S.C. Keidner - Unvergängliches Blut - Die Erben

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Romantische High Fantasy – Dreißig Winter sind seit dem Rebellenkrieg vergangen. Nach Maksim D'Aryuns Abdankung ernennen die Vampire des Qanicengebirges Damien Tyr zum Herrscher über die Stämme. Für seine Tochter, die Kriegerin Mariana, beginnt eine aufregende Zeit. Sie verliebt sich ausgerechnet in Milo, Damiens Bruder im Blute, der nach Tyr zurückkehrt mit dem Auftrag, die Wajaren – Banditen, Mörder und Wegelagerer – auszumerzen. Ihre Liebe halten Mariana und Milo geheim, wohl wissend, dass Damien sie ablehnen wird. Und dann gibt es da zwei Fürsten, die sich um Mariana bemühen, dabei aber ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Als Mariana sich der Jagd auf die Wajaren anschließt, kommt es zur Katastrophe …

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Er grinste und schob den Grashalm von einem Mundwinkel in den anderen. Sie beschlich das Gefühl, dass er sie vorsätzlich neckte. Aber warum? Nun, sie hatte keine Zeit, dem auf den Grund zu gehen, auch wenn sie es liebend gern getan hätte. Die Sonne stand hoch am Himmel. Wenn sie nicht bald den Rückweg antrat, würde Vater ihr die Leviten lesen. Nicht dass sie plante, ihm von diesem Krieger zu erzählen. Dann bestand die Gefahr, dass er ihr für den nächsten Ausritt einen Ewigen oder Menschenkrieger als Wächter zur Seite stellte, aus Angst, ihr könne etwas zustoßen. Das wollte sie nicht. »Ich muss los. Man erwartet mich.«

»Dann noch viel Spaß. Ich würde dir ja gerne meine Begleitung anbieten, um dich vor Strauchdieben zu beschützen, aber ‒.« Der Mann hob entschuldigend die Hände.

Jetzt lächelte sie doch und beschloss, die spröde Zurückhaltung aufzugeben. Trotz seiner Neckereien war ihr der Mann sympathisch. »Entschuldigung angenommen. Wenn ich auf dem Weg nach Tyr auf einen Strauchdieb treffe, sehe ich zu, dass ich dir etwas von ihm übrig lasse.«

Er lachte, machte eine drollig aussehende Verbeugung im Sitzen und sagte: »Das ist sehr nett von dir. Wir sehen uns auf Tyr. Gehab dich wohl.«

»Gehab dich wohl.« Sie lenkte Winterstern um einige kleinere Felsblöcke, blickte kurz zu dem Mann zurück, der ohne eine Sorge in der Höhle saß und sie zum Abschied angrinste. Dann gab sie der Stute die Sporen und Winterstern, die noch lange nicht müde geritten war, stob begeistert los.

Der blonde Vampirkrieger sah dem davongaloppierenden Pferd und der Reiterin hinterher, bis das dichte Grün der Wälder sie verschluckte und der Hufschlag verklang. Ein leises Lächeln glitt über seine Züge. »Mariana.«

Kapitel 6

»Milo ist eingetroffen! Und drei Stammesfürsten mit ihrem Gefolge.« Ohne anzuklopfen war Taran in Damiens Studierzimmer geplatzt. »Maksim möchte, dass wir sie begrüßen. Er ist zu beschäftigt.«

Ihr Gefährte, der über Pergamentrollen gebeugt saß, hob ob der Störung ungeduldig den Kopf. Wie sein finsteres Gesicht sie an den Tag erinnerte, an dem sie ihn das erste Mal gesehen hatte! Da war sie als Sklavin auf Tyr angekommen. Solch eine Angst hatte sie vor ihm gehabt! Heute konnte sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.

»Dann muss Milo einen wahren Parforceritt aus dem Süden hingelegt haben.« Er griff nach ihrer Hand und zog sie auf seinen Schoß. »Komm her.«

Sie schlang ihm die Arme um den Hals, küsste ihn kurz und sprang unvermittelt auf. »Wir müssen ihn begrüßen, Damien. Wie lange haben wir ihn nicht gesehen? Zwanzig Winter?«

»So ungefähr. Ich komme ja schon.« Er nutzte die Gelegenheit und stahl ihr einen weiteren Kuss, der ihr Vorhaben, die Gäste zu begrüßen, ins Wanken brachte. Aber das Pflichtbewusstsein siegte und so eilten sie in die Halle, in der die Neuankömmlinge warteten.

Wie es der Brauch verlangte, begrüßten sie zunächst die Fürsten. Dann endlich, nachdem die sich mit ihrem Gefolge in die Gemächer begeben hatten, standen sie vor Milo, der lässig an einem Pfeiler lehnte und sie angrinste.

»Bruder, bist du etwa schwerer um die Mitte geworden?«, war das Erste, was er sagte.

»Hüte dich, Bruder. Im Schwertkampf bist du mir immer noch unterlegen!«

Die beiden Männer lachten auf, rissen sich in eine bärenhafte Umarmung und klopften sich gegenseitig auf den Rücken.

»Es ist gut, dich zu sehen, Milo!«

»Und euch auch! Taran, wie hältst du es mit diesem Kerl als Gefährten nur aus?«

Sie küsste Milo zu Begrüßung auf die Wange, die eine Rasur vertragen konnte. »Keine Angst, ich habe die letzten zwanzig Winter genutzt, um ihn mir zu erziehen.«

Damien grinste und legte den Arm um sie. »Natürlich hast du das, meine Liebe. Kommt, setzen wir uns! Wie war die Reise in den Norden, Milo?«

Sie ließen sich an der Tafel nieder. Ein Diener stellte ihnen Weinbecher hin und sie stießen an. Milo nahm einen Schluck. »Bis zum heutigen Morgen war sie unspektakulär. Ein paar Wajaren, ein Bär, das Übliche.«

»Und heute Morgen?«, fragte Taran.

»Habe ich Mariana getroffen. Ich kann kaum glauben, dass sie erwachsen ist. Ich habe sie als Kind von fünf Wintern in Erinnerung.«

Prompt erschien eine steile Unmutsfalte auf Damiens Stirn. Taran seufzte innerlich. Mariana hatte die Begegnung mit Milo nicht erwähnt. Bevor ihr Gefährte etwas erwidern konnte, sagte sie: »Sie liebt es, Ausflüge in die Umgebung zu machen. Ganz besonders am Tag.«

»Habt ihr keine Angst, dass ihr etwas zustößt, wenn sie allein unterwegs ist? Sie ist die Tochter des zukünftigen Herrschers über die Stämme!«

Wieder ein innerlicher Seufzer. Milo klang wie Damien. Gut, als sein Bruder im Blute war er Damiens Familie verpflichtet. Er würde sie beschützen, sogar in den Tod für sie gehen, wenn es sein musste. Aber Vampire übertrieben ihre Beschützerinstinkte häufig. Als Mitglied einer streitbaren Spezies aufzuwachsen, schien dies mit sich zu bringen. »Sie ist eine Kriegerin, sie kann auf sich aufpassen.«

Milo sah Damien fragend an, der mit den Schultern zuckte. »Sie lässt es sich nicht verbieten. Auch wenn ich das manchmal möchte. Taran hat recht. Mariana ist eine sehr gute Schwertkämpferin geworden. Sie kann sich verteidigen.«

»Dann freue ich mich auf einen Waffengang mit ihr.«

»Arik und Mariana sind auf dem Kampfplatz. Du kannst sie dort begrüßen.« Damien grinste. »Noch hättest du Zeit, um dich vor Sonnenaufgang von mir verprügeln zu lassen.«

Milo sprang auf. »Auf was warten wir? Keine Sorge, Taran, ich werde ihn gewinnen lassen. Du bekommst ihn in einem Stück wieder.«

Auf dem Kampfplatz wurde Milo von Kriegern und Ewigen umringt. Frans konnte es kaum lassen, ihm kräftig auf die Schultern zu klopfen. Die beiden hatten sich im Rebellenkrieg angefreundet und der Schwertmeister der Ewigen war sichtlich froh, Milo nach so langer Zeit gesund und munter zu sehen.

Arik begrüßte Milo ernst. Mariana lächelte ihn an und fragte: »Und, bist du auf deinem Weg nach Tyr auf Strauchdiebe gestoßen?«

Milo lachte. »Nein, du musst sie alle vertrieben haben. Heute Morgen am See habe ich Mariana Hilfe gegen Strauchdiebe angeboten«, setzte er hinzu, als er Damiens und Tarans fragende Blicke bemerkte.

Taran verdrehte die Augen. Die beiden schienen sich am See ja gut amüsiert zu haben. Ihre Tochter kicherte.

Milo grinste und wechselte das Thema. »So, Bruder, du willst jetzt vermöbelt werden?«

Der Waffengang zwischen Milo und Damien lockte alle Krieger und die Kämpfer der Ewigen an. Niemand wollte sich entgehen lassen, wie zwei Veteranen der Rebellenkriege aufeinandertrafen. Selbst Maksim unterbrach ein Gespräch über Weizenlieferungen und gesellte sich mit Rodica zu ihnen. Frans versuchte, Wetten abzuschließen, doch da begann der Kampf schon.

Er war anders als alles, was sie bei den täglichen Übungen sahen. Aus Damiens und Milos Bewegungen sprach eine Erfahrung, die viele der zuschauenden Krieger nicht hatten. Ihre Schläge und Paraden erfolgten so schnell, dass sie kaum mit den Augen verfolgt werden konnten. Fehler waren keine zu erkennen, doch fand jeder der beiden immer wieder einen Ansatz bei dem anderen und drosch unbarmherzig auf ihn ein. Es war eine Flut an wirbelnden Bewegungen, die untermalt wurden von wilden Kampfrufen.

Wie die Zuschauer um den Platz auch, feuerte Mariana die Kämpfenden an. Arik verfolgte den Kampf zwar aufmerksam, aber für ihn schien es kein sonderlich aufregendes Schauspiel zu sein.

Taran nahm sich vor, endlich mit ihrem Sohn zu sprechen. Ihr war eine Idee gekommen, wie sie ihm helfen konnte zu entscheiden, was er von seinem Leben wollte. Sie hoffte, dass ihm ihr Vorschlag gefiel, denn es war schwer gewesen, Damien davon zu überzeugen. Rodica und Maksim hingegen waren begeistert gewesen.

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