„Nana, wir hatten einen Deal, Baby.“ Ergeben halte ich still. Mein Herz pumpt wie ein Blasebalg und mein Glied zeigt eindeutige Aufwärtstendenz. Damian spritzt mich von den Schultern bis zu den Füßen ab. Meine Beine nehmen die Konsistenz weich gekochter Nudeln an und ich frage mich, wie ich es überstehen soll, wenn er mich jetzt noch anfasst. Dann fühle ich auch schon seifige Finger über meine Haut gleiten. Sie hinterlassen an jeder Stelle, die sie liebkosen ein Prickeln, bis ich das Gefühl habe, gleich zu platzen.
Die sanften Berührungen erforschen meinen Körper in einer mir unbekannten Art und Weise. Ich spüre seine unterdrückte Aufregung in den bebenden Händen, wie sie meine Wirbelsäule entlangfahren, nach vorne über den Brustkorb gleiten, die Nippel sachte streifen. Mir klappen die Lider zu. Es ist himmlisch. Einfach nur Fürsorge. Noch etwas, das ungewohnt ist. Es ist schlichtweg ... schön. Mein Verlangen ist selbstverständlich weiter vorhanden, brennt immer heftiger, als Damian in die Knie geht, meine Beine einschäumt. Ein kribbelnder elektrischer Schlag legt alle Synapsen lahm, ich keuche erstickt auf, als glitschige Fingerkuppen rein zufällig an meinen Hoden kitzeln. Ich beiße mir auf die Zunge, um ihn nicht anzuflehen, sie zu kneten.
Stattdessen lehne ich den Kopf gegen die Fliesen, erlaube ihm besseren Zugang. Die Hände streichen jetzt über meine Waden, dann die Füße und wieder zurück zu den Hüften. Ein Ellbogen streift meine Härte. Ein Blitz durchzuckt mich und unwillkürlich ruckt mein Becken vor. Damians Gesicht, seine weichen Lippen sind so nah ... Ein leises Lachen. Mein Liebhaber kommt zu mir hoch, bringt diesen sündigen Mund dicht an mein Ohr. „Später, Baby“, haucht er hinein.
Ich erinnere mich daran, wo wir sind. Nicht in unseren Räumen, sondern im öffentlichen Bereich. Selbst wenn niemand in unsere Kabine kommen würde, Zuhörer könnte es definitiv geben und darauf stehe ich absolut nicht. Damian braust mich effizient ab, dann wickeln wir Handtücher um die Hüften und schlendern hinaus in den Badebereich. Aus den Augenwinkeln bemerke ich, dass bei ihm der Stoff ebenso ein Zelt baut wie bei mir. Ist jedoch egal, denn wir sind tatsächlich allein, was mich insgeheim sehr erleichtert. Ich bin zwar nicht prüde und die Maske verschafft mir immerhin eine ziemliche Anonymität, aber dennoch ... Na ja, ich werde wohl verschont.
Wir legen die Handtücher ab und steigen in den Pool. Es ist anfangs gewöhnungsbedürftig, so heiß, dass es zunächst unangenehm ist. Allzu lange können wir hier nicht drinbleiben, es sei denn, wir wollen uns gar kochen lassen. Nebeneinander sinken wir auf die eingelassenen Bänke nieder, lehnen uns zurück. Meine Lider klappen zu und ich rühre einen Moment keinen Muskel. Wenn man still verharrt, spürt man die Gluthitze kaum. Ich spüre förmlich, wie ich entspanne, mich auflöse, alles wird weich und geschmeidig.
Das Wasser kräuselt sich, die siedende Hitze nimmt zu. Damian rückt näher an mich heran, legt seine Hände auf meine Schultern, knetet gekonnt die verspannten Muskeln. „Hm. Das fühlt sich gut an.“ Ich lege den Kopf leicht zur Seite, die verlockenden Lippen schweben dicht vor meinen. Ich kann nicht widerstehen, möchte mich wieder in der Süße seines Mundes verlieren.
Unvermitteltes Stimmengewirr reißt mich aus meiner Verzauberung. Ich rutsche auf der Bank weiter nach hinten und ziehe dabei Damian zwischen meine geöffneten Beine. Die Blitze, die mich durchzucken, als meine Härte gegen seinen unteren Rücken drückt, ignoriere ich standfest. Nervös schaue ich den Neuankömmlingen, zwei Pärchen, entgegen. „Was dagegen, wenn wir euch Gesellschaft leisten?“, fragt ein dunkelhäutiger Muskelprotz in gebrochenem Englisch.
Verneinen steht eigentlich nicht zur Debatte und so nicken wir beide simultan. Erst da lassen die Vier ihre Handtücher zu Boden fallen und steigen ins Becken. Ich schlucke angestrengt, mein Mund plötzlich staubtrocken. Wie hatte ich vergessen können, dass sie ebenso wie wir völlig nackt ins Wasser gehen würden? Der Anblick vor mir ist ein köstliches Buffet, von dem man jedoch genau weiß, dass einem die dargebotenen Speisen am Ende nur einen verdorbenen Magen bescheren. Mein Unbehagen steigt zeitgleich mit meiner Erregung.
Der Höflichkeit halber tauschen wir ein paar unbedeutende Floskeln, doch die anderen verlieren rasch das Interesse an für sie anscheinend langweiliger Unterhaltung. Es dauert nicht lange und die Szenerie vor uns gleicht einem Porno. Ein wenig fassungslos bin ich schon. Das ist ja nun eindeutig gegen die Regeln des Hotels. Okay, es ist ohne Frage geil, aber hallo, wir sind ja auch noch da. Einer der Männer taucht plötzlich ab, und selbst wenn man kaum etwas erkennen kann, ist klar, was er da zwischen den Schenkeln des Schwarzen treibt.
Ich hole stockend Luft, meine Hände umklammern Halt suchend Damians Oberarme. Der drängt sich dichter an mich. Über seine Schulter hinweg sehe ich, dass ihn die Show ebenfalls nicht kalt lässt. Er wendet den Kopf zu mir herum, die Iriden hinter der Maske glühen regelrecht. „Verschwinden wir. Ich will dich für mich alleine“, wispert er nah an meinem Mund. Ich nicke benommen.
Wir klettern hastig aus dem Becken, sparen uns die Verabschiedung und greifen nach unseren Handtüchern. Im Duschraum nehmen wir die Bademäntel von den Haken, verzichten auf das obligatorische Abbrausen danach und huschen nach draußen. Wir wechseln die Slipper, steigen in den Fahrstuhl und schauen uns zunächst stumm an, ehe wir haltlos zu kichern anfangen. „Vielleicht hätten wir bleiben sollen und die Zeit stoppen“, japst Damian. „Wär doch interessant gewesen, zu sehen, wie lange der Typ die Luft anhalten und gleichzeitig einen BJ geben kann.“
Unser Lachen verebbt, hungrig tasten wir uns gegenseitig mit Blicken ab. Ich fühle mich nackt unter der intensiven Musterung, meine Lust wird unerträglich hochgepeitscht. Ich höre das harsche Atmen meines Begleiters, bin versucht, ihn sofort zu küssen und mache einen schwankenden Schritt auf ihn zu. Damian weicht hektisch zurück, hebt abwehrend die Hände.
Die Zurückweisung sticht schmerzhaft, entgeistert starre ich ihn an. „Ich stehe zu sehr unter Spannung. Wenn du mich jetzt anfasst, ist es vorbei, ehe es anfängt. Ich will dich, aber ich möchte es auch genießen, mir - und uns - Zeit lassen. Okay?“ Ein Muskel in seiner Wange zuckt, der Mund ist grimmig verzogen, das angedeutete Lächeln angestrengt.
Ich kann ihn verstehen, geht es mir doch nicht anders. Ich nicke, meiner Stimme traue ich nicht über den Weg. In Gedanken beknie ich den Fahrstuhl, einen Zahn zuzulegen.
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