S.C. Keidner - Unvergängliches Blut - Die Erben

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Romantische High Fantasy – Dreißig Winter sind seit dem Rebellenkrieg vergangen. Nach Maksim D'Aryuns Abdankung ernennen die Vampire des Qanicengebirges Damien Tyr zum Herrscher über die Stämme. Für seine Tochter, die Kriegerin Mariana, beginnt eine aufregende Zeit. Sie verliebt sich ausgerechnet in Milo, Damiens Bruder im Blute, der nach Tyr zurückkehrt mit dem Auftrag, die Wajaren – Banditen, Mörder und Wegelagerer – auszumerzen. Ihre Liebe halten Mariana und Milo geheim, wohl wissend, dass Damien sie ablehnen wird. Und dann gibt es da zwei Fürsten, die sich um Mariana bemühen, dabei aber ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Als Mariana sich der Jagd auf die Wajaren anschließt, kommt es zur Katastrophe …

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Das Aufbrüllen ihres Gefährten lenkte ihre Aufmerksamkeit auf den Kampf. Ein Schwert lag am Boden. Damien hatte die Spitze seiner Klinge auf Milo gerichtet, der geschlagen die Hände hob. Die Zuschauer jubelten.

Mariana stieg unter dem Zaun hindurch und rannte zu den beiden. Taran, Arik und Maksim folgten ihr. Rodica blieb kopfschüttelnd am Zaun stehen. Sie hatte die Aufregung um Schwertkämpfe nie verstanden.

»Ich habe doch gesagt, dass ich dich gewinnen lasse, Bruder!« Milos schweißgebadetes Gesicht glänzte im Schein der Fackeln.

»Ausreden, Bruder, nichts als Ausreden. Gib zu, dass ich dir überlegen bin!«

»Das war ein toller Kampf!« Mariana schlang den Arm um den Rumpf ihres Vaters. Der drückte sie an sich und sagte: »Ich hoffe, du und Arik habt etwas dabei gelernt.«

In ihren Augen blitzte der Schalk auf. »Ja, kämpfe nur mit Kriegern, die dich gewinnen lassen.«

Milo lachte schallend und Damien verzog gespielt unwillig das Gesicht. Arik grinste und fragte: »Kannst du mit einem Schwert der Ewigen genauso gut kämpfen, Milo?«

»Kann er nicht.« Das war Frans. »Er hat sich davongemacht, bevor wir es ihm beibringen konnten. Hatte wohl Angst zu versagen.«

»He, ich habe Wajaren gejagt!«

Maksim nickte anerkennend. »Ein schöner Kampf, Milo. Willkommen zurück auf Tyr!«

Ein tiefes Glücksgefühl durchströmte Taran. All diese Vampire, Menschen und Ewigen, sie waren ihre Familie und endlich beisammen. Sie hatte Milo vermisst. Damien ging es genauso, auch wenn er behauptete, er habe Milo allein aufgrund seiner Erfahrung in den Rat berufen. Er wollte seinen Bruder im Blute an seiner Seite wissen, jetzt, wo er die enorme Verantwortung des Herrschers übernahm. Sie hatten während des Rebellenkriegs vieles miteinander erlebt. Fast schien es, als seien die seitdem vergangenen Winter nicht passiert. Als hätten sie Burg Tyr gerade erst nach ihrem Sieg über Raiden in Besitz genommen. Da fiel ihr Blick auf Mariana und Arik. Doch, die vergangenen Winter waren passiert. Vieles hatte sich seit dem Krieg verändert. Vieles würde sich fortan ändern. In der kommenden Ära würde ihr Gefährte die Vampire des Qanicengebirges anführen. Mit Hilfe derer, die sich hier versammelt hatten und ihn auf seinem Weg begleiteten.

Eine Nacht nach Milos Ankunft fand Taran Arik im Kaminzimmer, wo er stirnrunzelnd vor den Bücherregalen stand. Er hatte einen dicken in Leder gebundenen Band herausgezogen. Der Buchdeckel trug vergoldete Verzierungen, Abbildungen von Ranken, Blüten und Hirschen hinter Bäumen.

»Ich habe alle Bücher gelesen«, sagte er missmutig und stellte den Band zurück. »Meinst du, ob es noch irgendwo sonst Bücher auf Tyr gibt?«

»Nein, hier sind alle Bücher, die wir haben, es sei denn, du interessierst dich für die Wirtschaftsbücher deines Vaters im Studierzimmer. Arik, ich möchte mit dir reden. Setzen wir uns.«

Taran deutete auf die mit Schaffellen ausgelegten Sessel vor dem Kamin. Ein Feuer brannte nicht. Die Bediensteten entzündeten es erst nach dem Morgenmahl, wenn sich die Familie des Herrschers hierher zurückzog und die Nacht Revue passieren ließ. Der Raum war klein und die Wände mit den hohen Regalen verstellt. Es gab ein Erkerfenster, vor dem eine gepolsterte Bank stand, auf der Arik gerne las. Neben den Sesseln standen ein Diwan und ein niedriger Tisch vor dem Kamin und Wollteppiche bedeckten den Steinfußboden.

Arik ließ sich in einen Sessel fallen und sah sie erwartungsvoll an.

»Ich werde nach der Ernennung deines Vaters zum Herrscher in die blaue Stadt reisen«, begann sie. Damien war von diesem Plan nicht erbaut gewesen. Er fürchtete, sie könnte überfallen, verschleppt oder gar getötet werden. Abgesehen von den Wajaren in den Bergen gab es in den Grasländern Banden, die Reisende beraubten. Sie hatte ihn daran erinnert, dass sie eine Kämpferin der Ewigen war und nicht vorhatte, allein zu reisen. Fünf Eleven und zehn Kämpfer sollten sie begleiten. Damien hatte widerstrebend zugestimmt. »Ich möchte, dass du mit mir kommst.«

Ariks Gesicht leuchtete auf. »Wirklich? In die blaue Stadt?«

Sie war erleichtert. Ihr Vorschlag fand Anklang. »Ja. Jeder Ewige sollte das Haupthaus des Bundes kennenlernen. Eine Handvoll der jüngeren Eleven wird uns begleiten. Sie sollen ihre Ausbildung dort fortsetzen. Außerdem überbringe ich dem Schöffenkollegium eine Grußnachricht deines Vaters. Du wirst an dem Empfang dazu teilnehmen.«

Ein Schatten des Unwillens flog über Ariks Miene, aber er sagte nur: »Wenn es sein muss. Darf ich mir die Bibliothek des Bundes der Ewigen ansehen?«

»Das gehört dazu. Ich möchte, dass du dich mit der Meisterin des Bundes, Hartwiga, bekannt machst, an den Schwertübungen teilnimmst und die Bibliothek aufsuchst. Außerdem sollst du die blaue Stadt kennenlernen.«

»Hat die blaue Stadt auch eine Bibliothek?«

»Ja, das hat sie.« Sie war bisher einmal in die blaue Stadt gereist. Mariana war drei Winter alt gewesen, Arik noch nicht geboren. »Aber ich möchte von dir vor allen Dingen eins, Arik: Dass du die Reise nutzt, um dir darüber klarzuwerden, was du möchtest. Möchtest du ein Krieger werden? Oder ein Gelehrter? Oder etwas ganz anderes? Du bist jetzt in einem Alter, in dem du dich entscheiden musst.«

Arik legte die Stirn in Falten. Ihre Forderung, sich endlich zu entscheiden, war nicht neu für ihn. »Aber das ist so schwer! Ich finde so viele Dinge spannend! Gut, den Schwertkampf nicht so. Aber all das, über das ich in den Büchern lese: Das Fördern von Erzen. Wie man sich die Kraft des Wassers zunutze machen kann. Die Juristerei. Und vieles mehr.«

»Deswegen sollst du ja darüber nachdenken. Gibt es da etwas, dass du besonders interessant findest? So interessant, dass du viele Winter darauf verbringen würdest, es zu lernen? Und dich tagaus tagein damit zu beschäftigen?«

»Wie kann mir die Reise dabei helfen?« In Ariks Augen trat ein angstvoller Ausdruck. »Ich will sehr gern mit dir kommen und die blaue Stadt kennenlernen und all diese Dinge sehen, von denen ich gelesen habe. Doch wenn ich einmal dort bin, wie soll ich da eine Entscheidung über meine Zukunft treffen?«

»Du wirst die Dinge, von denen du gelesen hast, erfahren können. Wenn dich die Kraft des Wassers interessiert, wirst du sehen, wie die blaue Stadt das Meer zähmt und von ihm lebt. Wenn dich die Juristerei interessiert, dann beobachte eine Gerichtsverhandlung der Städter und studiere ihre Gesetzestexte. Du wirst feststellen, ob diese Dinge dich wirklich fesseln. Das wird dir bei deiner Entscheidung helfen.«

Sie merkte, wie er dies in sich aufsaugte und begann, über die Möglichkeiten, die ihm die blaue Stadt bot, nachzudenken. Noch vor Antritt der Reise würde er sich eine Liste an Fragen und Dingen, die er sehen wollte, zusammengestellt haben. »Was kann ich da alles machen? Auf jeden Fall ein Gerichtsverfahren anschauen! Und wie ein Schiff gebaut wird! Vielleicht kann ich sogar einmal auf Fischfang gehen! Und wie die Häuser dort gebaut werden! Werden wir überhaupt Zeit haben für all das?«

»Ja. Ich muss im Haus des Bundes einige Dinge erledigen. Wir müssen eigentlich nur zusehen, dass wir vor den ersten Schneestürmen zurück auf Tyr sind. Das gibt uns den ganzen Sommer und einen Teil des Herbsts für die Reise.«

»Ich darf wirklich in die Bibliothek des Bundes?«

Sie lächelte. Die Bibliothek der Ewigen war einzigartig. In den unterirdischen Gewölben des Hauses des Bundes gelegen, gab es in ihr nicht nur Abertausende Bücher. Sie beinhaltete auch die Lebensberichte von Vampiren. Wenn sich ein Vampir von einem Ewigen nährte, wurde er durch dessen Blut vergiftet und zerfiel zu Staub. Im Augenblick des Bisses zogen die Bilder des Lebens des Vampirs an dem Ewigen vorbei und brannten sich ihm unwiderruflich ein. Jeder Ewige, der gebissen worden war, schrieb die Lebensbilder auf Pergament nieder, damit sie Aufnahme in der Bibliothek fanden. Tarans erster Biss war der Moment gewesen, in dem sie erfahren hatte, dass sie eine Ewige war. Ihr Haar hatte sich silbern verfärbt, das Zeichen des Bisses, eine sichtbare Warnung für alle Vampire. Danach hatten zwei weitere Vampire von ihr getrunken, ein Ratsmitglied Raidens, durch Blutentzug wahnsinnig geworden, und Damiens Bruder Zyrian, als dieser sich selbst richtete. Die Lebensbilder der drei Vampire befanden sich seit Langem in der Bibliothek.

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