Martin Zielinski - Justus Peyrikus

Здесь есть возможность читать онлайн «Martin Zielinski - Justus Peyrikus» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Justus Peyrikus: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Justus Peyrikus»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Justus Peyrikus, eigentlich ein ganz normaler Junge, der sich gerne mit seiner Clique herumtreibt, besitzt eine außergewöhnliche Begabung, die man erst wahrnimmt, wenn er scheinbar träumend herumsitzt. Mit Pauline, seiner Schulfreundin, wird er auf eine alte Schule für Außergewöhnlichbegabte geholt, wo die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert und weiterentwickelt werden.
Schon bald bilden sie zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern eine verschworene Gemeinschaft, deren individuelle Fähigkeiten sie zu einer besonderen Gruppe werden lässt.
Sie werden ausgewählt, um auf einer Zeitreise in die Zeit der Templer im Kampf gegen die dunkle Macht der Wächter von Antra'agor eine höchst gefährliche Mission zu erfüllen.

Justus Peyrikus — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Justus Peyrikus», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Justus stand schon mit seiner Mutter in der großen Halle. Sie war mitgekommen, um die Verabschiedung möglichst lange herausschieben zu können. Ungeduldig trat er von einem Bein aufs andere. Sein Blick schweifte die geschwungene Treppe hinauf, die an dem Musikraum vorbeiführte, wo er so viele Stunden verbracht hatte. Er erinnerte sich noch gut an die Vorbereitungsstunden zu einem Konzert und dann an die Aufführung. Die alte Musiklehrerin, Fräulein von Geistern, hatte die Schüler immer ziemlich nerven können mit ihrer besserwisserischen Art. Aber das war jetzt vorbei.

Mit seinen Beinen wippend, saß Justus nun auf der großen Fensterbank und warf noch einen letzten Blick durch die hohen Fenster auf den Schulhof.

Plötzlich knallte es in der Halle. Die Eingangstür war gegen die angrenzende Mauer gekracht.

Pauline hatte sie mit dem Fuß aufgestoßen, um besser mit ihrem schweren Koffer hindurch zu kommen. Ihre Mutter, die hinter ihr die Halle betrat, trug noch zwei weitere Taschen.

Schnaufend kam Pauline mit hochrotem Kopf auf Justus und seine Mutter zu.

»Mensch, bin ich geschafft«, sprudelte sie los. »Ich habe überhaupt nicht geschlafen. Wie soll ich das alles überstehen?«

Sie waren zu Fuß gekommen, weil ihre Mutter der Meinung war, so hätten sie noch etwas mehr Zeit miteinander.

Erschöpft ließ Pauline ihr Gepäck auf den Boden fallen und schwang ihren Rucksack auf die Fensterbank.

»Wartet ihr schon lange hier?«

»Du kannst vielleicht Fragen stellen«, polterte Justus. Sein Ton verriet, dass er bis zum Platzen gespannt war.

»Bist du dir klar darüber, dass das eine heftige Sache ist, die hier abgeht? So weit von zu Hause weg auf eine neue Schule zu gehen und dann noch auf eine Burg oder so was Ähnliches.« Seine Mutter versuchte vergeblich ihn zu beruhigen.

»So schlimm wird es schon nicht werden. Ich finde es jedenfalls super«, sagte Pauline. Ihr Blick signalisierte gespannte Erwartung. »Ich hoffe nur, dass dieser Meister Grummaritsch von den ich weiß nicht wie viel Türmen endlich kommt.«

Sie hatte es kaum ausgesprochen, da hörte man von draußen ein irres Getöse. Justus sprang auf und lief hinaus, um zu sehen, was da abging. Pauline folgte ihm etwas weniger aufgeregt, obwohl sie ebenso gespannt war zu sehen, was da vor der Tür vor sich ging.

3. Die Abfahrt

Lautes Geklapper, ein heulender Motor und quietschende Reifen, alles zusammen ein Krach, dass es in den Ohren dröhnte. Ein Bus oder besser das, was hier als „Bus“ bezeichnet werden konnte, war um die Ecke gebogen.

Was für eine vorsintflutliche Kiste! Entsetzen spiegelte sich in Paulines Gesicht, während Justus das Ungetüm interessiert bestaunte. Auch ihre Mütter schauten irritiert auf das Vehikel.

»Ist das der Bus, der bis nach Greifenstein fahren soll?«, fragte Justus’ Mutter ungläubig. Es war, als hätte das Internat zur Einsammlung seiner neuen Zöglinge sein ältestes Exemplar aus der Garage geholt. Der Motor spuckte und hustete, als könnte er dafür eine Auszeichnung bekommen, und bei jedem Spucken ging ein Zittern durch die Motorverkleidung.

Das Gefährt sah ungewöhnlich aus, jedenfalls nicht wie ein herkömmlicher Bus. Er hatte eine unglaublich große Schnauze, wo anscheinend der Motor untergebracht war, denn hier klapperte und zitterte es richtig heftig. Das konnte ja heiter werden. Hinter dem Bus befand sich noch ein fensterloser Anhänger, der wohl das Gepäck aufnehmen sollte.

Wie mochten die anderen Schüler, die schon in dem Bus saßen, die Fahrt bis hierher überstanden haben? Einige bleiche Gesichter schauten neugierig zu den Fenstern heraus.

Mit einem lauten Plock flog die Tür auf.

Zu sehen waren auf den ersten Blick nur vier hohe Stufen, die steil in den Bus hineinführten. Auf der obersten Stufe konnten die Draußenstehenden ein Paar übergroße, schwarze Schuhe erblicken und den unteren Teil eines langen schwarzen Mantels.

Langsam stiegen die Schuhe die Stufen hinunter, und ein Mann mit einem langen, dichten Bart trat den Wartenden entgegen.

»Ssibelluss Aborigor«, zischte es aus dem Mund des Mannes, der sich bei seiner Begrüßung leicht verbeugte. Er war wohl der Fahrer dieses Vehikels.

Der schwarze Mantel, an einigen Stellen fleckig und die Taschen tief ausgebeult, hatte wohl schon bessere Tage gesehen. »Meister Grummaritsch von den sieben Türmen schickt mich, die Kinder nach Greifenstein zu bringen.«

Der Bart, schwarz wie sein Mantel, hing ihm bis zum Bauch herab. Das Besondere an diesem Bart war der schmale weiße Streifen, der sich von seinem Kinn bis in die Spitze des Bartes hinabzog.

Auf seinem Kopf prangte im Gegensatz zu seinem Bart nur eine recht dünne Haarpracht. Sie glich eher einem wirren Gestrüpp, dessen Äste in alle Himmelsrichtungen zeigten. Hinten am Kopf reichten sie wie ein ausgefranster Zottelbart über den welligen Mantelkragen. Aus seinem Gesicht ragte eine große Hakennase. Vertrauenserweckend konnte man diese Erscheinung nicht nennen. Aber irgendwie sah sie lustig aus.

Der Bus, der Fahrer, die ganze Situation amüsierten Justus so sehr, dass er drauf und dran war loszuprusten. In seinem Gesicht zuckte es jedenfalls verräterisch.

Der Fahrer war inzwischen hinter dem Bus verschwunden und öffnete mit einem großen Vierkantschlüssel den Anhänger, um Justus und Pauline zu helfen, ihre Koffer und Taschen darin zu verstauen.

Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete er Paulines umfangreiches Gepäck. »Willssst wohl eine größere Weltreisse machen«, zischelte er, zuckte zweimal mit der Nase und grummelte Unverständliches in seinen Bart.

Kaum war das Gepäck versorgt, wandte er sich um und war wie der Blitz auf seinem Fahrersitz hinter einem Lenkrad, so groß wie ein Wagenrad, verschwunden.

Pauline und Justus blieb überhaupt keine Zeit sich zu wundern, denn schon erscholl von drinnen seine Stimme: »Einsssteigen bitte«. Die beiden mussten sich rasch von ihren Müttern verabschieden, was vielleicht auch gut so war. Schnell sprangen sie die Stufen in den Bus hinauf.

Sie nahmen die beiden letzten freien Plätze in Beschlag, die zum Glück nebeneinanderlagen. Im nächsten Augenblick röhrte der Motor auf, und losging die Fahrt.

Justus und Pauline sahen sich entgeistert an. Da hatten sie sich auf etwas eingelassen! Zunächst saßen sie jedoch gut und konnten sich den anderen Neulingen zuwenden, die um sie herumsaßen.

Hier und da hörten sie Schüler locker durcheinander reden, andere dösten vor sich hin, was sicher einer sehr frühen Abfahrtszeit geschuldet war.

Inzwischen hatte der Bus den Autobahnanschluss erreicht. Hier kannte sich Justus recht gut aus. Um auf die Autobahn zu gelangen, musste der Bus einen großen Verteilerkreis umrunden.

Doch was war das?

Der Bus fuhr an der Abzweigung zur Autobahn vorbei. Der Fahrer wählte eine Ausfahrt, die Justus noch nie gesehen oder besser nie wahrgenommen hatte. Eine schmale Straße mit rissigem Teerbelag führte schnurgeradeaus.

Mit ziemlichem Karacho steuerte der Fahrer den Bus in die schmale Spur und gab Vollgas. Justus stieß Pauline in die Seite. »Sieh dir das an! Ist der vollkommen verrückt? Hier kann man doch nicht fahren.«

Er lehnte sich in den Gang hinaus, um die Straße besser sehen zu können.

Geradeaus waren zwei rote Leuchten zu erkennen, die über der Erde schwebten, gerade so weit voneinander entfernt, dass der Bus so eben hindurchpasste.

Dazwischen flirrte die Luft auf wunderliche Weise von unten nach oben. Es hatte den Anschein, als wäre sie zwischen den roten Leuchten erhitzt.

Der Bus fuhr mit Vollgas auf die Leuchten und das Flirren zu. Justus hielt die Luft an, gespannt, was jetzt passieren würde.

Noch wenige Meter und sie waren mit einem lauten sirrenden WASAUCHIMMERESWAR durch die beiden Lichter hindurch geschossen. Es fühlte sich an, als wären sie katapultiert worden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Justus Peyrikus»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Justus Peyrikus» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Justus Peyrikus»

Обсуждение, отзывы о книге «Justus Peyrikus» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x