S.C. Keidner - Unvergängliches Blut - Die Erben

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Romantische High Fantasy – Dreißig Winter sind seit dem Rebellenkrieg vergangen. Nach Maksim D'Aryuns Abdankung ernennen die Vampire des Qanicengebirges Damien Tyr zum Herrscher über die Stämme. Für seine Tochter, die Kriegerin Mariana, beginnt eine aufregende Zeit. Sie verliebt sich ausgerechnet in Milo, Damiens Bruder im Blute, der nach Tyr zurückkehrt mit dem Auftrag, die Wajaren – Banditen, Mörder und Wegelagerer – auszumerzen. Ihre Liebe halten Mariana und Milo geheim, wohl wissend, dass Damien sie ablehnen wird. Und dann gibt es da zwei Fürsten, die sich um Mariana bemühen, dabei aber ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Als Mariana sich der Jagd auf die Wajaren anschließt, kommt es zur Katastrophe …

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Er spielte auf die Diskussionen um das Niemandsland an. Mehr als einmal hatten er und Maksim das beim Beisammensein der Familie im Kaminzimmer besprochen und Mariana es jetzt in den Mitschriften gelesen. Die Argumente für die Unterwerfung des Niemandslandes waren verworren. Dort lebten nur Menschen. Es gab keine Bodenschätze und keine wertvollen Ackerflächen oder Weidegründe. Die Fürsten, die für die Vereinnahmung des Niemandslandes plädierten, beriefen sich auf die altmodische Ansicht der Überlegenheit der Vampirrasse. Eine Herrschaft der Vampire täte den Menschen gut und brächte Ordnung in ihr Leben. Mariana hingegen glaubte, dass es den Fürsten mehr um die Erfüllung ihrer Machtgelüste als um das Wohl von Menschen ging.

»Dann würde ich gerne noch Alek Nitshav und die Fürstin Amirad in den Rat aufnehmen. Ihre Stämme sind klein und beide regieren schon lang. Mit dem Weggang der Fürsten Rakta und Dhiig sind viele der großen Stämme im Rat vertreten und wir können die Machtgewichtungen so wieder glattziehen.« Ihr Vater sah gedankenverloren auf die Namensliste. »Damit hätten wir fünf neue Räte. Ich werde Maksim nach seiner Meinung fragen, dann können wir sie benachrichtigen.«

»Haben Maksim und Rodica bereits beschlossen, was sie nach seiner Abdankung machen werden?«

»Sie ziehen sich auf eine kleine Festung zurück. Maksim befürchtet, dass er in Regierungsgeschäfte verwickelt wird, sollte er auf Tyr bleiben. Unrecht hat er da nicht.«

Maksim und Rodica wären nicht mehr auf Tyr. Das traf sie. »Ich werde sie vermissen«, sagte sie leise. »Burg Tyr ohne Rodica und Maksim … es fühlt sich nicht richtig an.«

»Die Welt, in der du lebst, ist ihnen zu verdanken. Sie ist ihr Vermächtnis. Ein Teil von ihnen wird immer hier sein, selbst ‒.« Er verstummte kurz und fuhr mit fester Stimme fort: »Selbst nach Rodicas Tod.«

Sie schauderte. Der Tod von Rodica, der einzigen Sterblichen in ihrer Familie. Eine fürchterliche Vorstellung.

Er schien ihre Gedanken zu lesen. »Bedenke, wir sind nicht so unsterblich, wie wir glauben. Du bist eine Kriegerin. Würden wir in Schlachten ziehen, müsstest du dem Tod bei jedem Kampf ins Gesicht sehen.«

»Ich weiß.« Sie lächelte unglücklich. »Aber wir haben es in der Hand, oder? Ich hätte nicht Kriegerin werden müssen, ich habe es mir ausgesucht. Rodica hat keine Wahl, ob sie stirbt oder auf ewig weiterlebt.«

Er seufzte und legte seine Hand in einer tröstenden Geste auf die ihre. »So ist es nun einmal, Mariana, und wir müssen damit fertigwerden. Du und Arik könnt eure Großeltern besuchen. Die Festung, an die Maksim denkt, ist die an den Wasserfällen. Sie ist nicht einmal einen halben Nachtritt entfernt.«

Kapitel 3

Die Vorbereitungen für seine Ernennung zum Herrscher waren in vollem Schwung und Damien wünschte sich nichts sehnlicher, als dass es vorbei sein möge.

Burg Tyr wurde von oben bis unten geputzt. Kein Raum, in dem man nicht über Wassereimer stolperte. Die Täfelungen der Flure und Gemächer wurden mit Öl poliert, die silbernen Türgriffe in der Form eines Wolfskopfs auf Hochglanz gebracht, Gemälde abgestaubt, Teppiche geklopft, die Wände der Halle geweißt und die Quartiere der Gäste vorbereitet. Im Waschhaus arbeiteten die Bediensteten Nacht und Tag, um die Laken, Decken und Tücher, die man benötigen würde, sauber zu bekommen. Die Knechte trieben die Schafe und Ziegen auf Bergwiesen in der Nähe, damit in den Ställen Platz für die Pferde der Gäste geschaffen wurde. Rodica plante mit den Köchen das Festessen. Wein musste eingekauft werden und die Jäger bekamen den Auftrag, eine ausreichende Zahl an Hirschen und Rehen zu erlegen. Musikanten sollten das Mahl mit kurzweiligen Melodien begleiten. Wie vorhergesagt, stürzten sich die Schneider auf sie. Die Frauen erhielten Festkleider. Maksim, Arik und er sollten aufwendig bestickte Hemden und Umhänge zu schwarzen Hosen und Stiefeln tragen.

Damien flüchtete vor alldem in sein Studierzimmer. Taran war zu ihren Schwertübungen gegangen. Er hätte sich ihr gern angeschlossen, aber es galt, die Korrespondenz zu erledigen.

Heute war wieder ein Stoß Briefe aus allen Himmelsrichtungen gekommen, Dankesworte für die Einladung zu den Feierlichkeiten und Grußworte, die ihm zur Ernennung zum Herrscher gratulierten und der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die beidseitigen Beziehungen fruchtbar sein mögen. Das Schöffenkollegium der blauen Stadt dankte Maksim für die Zusammenarbeit und zwei Stämme bestätigten die Zahl der Krieger, die an den Feierlichkeiten teilnehmen würden.

Außerdem hatte ein Bote einen Brief von Milo gebracht.

Damien schob die anderen Pergamente beiseite und riss das Wachssiegel auf. Er hatte Milo in seinem letzten Schreiben gebeten, über eine Stellung im Rat nachzudenken, und die Antwort gespannt erwartet. »Bruder, du hast eine Sauklaue«, murmelte er und überflog die zwei Bögen, bevor er sich in sie vertiefte: Bruder, ich danke Dir für Dein Schreiben. Es hat mich im tiefen Süden des Gebirges erreicht. Es gab Wajaren, die dachten, sie könnten hier ungestraft Viehdiebstähle begehen. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Sie haben falsch gedacht. Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Ernennung zum Herrscher über die Stämme. Maksim hat den richtigen Nachfolger gewählt! Seine Gründe für die Abdankung kann ich nachvollziehen. Ich wünsche ihm und Rodica noch viele glückliche Winter. Deinen Vorschlag, Mitglied des Rats zu werden, nehme ich gern an. Schließlich benötigst du jemanden, der Dich auf den Boden der Tatsachen zurückholt, wenn Dir die Anbetung durch Deine Untertanen zu Kopf steigt! Was die Bekämpfung der Wajaren angeht, habe ich durchaus Ideen. In den letzten Wintern erschien es mir immer mehr wie ein sinnloser Kampf: Kaum hat man Wajaren in einer Ecke des Gebirges erledigt, tauchen sie in einer anderen wieder auf. Und sie geben sich nicht mehr mit Raubzügen zufrieden. Ich denke, die Gerüchte über Blutshäuser werden Tyr erreicht haben. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass man das Übel an seiner Wurzel packen muss, um es auszulöschen. Wajaren sind von den Stämmen Verstoßene. Es entbehrt nicht der Ironie: Die Fürsten denken, sie lösen ein Problem, wenn sie von ihrem Recht auf Bestrafung kleiner Verbrecher Gebrauch machen und Diebe oder Betrüger von ihren Ländereien vertreiben. Stattdessen fällt das Problem mannigfaltig auf sie zurück, wenn aus dem Dieb oder Betrüger ein Wajare wird. Ich frage mich, ob man da nicht einhaken sollte. Kann die Bestrafung nicht eine sein, die diese Männer und Frauen nicht zu Wajaren macht? Wie das Einkerkern? Oder Strafzahlungen? Das treibt mich seit einiger Zeit um. Eine Position im Rat würde meinen Vorschlägen zur Lösung des Problems dienlich sein. Näheres, wenn ich auf Tyr eintreffe. Trotz der zahlreichen Winter, die ich durch das Gebirge gestreift bin, habe ich erstmalig den Süden aufgesucht. Er unterscheidet sich stark vom Norden. Keine Täler, Schluchten und Flüsse, keine Wälder. Das Land ist karg und trocken, es regnet selten. Die Gebirgskuppen liegen weit auseinander, zwischen ihnen erstrecken sich Ebenen ähnlich der Grasländer, in denen verkrüppelte Büsche und Bäume wachsen. Verstecke vor der Sonne gibt es wenige, ein Grund, warum hier eine überschaubare Anzahl von Vampiren lebt. Ich habe einen kleinen Stamm mit vierzig bis fünfzig Angehörigen und halb so vielen Menschen kennengelernt, die für sie arbeiten. Sie leben von der Viehhaltung und konnten den Wajarenbanden nichts entgegensetzen. Jetzt, nach der Lösung ihres Wajarenproblems, leben sie wieder ihr friedliches Leben. Welches mir persönlich zu friedlich ist. Wie geht es Taran und den Kindern? Erinnere Deine umwerfende Gefährtin bitte daran, dass sie mir Revanche angedroht hatte, nachdem ich sie bei meinen letzten Schwertübungen auf Tyr besiegt habe. Ist das wirklich zwanzig Winter her? Ich mache mich umgehend auf den Weg in den Norden. Ein Bote mit einer Antwort auf dieses Schreiben wird Schwierigkeiten haben mich zu finden, also: Warte ab, bis ich auf Tyr auftauche. Gehabe Dich wohl, oh allmächtiger Herrscher über die Stämme! Dein Bruder im Blute, Milo

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