Elke Bulenda - Himmel, Arsch und Hölle!

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Auweia, er ist wieder da!
Der rüpelhafte Vampir Ragnor scheint psychisch und physisch am Ende zu sein. Die ihn erwartende Therapie-Hölle ist dabei noch sein geringstes Problem. Noch immer sinnt der Dämon Zaphiel auf Rache. Durch einen nicht sonderlich gutdurchdachten Eid, wird Ragnor gezwungen sich auf eine weite Reise zu begeben die ihn und seinen nervtötenden Kollegen Barbiel bis auf das Dach der Welt führt. Doch auch ihre Verfolger sind ihnen schon auf den Fersen.

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… Wir beide waren uns nicht gerade grün. Als ich noch ein Neuling war, sollte ich von ihm in Asiatischer Kampfkunst unterrichtet werden. Chen drehte mächtig an der Orgel und meinte, er könne mir nichts beibringen, weil ich viel zu groß und klobig wäre. Und obendrein viel zu langsam. Diese Behauptung wollte er mit einer Demonstration seiner Schnelligkeit untermauern. Daraufhin sollte ich versuchen, ihn mit einem Stock zu schlagen, und er somit seine Überlegenheit beweisen. Mehrere Tage lag er mit einer Gehirnerschütterung in der Krankenstation. Dabei hatte ich noch nicht einmal fest zugeschlagen. Seit diesem denkwürdigen Tag, waren wir uns eigentlich immer taktisch geschickt aus dem Weg gegangen, bis heute ...

»Was willst du mit diesem Socken-Monster?«, fragte Meister Chen und ließ missmutig seinen Blick die Leine hoch wandern, der darauf unruhig auf mir haften blieb.

»Sie wollte so gern mitkommen, da habe ich es ihr versprochen.«

»So, so. Gehen wir nach draußen«, meinte der Chinese und führte unsere Gruppe zum kleinen See. Doch ehe wir loslegen konnten, hielt uns Meister Chen noch ein kleines Referat.

»Taijiquan wurde im Chinesischen Kaiserreich entwickelt und ist eigentlich eine Kampfkunst. Man nennt sie auch Schattenboxen. Sie wird von mehreren Millionen Menschen praktiziert und kann als eine der am häufigsten ausgeübten Kampftechniken benannt werden. Man bezeichnet Taijiquan auch als Innere Kampfkunst, anzuwenden beim taktischen Nahkampf mit und ohne Waffe. Die Bewegungsabläufe sind geschmeidig und dienen ebenfalls der Gesundheit, dem Wohlbefinden und zur Meditation. Und das wollen wir jetzt zelebrieren«, nickte der Meister und gab uns damit zu verstehen, dass er unsere volle Aufmerksamkeit erwartete. Im eigentlichen Sinne war es ganz einfach. Die Übungen bestehen aus Formen, zusammengesetzt aus Bildern, die seltsame Namen trugen wie: Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus, usw. Nur konnte ich mir diese Bilder einfach nicht einprägen, um einen ordentlichen Film daraus zu frickeln. Wie eine schlechte - oder noch besser - falsche Revuetänzerin, hing ich der Gruppe immer ein wenig hinterher. Selbst durch schnellere Bewegungsabläufe, war dieses Defizit nicht aufzuholen, weil ich danach wieder ins Stocken geriet. Wenn das Gedächtnis wie ein Tisch ist, auf dem immer mehr angehäuft wird, muss unweigerlich irgendetwas herunterfallen. Im meinem Falle war der Tisch wohl eher ein Beistelltischchen. Am Ende der Tai Chi-Stunde war ich nicht nur frustriert, sondern einem Selbstmord nahe. Meister Chen benutzte diesen Moment meiner Schwäche dafür, um mir eine Retourkutsche zu verpassen.

»Gut, dass du das Socken-Monster mitgebracht hast. Von dem kannst du noch viel lernen!«, meinte er und schaute stolz auf die gelehrige Ernestine, die in meinen Augen definitiv mogelte, weil sie sich permanent bei den schwierigen Balanceakten mit ihrem Stummelschwanz abstütze.

»Wenigstens kann ich so reden, als würde ich nicht die telefonische Bestellung in einem China-Restaurant annehmen«, grollte ich zurück. Schulterzuckend verließ ich die Spielwiese, brummelte etwas davon, morgen wieder einen Stock mitzubringen und trat aus Versehen die blonde Zwergin, weil ich dem Meister noch ein paar Tod bringende Blicke hinterher schickte.

»Heh! Pass doch auf, du Trottel!«, blaffte sie mich an.

»Huch, ich habe dich gar nicht gesehen. Hey, dich kenne ich noch gar nicht. Bist du neu hier?«, fragte ich neugierig und hatte meinen Groll schon wieder vergessen. Die Zwergin tätschelte Ernestine und verrenkte sich fast den Nacken, als sie so zu mir aufsehen musste. Deshalb setzte ich mich ins Gras.

»Nein, ich bin nicht neu hier, war nur eine Weile weg. Mein Name ist Diemal e. J. w. s. Eisenfaust. Du musst Ragnor sein, quasi der Adoptivsohn meiner Mutter. Sie erzählte mir schon von ihrem neuen Problemfall«, streckte sie mir selbstbewusst ihre zierliche Hand entgegen.

»Äh, Problemfall? Gut, aber du kannst mich ruhig Ragnor nennen. Wenn du das so siehst, sind wir ja quasi Stiefgeschwister. Obwohl ich mich für eine Adoption schon wirklich zu alt fühle. Trotzdem bin ich deiner Mutter wirklich dankbar, dass sie mich als Problem..., äh, als ihr Familienmitglied ansieht, denn ich bin ein Ehrenzwerg. Und so wie sie immer sagt, kümmern Zwerge sich umeinander. Nichtsdestotrotz finde ich es ziemlich ätzend von ihr, wenn sie mir meine guten Spirituosen in den Abfluss kippt. Eine echt nette Familie«, brummelte ich etwas verdrossen und schüttelte ihr vorsichtig mit zwei Fingern das kleine Händchen. Diemal kicherte nur wissend.

»Diemal ist ein wirklich schöner Name. Etwas seltsam, aber sehr schön. Was bedeuten die vielen Buchstaben mit den Punkten. Sind das alles deine Zweit-, Dritt- und Viertnamen, deine Anthroponyme?«, fragte ich neugierig.

»Ja, schön seltsam, in der Tat. Eigentlich nannte mich meine Mutter: Die mal ein Junge werden sollte. Das dürfte dich nicht weiter überraschen, da du meine Brüder kennst, weißt du vom Geschmack meiner Mutter, vor allem was die Namensgebung betrifft. Ich kann wirklich froh sein, dass ich nicht Geplatztes Gummi heiße«, grinste die Blonde. Hey, die Kleine war wirklich witzig!

»Du hast es sicherlich auch nicht leicht gehabt, so als einziges Mädchen unter lauter Brüdern. Ich empfinde es als einfach herrlich, so viele Geschwister zu haben. Wir waren acht Kinder, ich war das siebte. Meine Eltern wurden mit vier Jungen und vier Mädchen gesegnet. Eigentlich nur mein Vater, denn meine Schwester Gundfreya und ich, waren aus seiner zweiten Ehe. Zugegebenermaßen beneidete ich meine Schwestern immer ein wenig, weil sie einen Bruder mehr als ich hatten«, grinste ich vor mich hin.

»Na ja, dafür hattest du aber auch eine Schwester mehr!«, stieg die Zwergin gleich auf den Witz ein, und schenkte mir ein süßes Lächeln.

»Du siehst ganz anders aus, als deine Mutter Trixie. So mondän und weltgewandt und zum Glück ohne Bart. Gehörst du auch zum Team von Salomons Ring?«

»Neuerdings ja, ich tat das einzig Vernünftige, was eine Frau tun kann, die nicht auf Kettenhemden und Frauenbärte steht«, meinte die Kleine.

»Heiraten und Kinderkriegen?«, fragte ich, weil mir nichts Besseres einfiel.

»Unter welchem Stein bist du denn hervorgekrochen? Nee, ich habe Geologie studiert. Apropos Gestein. Tut mir leid, ich muss jetzt zum Töpferkursus. War nett dich kennenzulernen. Äh, hab deinen Namen vergessen, ich sag mal salopp Problemfall . Wieso sollte es dir auch besser ergehen, als uns anderen Zwergenkindern«, kicherte sie und wollte sich vom Acker machen.

»Hey, warte, ich muss auch zum Töpfern, ich begleite dich, sonst finde ich die Kursräume nicht«, bot ich ihr an.

»Wenn es sich nicht verhindern lässt, dann kommt eben beide mit! Aber geh mir aus der Sonne, ich will noch etwas Bräune bekommen«, verdrehte sie theatralisch die Augen. »Mal sehen, ob Ernestine auch besser töpfert als du«, grinste sie sich in den nicht vorhandenen Bart.

Ha, ha? Von wegen, sie ist gar nicht so wie Trixie. Wenn ihr mich fragt, ist sie ganz die Mutter!...

Das Geheimnis des Glücks ist die Freude in unseren Händen.

(Ralph Waldo Emerson)

Freude in unseren Händen? Mal ehrlich, Ton in Händen zu halten ist in etwa so, als würde man in Dreck und Kacke greifen. Und ich weiß, wovon ich rede. In unserer Nordmann-Siedlung spielten wir Kinder mit fast nichts anderem, als Dreck und Kacke - es sei denn, Vater brachte mal eine Kiste Goldmünzen mit, in die wir unsere gierigen Händchen patschen durften. Holzspielzeug hatten wir auch, vor allem Knüppel, die wir uns mit wachsender Begeisterung gegenseitig auf die Schädel schlugen. Okay, vielleicht übertreibe ich ein wenig; selbstverständlich gab es bei uns auch Pferde, Kühe und Enten aus Holz geschnitzt, nur waren die nicht so handlich und schwer genug, um sie jemandem mit effizienter Wirkung auf den Kopf zu hauen. Im Gegensatz zu den heutigen Kindern, spielten wir am liebsten draußen, nach einem großen Regenguss, wenn sich unser Wikingerdorf in eine riesige Matsch-Landschaft verwandelte. Heutzutage bekommen moderne Mütter gleich eine Herzattacke, wenn sich ihre lieben Kleinen mal etwas in den Mund stecken, was zuvor schon den Boden berührte. Die Werbung suggeriert ihnen, dass das Wohl ihrer Kinder durch Viren, Bakterien und Keime bedroht sei, um ihnen etwas zu verkaufen, das 99,9%ige Keimfreiheit garantiert. Du meine Güte! Kinder müssen doch mal eine Kelle Sand fressen, damit ihr Immunsystem in Schwung kommt! Und schmutzig sollten sie sich auch machen dürfen und nicht wie kleine Barbie-Puppen herumstolzieren. Und wir Barbaren-Kinderlein haben Hände voll Dreck gefressen. Meistens steckte einer dem anderen eine Ladung in die Futterluke. Okay, und wenn man davon einmal Würmer bekam, wurde einem so viel Zwiebelsud zum Trinken eingetrichtert, bis sich die Parasiten hustend und spuckend von Dannen machten. Zum Glück durfte ich mich als Kind richtig dreckig machen. So schmutzig waren wir halben Portionen, dass unsere Mütter nur anhand der Stimmen erkennen konnten, welchen Dreckspatz sie sich zum Schrubben mit nach Hause nehmen mussten. Meine Mutter liebte den Pragmatismus und warf mich gleich in den angrenzenden Fjord. Diese Aktion diente schon der frühzeitigen Abhärtung, denn das Wasser war nicht immer warm. Diese Handlung ist auf keinem Fall herzlos zu nennen, denn so wurde ich automatisch zu einem guten Schwimmer.

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