Inge Elsing-Fitzinger - Erkämpfte Träume

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Zwei junge Menschen sehen einander nur für wenige Augenblicke. Zwillingsseelen, die sich in unterschiedlichen, oft dramatisch bewegten Momenten begegnen und wieder verlieren.
Zwei Zeitebenen, die in einander verschmelzen. Ein Sehnen. Die Natur des Verlangens, die überwältigende Intensität der Begierde – und dennoch schrecken beide in ihrer abgeklärten Modernität davor zurück. Selbst wenn Körperlichkeit und Sexualität längst aller Schamhaftigkeit beraubt sind, das Herz bleibt scheu. Empfindungen die verwirren, warnen, fordern gelebt zu werden, versinken im Morast der Konventionen. Verzweifelte Moral siegte über zwei Herzen. Das Feuer lodert, droht zwei Menschen zu verbrennen, bis….

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„Raus da hinter der Bettdecke, du Halunke. Glaubst du etwa ich habe dich nicht gesehen. Saukerl verflixter, dich werd ich Mores lehren.“

Am nächsten Morgen lag Alberts fristlose Entlassung am Tisch. Unterzeichnet i.V. Amalie Schuller. Der Trennungsschmerz von seinem besten Freund war die einzige Trübnis dieses schicksalsschweren Abschieds.

Der Schnee rieselte, tagelang, wochenlang. Die Landschaft war in eine weiße Wolke gehüllt. Dicke Flocken türmten sich zu Bergmassiven.

„Frau Holle macht Überstunden“, kicherten die Mädchen.

„Die rackert wenigstens im Accord, im Gegensatz zu euch, ihr faulen Gören“, konterte Eduard.

Nach endlosen Wochen ging auch der zweite Winter zu Ende. Die Natur erwachte. Bäume blühten. Die moosige Erde duftete. Eduard hatte kein Auge dafür. Sechzehn Stunden am Stück stand er in der Produktion, überwachte, reklamierte den lieben langen Tag. Er hatte kaum Zeit für einen privaten Gedanken, konnte diesem Druck nicht mehr lange standhalten, war abgemagert und völlig ausgelaugt. Freudig nahm er den Bewerbungsanruf einer Kollegin für den ausgeschriebenen Assistentenplatz entgegen, stellte sie ohne zu zögern wenig später ein.

Gertrude Mayr war eine wortkarge Frau. Ein eindrucksvoller Gegensatz zur Schwatzhaftigkeit der jungen Näherinnen. Sie war sehr tüchtig und versiert. Mit ihren knapp vierzig Jahren hatte sie bereits reichliche Erfahrung, die Eduard sehr hilfreich war.

Nach etwa einem halben Jahr nahm Ed die drängende Aufforderung eines Bekannten an, doch nach Wien zu übersiedeln.

Begründung: Weit bessere Aufstiegschancen.

Ein Neustart. TANNER UND CO. Herrenbekleidung.

Etwas enttäuscht, da im Augenblick nur eine Bandleiterstelle frei war, rutschte er auf seiner Laufbahnleiter vorerst einige Sprossen zurück. Dennoch war er von der festen Gewissheit beseelt, den neuen Chef durch sein Können zu überzeugen. Faule Kollegen gaben ihm Gelegenheit seinen Einfluss zu stärken. Fleißige bewunderten seine Betriebsamkeit. Auch Freund Albert traf er wieder.

Albert stürmte die Treppe zu Fuß hoch. Der eingebaute Lift des fünfstöckigen Wohnhauses, in dem er und Eduard seit mehr als einem halben Jahr eine gemeinsame Garconière bewohnten, diente in der Regel nur als Dekoration, schlug sich allerdings in der Höhe des Mietpreises drastisch nieder. Ein nicht zu übersehendes Schild mit der Aufschrift AUSSER BETRIEB prangte mit frappierender Regelmäßigkeit an der Einstiegtüre im Erdgeschoss.

Atemlos trat er die Tür mit lautem Getöse ins Schloss, schwenkte triumphierend zwei Eintrittskarten in der rechten Hand.

EINLADUNG

las Eduard überrascht auf der ersten Seite, mit Goldlettern auf blassgelbem Büttenpapier. Auf der Rückseite, in etwas kleiner Schrift stand

Frühling und Sommer in Wien

Präsentation der neuesten Kreationen führender Modehäuser

Samstag, 13. Januar 19.30 Uhr

Palais Auersperg

Staunend drehte Eduard das vornehme Schriftstück mal vor, dann wieder zurück, und las immer wieder den gleichen Text laut vor.

„Wie hast du denn diese Karten ergattert, du Gauner?“

Ein listig lässiges Lachen als Antwort: „ Tja, mein Freund, man hat halt so seine Verbindungen!“ Dann etwas schroffer: „Also was ist, kommst du mit, oder soll ich eine meiner Flammen dazu einladen?“

„Wo denkst du hin“, ereiferte sich Ed, „klar gehen wir gemeinsam dort hin, glaubst du ich lasse mir eine solche Gelegenheit entgehen.“

Einziger Wermutstropfen für Eduard, seiner Freundin Krista für kommenden Samstag absagen zu müssen. Sie würde schrecklich gekränkt sein.

Während der letzten Wochen konnte er sie nur einmal wöchentlich, eben an den üblichen Samstagen, treffen. Er hatte sich im WIFI einschreiben lassen, um nach abgeschlossener Prüfung als Werkmeister arbeiten zu können. Zusätzlich studierte er Arbeitstechnik. Der Refaschein garantierte ihm mit Sicherheit ein besseres Gehalt.

„Deine nächtelangen Büffeleien gehen mir gewaltig auf den Nerv. Du versäumst das Beste, du alter Streber“, lästerte Albert immerfort. „Du vergisst über deine ewige Lernerei auf all die holden Schönen und die damit verbundenen Annehmlichkeiten.“

Albert hingegen genoss dieses Vergnügen in vollen Zügen.

Bisweilen kam er bei seinen amourösen Abenteuern in Teufels Küche. Eduard sprang dann meist für den Freund ein. Die Folge: Albert war out. Die Mädchen bestanden darauf, von nun an nur mit Eduard zusammen zu sein. Da dies aber aus chronischem Zeitmangel nicht durchführbar war, kam es mitunter zu Herz zerreißenden Abschiedszenen.

Ed hatte einen fixen Grundsatz. Einmal. Eine zweite Nacht kam nicht in Frage. Solcher Art ging er jeder Verbindlichkeit aus dem Weg. Alles andere würde zu Komplikationen führen, was Freund Albert aufs deutlichste demonstrierte.

Eduards Auserwählte hieß Krista. Im August hatte er sie im „Servus“ kennen gelernt. In Begleitung ihrer Mutter saß sie bei einer Tasse heißer Schokolade in dem romantischen Tanzcafé, und beobachtete sehnsüchtig die jungen Paare, die sich auf der viel zu kleinen Tanzfläche drängelten.

Eduard hatte das liebliche Mädchen schon eine ganze Weile im Visier, doch der wachsame Blick ihrer Behüterin ließ ihn zögern. Vergeblich versuchte er Augenkontakt zu knüpfen. Die holde Maid fixierte nur die Tanzenden. Keinen einzigen Blick schenkte sie dem schmachtenden Jüngling.

„Sie gestatten, gnädige Frau, dass ich mit dem Fräulein Tochter tanze?“

Ein abschätzender Blick der Frau Mama. Gnädiges Wohlwollen. Ein verlegenes Lächeln Kristas. Schüchtern reichte sie Ed die Hand.

„Na geh nur, mein Kind, der junge Mann scheint ja recht manierlich zu sein.“

Peinlich war’s ihm damals. Unverschämtes Grinsen einiger junger Leute, die das kurze Gespräch mit angehört hatten.

Kaum den Fesseln der gestrengen Matrone entschlüpft, plauderte Krista fröhlich und ausgelassen, bewegte sich graziös zu den flotten Rhythmen der Band. Sie reichte ihm gerade mal bis zum Kinn, trotz der hohen Absätze.

„Sie ahnen gar nicht welch Überredungskünste es gekostet hat, Mama hier her zu schleppen. Sie ist nämlich fürchterlich streng. Ich freue mich so sehr, endlich einmal tanzen zu können.“ Ihre Stimme überschlug sich vor Aufregung.

Die Kleine gefiel ihm. Ihre burschikose, natürliche Art. Er hatte kaum ein Wort gesprochen, hörte nur zu, beobachtete die übermütigen, kaffeebraunen Augen. Zwei funkelnde Sterne. Schüchterne Erregung und Freude. Der kurz geschnittene Pony schwang im Takt. Sie schmiegte sich unverkennbar angetan in seine Arme. Ein zweiter und dritter Tanz. Am liebsten wäre sie den ganzen Nachmittag und Abend nicht mehr zurückgekehrt an ihren Tisch. Nach einem stürmischen Boogie lieferte Ed die pustende Krista schließlich bei Muttern ab, bedankte sich höflich, wollte zurück an seinen Platz.

„Setzen sie sich doch zu uns, junger Mann, wir könnten ja noch etwas plaudern.“

Eduard hörte kurz die Warnglocken schrillen. Doch wie das Leben so spielt, überhörte er geflissentlich das aufdringliche Signal. Wenige Sekunden später war er ein bereitwilliges Opfer der mütterlichen Inquisition.

So schüchtern auch die allerliebste Krista war, so rasant ging Mama ans Werk. Sie löcherte ihn mit Fragen, entlockte ihm geschickt Unmengen von Informationen, ohne dass Ed überhaupt merkte, wie sie in seinem Lebensbuch mit großem Interesse zu blättern begann.

Rückblendung: Vreden 1936

Ein kräftiger Südwind schob die Wolkenmassen vor sich her, fegte den Himmel blank. Über dem kleinen Städtchen Vreden, nahe der holländischen Grenze, strahlte das azurblaue Firmament.

Backsteinhäuser standen gesittet in Reih und Glied, säuberlich für das Osterfest gerichtet. Frischgeputzte Fenster. Blühende Tulpen, Narzissen und Frühlingsglocken in den Vorgärten. Magnolienbäume versprühten einen betörenden Duft, ließen die saftig gelben Forsythien vor Neid noch gelber werden. Der Winter schien sich endgültig verabschiedet zu haben, trotz einiger kläglicher Versuche, sich hier länger als anderswo etablieren zu wollen. Würzig milde Luft. Spielende Kinder. Radfahrer fizten ausgelassen durch schmale Gassen. Frühling.

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