S.C. Keidner - Unvergängliches Blut - Die Erben

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Romantische High Fantasy – Dreißig Winter sind seit dem Rebellenkrieg vergangen. Nach Maksim D'Aryuns Abdankung ernennen die Vampire des Qanicengebirges Damien Tyr zum Herrscher über die Stämme. Für seine Tochter, die Kriegerin Mariana, beginnt eine aufregende Zeit. Sie verliebt sich ausgerechnet in Milo, Damiens Bruder im Blute, der nach Tyr zurückkehrt mit dem Auftrag, die Wajaren – Banditen, Mörder und Wegelagerer – auszumerzen. Ihre Liebe halten Mariana und Milo geheim, wohl wissend, dass Damien sie ablehnen wird. Und dann gibt es da zwei Fürsten, die sich um Mariana bemühen, dabei aber ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Als Mariana sich der Jagd auf die Wajaren anschließt, kommt es zur Katastrophe …

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»Aber ‒.«

»Arik.«

Er senkte den Kopf. Wenn sie in dieser Stimmung war, brauchte er nicht weiterzureden. »Es ist nur um so vieles schöner, wenn du da bist«, murmelte er hilflos. Sie hatte ja recht, es ließ sich nicht ändern. Aber er konnte sich nicht auf Befehl glücklich fühlen.

»Deswegen sollt ihr mich ja besuchen. Ich finde es nämlich schön, euch um mich zu haben. Du musst mir von den Büchern berichten, die du liest! Und von all den anderen Abenteuern, die du noch erleben wirst!«

»Welche Abenteuer? Ich übe den Schwertkampf, das ist nicht besonders abenteuerlich.«

Sie lächelte geheimnisvoll. »Du wirst schon sehen, Arik.«

Verwirrt sah er sie an. Was meinte sie damit? Doch bevor er nachhaken konnte, erscholl von unten ein Ruf. »Es scheint, dass wir losreiten«, sagte Rodica. »Komm!«

Gehorsam eilte er ihr nach in den Hof, wo Mariana und die anderen bereits aufsaßen. Die vier jungen Pferde führten sie an Stricken mit sich. Er schnappte sich den Strick eines kräftigen Rappen und Rodica nahm sich einen Fuchs.

Mariana lenkte ihr Pferd an seine Seite, als sich der Tross in Bewegung setzte und aus dem Tor auf die Weiden trabte. »Alles in Ordnung, Arik? Du bist so still.«

»Ja.« Er seufzte. »Dieser Ausritt hat mir vor Augen geführt, dass Rodica sterben wird. Das ist ein trauriger Gedanke.«

Sie nickte langsam. »Ich habe mit ihr darüber gesprochen. Sie will nicht, dass wir trauern.«

»Das hat sie mir auch gesagt.« Er warf einen Blick über die Schulter. Rodica ritt neben einem der Kämpfer und unterhielt sich angeregt mit ihm. »Sie hat es mir verboten. Und mir gesagt, ich soll mein Leben leben.«

»Die Standpauke habe ich auch bekommen. Ich habe nachgedacht. Wenn es das ist, was Rodica glücklich macht, dann werde ich es tun, habe ich beschlossen. Es fällt mir allerdings schwer. Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei.«

»Ich auch. Aber dann denke ich, wenn wir sie andauernd umschwirren, können wir es nicht ändern. Und wir verärgern sie. Dann sind alle unglücklich.«

Mariana lachte. »Wie wahr! Das würde zu etlichen Standpauken führen.«

Er grinste schwach. Rodicas Standpauken, genau wie die ihrer Mutter, wollte man nicht allzu oft zu hören bekommen. »Da ist es besser, ihren Befehlen zu gehorchen, das stimmt. Aber es ist schwer.«

Seine Schwester langte zu ihm hinüber und drückte kurz seine Hand. Ivor, der an der Spitze ritt, rief einen Befehl und der Tross verfiel in langsamen Galopp. Die Geschwister schwiegen für den Rest des Wegs, jeder in Gedanken versunken, aber verbunden in der Sorge um Rodica.

Kapitel 5

»Das nehmen wir zurück, dann passt es einwandfrei.« Gioll, der Schneider, steckte Nadeln in den Ärmel von Marianas Festgewand. Das Kleid war aus schimmernder nachtblauer Seide genäht, mit einem Kranz aufgestickter roter Edelsteine um den Ausschnitt. Am Oberkörper lag es eng an, der Rock bauschte sich glockenförmig.

Mariana fand das Gewand wunderschön, aber die lange Anprobe ließ ihre Ungeduld wachsen. Die Zeit konnte sie mit wichtigeren Dingen verbringen. Aus einem Schwertkampf wurde heute nichts mehr. Die Sonne kroch bereits über die Bergspitzen, was die Vampirkrieger hinter die Mauern der Burg trieb. Sie beschloss auszureiten, sobald Gioll mit ihr fertig war. Ihr Pferd Winterstern, eine hochbeinige Apfelschimmelstute, hatte sie länger nicht bewegt.

»Autsch!« Arik stand ihr gegenüber, die Arme abgespreizt. Giolls Gehilfe steckte ihm das Hemd ab. Man hatte ihn für die Anprobe von einem Buch weggeholt, was seine Laune auf den Tiefpunkt hatte sinken lassen. »Pass mit den Nadeln auf!«

Dem Gehilfen, einem dürren Bürschlein, waren Ariks Befindlichkeiten gleich: »Bleib still stehen, dann passiert auch nichts.«

Ihr Bruder seufzte ergeben. »Bin ich froh, wenn das Fest vorbei ist!«

»Ein Junge in deinem Alter freut sich doch für gewöhnlich auf solche Festlichkeiten!« Gioll schüttelte den Kopf. »Das Festessen, die Zeremonien, Musik. Das ist doch mal eine Abwechslung auf Burg Tyr!«

»Ja, schon. Aber dieses ganze Getue, bevor wir feiern können?«, maulte Arik. »Wozu brauche ich neue Hemden? Und dann noch mit diesen weibischen Stickereien? Und Hosen, die genauso aussehen wie meine alten? Wieso kann ich nicht die anziehen? Auf mich schaut doch sowieso niemand.«

»Im Gegenteil.« Gioll trat einen Schritt zurück und musterte Mariana mit zusammengekniffenen Augen. »Du bist der Sohn des Herrschers. Alle werden dich anschauen. Ganz besonders die Frauen! Denen willst du doch gefallen, oder?«

Von Arik kam ein würgendes Geräusch.

Mariana lachte. Wenn Gioll so weitermachte, würde ihr Bruder die Flucht ergreifen, um all den Frauen, die sich vermeintlich auf ihn stürzten, zu entkommen.

Der Schneider grinste. »Du bist fertig, Mariana. Seid bitte vorsichtig, wenn ihr es auszieht«, wies er seine Gehilfin an, die im Nebenraum wartete, wo Mariana aus dem Gewand stieg, in Lederhosen und Hemd schlüpfte und sich den Schwertgürtel umlegte.

Sie rief Gioll und Arik, bei denen es inzwischen um den Umhang ging, einen Abschiedsgruß zu, bevor sie die Treppe nach unten nahm und kurz in das Studierzimmer ihres Vaters sah, um ihm zu sagen, dass sie einen Ausritt machte.

»Bleib nicht zu lang weg«, sagte er stirnrunzelnd. Er mochte es nicht, wenn sie tagsüber allein unterwegs war, nahm ihre Ausflüge aber zähneknirschend hin. »Ich werde nachher mit deiner Mutter im Kaminzimmer sein. Komm bitte zu uns, wenn du wieder da bist.«

Sie versprach, das zu tun, und eilte weiter, durch die Halle in den Hof. Bevor sie losritt, musste sie sich nähren. Wie alle Vampire nahm sie ein paar Mal im Mond Blut zu sich. Sie hätte ohne Bedauern auf diesen Akt verzichtet, aber er war unvermeidlich. Vampire, denen Blut versagt wurde, durchlitten die Tobsucht, ein dem Wahnsinn ähnelndes Gebaren, bei dem sie alles dafür taten, um an Blut zu kommen. Erhielten sie es nicht, starben sie einen qualvollen Tod. Ganz gleich, wie sehr man es vielleicht wollte, als Vampir konnte man nicht auf Blut verzichten.

Also stieg sie die Treppe zur Küche hinab, einem Gewölbe aus rußgeschwärztem Stein, das unter der Halle lag. Ein Feuer loderte im riesigen Kamin und der Duft vom Braten, den man zum Morgenmahl gereicht hatte, hing in der Luft. Mägde und Knechte wuschen an steinernen Trögen Töpfe, Pfannen und Essbretter ab. Von den schwarzen Deckenbalken hingen getrocknete Kräuter und Schinkenstücke. Auf einem an die Wand geschobenen Tisch standen etwa ein Dutzend Becher. Zwei Blutdiener saßen auf einer Bank, hatten sich mit Messern die Adern an den Handgelenken aufgeritzt und hielten sie über je einen Becher. Sie erwiderten ihren Gruß und wandten sich wieder ihrem Gespräch über das Wetter zu. Mariana nahm einen Becher und stürzte das Blut runter. Seit Maksim die Macht übernommen hatte, nährten sich die meisten Vampire des Qanicengebirges auf diese Weise. Sich von Menschen zu nähren, war zwar nicht verboten, aber es galt als unzivilisiert. Für ihren Teil konnte Mariana sich nicht vorstellen, jemanden zu beißen.

Kurze Zeit später galoppierte sie auf Winterstern den Weg ins Tal hinunter. Die Hufe der Stute trommelten auf der von unzähligen Wagenrädern gefurchten Erde. Felsen flogen vorbei. Sie tauchten in die Wälder ein. Unter den uralten Baumriesen, an deren Stämmen sich Schlingpflanzen hochrankten und die mit den hellgrünen Blättern des Frühlings bedeckt waren, herrschte Dämmerlicht. Dort, wo sie das Laubwerk durchdrang, malte die Sonne helle Flecken auf den Weg. Vor ihnen sprang ein Hase aus den Büschen und verschwand wilde Haken schlagend in den Tiefen des Waldes.

Herrlich, der Enge der Burg zu entkommen und sich die Frühlingssonne ins Gesicht scheinen zu lassen! Ihr erschien es unfassbar, die Welt niemals bei Sonnenlicht zu sehen und sich hinter Mauern davor zu verkriechen. Sie konnte kommen und gehen, ohne abschätzen zu müssen, wann die Sonne aufging und wo man vor ihr Schutz fand. Vampire, die keine Sonnenwandler waren, planten jede Reise penibel, legten im Voraus fest, wie weit sie in einer Nacht ritten und in welcher Höhle oder Festung sie den Tag verbrachten. Es gab Reisen, die ein solcher Vampir niemals würde unternehmen können, wie in die blaue Stadt jenseits der Grasländer. Sie hatte großes Glück, diese Freiheit genießen zu dürfen. Winterstern schien Ähnliches zu empfinden. Sie drängte nach vorn und musste gezügelt werden, damit sie sich nicht bereits zu Beginn des Ausritts verausgabte.

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