Martin Pfaff - Grenzgänger

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Professor Dr. Martin Pfaff beschreibt in seinem Buch seine einzigartige Reise: Ein Weg, der eine lange Suche wurde, mit dem Ziel, den Sinn des Lebens zu erkunden. Auf allen Ebenen hat der Autor Grenzen überwunden: spirituelle, kulturelle, politische Grenzen ebenso wie Mauern im Inneren.
Das Buch beginnt mit der Jugend eines Mannes, dessen Kindheit vom Katholizismus geprägt ist, der nach Indien gelangt und dort die großen Religionen des Landes entdeckt. Professor Dr. Martin Pfaff berichtet dem Leser über seinen äußeren und inneren Weg. Darüber, wie er sich immer wieder selbst neu erfinden muss, um die Welt um sich herum mit zu gestalten. Er ist dabei der ehrenamtliche Mitbegründer von Blindenschulen in Indien, wird Student an einer US-amerikanischen Eliteuniversität und schafft eine außerordentliche wissenschaftliche Karriere in den USA und Deutschland. Durch sein politisches Engagement wird er schließlich Mitglied des Deutschen Bundestages in mehreren Legislaturperioden.

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Zunächst jedoch zurück zu Herrn Lal Advani, um ihn über die neueren Entwicklungen zu informieren. Danach holten wir das Duplikat ab: „Die anderen Genehmigungen werden erst morgen oder übermorgen fertig. Kommen Sie bitte wieder!“

Dann das entscheidende Gespräch mit Herrn Rangaswamy: „Herr Pfaff, das Central Board of Revenue hat Ihren Fall in Erwägung gezogen! Es tut mir aber leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass eine Zollbefreiung abgelehnt wurde!“

„Was kann ich tun, um einen positiven Bescheid zu bekommen?“

„Herr Pfaff, zwei Mitglieder des Central Board of Revenue waren mit Ihrem Antrag befasst. Und sie haben ihn abgelehnt. Es bleiben Ihnen zwei Optionen: Entweder Sie bezahlen den Zoll selbst – oder eine indische Blindenschule, das Bildungsministerium oder eine wohltätige Organisation übernehmen das Auto und zahlen den fälligen Zoll.“

„Herr Rangaswamy, wurde die Möglichkeit eines reduzierten Zollbetrages ebenfalls erwogen?“

„Ja, aber auch diese Alternative wurde abgelehnt. Sorry!“

„Und wäre es möglich“, fragte ich weiter, „das Auto nur temporär nach Indien einzuführen? Falls Father Abraham in dieser Zeit keine Zollbefreiung erhalten würde, könnten wir den Wagen wieder exportieren.“

„Herr Pfaff, die weitere Möglichkeit besteht darin, sechstausend Rupien beim Zollamt in Amritsar zu deponieren und ins Land einzureisen. Falls Sie den Wagen innerhalb von drei Monaten wieder aus dem Land bringen, sollten Ihnen sieben Achtel des deponierten Betrages rückerstattet werden!“

Mir war klar, dass wir 750 Rupien verlieren würden, falls die Zollbefreiung weiterhin abgelehnt würde: „Danke, Herr Rangaswamy, Sie werden verstehen, dass ich über diese Option mit Father Abraham Rücksprache halten muss! Ich werde Sie über das Ergebnis informieren.“

Zurück zu Herrn Lal Advani: „Herr Pfaff, Herr Dr. Bhan wird um einen Termin beim Bildungsministerium für Sie ansuchen, damit Sie Ihr Anliegen selbst vortragen können!“

Mir wurde klar, dass Dr. Bhan nicht an den Erfolg dieser Initiative glaubte. Auch Herr Lal Advani kam zum selben Ergebnis: „Versuchen Sie selbst einen Termin für ein Gespräch im Bildungsministerium zu bekommen!“ Und Dr. Bhan fügte hinzu: „Versuchen Sie doch einen Wohltäter zu finden, der bereit ist, den Zoll für Sie zu zahlen! Danach können Sie noch immer beim Bildungsministerium in Kerala einen Zuschuss beantragen und damit dem Wohltäter den vorgestreckten Betrag zurückerstatten!“

„Ich danke Ihnen, ich werde es mit Father Abraham besprechen!“, sagte ich artig, wohl wissend, dass er auch nicht weiter wusste.

Herr Lal Advani sagte dann: „Ich kann noch einen Weg vorschlagen, nämlich über einen der Sekretäre des Premierministers Pandit Jawaharlal Nehru. Sind Sie damit einverstanden?“

„Natürlich, ich bin Ihnen sogar dankbar für dieses Angebot!“

Leider gelang es ihm aber nicht, einen dieser Sekretäre zu erreichen. Da die Bürozeit zu Ende ging, verließ er sein Büro. Ich gab mich dennoch nicht geschlagen: Von einem Nachbarbüro aus versuchte ich wieder und wieder, Herrn M. O. Mathai zu erreichen. Schließlich kam er ans Telefon. Ich bat ihn um eine Gelegenheit, ihm das Schreiben des Stellvertretenden High Commissioners in Pakistan persönlich überreichen zu dürfen. „Kommen Sie am 11. Juli um 9 Uhr 30 in das Büro des Premierministers!“

Eine Stunde verbrachte ich an diesem 11. Juli bei Herrn M. O. Mathai, dem Special Assistant to the Prime Minister. Er stellte mir eine Reihe von Fragen über Fathers Pläne zur Gründung einer Blindenschule in Südindien und meine Bemühungen in Delhi. Und er schmunzelte, als ich ihm von meinen Wanderungen zwischen den diversen Behörden erzählte: „Herr Pfaff, Sie müssen wissen, dass es keinen Präzedenzfall gibt für einen positiven Bescheid zu Ihrem Anliegen. Wenn man Ihnen eine Zollbefreiung für Auto und Ausrüstung gäbe, müsste diese allen anderen Bildungseinrichtungen ebenfalls gewährt werden.“ Dann erzählte er mir, dass er unseren ersten Brief erhalten und dem Premierminister vorgelegt habe. „Dies hat zur Gewährung der Einfuhrerlaubnis geführt. Bezüglich der Zollbefreiung werde ich Ihren Fall wiederum dem Premierminister vorlegen. Kommen Sie bitte morgen wieder. Dann kann ich Ihnen hierzu einen Bescheid geben.“

Dann besuchte ich das Tourist Office: Ich sollte die Erlaubnis für die Einreise nach Kaschmir von Herrn T. S. Sahni vom Verteidigungsministerium bekommen.

Zurück beim Innenministerium: Herr Damodaran wollte mir kein Wiedereinreisevisum nach Indien bei einem längeren Aufenthalt in Pakistan geben. Er befahl seinem Assistenten, meine Akte herbeizuschaffen. In ihr befanden sich all meine Anträge für Visa, einschließlich des Antrags auf Verlängerung um ein Jahr. „Herr Pfaff, wir haben Ihnen schon eine Verlängerung um ein Jahr genehmigt und die Regierung von Kerala informiert, Ihnen eine solche Verlängerung nach Ihrer Ankunft in Kerala zu gewähren.“

Dann machte ich einen erneuten Vorstoß um ein indisches Wiedereinreisevisum bei einem längeren Aufenthalt in Pakistan: „Father Abraham muss an einem dieser Tage in Lahore ins Krankenhaus. Und es könnte länger als vierzehn Tage dauern, bevor er wieder reisen kann!“ Da erteilte er schließlich seine Zustimmung zur Verlängerung bei einem Aufenthalt in Pakistan von bis zu einem Monat.

Am Samstag, 12. Juli, kam es zum entscheidenden Besuch bei Herrn M. O. Mathai: „Der Premierminister hat Ihre Petition gesehen und ein Empfehlungsschreiben an das Central Board of Revenue geschickt. Falls dieses erneut seine Zustimmung zur Zollbefreiung verweigert, gibt es keine weitere Möglichkeit für Anträge!“ Und Herr Mathai fügte hinzu: „Das nächste Mal soll Father Abraham durch die korrekten Kanäle gehen, wenn er wieder aus dem Ausland zurückkehrt, wo er verschiedene Einfuhrgüter gesammelt hat! Der Premier Minister hat andere Sorgen!“ Ich stimmte allen Aussagen zu und dankte ihm für seine Bemühungen. Ich bat ihn auch, dem Premier für seine Unterstützung zu danken: „Herr Mathai, darf ich dem Premierminister persönlich danken?“

„Im Augenblick geht das nicht. Aber kommen Sie morgen früh zu seiner Residenz!“ Dies tat ich allerdings nicht, denn ich war zur Einsicht gekommen, dass der Mann wahrlich andere Sorgen haben musste, als meine Dankesworte persönlich entgegenzunehmen! Außerdem wollte ich schnellstmöglich nach Lahore zurück. Jahre später sollte ich dem Premierminister persönlich ein Geschenk übergeben: einen von den blinden Kindern der Schule gefertigten Teller.

Unterwegs in der Stadt sah ich in der Nähe des Roten Forts die Statue eines modernen indischen Helden: Netaji Subhas Chandra Bose, Kämpfer für Indiens Freiheit. Weder wusste ich damals genau, wer er war, noch was er alles im Freiheitskampf gegen die Engländer getan hatte. Und schon gar keine Ahnung hatte ich, dass ich wenige Jahre später seine einzige Tochter heiraten würde.

Am Montag, 14. Juli, war der „Tag des Wunders“: Nach einem Telefongespräch mit Herrn Barman ging ich um 16 Uhr in sein Büro. Statt einer formellen Begrüßung seine freudestrahlend vorgetragenen Worte: „Ihre Zollbefreiungen sind genehmigt worden. Ich gratuliere!“ Dann fügte er hinzu: „Bei seiner Ankunft in Indien muss Father Abraham eine schriftliche Verpflichtung eingehen, dass er bald eine Blindenschule eröffnen will und dass das Auto und die Ausrüstungsgegenstände für die Arbeit der Schule verwendet werden!“

Ich dankte ihm aus ganzen Herzen für seinen Rat. Mit einem Hochgefühl eilte ich zum nächsten Postamt und schickte folgendes Telegramm an Father: „Hamdulillah. Mission successfully finished. Reaching Wednesday. Martin.“ („Gott sei gelobt. Die Mission erfolgreich beendet. Komme am Mittwoch. Martin.”)

In mein Tagebuch schrieb ich: „Der Mann, der uns erst in die Lage brachte, die Ausnahmegenehmigungen zu erhalten, ist Pandit Nehru, der Premierminister: Er schrieb das Empfehlungsschreiben an das Central Board of Revenue. Nachdem Father und ich von Lahore zurückkehren, will ich versuchen, mit ihm Kontakt aufzunehmen.“

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