der Klasse überall in der Schule verstreut waren. So konnten sie alles in Ruhe in sich aufnehmen und auf sich wirken lassen.

»Was für ein Glück, dass Schmalzlocke und Rotfuchs jetzt nicht hier sind und uns auf die Nerven gehen«, Martin war froh, wenigsten jetzt vor den beiden Ruhe zu haben.

»Ja, mit ihren ständigen Hänseleien und diesen blöden Bemerkungen hängen sie mir zum Hals raus. Echt zum Kotzen die beiden«, setzte Justus hinzu und schnitt dabei eine Grimasse, die die anderen zum Lachen brachte.

»Seht mal«, Pauline hatte über dem offenen Kamin einen Spruch in goldenen Lettern entdeckt. »Da steht: „Ich, Metatron, gebe Mut und Authentizität.“ Ähm, kann mir mal jemand sagen, was Au-then-ti-zi-tät heißt?«

»Das hat was mit Wahrheit zu tun oder so ähnlich, glaub‘ ich wenigstens«, antwortete Justus, »ich bin mir aber nicht ganz sicher.«

»Ich glaube, es bedeutet weniger Wahrheit, sondern vielmehr Wahrhaftigkeit.« Erik erinnerte sich an ein Lexikon für Fremdwörter, wo er mal nach ähnlichen Begriffen gesucht hatte.

Justus sah einen weiteren Spruch, der kunstvoll in ein Regal geschnitzt war. „Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung“ war da zu sehen. »Hat einer von euch eine Idee, was das wieder heißen soll?«

»Keine Ahnung«, gab Erik ratlos zurück. »Ich weiß nur eins: Ich habe Hunger und bin müde. Gehen wir essen, oder weiß jemand was Besseres?«

Als hätte er damit ein Signal gegeben, sprangen sie auf und machten sich auf den Weg zur Aula, wo schon einiges los war.

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