Martin Zielinski - Justus Peyrikus

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Justus Peyrikus: краткое содержание, описание и аннотация

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Justus Peyrikus, eigentlich ein ganz normaler Junge, der sich gerne mit seiner Clique herumtreibt, besitzt eine außergewöhnliche Begabung, die man erst wahrnimmt, wenn er scheinbar träumend herumsitzt. Mit Pauline, seiner Schulfreundin, wird er auf eine alte Schule für Außergewöhnlichbegabte geholt, wo die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert und weiterentwickelt werden.
Schon bald bilden sie zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern eine verschworene Gemeinschaft, deren individuelle Fähigkeiten sie zu einer besonderen Gruppe werden lässt.
Sie werden ausgewählt, um auf einer Zeitreise in die Zeit der Templer im Kampf gegen die dunkle Macht der Wächter von Antra'agor eine höchst gefährliche Mission zu erfüllen.

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»Und alle diese Bedingungen scheinen uns eine gute Voraussetzung, den Schulwechsel jetzt zu wagen.«

Eine steile Falte auf Herrn Peyrikus‘ Stirn ließ erahnen, dass er die Argumente sorgfältig abwog. Prüfend schaute er die bärtige Gestalt an, die seinen Sohn gerade in den höchsten Tönen lobte. Mit einem Blick auf seine Frau meinte er: »Wenn Sie der Überzeugung sind, dass dies der richtige Weg für Justus ist, dann wollen wir seiner Entwicklung nichts in den Weg legen.«

Frau Peyrikus war jedoch anzusehen, dass dieser Gedanke sie noch nicht wirklich glücklich stimmte. Jedenfalls betrachtete sie es im Moment als ein großes Unglück, dass Justus nur noch eine kurze Zeit bei ihr sein sollte.

Langsam stiegen ihr bei diesem Gedanken Tränen in die Augen, die dem Besucher nicht verborgen blieben.

»Es ist natürlich selbstverständlich möglich, dass sie beide Justus besuchen können. Gerne lasse ich ihnen die Adresse unserer Schule hier«, beeilte sich Herr Grummaritsch zu ergänzen.

»Der Name der Schule ist Greifenstein bei Drachenwinkel. Drachenwinkel, das ist ein kleines Dorf, das nicht weit von unserer Schule liegt. Hier auf der Karte haben Sie auch gleich die Telefonnummer, unter der Sie uns erreichen können.«

Dankbar nahm Frau Peyrikus die Karte entgegen, so als sei sie ein Verbindungsglied, durch das sie zukünftig mit ihrem Sohn Kontakt halten konnte. Wie ein Häufchen Elend saß sie da auf ihrem Küchenstuhl. Niedergedrückt zupfte sie immer wieder an ihrer Schürze herum und trocknete still ihre Tränen.

Wäre Justus in diesem Augenblick in seinem Zimmer gewesen, hätte ihn der Schlag getroffen. Aber er werkelte gerade mit den anderen angestrengt im Inneren der kleinen Hütte. Draußen hatten sich durch den heftigen Regen große Pfützen gebildet, und durch das Wasser war der Boden rundherum viel zu aufgeweicht, um dort arbeiten zu können.

Bei Pauline zu Hause spielte sich anschließend Ähnliches ab. Auch hier war ein Brief angekommen. Und nun folgte der Besuch von Herrn Grummaritsch bei Familie Ritter. Möglichst schonend wies er auf die Chance eines Schulwechsels hin, um Paulines Begabungen angemessen fördern zu können.

»Es ist schon ungewöhnlich, dass zwei Kinder aus nächster Nachbarschaft zugleich auf diese Schule berufen werden«, stellte Herr Grummaritsch fest. »Doch Pauline besitzt die seltene und außergewöhnliche Begabung der Telepathie.«

Frau Ritter war dieser Begriff völlig fremd. »Was sagen Sie da? Tele… wie?«

Schnell erklärte Herr Grummaritsch: »Das ist die Fähigkeit, die Gedanken anderer Personen lesen zu können. Und wir glauben, dass es unbedingt erforderlich ist, diese Begabung zu fördern.«

So hatte der Besuch bei Familie Ritter, vor allem bei Paulines Mutter, für große Verwirrung gesorgt.

Im Moment saß sie zusammen mit ihrer Tochter beim Frühstück. Pauline kaute an ihrem Marmeladenbrötchen und merkte, wie sich ihre Laune verschlechterte. Sie sah, wie ihre Mutter nachdenklich in der Kaffeetasse herumrührte. Sie mochte es überhaupt nicht, wenn ihre Mutter eine solche Miene aufsetzte. Das verhieß nichts Gutes und das ließ sie missmutig werden.

»Was gibt’s? Warum so nachdenklich?«

»Wir haben vor ein paar Tagen einen seltsamen Brief bekommen. Du sollst die Schule wechseln.«

»Wieso das denn? Hat diese grässliche Maikel damit zu tun?«

»Nein, der Brief kam von der Schulbehörde mit einem Siegel auf der Rückseite. Sah hochoffiziell aus.«

Frau Ritter holte den Brief hervor und schob ihn ihrer Tochter zu.

Pauline betrachtete das zerbrochene Siegel auf der Rückseite und wunderte sich über die darauf abgebildete Burg. Sie zog den Brief hervor und las die merkwürdige Mitteilung, die den Besuch von Herrn Grummaritsch ankündigte, und den Hinweis auf den Schulwechsel. Ganz besonders, so stand da, wollte die Schule dazu beitragen, ihre Fähigkeiten und Talente bestens zu entfalten.

»Na toll, meine Fähigkeiten entfalten! Was für Fähigkeiten denn?« Aufmerksam las sie den Brief weiter.

Langsam ging ihr ein Licht auf. Ob die von der neuen Schule ihre Fähigkeit des Gedankenlesens meinten? Und wenn ja, woher wussten die davon? Äußerst merkwürdig das Ganze.

Okay, sie konnte die Gedanken anderer Menschen ohne große Mühe lesen. Aber das war mehr störend, als erfreulich. Diese angeborene Kraft hatte sie im Laufe ihres Lebens gelernt zu unterdrücken. Denn das ungehinderte Einströmen fremder Gedanken in ihren Geist konnte sehr belastend sein. Nachdenklich faltete sie den Brief wieder zusammen und legte ihn beiseite.

»War dieser Mensch, dieser, wie heißt er, Grummaritsch denn schon hier?«

»Vorgestern kam er und legte uns den Schulwechsel wärmstens ans Herz. Justus wird wohl auch auf die Schule gehen. So haben wir dann schließlich zugestimmt; wir wollen ja, dass du dich mit all deinen Fähigkeiten gut entwickeln kannst.«

»Dass Justus zusammen mit mir auf diese Schule kommt, ist doch toll. Dann kommen wir wenigstens von diesem schrecklichen Fräulein Maikel weg.«

»Macht es dir denn gar nichts aus, von euren Freunden getrennt zu werden?«

Pauline sah ihre Mutter etwas unsicher an. Das war natürlich die andere Seite der Medaille. Doch die Tatsache, dass Justus mit von der Partie war, machte den Gedanken an den anstehenden Wechsel erträglich.

»Aber wir können doch in den Ferien immer mit ihnen zusammenkommen«, nahm sie den Umstand einigermaßen gelassen hin.

Frau Ritter schaute sie skeptisch an, als könnte sie nicht recht glauben, was sie da hörte, denn Pauline hing sehr an ihrer Clique.

»Und dieser Herr Grummaritsch hat gesagt, dass uns demnächst ein Bus abholt?«

»Ja, schon übernächste Woche kommt der Bus und holt euch an der Schule ab.«

Kaum hatte Pauline den letzten Bissen verschlungen und ihren Kakao ausgetrunken, war sie auch schon durch die Tür und auf dem Weg zu ihrer Hütte, wo Justus sie bereits ungeduldig erwartete.

Der Rest der Clique war noch nicht da. Justus war das nur recht, da er einiges mit Pauline klären wollte.

»Haben dir deine Eltern auch von dem Schulwechsel erzählt?«, begann er, als sich Pauline niedergelassen hatte.

»Ja, und ich finde, das hört sich abenteuerlich an.«

»Ja in der Tat - abenteuerlich! Greifenstein und Drachenwinkel, tolle seltsame Namen. Schade nur, dass wir unsere Hütte hier und alles, was wir uns so mühsam aufgebaut haben, solange nicht mehr nutzen können.«

Nachdenklich schob Justus die Unterlippe vor und schaute durch den Eingang der Hütte über das Grundstück. So bald würde es keine Fußballspiele mehr geben. Nicht mehr mit der Clique zusammen zu sein und die Freunde nur noch einmal im Jahr zu sehen, das würde sie auf eine harte Probe stellen.

»Was denkst du, ob wir in den Ferien hier sein können, um wenigstens dann unsere Freunde zu treffen?«

Jetzt, da sie zusammen in ihrer Hütte saßen, wurde es Pauline auch ein wenig mulmig. »Ach, wer weiß, vielleicht finden wir ja dort auch nette Freunde«, gab sie sich hoffnungsvoll.

»Hat dir deine Mutter auch gesagt, was da so los ist?« Justus dachte an die Worte seiner Eltern. »Meine Mutter meinte, dort wären so genannte Meister und Madames, die in Greifenstein unterrichten.«

»Was das für Lehrer sind, weiß ich nicht. Das wurde mir nicht klar. Das konnte mir meine Mutter auch nicht so genau sagen.«

»Meister, Madames …. Das klingt so fremd. Früher sollen Mönche oder sowas Ähnliches die Schule geleitet haben.« Justus kratzte sich nachdenklich am Kopf.

»Wo diese Schule liegt, wissen wir auch noch nicht. Ich bin gespannt, wann wir das erfahren.«

Die nächsten Tage gingen vor lauter Aufregung wie im Flug dahin. Am Tag der Abfahrt hatten sie sich weisungsgemäß mit ihrem Gepäck in ihrer Schule eingefunden, die seit einigen Wochen doch nicht mehr ihre Schule war.

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