T.F. Düchting - Seelenverkäufer - Ein Mallorca-Krimi

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Seelenverkäufer - Ein Mallorca-Krimi: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine verlassene Finca auf Mallorca, auf der nachts unheimliche Dinge geschehen. Xavier de Gongoras Neugier ist geweckt – doch nicht allen gefällt, dass der Junge seine Nase in fremde Geheimnisse steckt.
Lebenskünstler Jan wird plötzlich Besitzer einer Segelyacht und von Cala Rajada nach Port d'Andratx ans andere Ende Mallorcas gespült. Dort erhält er von seinem spießigen Bootsnachbarn den Auftrag, einem Freund zu helfen.
Und Polizist Ruben ermittelt aufgrund seines Instinkts über seine Kompetenzen hinaus – das verärgert nicht nur seinen Vorgesetzten.
Gegen zahlreiche Widerstände ermitteln die drei weiter und geraten in einen Strudel aus Fanatismus, Gewalt und politischen Seilschaften, der ihre Leben durcheinanderwirbelt und Opfer fordert.
Seelenverkäufer ist der perfekte Krimi für alle, die Mallorca lieben – ob als Urlaublektüre oder um sich die Inselatmosphäre nach Hause zu holen. Die spannende und turbulente Geschichte führt den Leser an bekannte und weniger bekannte Orte Mallorcas und bietet Einblicke in die bewegte Geschichte der Insel.

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Aber Inés hatte seinen intensiven Blick in keinster Weise erwidert und war auch nicht auf seine Flirtversuche eingegangen. Das hatte sich auch nicht geändert, als Jan sie in der Folgezeit regelmäßig im ‚Bon Vivant‘ besucht hatte. Zunächst hatte er gedacht, dass ihre neutrale und manchmal fast abweisende Art auf ihn einen besonderen Reiz ausübte und er sie daher so interessant fand. Irgendwann musste er sich aber eingestehen, dass er sich unsterblich in Inés verliebt hatte.

Nie zuvor hatte er eine Frau kennengelernt, die ihn so beeindruckt hatte. Inés war voller Leben und positiver Energie. Sie war immer guter Laune, stets ausgeglichen und bei ihr war das Glas immer halb voll. Außerdem konnte Jan über ihren Humor und mit ihr ausgiebig lachen. Inés konnte aber auch sehr ernsthaft sein und er genoss die stundenlangen Gespräche über dies und das. Er hatte das Gefühl, dass zwischen ihnen eine Seelenverwandtschaft bestand und ihre Herzen im Gleichklang schlugen.

Und Inés war für Jan das Schönste, was er je gesehen hatte. Natürlich war auch sie nicht makellos, aber für ihn machten diese kleinen Besonderheiten sie nur noch interessanter und schöner.

Dennoch hatte er sich immer wieder gefragt, woher die besondere Zuneigung kam. Kannte er nicht auch andere Frauen, die Ausstrahlung hatten und schön und charmant waren? Kannte er nicht auch andere, die positiv waren und mit denen er lachen konnte? Und dennoch hatte er immer Flugzeuge im Bauch, wenn er sie sah – warum? Irgendwann, als er morgens wieder neben einer Frau aus dem Hotel aufgewacht war und sich das falsch angefühlt hatte, wusste er es: Inés war das Ende einer langen Suche. Jan hatte einen Weg mit vielen Windungen hinter sich, der ihn auch immer wieder in Sackgassen geführt hatte – und dieser Weg endete bei Inés. Jan fühlte sich bei ihr angekommen.

Wenn sie Zeit miteinander verbrachten, dachte er manches Mal, dass seine Liebe so offensichtlich war, dass Inés diese erkennen musste. Aber er hatte dann dennoch immer den Eindruck, dass sie seine Gefühle nicht wahrnahm. Sie erkannte in ihm nicht den Seelenverwandten – scheinbar war er als Partner für sie außerhalb jeder Vorstellungskraft. Sie sah in ihm stets nur einen guten Freund, aber nie den Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte.

Jan wusste natürlich, woran es auch lag, dass sie immer so unverbindlich blieb: An Rubén, ihrem Mann, den sie jung kennengelernt und mit Anfang Zwanzig geheiratet hatte. Dieser war ganz offensichtlich ihre große Liebe und der Gedanke brach Jan immer wieder aufs Neue das Herz. Er hatte Angst vor dem Tag, an dem Inés schwanger werden würde. Dann, das wusste er, würde es gar keine Chance mehr für eine gemeinsame Zukunft geben. Inés würde mit der Familie nach Palma ziehen, wo Rubén als Polizist arbeitete, und er würde sie kaum noch sehen – eine Vorstellung, die ihn jedes Mal unendlich traurig machte.

Jäh wurde Jan aus seinen Gedanken gerissen, als Inés hinter der Theke ein kurzes Stück auf ihn zu kam. Er betrachtete sie bewundernd – ihren eleganten Gang, die Farbe ihrer Haut und die langen schlanken Finger. An ihr ist einfach alles schön, dachte er bei sich. Ihre Blicke trafen sich einen kurzen Moment und Inés lächelte ihn an. Wieder hatte Jan dieses unbeschreibliche Gefühl, dass in diesem Moment alles perfekt und die Welt im Gleichgewicht war.

Donnerstag, 15. Mai, 10:00 Uhr

Nur mit Mühe fand der Fahrer der Limousine eine Lücke im morgendlichen Berufsverkehr der Frankfurter Innenstadt. Schnell stieß er in diese vor, fuhr an den linken Rand der Einbahnstraße und stellte sich in die Tiefgarageneinfahrt des Hochhauses.

Er schaltete den Motor aus, schaute in den Rückspiegel und wartete darauf, dass sich sein Chef im Fond des Wagens bewegte. Normalerweise reagierte Carl Friedrich von Lauenburg sofort, wenn sie ihr Ziel erreichten. Schnell raffte dieser dann seine Sachen zusammen, warf ihm eine kurze Anweisung zu und verließ zügig das Fahrzeug, um keine Sekunde seiner wertvollen Zeit zu vergeuden. Doch diesmal geschah sekundenlang nichts, gar nichts.

Der Chauffeur blickte in den Spiegel, aber Carl Friedrich von Lauenburg – wie immer tadellos gekleidet und das graumelierte kurzgeschnittene Haar mit einem Scheitel akkurat zur Seite gekämmt – saß regungslos auf der Rückbank. Der Manager war förmlich in sich zusammengesackt und starrte vor sich hin.

„Herr von Lauenburg, wir sind da“, sagte der Fahrer knapp. Aber wieder reagierte sein Chef nicht. Etwas stimmte mit dem sonst so geschäftigen Mann nicht. Üblicherweise sprühte er vor Energie und Vitalität und nutzte jede Minute auf der Fahrt, um Dokumente sowie E-Mails zu bearbeiten oder zu telefonieren. Stattdessen saß er jetzt zusammengesunken da, und das, obwohl Haltung Ausdruck seines preußisch protestantischen Selbstverständnisses und seiner Stellung war.

Der Chauffeur drehte sich auf seinem Sitz um und blickte nach hinten. „Herr von Lauenburg, soll ich Ihnen die Tür öffnen?“

Langsam hob sein Chef den Kopf und schaute ihn für einen kurzen Moment mit leeren ausdruckslosen Augen an – dann begannen diese ihn zu fixieren und von Lauenburg kehrte ins Jetzt zurück.

„Nein, natürlich nicht.“ Der Manager drehte sich kurz um und beobachtete den Verkehr. Als dieser eine kleine Lücke freigab, öffnete er die Wagentür, stieg aus und schlug diese, ohne ein weiteres Wort zu sagen, wieder zu. Zügig ging er um den Wagen herum, öffnete die andere Tür und nahm sein Sakko heraus. Geübt schlüpfte er in dieses, strich seine Krawatte glatt und schloss die beiden Knöpfe seines dunklen Einreihers. Als er die Tür ins Schloss gleiten ließ, fiel sein Blick auf sein Ebenbild, das sich in der Scheibe des Wagens spiegelte. Er erkannte sich kaum und hatte den Eindruck, dass ihn, obwohl er gerade mal Ende fünfzig war, ein alter Mann anschaute. Der Anblick erschreckte ihn.

Von Lauenburg drehte sich um und ging auf den Haupteingang des Gebäudes zu. Als er den gepflasterten Weg entlangschritt, hatte er das Gefühl, dass ein zentnerschweres Gewicht auf ihm lastete und er seine Füße kaum voreinander setzen konnte. Durch eine Drehtür betrat er den ‚Sky-Tower‘, derzeit das höchste Gebäude in der Bankenmetropole. In diesem hatte neben Investmentgesellschaften, Beratungsunternehmen und großen Anwaltskanzleien auch der auf Wirtschaftsthemen ausgerichtete Fernsehsender ‚Business-TV‘ seinen Sitz.

Der Manager ging auf den Empfang zu, der sich auf der linken Seite der Halle befand und mit einer Dame im blauen Kostüm besetzt war.

„Guten Morgen, Lauenburg mein Name, ich habe einen Termin bei ‚b-tv‘.“

Nachdem sie ihn freundlich begrüßt hatte, beugte sich die Empfangsmitarbeiterin vor und durchsuchte eine Art Karteikasten, in dem sich offensichtlich die Besucher-ausweise befanden. Ungeduldig schaute Lauenburg zu, wie sie nervös die Karten durchblätterte. Er hasste es zu warten – und er hasste das Gefühl, dass andere Menschen seine wertvolle Zeit stahlen. Zudem fragte er sich, warum man im 21. Jahrhundert noch mit Besucherausweisen aus Kunststoff und Karteikästen arbeiten musste. Und er ärgerte sich, dass er seinem persönlichen Assistenten heute Morgen gesagt hatte, dass er ihn nicht brauche. Dieser begleitete ihn in der Regel und nahm ihm solche lästigen Dinge ab.

„Rauenberg, …“, flüsterte die Empfangsmitarbeiterin leise und suchte weiterhin hektisch in ihrem Kasten.

„Nein, Lauenburg. Carl Friedrich von Lauenburg. Schauen Sie doch einfach mal unter ‚V‘. So schwer kann das ja nicht sein, Ihr Kasten hat ja nicht die Ausmaße eines Containers“, herrschte er sie an.

„Oh ja, hier haben wir Ihren Ausweis.“ Erleichtert reichte die Dame ihm seine Karte hinüber. „Sie müssen durch die Drehkreuze, dann links zum Aufzug und dann in den …“

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