Elke Bulenda - Himmel, Arsch und Hölle!

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Auweia, er ist wieder da!
Der rüpelhafte Vampir Ragnor scheint psychisch und physisch am Ende zu sein. Die ihn erwartende Therapie-Hölle ist dabei noch sein geringstes Problem. Noch immer sinnt der Dämon Zaphiel auf Rache. Durch einen nicht sonderlich gutdurchdachten Eid, wird Ragnor gezwungen sich auf eine weite Reise zu begeben die ihn und seinen nervtötenden Kollegen Barbiel bis auf das Dach der Welt führt. Doch auch ihre Verfolger sind ihnen schon auf den Fersen.

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»Klar, komme ich dich besuchen!«, versprach ich ihr und schritt zur Tür. »Gut, meine Süße, ich muss jetzt zum Yoga. Tschüss. Weiß der Teufel, was ich da soll! Ich hoffe doch, dass ich die Auflösung des Knotens in meinen Beinen, noch vor Ende der Stunde erfahre«, beschwerte ich mich und trabte los. Delia lachte herzlich über meine Pöbelei und winkte mir hinterher.

Im Yoga fiel ich hauptsächlich durch mein lautes Schnarchen auf, als wir zum Schluss noch ein wenig Autogenes Training machten. Dieser Akt der totalen Entspannung erfreute unseren Lehrgangsleiter nur bedingt. Er war Inder und hieß so ähnlich wie Paramanamtam und trug einen senfgelben Turban. Selbst Ernestine schien gelangweilt und rollte sich bei mir ein und schnarchte ebenfalls. Offenbar war ich nicht so schnell wieder wach zu bekommen. Aber wie es mit dem Schlaf nun mal so ist, war mir gar nicht bewusst gewesen, überhaupt beim Autogenen Training weggedriftet zu sein. Etwas kitzelte mich an der Nase. So schnupperte ich und meinte:

»Hm, Liebes, dein Haar duftet so anders, aber echt gut. Lass mich noch ein wenig liegenbleiben, komm, kuschel dich an mich!«

Ein Kichern ertönte. »Sag noch mal "Liebes" zu mir und ich breche dir den Kiefer! Und kuscheln werde ich mit dir erst gar nicht. Aber du hast recht, mein Haar duftet wirklich gut!« Diemal schnupperte an einem ihrer beiden hüftlangen Zöpfe. »Aber um das Kompliment zurückzugeben: Du duftest auch nicht übel. Los, steh auf, es ist Zeit für´s Mittagessen!«

Mit hochrotem Gesicht schlug ich die Auge auf und blickte in die Deckenbeleuchtung, was zur Folge hatte, dass ich einem photischen Niesreflex erlag. Verdammt, ich dachte doch wirklich, es wäre meine Frau gewesen, die mich so zärtlich weckte, oder eher meine Ex-Frau. In gedrückter Stimmung schleppelte ich der Zwergin hinterher und erreichte die Kantine, wo ich großzügigerweise am Zwergentisch Platz nehmen durfte, weil mein Team ohne mich in geheimer Mission unterwegs war. Einerseits bedeutet es eine große Ehre, am Tisch der Zwerge sitzen zu dürfen. Andererseits ist es ein echtes Elend, als Hüne daran einen Platz zu finden. Meine Beine passten nicht unter den Tisch, so dass ich ihn beinahe angehoben hätte. Auch der winzige Stuhl drohte unter meinem Gewicht nachzugeben. Deshalb setzte ich mich auf den Boden. Die Überraschung zu Mittag stellte sich als Blut-Sorbet heraus. Genau das Richtige zu dieser warmen Jahreszeit. Trotzdem riss es mich nicht vom Hocker. Ich war ziemlich deprimiert. Nun ging Delia auch noch weg. Mir schien, als würden alle vor mir panisch das Weite suchen. Obendrein war es erst Mittag und ich definitiv schon austherapiert, oder eher der Therapie müde. Es erwarteten mich noch so ein beklopptes, kreatives Malen, meditatives Gärtnern und eine beknackte Reittherapie. Was später darauf hinauslief, dass ich der Erfinder des großen und kleinen Blutbilds wurde und einer tiefen Enttäuschung erlag, weil das Rasen sprengen gänzlich ohne C4 Sprengstoff stattfand. Aber es brachte mich immerhin auf eine geniale Idee, die ich dringend vor meinem trauten Heim umsetzen musste. Mit dem Reittier musste ich mich erst mal eine Runde prügeln, weil es beim Aufsitzen ständig vor mir die Flucht ergreifen wollte. Nun, an so etwas bin ich schon gewöhnt. Wir konnten uns auf Anhieb nicht leiden.

… Schon immer hatte ich eine ausgesprochene Abneigung gegen Pferde. Damals, als ich noch bei den Rittern des Michael war, besaß ich einen Gaul, der die gleiche Farbe wie mein Haar hatte. Wir wurden als Einzelindividuen schon gefürchtet, doch wenn ich auf Gunnar durch die Gegend ritt, wurde sozusagen jedes Mal der Ausnahmezustand ausgerufen. Es interessierte den blöden Klepper überhaupt nicht, ob sich etwas vor seiner Nase befand. Wer nicht schnell genug das Weite suchte, wurde entweder von ihm getreten, gebissen oder zu Hackfleisch verarbeitet. Ebenso ignorant verfuhr er damit, wohin ich wollte. Das Schlimmste war der Akt, diesem Gunnar das Zaumzeug an-, und den Sattel aufzulegen. Nie verging nicht mindestens eine halbe Stunde im direkten Clinch, bis ich ihn soweit hatte, denn sobald man ihm den Rücken zudrehte, zog er sich entweder den Sattel wieder vom Rücken, oder biss mir in den Hintern. Und bei meiner Antipathie gegen diesen struppigen Zossen, war das genau eine halbe Stunde zu viel in seiner Gegenwart. Und wir hassten uns voller Abscheu tief von ganzem Herzen. Eigentlich sollte aus Gunnar, den ich nur abwertend Plüschi nannte, eine ordentliche Portion Pferdewurst gemacht werden, doch mein Sohn Gungnir verguckte sich in dieses Rüpel-Pferd und überredete mich letztendlich, ihn seiner Obhut zu überlassen. Mit einem ordentlichen Schluck Hochprozentigem bekam er ihn sogar beim Satteln in den Griff. Dabei frage ich mich, wieso ich nicht auf diese glorreiche Idee gekommen war. Aber ich schweife schon wieder ab ...

Im Übrigen bräuchte ein Vampir rein theoretisch gar nicht zu reiten, denn er ist zu Fuß wesentlich schneller als dieses Huf-Getier. Doch da es die Reittherapie so verlangte, fläzte ich mich auf dem Rücken des Gaules, langweilte mich zu Tode, schlief ein und fiel wieder runter, um nach der Therapiestunde schrecklich nach Pferd zu riechen. Als der Abend anbrach, war ich ab und alle. Ich machte mir Gedanken, wie es mir gelänge, in kürzester Zeit am weitesten von dieser verfluchten Therapie weg zu kommen. Der einzige Lichtblick war, dass ich jetzt, dank GPS wusste, wo Amanda wohnte ...

Warum die Hölle im Jenseits suchen? Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen.

(Jean-Jacques Rousseau)

Nicht einmal die wunderschöne Aussicht auf den brodelnden Schwefelsee, der durch den Himmelssturz und Aufprall Satans entstanden war, konnte die Stimmung Zaphiels heben. Selbst das Jammern und Kreischen, der auf ewig verdammten und im Höllenfeuer brennenden Seelen, klang nicht mehr wie reine Musik in seinen Ohren. Es ging ihm regelrecht auf die Nerven. Die Tage und Wochen vergingen, doch Nelchael kam nicht mehr zurück. Selbst der Gedanke, er könnte es Barbiel gleich getan haben, erschien ihm lächerlich. Ihm war, im wahrsten Sinne des Wortes, die Verbindung zu ihm verlorengegangen. Wie konnte das geschehen? Rufen, drohen, ja, selbst flehen, - es brachte alles nichts. Der gefallene Engel blieb wie vom Erdboden verschluckt. Dabei hatte er ihn eindringlich gewarnt, keine vorschnellen Aktionen zu starten. Der rothaarige Vampir war kein zu unterschätzender Gegner. Zaphiel rückte sich das kleine Modell des Pariser Eiffelturms in seinem Gesicht zurecht. Ein Mitbringsel seines letzten Aufenthalts an der Oberfläche.

»Was für ein lachhafter Nasenersatz! Glotz´ nicht so doof!«, ranzte er sein hässliches Spiegelbild an. Aber es nützte nichts, schließlich konnte er nicht mit einem klaffenden Loch im Gesicht herumlaufen. Das alles war nur die Schuld von Barbiel. Wäre er nicht stiften gegangen und zu dieser Organisation Salomons Ring übergelaufen, dann befände sich noch alles in bester Ordnung. Und dann wurde dieser Feigling Barbiel auch noch von Jahwe rehabilitiert! Ja, seit wann gibt´s denn so was?

Der Nasenlose riss seine Bürotür auf und brüllte einen Befehl. »Holt mir Suriel! Aber dalli! Oder ich mache euch die Hölle heiß!«

Ein kleines rotes Teufelchen mit Affengesicht, zuckte zusammen und nahm die Hufe in die Hand und eilte überstürzt fort. Offensichtlich nicht nur von der schlechten Laune des Chefs befeuert, sondern auch deshalb, um nicht in heillos-gellendes Gelächter zu verfallen. Wenig später kam das rote Teufelchen zurück, verbeugte sich und kündigte Suriel an, oder eher dessen Verkünder. Ein zweiter kleiner Teufel betrat den Raum, fegte eine Schneise im Büro – den Weg, den sein Herr zu nehmen beabsichtigte - pflückte sich danach eine kleine Fanfare vom Gürtel und blies einen Tusch. Zaphiel hielt sich die Ohren solange zu, bis der Bläser seinen Vortrag beendet hatte. Der machte darauf eine Verbeugung und warf sich in die Brust.

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