S.C. Keidner - Unvergängliches Blut - Die Erben

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Romantische High Fantasy – Dreißig Winter sind seit dem Rebellenkrieg vergangen. Nach Maksim D'Aryuns Abdankung ernennen die Vampire des Qanicengebirges Damien Tyr zum Herrscher über die Stämme. Für seine Tochter, die Kriegerin Mariana, beginnt eine aufregende Zeit. Sie verliebt sich ausgerechnet in Milo, Damiens Bruder im Blute, der nach Tyr zurückkehrt mit dem Auftrag, die Wajaren – Banditen, Mörder und Wegelagerer – auszumerzen. Ihre Liebe halten Mariana und Milo geheim, wohl wissend, dass Damien sie ablehnen wird. Und dann gibt es da zwei Fürsten, die sich um Mariana bemühen, dabei aber ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Als Mariana sich der Jagd auf die Wajaren anschließt, kommt es zur Katastrophe …

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Einige Räte waren laut den Mitschriften nicht an der Änderung dieses Status Quos interessiert. Sie hielten das für vergebliche Mühe und verbrachten mehr Zeit darauf, über das Niemandsland nachzudenken, dessen bewaldete Hügel sich zwischen dem westlichen Rand des Gebirges und den Grasländern erstreckten. Hier lebten Menschen ohne eine Regierung. Die versprengten Dörfer und Weiler verwalteten sich selbst. Es gab Räte, die argumentierten, dass das Niemandsland von einer Herrschaft der Vampire profitieren würde. Der Großteil des Rats lehnte diese Überlegungen ab.

Wie es wohl in den Städten und Dörfern der Menschen aussah? Vampire lebten zumeist in Festungen, deren Mauern sie vor der Sonne schützten. Von Menschen oder Vampiren bewohnte Flecken gab es im Qanicengebirge, aber das waren in der Regel nicht mehr als zwei oder drei Häuser, etwa rund um eine Mühle, Erzmine oder einen Bauernhof. Und das Meer! Die blaue Stadt, hatte Frans erzählt, lag hoch oben auf den Klippen über dem Ozean. Bis zum Horizont sah man nichts als Wasser, das in einer ewigen Brandung an die Felsen rollte und über dem Abertausende von Seevögeln kreisten.

Sie berichtete ihrem Vater in der folgenden Nacht von diesen Gedanken.

Er nickte. »Ja, die Beziehungen zu den Menschen sind schwierig. Einige unserer Bediensteten, die Verwandte in Insan oder Quadin haben, sagen, dass wir dort als menschenmordende Blutsauger verschrien sind.«

»Aber die Städte haben doch nie unter den Vampiren gelitten. Die Grasländer, so ganz ohne Höhlen, sind für uns wegen unserer Sonnenempfindlichkeit unüberwindbar. Ich könnte die Angst verstehen, wenn die Städte im Niemandsland gelegen und überfallen worden wären, aber so?«

»Nun, inzwischen sind die Grasländer für einige Vampire kein Hindernis mehr.« Er schmunzelte. Mariana stieg die Hitze in die Wangen. Ab und an vergaß sie, dass sie sich in diesem Punkt grundlegend von anderen ihrer Art unterschied. »Viele Menschen haben auch heute noch Angst vor uns. Wir Vampire haben über lange Zeit Menschen versklavt. Zwar waren davon die Menschen im Niemandsland betroffen, aber die Erzählungen sind bis zu den Städten gedrungen. Das Ganze hat erst durch den Rebellenkrieg und Maksims Machtübernahme vor dreißig Wintern geendet. Die Erinnerung an die alten Verhältnisse ist lebendig. Es wird lange dauern, bis die Menschen uns voll vertrauen.«

»Deswegen immer noch die Grußworte nach Insan und Quadin. Um Vertrauen aufzubauen.«

»Ja. In der Hoffnung, dass dies dazu führt, irgendwann mit den Menschen in diesen Städten einen Austausch zu pflegen.«

Dann fragte er nach ihrer Meinung zu dem Stamm, der in einem anderen aufgehen sollte, und kam schließlich zu den neuen Mitgliedern des Rats. »Wir verlieren fünf Fürsten, die zu ihren Ländereien zurückkehren werden.« Er deutete auf die Namensliste, die auf dem Tisch lag. Mariana kannte jeden von ihnen. Einer der Räte war Vater geworden und wollte zukünftig bei seiner Familie sein. Die Fürsten Rakta und Dhiig waren auf Maksims Bitten in den Rat gekommen und würden mit ihm abdanken. Dann gab es zwei Fürsten, die sich fortan auf die Geschäfte ihrer Stämme konzentrieren wollten. »Ich habe mir Gedanken zu ihren Nachfolgern gemacht. Wir müssen darauf achten, dass alle Gegenden des Qanicengebirges gleich repräsentiert werden. Und wir brauchen Leute mit Erfahrung. Insgesamt kämen acht Fürsten oder Krieger in Frage.«

Die meisten Namen auf der zweiten Liste sagten Mariana nichts. Bei einem der zwei, die sie kannte, sank ihr Herz. »Mir sagen nur diese beiden etwas. Bei der Fürstin Shazad habe ich einen Teil meiner Kriegerausbildung absolviert. Und Milo Yirdar kenne ich aus deiner und Mutters Erzählungen.«

Yirdar war Vaters Bruder im Blute und hatte mit ihm im Rebellenkrieg gekämpft.

Die Fürstin war die Mutter von Jesko. Tief drinnen hoffte Mariana, dass Vater sie nicht zur Rätin ernannte, denn dann würde Jesko auf Tyr auftauchen. Jesko, in den sie sich verliebt und dem sie sich hingegeben hatte. Nur, um von ihm irgendwann einmal erklärt zu bekommen, dass es ihm leidtäte und er sie nicht liebte. Einige Nächte danach hatte sie gesehen, wie er mit der Tochter eines Fürsten, der zu Besuch auf Shazad weilte, in seinem Gemach verschwand. Mariana war neunzehn Winter alt gewesen und hatte sich, um ihn zu vergessen, mit Vehemenz in ihre Kampfübungen gestürzt. Das Ergebnis war eine Reihe zufriedener Schwertmeister, die ihr eine große Zukunft als Kriegerin vorhersagten. So ist aus dem Fiasko mit Jesko doch noch Gutes entstanden, dachte sie bitter.

»Was hältst du von der Fürstin?«

»Sie ist streng, aber gerecht.« Und hatte ihren Sohn zum Frauenhelden erzogen, aber das konnte sie ihrem Vater nicht sagen. »Mehr weiß ich nicht von ihr. Sie hat sich um unsere Ausbildung nicht gekümmert, dafür war ihr Schwertmeister zuständig. Wenn es Dispute gab, dann hat sie die gerecht gelöst.«

»Das deckt sich mit dem, was ich über sie gehört habe. Sie war schon einmal Mitglied des Rats, ist dann aber auf ihre Ländereien zurückgekehrt. Maksim hält große Stücke auf sie. Ich würde sie gern zur Rätin ernennen.«

Mariana biss sich auf die Lippen. Vielleicht hatte sie Glück und Jesko kam nicht mit seiner Mutter nach Tyr. Seit dem Tod seines älteren Bruders war er ihr Erbe und würde sich, falls die Fürstin der Ernennung zur Rätin zustimmte, zu Hause um die Belange des Stammes kümmern müssen. Das hoffte sie zumindest.

»An Milo erinnerst du dich nicht? Er hat Tyr verlassen, als du fünf Winter alt warst.«

Sie verband kein Gesicht mit dem Namen. »Nein. Wohin ist er damals gegangen?«

»Milo ist ein Abenteurer. Ihm wurde nach dem Ende des Rebellenkriegs auf Tyr langweilig. Dann wurde er gebeten, einen der Stämme bei der Vernichtung von Wajaren zu unterstützen. Seitdem zieht er auf Wajarenjagd durch das Gebirge.«

»Seit zwanzig Wintern?«, fragte sie verblüfft. Aus den Erzählungen vor dem Kamin wusste sie um Yirdars Wajarenjagd, nicht aber, dass er sie schon so lang betrieb.

»Ja. Er ist nicht besonders sesshaft. Und die Wajarenjagd bedingt es, dass er in alle möglichen Gegenden reisen muss, um die Banditen auszuräuchern.«

»Denkst du nicht, dass ihm wieder langweilig werden wird, wenn er dauerhaft auf Tyr sein muss?«

»Nein. Damals war er ein Krieger, der nach dem Krieg außer Kampfübungen abzuhalten nichts zu tun hatte. Jetzt wird Milo Mitglied des Rats sein. Seine Erfahrung ist für uns von unschätzbarem Wert. Wie du weißt, haben sich die Aktivitäten der Wajaren verstärkt und wir müssen ihnen beikommen.« Er deutete auf die anderen Namen. »Hroar Gisher ist ebenfalls ein guter Kandidat. Ich mag ihn nicht besonders. Aber er ist der Fürst eines großen Stammes und hat ein herausragendes strategisches Verständnis, das für den Rat wichtig ist.«

»Du würdest jemanden in den Rat holen, den du nicht magst?«

»Ja. Der Rat soll alle möglichen Meinungen reflektieren. Es werden keine guten Entscheidungen getroffen, wenn ich nur Leute habe, mit denen ich gern Wein trinke. Der Rat führt dann keine kontroversen Diskussionen.« Er lächelte. »Das war eine der ersten Lektionen, die ich von Maksim gelernt habe. Wir herrschen über ein Volk, das die unterschiedlichsten Meinungen hat und ebenso unterschiedlich lebt, sei es als Krieger, Fürst, Bauer oder Minenarbeiter. Wir brauchen Räte, die all diese Meinungen und Gegebenheiten abdecken. Ganz gleich, ob einige dieser Räte mir nun gefallen oder nicht.«

Sie nickte nachdenklich. »Wieso magst du Hroar Gisher nicht?«

»Er hängt sein Fähnchen gern in den Wind. Ich hingegen mag es, wenn man einen festen Standpunkt hat. Außerdem vertritt Gisher überholte Ansichten, was unseren Umgang mit den Menschen angeht. Wobei er nicht der Einzige ist, der diese Ansichten hat.«

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